Solo für Powerchords G5 A5 H5

von Fiet, 03.05.08.

  1. Fiet

    Fiet Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.05.08   #1
    Moin,

    Ich möchte einen Song für meine Band schreiben und bin gerade mit dem Gitarren-Riff beschäftigt!
    Nun....ich spiele seit 2 1/2 Jahren E-Gitarre und bin in sachen Songwriting etc. sehr unerfahren. Ein Intro habe ich bereits und möchte für die Bridge den Ablauf mit den Powerchords H5 A5 G5 A5 (Rythmusgitarre) verwenden. Jeweils einen ganzen Ton!
    Passen dazu wollte ich ein Solo für die Leadgitarre haben, aber ich weiß nicht welche Pentatonik (?) ich dazu verwenden soll!! Einfach von den jeweiligen Tönen?
    Wäre schön wenn ihr mir weiterhelfen könntet!

    Gruß Fiet!
     
  2. Orluk

    Orluk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.05.08   #2
    Spiel einfach ein paar mal das Riff und versuche dann den Auflösungston zu finden.
    Das ist dann der Grundton für die Pentatonik
     
  3. Fiet

    Fiet Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.05.08   #3
    Sorry aber was ist ein Auflösungston? Ich kanns mir vorstellen...aber nur zur sicherheit! :confused:
     
  4. CMatuschek

    CMatuschek Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.05.08   #4
    Ich denke für den Fall könnte ich das Buch hier empfehlen: Drück mich Und lass dich von dem 80erJahre-Outfit und dem "Heavy Metal" nicht abschrecken ;)
     
  5. Blue Gator

    Blue Gator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.05.08   #5
    Ohne den Kontext genauer zu kennen (bzw. die Passage und ihr "Umfeld" gehört zu haben) , kann man da schwer Empfehlungen geben.

    Wenn ich mir rein die Akkorde anschaue, kann man das zum Beispiel als a aeolisch (a-moll) deuten. Aber da müsste man sich wirklich den Rest des Stücks ansehen. Und vor allem bei dem h müsste man schon aufpassen, welche Töne (der Pentatonik oder moll-Skala) man spielt.

    Ich würde da Folgendes überlegen:

    - Schauen, aus welchen Tönen die Akkorde bestehen und dann dazu passende Töne verwenden (ohne unbedingt in Skalen zu denken).

    - Überlegen, wo du hinwillst: Willst du eher ein "zyklisches" Motiv, das sich mit kleinen Abwandlungen über den Akkorden wiederholt? Eine Kaskade von aufwärts gerichteten Läufen? Eine langsame Melodie? Je nachdem, was du vorhast, würde ich mir - wie gesagt ausgehend von den Akkordtönen bzw. zu ihnen passenden Tönen - was zusammenbauen.

    - Musikalischen Kontext anschauen: Welche Funktion hat der Teil, in dem diese Akkorde vorkommen? Wie geht es weiter? Wo willst du mit deinem Solo hin?

    Das ist - denke ich jedenfalls mal - auch mit dem "Auflösungston" gemeint: Was ist die Grundtonart, der Akkord, auf den das Ganze zuläuft?

    Nach meiner Erfahrung macht es wenig Sinn, quasi nach "Schema F" über einem bestimmmten Akkord diese oder jene Skala zu spielen. So einfach kann man es sich nicht machen. Selbst wenn man die "richtige" Skala (wobei es da oft mehrere Möglichkeiten gibt) hat, kann man nicht so ohne weiteres immer alle Töne auch verwenden. Da muss man ein wenig Gespür entwickeln. Und eine ungefähre Vorstellung haben, was man eigentlich mit seinem Solo musikalisch will.

    Du kannst hier theoretisch auch über jedem Akkord die Skala wechseln (und hast bei Powerchords massig Auswahl). Die Frage ist: Was willst du?
     
  6. ginod

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    Erstellt: 04.05.08   #6
    A-Moll Tonleiter oder Pentatonik würde ich schonmal ausschließen. Der B5 nicht Bvermindert ist. Würde sich wohlmöglich in bissl beissen.

    Bei 5er Akkorden bleibt dir allerdings viel interpretationsfreiheit. Aber ich würde es sogar mit der G-Dur Tonleiter bzw. E-moll Tonleiter probieren, oder noch besser nur mit der Pentatonik dieser Tonarten. Generell kann man bei solchen Akkordverbindung sehr viele Sachen machen und hat viel Freiheit, dass das ganze nicht zu Abstrakt klingt ist Pentatonik recht gut anzuwenden.

    Gm wäre ziemlich schief würde ich sagen, A-moll ist riskant.

    Was auch noch wunderbar passen müsste wäre B-moll Tonleiter oder Pentatonik.

    Du musst dir halt klar machen in welche Richtugn das solo gehen soll wenn du G-Dur oder E-moll nimmst. Dann wird das alles in bissl ins Dur gehen. WEnn du mit dem G5 Akkord anfängst. Weil G die I Stufe von der G-Dur Tonleiter ist, die du ja in diesem Fall benutzt.

    Wenn du anfängst B-moll Tonleiter zu spielen, wird das ganze mehr ins Moll gehen, da G-Moll die Moll Stufe der B-moll Tonleiter ist und da ja mit einem G5 anfängst den Akkordabwärtslauf zu spielen.

    Aber da sich die gesamte Komposition in bissl ins moll bewegt, würde ich vielleicht wirklich B-Moll Tonleiter wählen
     
  7. Blue Gator

    Blue Gator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.05.08   #7
    Hast recht. Hatte ich übersehen. :o

    Naja, kommt halt auf den Kontext an. H-moll zu spielen, wenn ein A5 rein von der Häufigkeit her das meiste Gewicht hat, kann auch danebengehen. Deshalb meinte ich ja: Sich den Kontext anschauen, überlegen, wohin man überhaupt will.

    Im Grunde kann man allein an Hand dieser Akkorde wenig sagen.
     
  8. Hans_3

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    Erstellt: 04.05.08   #8
    Leute , ihr macht das komplizierter als es ist. ;)

    Auch wenn Powerchords geschlechtslos sind, definiert sich deren Geschlecht

    1. aufgrund der Wirkung einer bestimmten Akkordfolge im Gehör (kulturell bedingte Hörgewohnheit von Stufenharmonik). Denn niemand empfindet ernsthaft den ständigen Wechsel von drei verschiedenen Tonarten, wenn sich die Akkorde einer einzigen zuordenen lassen.

    2. aufgrund der dazu gespielten Melodie (die in 99% der Fälle auf Punkt 1 beruht).

    Der einzige gemeinsame Nenner dieser (sehr häufig verwendeten Kadenz-) Akkorde ist in diesem Falle die Tonart Hm,was man mit den entsprechenden Pentatonik locker bedient. (Hm = Parallele von D-Dur, G = Subdominante von D, A = Dominante von D.)

    Hörmaterial zu dieser Kadenz hier:

    http://de.youtube.com/watch?v=htjMvrb5kHA
     
  9. Fiet

    Fiet Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.05.08   #9
  10. AndreasW

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    Erstellt: 04.05.08   #10
    Ja, Grafik 1 und du kannst alle Pattern benutzen.
    Die Töne der Hm Penta (H, D, E, F#, A) auf dem Griffbrett kannst du hier finden: B Pentatonic Minor Scale.
    Pattern 1 der Grafik 1 beginnt im 7. Bund (beim H auf der E-Saite, klar oder?;)).
    Die anderen Pattern der Grafik 1 kannst du entsprechend zuordnen.


    Andreas
     
  11. Der Seerrrräuber

    Der Seerrrräuber Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.05.08   #11
    Das kommt drauf an welcher der "Ausgangston" in dem Riff ist, also welcher am dominantesten daherkommt...ich kann das iwie nicht beschreiben, aber wenn ich ein Riff geschrieben hab und darüber ein Solo will dann schau ich mir das riff genau an und hör mir an, welcher Akkord iwie am dominantesten daherkommt und nehm dann Skalen über ihn. Passt eigentlich immer.
     
  12. ginod

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    Erstellt: 05.05.08   #12

    Muss mich nochmal korrigieren B-Moll Tonleiter würde natürlich bei Anfangsakkord G das vielleicht in bissl ins lydische gehen nicht ins Moll, dass ist ja der B-moll in der B-moll Tonleiter :rolleyes: . Naja man kommt schon leicht durcheinander bei den ganzen Musiktheoprie kram. Aber scheiss egal, B-moll TOnleiter passt wunderbar, warum sich immer so gedanken über den Klangcharakter machen, hauptsache es passt und der Rest ist ausprobieren
     
  13. roggerman

    roggerman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.05.08   #13
    richtig :D
     
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