@fetz:
Ich hatte mal den H&K tubeman I in Verwendung und zwar zwischen XM-1 und Leslie 770 und zwischen
Hammond* L-100 und Leslie 770.
Zusammen mit dem XM-1 hat es mir gefallen, dass der Sound deutlich wärmer und weniger steril war. Allerdings liess sich das schöne subtile leichte Anzerren von echten Röhrenleslies nur schwer realisieren. Zum "Braten" also für richtig dreckige Zerre war das Teil meiner Ansicht nach geeignet, obwohl schon noch ein deutlicher Klangunterschied zu original Röhrenleslies besteht.
Ich habe dann meistens eine Mischung aus dem Overdrive des XM-1 (klanglich etwas näher am Original, aber viel zu steril) und dem des tubeman I (für einen etwas wärmeren sound) verwendet.
Mit der L-100 habe ich das Teil in erster Linie für "Brat-sounds"verwendet, dafür war es ok, aber wie schon oben gesagt, das feine leichte Anzerren von Röhrenlelsies kam irgendwie nicht so richtig rüber.
@anbeck
Ich weiss ja nicht, wie Deine Elka klingt (wenn sie denn zu reparieren ist), aber ich habe das Gefühl, es macht mehr Sinn, Dir erstmal einen gescheiten clone zu kaufen und dann weiter zu sehen?
Was eine Alternative wäre ist der Röhrenreamp von Carsten Meyer.
http://www.keyboardpartner.de/hammond/lesliemods.htm
Das ist ein Röhrenpreamp für Transistorleslies wie 760 usw. Er bietet aber auch eine Version für mechanische Leslie clones (Du hattest doch ein Dynacord oder sowas, wenn ich mich richtig erinnere?) an.
Ich habe das Teil persönlich noch nicht gehört, aber mehrere Mitglieder der hamtech mailingliste haben mir versichert, der Teil wäre verdammt nah am Original. Ich bin im Moment etwas knapp bei Kasse, sonst würde ich mir so ein Teil auch sofort kaufen. Werde mal nen Beitrag dazu schreiben, wenn ich mir dann eins gekauft habe. Ich kenne Carsten Meyer nicht persönlich, aber er scheint echt ein feiner Kerl zu sein. Hat mir sogar "Bei Nichtgefallen Geld zurück" angeboten.
Schönen Gruß Martin