Solitechniken

von kleinershredder, 06.04.04.

  1. kleinershredder

    kleinershredder Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.04.04   #1
    Leute
    Ich komponiere eigentlich immer ganz gute lieder, aber wenn ich dann noch nen solo dadrin haben will dann klappt gar nichts mehr.
    Ich kenn auch nich so viele sachen zum improvisieren.
    Ich kenn die normale Pentatonik und die Dur Tonleitern als Skalen.
    Damit kann man ja nich viel anfangen.
    Außerdem kenn ich außer bendings, Vibratos, hammer ons, pull offs und thrills auch sonst keine solo spielteckniken.
    Könnt ihr mir hier vieleicht mal nen paar skalen oder Spieltechniken tabben.
    Wäre euch sehr verpunden :)
     
  2. Robbe

    Robbe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.04.04   #2
  3. KlausP

    KlausP HCA Gitarre HCA

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    Erstellt: 07.04.04   #3
    also wenn du das alles beherrschst was du da an Technik genannt hast - damit kann man sehr viel anfangen und das reicht locker um wirklich gute Soli zu spielen. Vielleicht liegt das Problem woanders?
     
  4. Seren

    Seren Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.04.04   #4
    Würd ich auch sagen, dass eigentlich die Pentatoniken schon reichen, die "Effekte" kannste ja auch alle.

    Nimm einfach mal ne Akkordfolge auf, oder programmiers im Computer/Keyboard, lass das in Endlosschleife laufen und spiel irgendwas vor dich hin, wenn dir spontan keine Melodie einfällt. Wenns gut klingt, einfach anfangen auszuarbeiten.

    Wie man n Solo improvisiert oder schreibt, kann dir niemand wirklich beibringen, da hilft nur Hören lernen und Üben.
     
  5. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 07.04.04   #5
    :confused: Wie bitte? Damit kann man nicht viel anfangen? Daraus dürften 90 Prozent aller jemals geschriebenen europäischen und amerikanischen Musiken bestehen.

    Geh mal anders ran und lass die Töne und Melodien, die du in deinen Songs hören willst, im Kopf entstehen. Klar ist ja, dass du nicht spielen kannst, was du nicht innerlich hörst oder empfindest. Fang mit ganz wenigen Tönen an, die du dann Ton für Ton auf die Gitarre überträgst. Anschließend gehst du den nächsten Schritt mit weiteren Tönen. Mit der Zeit wird es dann schneller gehen.

    Zur Übung kannst du dir einfache, langsame Melodien anhören, die im Kopf (oder richtig mit Stimme) vorsummen und die wie oben beschrieben Ton für Ton übertragen. Oder du nimmst zum Üben welche, die du garantiert im Kopf hast - und wenns für den Anfang Alle meine Entchen ist.


    Das sind doch aber sehr viele, d.h. die allermeisten Gebräuchlichen. Klar,du kennst die vielleicht. Aber kannst du das, was du damit machen kannst auch in dein musikalisches/tonales Vorstellungsvermögen einbauen? Siehe oben.
     
  6. Crusher

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    Erstellt: 07.04.04   #6
    Noch ein kleiner Tipp:

    Spiel die Soli deiner Lieblingskünstler nach und lerne ihre Tricks kennen :).

    Also ich bin Solomäßig auch nicht wirklich der Überflieger, aber meistens spiel ich immer einfach ganz ohne Pentatoniken irgendetwas, das passt. Mit der Zeit kriegt man auch einfach ein Gefühl dafür, ob man jetzt 1 Halbton oder 2 weitergehen darf etc. .
     
  7. MatthiasB

    MatthiasB Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.04.04   #7
    Mit der Pentatonik Scale(n) und Dur-Tonleitern kann man wirklich wunderschöne Melodien zaubern. Versuch mal nicht einfach nur stumpf zweier Intervalen zu spielen. Überspring einfach mal eine Saite, oder spiel die zu vor gespielte Melodie eine Oktave höher..... Versuch einfach möglichst viel aus den Tonleitern heraus zu quetschen, lass am Besten ein Jamtrack dabei laufen, dann könnst du nämlich sofort sehen wie sich das mit Akkorden anhört. Du solltest die Scalen möglichst gut beherschen, denn wenn noch überlegen musst wie die Scalen gehen, kannst du dich nicht richtig auf die Melodien konzentrieren. Wenn du sagt, dass du die Dur-Scalen kannst, nehme ich an, dass du alle 5 Pattern oder alle 7 Longform Pattern kannst. Wenn ja, dann versuch mal nur auf eine Saite zu spielen, oder quer durch die Pattern zu spielen, dazu muss man die Pattern schon sehr gut kennen. Ansonsten solltest du versuch möglichst viel Emotionen in das jeweilige Solo zu stecken. Mach deine Augen zu und lass deine Seele sprechen. Ein gutes Gehör ist natürlich sehr hilfreich, da man dadurch besser die Melodien im Kopf auf die Gitarre übertragen kann.
    Klar lässt sich das nicht alles von Heut auf Morgen umsetzen, aber je eher man daran arbeitet um besser ist es.
    Techniken können dir dabei Helfen deine Gefühle umzusetzen. Ich versuche an beiden Sachen zu arbeiten. Oft mach ich am Anfang meiner Übungssession technische Übungen und versuche sie dann später beim Jamen in mein Spiel einzubringen. Also die Techniken können dir helfen das umzusetzten was du möchtes und ohne Melodien geht natürlich auch nichts.
    Ich hoffe, ich konnte dir wenigstens einen kleinen Anschub geben.
    Matthias
     
  8. kleinershredder

    kleinershredder Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.04.04   #8
    Also erst mal danke für eure antworten.
    Leider sind meine Lieblingsgitarristen
    Steve Vai,Die 3 von iron Maiden, und der von Slayer.
    Von denen kann ICH die Solis nach 2 Jahren Gitarre einfach nicht nachpielen.
    :rolleyes:
     
  9. KlausP

    KlausP HCA Gitarre HCA

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    Erstellt: 07.04.04   #9
    Das können die meisten auch nach 10 Jahren nicht also mach dir mal keinen Kopf deswegen, einfach weiterüben!
     
  10. Masterplan

    Masterplan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.04   #10
    Ich würde dir raten vielleicht ein paar Licks anzuschauen, die es auf diversen Gitarrenseiten im Internet gibt. Licks sind ja Tonfolgen aus ein oder mehreren Scales. Da bekommt man auch ein gutes Gefühl seine eigenen Licks und Melodien zu kreieren.
     
  11. Crusher

    Crusher Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 08.04.04   #11
    Ich bin Fan von Petrucci - trotzdem guck ich mir seine Tricks an. Deine genannten Gitarristen haben auch mal langsamere parts (ok, Slayer weniger :D). Also abzuglotzen gibt's da immer was, auch wenn man die schnellen Sachen analysiert und was langsameres draus macht, absolut kein Problem. Mit der Zeit wirst du ja auch schneller werden :).

    Ansonsten ist es aber wichtig, sich viel damit zu beschäftigen. Ich hab bis jetzt auch immernur irgendwelche Powerchordsachen gekonnt (also zu erfinden, so schlecht spiel ich nun auch nicht :D), aber jetzt werd ich so langsam besser in Sachen songwriting - sowohl Soli als auch Rhythm mäßig.
     
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