Songtext soll bewertet/verbessert werden

von D'Oh!, 06.10.07.

  1. D'Oh!

    D'Oh! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.10.07   #1
    Hi,

    ich habe mir mal ein bisschen Gedanken gemacht und habe es geschafft einen einigermaßen gelungenen Text (meinen ersten überhaupt) zu machen. Meine Band findet, dass er nicht wirklich umgangssprachlich und ein bisschen merkwürdig ist. Zugegeben finde ich das auch, aber ich komme nicht weiter. Vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen. Der Text soll für ein eher ruhigeres Lied im Stile von Otherside (RHCP) sein:



    1.) Strophe:
    Bilder des Lebens ziehen an mir vorbei.
    Mein Land lebt in Frieden, bringt der Welt Hilfe.
    Nach Jahren des Krieges wiedervereint,
    nun bereit seinen Platz einzunehmen.

    2.) Strophe:
    Terror und Kriege beherrschen nun die Welt.
    Die Luft ist grau vor Trauer, Leid und Gewalt.
    Alles scheint seinen Platz zu verlieren.
    Chaos in der neuen und alten Welt.

    Refrain:
    Was ist es, das, was uns zum Mörder machte?
    Was ist es, das, was uns die Liebe zeigte?
    Was ist es, das, was uns die Kriege brachte?
    Was ist es, das, was uns zur Welt vereinte?

    Bridge:
    Warum akzeptieren wir nicht,
    dass jeder einzigartig ist?
     
  2. Purzel

    Purzel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.10.07   #2
    Find ich jetzt ehrlich gesagt garnicht mal so schlecht!

    Die Idee ist wirklich gut! Weiter so!

    Hier ein paar Vorschläge:


    1.) Strophe:
    Bilder des Lebens ziehen an mir vorbei.
    Mein Land lebt in Frieden, bringt der Welt Hilfe herbei
    Nach Jahren des Krieges wiedervereint,
    nun bereit seinen Platz einzunehmen.

    2.) Strophe:
    Terror und Kriege beherrschen nun die Welt.
    Die Luft ist grau vor Trauer, Leid und Gewalt.
    Alles scheint seinen Platz zu verlieren.
    Das gleiche Chaos wie in der alten Welt.

    Refrain:
    Was ist es, das, was uns zum Mörder machte?
    Was ist es, das, was uns die Liebe zeigte?
    Was ist es, das, was uns die Kriege brachte?
    Was ist es, das, was uns zur Welt vereinte?

    Dieser Wechsel zwischen Gut und schlecht ist echt gut!

    Bridge:
    Warum akzeptieren wir nicht,
    dass jeder einzigartig ist?

    Den Sinn verstehe ich von der Bridge jetzt nicht wirklich (erklärung bitte^^)
     
  3. knoopas

    knoopas Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.10.07   #3
    ich deute sie so, dass nicht jede kultur gleich sein muss wie jede andere kultur... find ich auch logisch passend zum rest.
     
  4. Purzel

    Purzel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.10.07   #4
    aaah okay jetzt klingelt es auch bei mir:D:o

    Was für eine Musikrichtung solls denn werden?

    ich kann mir da sowas akustisches gut vorstellen..

    :)
     
  5. knoopas

    knoopas Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.10.07   #5
    les dir mal seinen post durch, dann dürftest dus sehr genau wissen.
     
  6. D'Oh!

    D'Oh! Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.10.07   #6
    Danke für die schnellen Antworten. Die Bridge soll in etwa genau das aussagen. Wenn ich das in der ersten Strophe änder, passt das von den Silben her nicht mehr. Das ist das Problem.

    Zur Erklärung: Neue Welt = China + Amerika + Japan + wtf sonst noch
    Alte Welt = Europa etc.


    Der Wechsel zwischen gut und böse soll im ganzen Lied sein. Ich will wahrscheinlich noch zwei Strophen machen und dann wieer abwechseln wie 1. und 2..
     
  7. knoopas

    knoopas Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.10.07   #7
    könnte mir vorstellen, dass des dann nicht mehr so gut kommt. Aber probiers mal aus.
     
  8. D'Oh!

    D'Oh! Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.10.07   #8
    So in etwa stelle ich mir den Inhalt und Ablauf vor. Allerdings ist die Metrik zum Teil katastrophal und es hört sich zum Teil an wie ausm Gedichtsbuch. Könnt ihr mir helfen das ein wenig aufzupeppen und zu berichtigen?:

    1.) Strophe:
    Bilder des Lebens ziehen an mir vorbei.
    Mein Land lebt in Frieden, bringt der Welt Hilfe.
    Nach Jahren des Krieges wiedervereint,
    nun bereit seinen Platz einzunehmen.

    2.) Strophe:
    Terror und Kriege beherrschen nun die Welt.
    Die Luft ist grau vor Trauer, Leid und Gewalt.
    Alles scheint seinen Platz zu verlieren.
    Chaos in der neuen und alten Welt.

    Refrain:
    Was ist es, das, was uns zum Mörder machte?
    Was ist es, das, was uns die Liebe zeigte?
    Was ist es, das, was uns die Kriege brachte?
    Was ist es, das, was uns zur Welt vereinte?

    Bridge:
    Warum akzeptieren wir nicht,
    dass jeder einzigartig ist?

    3.) Strophe:
    Nun stehe ich hier und bewundere das,
    was Liebe auf der Erde bewirken kann.
    Junge und Alte sind auf den Straßen,
    um das Ende des Schreckens zu feiern.

    Refrain:
    Was ist es, das, was uns zum Mörder machte?
    Was ist es, das, was uns die Liebe zeigte?
    Was ist es, das, was uns die Kriege brachte?
    Was ist es, das, was uns zur Welt vereinte?

    Refrain:
    Was ist es, das, was uns zum Mörder machte?
    Was ist es, das, was uns die Liebe zeigte?
    Was ist es, das, was uns die Kriege brachte?
    Was ist es, das, was uns zur Welt vereinte?

    Bridge:
    Warum akzeptieren wir nicht,
    dass jeder einzigartig ist?
     
  9. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 07.10.07   #9
    Hi DoH,
    ich poste mal ein paar Sachen, die mögicherweise anregend sind, es geht in die Richtung: direkter, unmittelbarer, nicht so dudenmäßig:

    1.) Strophe:
    Bilder des Lebens ziehen an mir vorbei.
    Versuchs mal direkter: Bilder des Lebens vor meinem Auge
    Mein Land lebt in Frieden, bringt der Welt Hilfe.
    Mein Land in Frieden, die Welt ist es nicht
    Nach Jahren des Krieges wiedervereint,
    nun bereit seinen Platz einzunehmen.
    Wo ist sein Platz, wo ist mein Platz?

    2.) Strophe:
    Terror und Kriege beherrschen nun die Welt.
    Terror und Kriege zieh´n um die Erde
    Die Luft ist grau vor Trauer, Leid und Gewalt.
    Alles scheint seinen Platz zu verlieren.
    Platzkarten werden neu bestellt
    Chaos in der neuen und alten Welt.
    Chaos in der alten und der neuen Welt

    Refrain:
    Was ist es, das, was uns zum Mörder machte?
    Was ist es, das, was uns die Liebe zeigte?
    Was ist es, das, was uns die Kriege brachte?
    Was ist es, das, was uns zur Welt vereinte?
    Ehrlich gesagt verstehe ich den Refrain überhaupt nicht: Wer macht wen zum Mörder? Wer zeigt wem die Liebe? Das sind so Sätze, zu denen sogar Georg Doubleju Bush nicken würde ... Wenn Du darauf abzielen willst - so im Sinne von the answer my friend - offene Fragen zu stellen, dann verhau sie nicht durch die Grammatik: Was zeigt uns die Liebe? Was ist es, das uns lieben macht? Was vereint die Welt?

    Bridge:
    Warum akzeptieren wir nicht,
    dass jeder einzigartig ist?
    Das ist zu unvermittelt, imho: Vorher bist Du auf der Ebene von Nationen, Welt, Krieg und Ungererchtigkeit - jetzt auf der persönlichen Ebene des Individuums: Sei doch einfach freundlich zu Deinem Nachbarn, dann gibt´s auch keine Kriege mehr ...


    3.) Strophe:
    Nun stehe ich hier und bewundere das,
    was Liebe auf der Erde bewirken kann.
    Junge und Alte sind auf den Straßen,
    um das Ende des Schreckens zu feiern.
    Genauso unvermittelt: Ist jetzt alles gut und wir haben es nur nicht geschnallt und die Nachrichten haben vergessen, es zu senden?

    Refrain:
    Was ist es, das, was uns zum Mörder machte?
    Was ist es, das, was uns die Liebe zeigte?
    Was ist es, das, was uns die Kriege brachte?
    Was ist es, das, was uns zur Welt vereinte?

    Refrain:
    Was ist es, das, was uns zum Mörder machte?
    Was ist es, das, was uns die Liebe zeigte?
    Was ist es, das, was uns die Kriege brachte?
    Was ist es, das, was uns zur Welt vereinte?

    Bridge:
    Warum akzeptieren wir nicht,
    dass jeder einzigartig ist?


    Ich finde das alles nicht schlecht, wirklich nicht. Schwierig finde ich drei Sachen:
    Erstens ist mir nicht klar ob du anklagen, aufrütteln willst oder Dir selbst Fragen stellst oder ob nun eigentlich doch alles in Ordnung ist.
    Zweitens ist mir nicht klar, was ich nun als Zuhörer machen soll. Also ich will jetzt keine Handlungsanleitung oder so: aber was soll der Text denn in mir bewirken und mit mir machen? Wozu ruft der Refrain auf?
    Drittens wirkt die ganze Sprache sehr leblos - sehr unbeteiligt. Und das steht sehr im Widerstreit zu dem Inhalt. Das ist doch keine Sacherörterung oder sowas - sag was Du willst, aber sag es und zeig es und fühl es - beziehungsweise in der umgekehrten Reihenfoge.

    Bleib an dem Text dran. Er ist wichtig für Dich. Und es ist wichtig, dass Du zu fassen bekommst, was Du genau von uns als Hörern willst.

    x-Riff
     
  10. D'Oh!

    D'Oh! Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.07   #10
    Dankeschön für die Ratschläge. Mir gibt immer die Metrik zu schaffen. Wenn ich das dann auch noch persönlich und unmittelbar machen soll, verzweifel ich völlig! Aber ich bleibe am Ball. Kann man so etwas eigentlich trainieren? Laut diesem Board ja, mein Drummer meint, man habe entweder Talent oder habe keins. Das kann ich aber nicht wirklich glauben. Das wird sicherlich ein wichtiger Bestandteil sein, aber er behauptet jede erfolgreiche Band habe mit ihrem ersten Lied die Perfektion erreicht.
     
  11. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 07.10.07   #11
    Hi DÓH,

    lass Dich nicht unter Druck setzen und setz Dich selbst nicht unter Druck!
    Anspruch und Ehrgeiz sind tolle Sachen, aber die Behauptung des drummers, dass erfolgreiche Bands mit ihrem ersten Lied die Perfektion erreicht haben, ist Unsinn. Zum einen haben die jahrelang Musik gemacht, bevor die ihren ersten hit hatten und zum zweiten gibt´s genug Bands, die mit der Zeit immer besser geworden sind.

    Zu der Metrik: Das hilft uns hier alles nicht. Setz Dich mit Deinem Sänger zusammen und dann schau, wie viel Silben in die Zeilen sollen oder höchstens passen.
     
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