Spielbarkeit dieses Stückes

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90110n

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Ich habe meinen ursprünglich dreistimmigen Score zu Bleed nun mehr oder weniger 1:1 heruntergebrochen auf zwei Stimmen - da ich selber kein Klavier spiele, würde mich mal eure Meinung interessieren ob das ganze Teil so überhaupt "spielbar" wäre für den Durchnittsmenschen?


(von der Stellen wo die Hände "über Kreuz" spielen müssten mal abgesehen jetzt; die bringe ich später noch in Ordnung)

Gerade zum Ende hin wird das relativ wild; und genrell fühle ich mich hier nicht sonderlich wohl bei solchen "unregelmäßigen" Intervallen und den Sprüngen bei den Arpegios (letztere könnte ich technisch natürlich nach unten oktavieren, aber soweit ich das mittlerweile aus anderen Quellen mitbekommen habe, sollen solche Sprünge wohl nichts ungewöhnliches sein?)

Ein paar der Problemstellen mal unten aufgeführt:

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so überhaupt "spielbar" wäre für den Durchnittsmenschen?
Kommt aufs Tempo an, spielbar ist das schon. Einige Stellen sind aber doch etwas "unpianistisch" gesetzt. Ich weiß natürlich nicht, wie es klingen soll.
Schwierig ist vom Blatt zB der Sprung von Deinem Arpeggio, zb auf der 1, zu den Noten auf 1 und, je nach Tempo.
Auch die linke Hand zB in Takt 2, da ist mir unklar, warum da die Oktave auf 1 und sein muss. Entweder kommt der obere Ton in die rechte Hand oder er bleibt weg.
Aber für jemanden, der gar kein Klavier spielt, schon ganz gut für den Anfang!
unter zwei Stimmen versteht man im allgemeinen, dass wirklich nur 2 Töne gleichzeitig klingen.
 
Deine vorherige Darstellung in drei Systemen fand ich passender: Es klingt schon ein wenig so, als würden drei Hände spielen. Es wäre auf diese Art wahrscheinlich auch angenehmer zu spielen - mit dann eben zwei Klavieren. Ein Stück für zwei Klaviere ist nicht völlig unüblich, das gibt es öfter, nicht erst seit der Romantik.
 

  • Ersteller
  • #4
Vlt. wäre die bessere Frage gewesen, für wen das ganze spielbar ist ;)

Das Tempo von 80 ist auf jeden Fall korrekt und muss so bleiben.

Im Grunde möchte ich den Satz jetzt nicht unnötig kompliziert machen – das sollte schon jemand hinbekommen, der Klavier nur rein als Hobby aufgegriffen hat.
 
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Können wir eine Aufnahme hören? Viele entscheiden dann erst, ob sie das lernen wollen.
 
  • Ersteller
  • #6
Ist doch bei Musescore wiedergebbar?

Wie gesagt, ich kann kein Klavier ;)
 
das sollte schon jemand hinbekommen, der Klavier nur rein als Hobby aufgegriffen
Dann ist sowas wie Takt 9 nicht machbar.

Diese Oktaven oben und dann so schnell runterspringen ist schwer in dem Tempo.
Auch die ganzen Doppelgriffe ab 33 sind nicht gut spielbar - und klingen für mein Ohr auch nicht wirklich gut so.

Ab Takt 69 klingt es für mich nach Fehlern in den Noten ...

Ich denke, man könnte fast das gleiche Klangbild erreichen, indem man Töne weglässt. Dazu muss man aber ein bisschen wissen, wie man Klavier spielt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ansatzpunkt "unfallfeies Spielen" ...
da ich selber kein Klavier spiele, würde mich mal eure Meinung interessieren ob das ganze Teil so überhaupt "spielbar" wäre für den Durchnittsmenschen?
Das kannst Du mit zwei statischen Betrachtungen an einer Klaviatur leicht selbst prüfen, etwa im ersten Takt 25:
  • wie greift man mit linker und rechter Hand notenweise den beschriebenen Akkord auf 1, 1+, 2, 2+ usw. (und: auf wieviele mögliche Weisen)?
  • wie kommt man mechanisch von Griffbild zu Griffbild (also von der 1 zur 1+ zur 2 zur 2+ usw.)?
Abschließend:
  • welche Fingersätze ergeben sich daraus?
  • also die Paarung aus (klassischen) Handpositionen und Fingerwechsel ...
Und da sehen bereits die ersten beiden Achtel unahbängig vom Tempo nach Verknotung aus, unabhängig vom Klangeindruck. Denn
  • die Hände hüpfen nicht achtelweise vom Griffbild zu Griffbild,
  • sondern liegen eher möglichst ruhig mit überschaubaren Fingerwechseln
  • solange der notierte Takt es zulässt
 
Abgesehen von der Spielbarkeit des Stückes empfehle ich die Beschäftigung mit folgenden grundlegenden Themen des Notensatzes:
  • Wann zeigt der Notenhals nach oben, wann nach unten?
  • Wieviele Achtelnoten kommen im 4/4-Takt unter einen Balken?
  • An welchen Stellen sollte der Balken unterbrochen sein?
  • Darf z.B. eine Viertelnote im 4/4-Takt auf der Zählzeit 2+ stehen?
Tipp zur Notenerstellung an sich: Immer für das instrument schreiben, das man selbst spielen kann. Zumindest eine grundlegende Vorstellung und Erfahrung von dem, was man auf einem Instrument machen muss, um es zu spielen, sollte man haben.

Viele Grüße,
McCoy
 
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  • Ersteller
  • #10
> Ab Takt 69 klingt es für mich nach Fehlern in den Noten ...

Ja, gut... hier mal das zugehörige Original:


Beide Gesangsstimmen zusammenzulegen ist wahrscheinlich nicht sehr ratsam?
 
Grund: Medium eingebunden
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • #12
  • Darf z.B. eine Viertelnote im 4/4-Takt auf der Zählzeit 2+ stehen?
Darf sie aus traditioneller Sicht nicht.

Mir hilft allerdings genau diese Darstellung, da ja bei stark synkopierter Musik die Betonungsverschiebung für mich dadurch viiel plastischer sichtbar wird.

Ich freue mich daher immer, wenn es in 'dubiosen' Lead sheets so geschrieben ist. :)
 
  • #13
Beim Sightreading liest man unwillkürlich eine 3 anstelle der 2+, vor allem, wenn vorher Achtel und/oder Sechzehntel stehen. Das ist dann eine massive Fehlerquelle. Bei mir wandern solche Noten deshalb immer sofort in Richtung Altpapier ...

Aper gan ja jäder machn vi är vil. :engel:

Viele Grüße,
McCoy
 
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