Spieltechnik mit Plektrum?

von Badshock, 03.09.05.

  1. Badshock

    Badshock Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.05   #1
    Hi,

    ich habe meinen Bass noch nicht sehr lange. Schnelle Sachen spiele ich daher mit Plektrum.
    Habe aber eine Frage zur Spieltechnik mit Plektrum beim Bass. Schlägt man immer nur von oben nach unten, oder immer abwechseln, also einmal von oben nach unten und dann von unten nach oben.

    Auf der G-Saite kann ich diesen Wechselschlag noch spielen, aber auf den tieferen, dickeren Saiten ist es finde ich sehr schwer von unten nach ober zu schlagen, deshalb frage ich mich ob man das auch überhaupt macht oder nur von oben nach unten.
     
  2. EddyK

    EddyK Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.05   #2
    Ob man mit Wechselschlag (von oben nach unten/von unten nach oben) spielt oder nicht ist grundsätzlich mal Geschmackssache. Allerdings lässt sich der Wechselschlag ab einem gewissen Tempo der gespielten Noten wohl kaum noch vermeiden. Ich spiele eigentlich immer, auch bei langsamem Anschlag Wechselschlag.

    Versteh alölerdings nicht ganz, warum das auf den tiefen Saiten schwerer sein sollte als auf der G-Saite. Ich würds auf jeden Fall auf allen Saiten üben. Du kommst früher oder später in Situationen, in denen Du nur noch mit Wechselschlag weiter kommst..
     
  3. Fred67

    Fred67 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.05   #3
    Naja kommt ´n bischen drauf an was du spielen wilst. So Punkmäßig kanst gerne immer von oben draufhauen (DAFF DAFF DAFF), wenns aber ein bißchen anspruchsvoller werden soll, Dann wie bei der Gitarre, möglichst immer abwechselnd von oben von unten etc.
     
  4. Bumsgedoens

    Bumsgedoens Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.05   #4
    Die Lösung deines Problems : hol dir ein weicheres plektrum
    Das gleich problem hatte ich auch ..... das plektrum war so hart , dass nach dem spielen die finger weh taten
    ich spiel zur zeit Jim Dunlop -USA Nylon 0,88mm , is echt angenehm sowohl vom sound als auch vom anschlag
     
  5. paz

    paz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.05   #5
    finde den wechselschlag auch auf jeden fall angenehmer für mei rechtes handgelenk, käme sonst auch bei manchem tempo gar nicht hinterher.und am anfang hatte ich damit auch probleme, habe ich immer noch, zum beispiel klingen bei mir 16tel in mittlerem bis langsamen tempo total ungleichmäßig...aber das ist einfach nur übungssache, auch dass es dir bei den tieferen saiten schwerer vorkommt, das wird sich sicher bald legen (vielleicht nicht so brutal auf die saite einhämmern? ;))
     
  6. Badshock

    Badshock Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.05   #6
    Mit dem Unterschied zwischen den hohen und tiefen Saite meine ich, dass es bei der G-Saite schon reicht, wenn man ganz locker darüberfährt. Bei der E-Saite kommt es vor, dass ich immer mal wieder hängen bleibe, wenn ich von unten nach oben schlage.
    Das es mit einem weicheren Pick besser geht habe ich auch schon gemerkt und spiele deshalb mit einem Dunlop Tortex 0.60 mm.

    Das mit der Geschwindigkeit stimmt. Im Moment kann ich mit dem Wechselschlag nur sehr langsam spielen, und spiele deshalb meistens immer von oben nach unten. Bei "Achtel-Noten" hab ich kein Problem mitzukommen, aber sobald ich Sechzehntel spielen muss, komm ich nicht mehr hinterher, wenn ich nur von oben anschlage.
    danke, für die Tipps

    PS: nochmal eine Frage zum Schluss:

    Ist es besser immer aus dem Handgelenk zu spielen? Denn ich habe auf vielen Videos schon gesehen, das manche ihren ganzen Unterarm anheben. Ich hbae das auch mal probiert, aber ich finde es viel schwieriger sie Saiten zu treffen. Welche Technik ist besser geeignet? Oder gibt es einen Unterschied zwischen schnellen und langsamen Sachen?
     
  7. ~barny~

    ~barny~ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.05   #7
    da kommt es darauf an was man lieber mag:)

    Aus dem handgelenk zu spielen kann den ein oder anderen im Handgelenk weh tun , vorallem nach längerer Zeit.
    Das mit dem ganzem Arm zu spielen (mach ich auch) strengt nicht so an. Aber wie du schon bemerkt hast, trifft man die Seiten nicht sooo leicht. Das ist eben eine Übungssache, ich konnte es auch nicht gleich am ersten Tag, und musste dafür auch einige Zeit aufwenden um so spielen zui können.

    Nicht verzargen, dass lernst du noch:great:
    Auch hier gilt mal wieder: Übung macht den Meister ;)

    MfG LAG-BASS
     
  8. Bumsgedoens

    Bumsgedoens Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.05   #8
    Ach das is alles gepose ^^
    spiel ersmal sauber ausm handgelenk
     
  9. ~barny~

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    Erstellt: 03.09.05   #9
    Was ist bitte schön daran gehopse?!?:screwy:
    Klar wenn es ihm gefällt kann er ausm Handgelenk spielen, hab ich ja in meinem vorherigen Post auch gesagt!
     
  10. fummi

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    Erstellt: 03.09.05   #10
    N bissl posen isses schon, wenn man ne Amplitude von nem halben Meter beim Anschlagen hat ;)
     
  11. Aegrotus

    Aegrotus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.09.05   #11
    Wenn man mit Pleck spielt, ist es eigentlich standart, dass man aus dem Handgelenk spielt. Das ist eine Technik, die ein einfacheres Spiel ermöglicht. Ein perfektes Beispiel aus dem Gitarrenbereich: schaut euch mal Slayer an. Kerry King spielt aus dem Handgelenk, Jeff Hanneman aus dem Unterarm. Während Kerry ohne Schwierigkeiten spielt, bricht sich Jeff einen Ast ab (bzw. er hat sich natürlich dran gewöhnt, aber ich will nur mal den Unterschied verdeutlichen).
    Warum sollte man sich also einen Anschlag antrainieren, der mehr Schwierigkeiten bereitet, als ein anderer? Ich will nicht sagen, dass der Anschlag aus dem Unterarm falsch ist - es ist nur umständlicher. Und bei schnellen Sachen sowieso, weil man nicht die Geschwindigkeit und Treffsicherheit hat, die man beim Anschlag aus dem Handgelenk hat.
    Also lieber aus dem Handgelenk. Rein oberflächlich sieht das obendrein auch noch besser aus (bzw. ich empfinde das so).
     
  12. paz

    paz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.09.05   #12
    was genau heißt denn aus dem unterarm spielen? dass der rechte arm praktisch frei in der luft hängt?
    mir passiert das manchmal automatisch, dass ich ein paar takte so spiele, weil man sich halt gerade in die musik hineinsteigert...aber wie soll das denn als ganze spieltechnik funktionieren? :confused: mir würde da der bass sonstwie hin und herrutschen, weil ich den ja normalerweise mit dem aufliegenden handgelenk in einer einigermaßen unflexiblen position halte...
     
  13. Blorgh

    Blorgh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.09.05   #13
    Aus dem Unterarm spielen heißt, dass die auf-ab-Bewegung aus dem Unterarm kommt. Du bewegst also den ganzen Unterarm hinauf und hinunter. Wenn du aus dem Handgelenk spielst bleibt dein Unterarm still liegen und es wird nur die Hand selbst bewegt. Ich würde sagen, je kleiner deine Bewegungen beim Spielen sind, desto schneller und präziser kannst du sie ausführen. Deshalb würde ich dir zum Spiel aus dem Handgelenk raten..
     
  14. ~barny~

    ~barny~ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.09.05   #14
    hätte ich jetzt nur ein Bild:(
    nein... der Arm liegt meistens oben auf der "Kante" auf und man spielt wenn man es nicht übertreibt eben mit dem Unterarm, indem man ihn minimal auf und ab bewegt. Ehrlich gesagt spiele ich auch nicht mit dem ganzen Arm:screwy: , da hat man dann evht keine Kontrolle mehr, sondern nur mit dem Unterarm. Und ich finde dass man auch bei schnellen Sachen super damit Klar kommt. Sieht man ja daran, dass es so viele machen, ich sag mal vorallem im Punk, Hardcore usw. . Wenn man aber Metal spielt, schlägt man die Seiten ja meist am unteren PU an, hier ist dann die Sache aus dem Handgelenk von Vorteil!
    MfG LAG-BASS
     
  15. Aegrotus

    Aegrotus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.09.05   #15
    Und weil es soviele machen, soll man es also auch genauso machen. Dir ist schon klar, dass eine einwandfreie Technik eine Seltenheit ist?
    Es gibt immer wieder Anti-Beispiele. Jeff Hanneman spiel verdammt gut, auch wenn er aus dem Unterarm spielt.
    Heißt es aber, dass man es auch so machen soll? Ganz und gar nicht. Natürlich kommt man damit klar, aber warum sollte man genau diese Technik wählen, wenn eine andere in kürzerer Zeit größere Erfolge bringt?
    Wenn er die Wahl hat, entscheidet sich jeder vernünftige Mensch für den Anschlag aus dem Handgelenk. Man kann in zwei Monaten 400€ verdienen, und man kann in einem Monat 400€ verdienen. Wenn das Geld auf dem Konto ist, gibt es keinen großen Unterschied, allerdings neigt man dazu zu vergessen, dass man dafür eigentlich halb so lange gebraucht haben könnte...
    Und mal so nebenbei, ich glaube kaum, dass man eine Musikrichtung wie die Punkmusik als Beispiel in einem Thread über Technik aufführen kann. Es ist vielleicht ein Vorurteil, aber um Punkmusik zu machen, muss man musikalisch nicht unbedingt auf einem hohen Niveau spielen.
     
  16. ~barny~

    ~barny~ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.09.05   #16
    wenn du meinst, dass es besser ist aus dem Handgelenk zu spielen, weil es in kürzerer Zeit mehr Erfolg bringt, OK
    Dass Punk und Hardcore Spieltechnisch nicht besonders ist weiß ich. Aber in kaum einer anderen Musikrichtung wird so viel mit Plek gespielt! Man kann aber auch Beispiel aus den 60- bzw 70er Jahren herziehen, damals spielten auch recht viele Plek und zum Teil eben aus dem Handgelenk und zum Teil mit dem Unterarm. Was ja auch darauf schließen lässt, dass es eher eine Geschmackssache ist, washalb wir uns jetzt hier auch streiten, als dass das eine schlecht das andere gut wäre. OK, dass mit dem "in kürzerer Zeit erlernt", ist klar ein Vorteil der "aus-dem-Handgelenk-Technik" aber manch einer bekommt eben durch diese Technik Probleme mit dem Handgelenk.

    LAG-BASS
     
  17. paz

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    Erstellt: 05.09.05   #17
    hmm...achso.ich hab mich nur an bassist/inn/en erinnert, die den arm/ellbogen sonstwie weit oben anwinkeln und dann nach unten schlagen, und da ist der arm definitiv gänzlich in der luft.aber das ist dann wohl wirklich enormes gepose ;) aber so wie du "aus dem unterarm spielen" beschreibst, mach ich das eigentlich von anfang an automatisch, habe damit auch keine probleme, auch nicht bei "anspruchsvollerem" zeug...stelle mir das mit dem nur aus dem handgelenk spielen eher schwieriger vor, zumindest wenn man den bass nicht so weit oben hängen hat (naja, obs damit wirklich was zu tun hat weiß ich nicht, habs noch nicht probiert..)
     
  18. Aegrotus

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    Erstellt: 05.09.05   #18
    @Lag-bass:
    Ich bin hier nicht als Verfechter der Handgelenktechnik angekommen, der meint, nur eine Spielweise sei richtig ;)
    Ps: übrigens spiel ich mit den Fingern, insofern nehme ich an, dass ich einigermaßen objektiv beurteilen kann. Das war also keineswegs die Stellungnahme eines Fanatikers.
     
  19. ~barny~

    ~barny~ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.05   #19
    Hehe, dass ist nett:)

    Naja ich bin auch gfrad dabei auf Finger umzusteigen, also nicht mehr so viel mit Plek zu spielen, weil ich meine, dass man mit den Fingern einfach mehr Möglichkeiten hat und flexibler ist. Ich tendiere ja zur zeit mehr so in den Funk(-Punk) Bereich sprich RHCP, Audioslave, RATM usw.
    und da wird wohl echt nicht mit plek gespielt:D

    MfG LAG-BASS

    PS: ich bin auch kein Verfechter der "mit dem Unterarm-Technik";)
     
  20. antipasti

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    Erstellt: 08.09.05   #20
    Technisch gibt es kein "wie man spielt". Sonst wäre die Slap-Technik mit dem Daumen, die in den 60ern von Larry Graham erfunden wurde, unmöglich gewesen. Genauso wie die Frage, on man den Bass mit Fingern oder Plektrum spielen MUSS. Muss man nicht, wie wir alle wissen. Wie es gespielt wird, entscheidest Du, bzw. was Songdienlicher ist, weil beide Techniken einfach unterschiedlich klingen. Nur von oben gespielte Achtel klingen straighter (die Töne sind meist gleich laut), beim Wechselspiel klingen die von unten gespielten Töne eine Nuance lauter oder "zackiger" als die von oben gespielten. Wenn man mal nur einen Ton in Achteln durchspielt, kann man das gut hören.

    Mal abgesehn davon, dass es ab Sechzehntel Noten schwierig wird, nur von oben zu spielen.
     
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