Spdif=chinch?

von TinoSchulz, 30.06.07.

  1. TinoSchulz

    TinoSchulz Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 30.06.07   #1
    Ist der SPDIFCoAxial anschluss ein Chinch anschluss?
    Ist es mit ihm möglich Mehrspuraufnahmen zu machen?

    Ich habe das Alesis Multimix 16 FW. Und der hat diesen besagten SPDIF Coaxial Anschluss.
    Ich weiß ich kann auch über das Firewire mehrspurig aufnhemen (mach ich ja auch)

    Aber ich überlege einen Laptop immer im Hintergrund als Backup laufen zu lassen.
    Der das Signal mit aufnimmt.
     
  2. Wolf-107

    Wolf-107 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.06.07   #2
  3. ars ultima

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    Erstellt: 30.06.07   #3
    Na ja, Cinch bezeichnet zunächst mal Stecker/Buchsen-Form, und die ist in der Tat identisch mit den analogen Cinch-Anschlüssen.
    SPDIF überträgt ein digitales Stereosignal; ich denke mal, beim Multimix liegt an der SPDIF-Buchse einfach das Summensignal an. Das wird aber in der Anleitung stehen.
     
  4. TinoSchulz

    TinoSchulz Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 30.06.07   #4
    also kann ch auch einen handelsüblichen Chinch Stecker nehemen, oder wie?
     
  5. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 30.06.07   #5
    Ja, aber hat denn dein Notebook überhaupt einen SPDIF-Eingang?
     
  6. TinoSchulz

    TinoSchulz Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 30.06.07   #6
    das i/o modul der audigy karte hat so einen anschluss.
    das würde ich dann erstmal zum testen nehmen...
     
  7. sunracer

    sunracer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.07   #7

    Theoretisch funktioniert das.Ich frage mich nur wie du das I/O Modul an
    dein Notebook anschließen willst.Die Karte aus deinem Link ist ja eine PCI Version :confused:

    @Wolf-107
    es gibt optisch SP/DIF und dafür benötigt man ein Lichtleiterkabel.Es gibt aber
    auch coax. SP/DIF und da ist Chinch eigentlich die Norm.Dafür reicht auch ein ganz
    normales Chinch Kabel wie man es von analogen Verbindungen kennt.
     
  8. TinoSchulz

    TinoSchulz Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.07   #8
    Die Pci karte war zur Soundkarte dazu.
    Es geht mir eher um Das I/O Modul. Es beitzt 2 Spdif Anschlüsse (In und Out)
    Würde mir dann für den Laptop ein Modul kaufen, mitdem ich dann das Spdif Signal einspeisen kann.
     
  9. sunracer

    sunracer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.07   #9
    Ja aber ohne die PCI Karte wird das Modul nicht funktionieren.Dieses Modul wird an die
    PCI Karte angeschlossen.
    Für dein Notebook müsstest Du dir ein kleines USB bzw. Firewire Interface mit coax. SP/DIF kaufen.
     
  10. TinoSchulz

    TinoSchulz Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.07   #10

    Netter Ratschlag. Wär garnicht drauf gekommen...:-) Schwamm drüber...
    Rock on
     
  11. sunracer

    sunracer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.07   #11
    Naja,hier redest Du von dem "Creative Modul"
    und das du Dir ein "Modul" für den Laptop kaufen möchtest.

    Für mich war da naheliegend das Du so ein Modul an das Notebook anschließen möchtest :confused: Hättest Du von einem Interface für den Laptop geredet, wäre ich still gewesen :p
     
  12. Stifflers_mom

    Stifflers_mom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.07   #12
    kann ich so nicht unterschreiben. Ich hab damit mal rumprobiert und hatte erst ein ganz normales billiges Audio-Cinchkabel. Hat auch nach ewiger Fehlersuche und Rumprobieren nicht funktioniert. Das kabel war definitiv intakt, analoge Audiosignale wurden problemlos übertragen.
    Also recherchiert: Man braucht angeblich höherwertige Cinchkabel, die einen exakten Wellenwiderstand von 75 Ohm aufweisen. Für digitale Signalübertragung sollte man immer hochwertige Kabel verwenden, da dort sehr leicht Störungen eingefangen werden können. Das wirkt sich zwar meist nicht direkt bemerkbar aus, da eine digitale Übertragung ja auch immer eine Fehlererkennung und -korrektur hat, ist aber trotzdem nicht das Optimum, wenn man professionell damit arbeiten will.

    naja, ab in nächsten mediamarkt, spdif für digitale anwendungen gekauft, und siehe da: es funktioniert einwandfrei.

    Fazit: Man kann natürlich auch ein gutes Billigcinchkabel erwischen, mit dem es auch funktioniert. aber für digitale Übertragung generell immer auch ein hochwertiges Kabel extra für digitale Anwendungen benutzen.


    P.S: wenn jemand sich in dem Gebiet etwas auskennt, fände ich eine Aufklärung darüber sehr aufschlussreich. Wer weiß, ob das alles so stimmt, wie ich es oben beschrieben hab.;)
     
  13. MarkusKl

    MarkusKl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.07   #13
    @Stifflers_Mom:
    Genau die gleichen Erfahrungen habe ich auch gemacht.

    Wenn man ein wenig löten kann, kann man sich Antennen-Koaxial Kabel kaufen und dort die Cinch Stecker selber anlöten. Das Antennenkabel hat auch 75 Ohm ;)

    Gruß Markus
     
  14. sunracer

    sunracer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.07   #14
    Hi Stifflers_Mom,

    mag sein das diese speziellen Kabel für digitale Verbindungen das Optimum
    darstellen.Könntest Du mir bitte erklären worin dieses Optimum besteht.
    Ich habe die letzten 17 Jahre immer normale, qualitativ gute, Audiokabel verwendet und
    keinerlei Probleme damit gehabt.
     
  15. TinoSchulz

    TinoSchulz Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 03.07.07   #15
    Also ich habs ausprobiert.
    Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit den Treiber für das Alesis Multimix 16 FW hat es nach ein wenig probieren doch geklappt.

    Also Mehrspurmässig alles OK
    Was mich etwas stört:
    Der Asiotreiber (Asio Multimix) zeigt mir in Cubase SX3 nur die 8 Xlr, und nur 2(!) Stereoeingänge an.
    Obwohl das Multimix 4 Stereosignale zusätzlich hat. :confused:

    Kann mir jemand das erklären.

    PS: Spdif Digital out überträgt nur eine Stereo Spur an den PC. (Siehe Bedienungsanleitung)
     
  16. Stifflers_mom

    Stifflers_mom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.07.07   #16
    hab ich doch oben so gut ,wie ich es aus meiner kleinen Halbwissenrecherche weiß, erklärt.
    Mehr kann ich dazu auch net sagen, deshalb hab ich ja im letzten Satz geschrieben, dass uns da ein Spezialist auf dem Gebiet mal aufklären könnte. Falls hier zufällig mal einer vorbeimarschiert.;)
     
  17. Funkateer

    Funkateer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.07.07   #17
    Hi! Bin jetzt zwar auch kein totaler Experte, aber ich kann mal versuchen das kurz darzustellen:

    An sog. Kontaktstellen od. auch Schnittstellen (das sind die Ein- und Ausgänge von z.B. Audiogeräten) wird jede Sinusschwingung (also Wechselspannung) reflektiert. - (Das passiert übrigens auch bei der Steckdose.)
    Je höher jetzt die Frequenz wird mit der die Wechselspannung schwingt (also die Frequenz des Signals) stärker werden die Reflexionen an den Kontaktstellen. Der Grenzwert für diese Reflexionen ist allerdings bei ca. 50 KHz, alles was niedriger ist, ist für 'uns' Tonleute nicht messbar. - Jetzt könnte man mal denken, kein Problem, unser Gehör geht doch nur bis ca. 16 KHz, stört doch nicht... Stört DOCH! und zwar bei digitalen Signalen, denn wenn wir mal bedenken, dass z.B. unsere Wandler mit Samplingfrequenzen von z.B. 48 KHz arbeiten sind wir schon grenzwertig und bei z.B. 96 KHz oder noch mehr schon weit drüber und die Reflexionen mischen sich ins Signal hinein. - Das ist klarerweise sehr schlecht.

    Das Pech ist, dass dieses Problem der Reflexionen an Kontaktstellen bei der Spannungsanpassung auftritt (so sind im Audiobereich [fast] alle Anschlüsse zwischen Audiogeräten konstruiert). Die Spannungsanpassung zeichnet sich dadurch aus, dass der Einganswiderstand im Vergleich zum Ausgangswiderstand viel größer ist.

    Das Glück ist, bei Leistungsanpassung tritt dieses Phönomen nicht auf, da sich die Leistungsanpassung durch gleiche Werte der Ein- und Ausganswiderstände der Geräte, die damit Verbunden werden auszeichnet. Man hat sich also daher darauf geeinigt, dass bei der Übertragung von Digitalsignalen Leistungsanpassung benutzt werden soll. Dabei ist der Wert des Wellenwiderstandes (auch Impedanz genannt) auf den man sich beim genormten spdif-Standard geeinigt hat 75 Ohm.

    Nimmt man jetzt ein Kabel mit geringerem oder höherem Wellenwiderstand sind die Geräte fehlangepasst (weil bei Leistungsanpassung ja die Widerstände gleich sein sollen) und das Digitalsignal wird verschliffen, weils dabei ja keinen Threshold o.ä. gibt, sondern ja nur 0 und 1 und daher gibts nur entweder Topqualität oder es bleibt stumm.

    Man braucht also ein Kabel mit einem Wellenwiderstand von 75 Ohm bei spdif!

    Die gute Nachricht: Man braucht hierfür kein teures spdif-Kabel aus der Audioabteilung kaufen, sondern man kann auch zu den günstigen chinch-Kabeln aus der Videoabteilung (meist die mit den gelben steckern) greifen, da diese ebenfalls eine Impedanz von 75 Ohm besitzen und zwischen diesen 2 Kabeln kein Qualitätsverlust, trotz des Preisunterschieds besteht! - (Hier wird bloß das Unwissen der Konsumenten ausgenutzt.)

    Alles unklar? :cool:
     
  18. TinoSchulz

    TinoSchulz Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.07   #18
    habe jetzt mal ein vergoldetes normales ChinchKabel reingesteckt, und es hat funktioniert.
    Habe aber mitgekriegt:
    Wenn ich ihn schnell reinstecke funktioniert. Wenn ich ihn aber langsam reinstecke, dann funktionierts nicht...*strange...*mh....egal...

    Mit den neuen Treibern für das Alesis Multimix funktioniert er noch stabiler.
    Nun werden auch alle Eingänge angezeigt.
    In der alten Treiberversion(1.0) zeigt er nur 2-anstatt 4 Stereoeingänge an.
    Dieser Fehlere wurde durch das schnelle Update gelöst...

    CU.
     
  19. Funkateer

    Funkateer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.07   #19
    ...interessant, dass es wirklich funktioniert. Ich schätze aber, das Setup wird dann ziemlich fehleranfällig sein.- vor allem wenns einmal geht, dann nicht mehr, beim langsamreinstecken. - Kling so Voodoomäßig. Beim besten Take aller Zeiten würd ich das nicht grad riskieren wollen. Ich glaub für diesen Zweck wär ein günstiges Video-Chinch-Kabel die Investition schon wert, weil wie gesagt, gleiche Qualität, weil geiche Impedanz wie die teuren spdif-Kabel und das funktioniert dann immer. - ohne Voodoo. :rolleyes:
     
  20. MarkusKl

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    Erstellt: 06.07.07   #20
    Oder, wie schon oben erwähnt, Antennenkabel von der Rolle kaufen (Hat auch 75 Ohm) und 2 Cinchstecker selber anlöten. Ist jedenfalls eine kostengünstige Methode, gerade wenn man mehrere Kabel braucht ;)

    Gruß Markus
     
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