Split Layer Möglichkeiten Nord Stage 2

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AddyJ
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Hallo Forum,

hab ein Anliegen an die Norg Stage 2 User unter euch. Ich bin auf der Suche nach einer neuen Lösung für meine Coverband.
Ich bin mir nicht ganz sicher was die Layer/Split Möglichkiten betrifft. Hab mal ein paar Beispiele erstellt und würd gern von euch wissen ob das mit den Boardmitteln des Stage 2 möglich ist.
Falls nicht, geht das unter einbeziehung eines Externen Soundmoduls an der Extern Section?

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Danke schon mal!

Grüße
 
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Ist das Nord Stage Dein einziges Keyboard? Welches Model EX? Ich frag nur, weil einige Sounds deckt es sehr gut, andere, wie die von Dir hier angefragten PopBläser oder Gitarrensounds eher weniger. Ich weiß nicht, was es mittlerweile alles in der Nord Sample Library zum Nachladen gibt. Möglicherweise sind da jetzt mitllerweile auch ein paar Brass Sounds dabei. Inwiefern die Dir jetzt zusagen, weiß ich nicht. Großartig editieren wie beim Ausklingen lauter und/oder spitzer werden, wird da schon schwierig, geschweige denn ob es überhaupt möglich ist.

Grundsätzlich kannst Du beim Nord Stage pro Programmplatz zwei Panels A und B mit je Orgel, Piano, Synth und Externer Section belegen, wobei jedes Panel unabhängige Einstellungen und Effekte beinhaltet.
Mal zu Deinen Beispielen (ich gehe mal davon aus, dass die vorgegebenen Splitpunkte die vom Keyboard sind, hab das gerade nicht vor Augen):
Setup 1 sollte kein Problem sein, wobei ich noch probiert habe, einen Sound um 3 Oktaven nach oben zu transponieren, wüsste aber nicht, warum das nicht möglich sein sollte, solange man im möglichen Range bleibt (so sagt's zumindest das Manual)
Für Setup 2 brauchst Du den Dual Mode, weil Du zweimal die Synthsection gleichzeitig einsetzt. Rechte Hand kannst Du aber nicht (falls Du das im auge hattest) den Sound über ein 2x Synth-Layer erstellen, müsstest Dir etwas mit einer Synth-Engine basteln. Dann sollte das Setup so möglich sein, vorausgesetzt, der Splitpunkt für das Sample ist an der Stelle möglich, wo Du ihn vorgesehen hast. Ich hab nur den Compact mit 73 Tasten, und weiß nicht, ob dort ein Splitpunkt ist.
Setup 3 auch nicht das Problem, nur halt die Popbläser, die Du vermutlich besser aus einem externen Gerät ziehst. Die Umschaltung zwischen Rhodes und Lead links könntest Du über Panel A/B machen, oder per Morph auf das Wheel Volume vom Piano runter und Synth rauf.
Setup 4 - Wenn Du die Gitarre über Extern holst, soltle dies Setup auch kein Problem darstellen. wenn Du für das FM Piano nichts passendes in der Piano Section findest und noch einen Synth drüber layern willst, fährst Du wieder im Dual Mode. Das mit dem EQ ist auch nicht schwer, da aktivierst du halt für das Piano die AmpSim wo Du den EQ hast.
Setup 5 - kein Thema, wobei wieder halt die generell Frage mit dem Bläsersound. wenn Du den von extern holst, sollte dieses Setup das geringste Problem darstellen.

Ich nutze den Nord Stage nur als Erweiterung zu meiner Workstation, hauptsächlich wegen der Orgeln (daher auch die Compact-Ausführung), aber immer öfter auch wegen der Synth Section, gerade wegen dem direkten Zugriff auf die Parameter. Die externe Section nutze ich gar nicht, hab da mal ein bisschen mit herumprobiert, wäre mir aber live zu umständlich.
Wenn Du kein zweites Keyboard im Einsatz hast, würde ich Dir aus dem Bauch heraus einen Roland XV Expander empfehlen, mit dem Du solche Sachen wie Bläser oder Gitarren super abgedeckt bekommst.
 
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Wenn solche mehrfach-Splits häufig ein Thema sind, dann ist der Stage 2 eher nicht so geeignet, da würde ich mich nach einer klassischen Workstation umsehen.

Im Stage 2 kann man wie schon erwähnt immer nur 2 Synthsounds gleichzeitig spielen - 2 einfache Synthsounds wohlgemerkt; manchmal will man ja auch was layern und verbraucht damit gleich beide Synthsections.

Dazu kommt, daß die Sample-Sounds in der Nord-Library nicht so optimal auf Brot- und Butter getrimmt sind wie in den richtigen Workstations.


Mit einem externen Soundmodul könnte man sich die fehlenden Parts natürlich dazuholen, aber da muss man vorher gut überlegen, ob das den Aufwand rechtfertigt oder man besser gleich einen Kronos o.ä. nimmt.

Grundsätzlich könnte man jede der gestellten Aufgaben trotzdem intern hinbasteln, indem man Sounds resampelt und zu eigenen Multisamples zusammenstellt. Das ist natürlich aufwändig und unflexibel; das mach nur Sinn, wenn man nur wenige Konfigurationen braucht. Ansonsten s.o. ..
 
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Außerdem sind die Splitpunkte fest verdrahtet immer zwischen H und C bzw. E und F, andere Splitmöglichkeiten gibt es stageintern nicht. Der unterste Splitpunkt ist zwischen E2 und F2, der oberste zwishen H6 und C7.

Ich verwende bei meinem Stage Classic 88 die internen Sounds so weit wir möglich, brauche ich komplexere Splits und Layers, steuert der Stage über die Extern-Section einen Roland Fantom XR an und der Fantom kann dann so splitten, wie man das von Workstations gewohnt ist (also überall). Dabei geht meine 'Extern-Zone' vom Stage immer über die ganze Tastatur. Tastaturbereiche, die keine Fantomsounds benötigen, werden im Fantom einfach nicht mit einem Sound belegt und gut is'.

Grüße vom HammondToby
 
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Hallo Zusammen!

Vielen vielen Dank für die Antworten!

Ist das Nord Stage Dein einziges Keyboard? Welches Model EX?

Ja, ich überlege es als einziges Keyboard anzuschaffen. Habe den Stage2 mit 76 Hammer-Tasten oder als Compact mit 73 Waterfall ins Auge gefasst. Ich hätte gern ne all in One Lösung für meine Coverband. Hauptsächlich nutze ich Piano und Orgel Sounds und da hat der Stage2 ja so einiges zu bieten. Insbesondere bei der Organ! :great: Außerdem gefällt mir die "ein Knopf, eine Funktion" Bedienung sehr gut und die Verarbeitungsqualität ist hervorragend.

Aber leider brauche ich doch hin und wieder mal solche Split/Layer Setups wie oben Beschrieben. Alternative wäre für mich im Moment nur der Kronos. Aber da ist ja auch nicht alles in allen Bereichen so rosig. (Bugs bei 1.5, Verarbeitung, Lüfter etc.) Mal abgesehen von der Verfügbarkeit.

Das der Stage so unflexiebel Splitten kann wusste ich gar nicht. Vielen Dank für die Info Jungs! Aber die Extern Lösung vom HammondToby scheint da ja Abhife zu schaffen. Ein Fanton XR kostet gebraucht immer noch so um 700 Euro. Wobei mich der onboard Sound des Fantom X7 nicht so umgehauen hat. Die Klangerzeugung ist doch die Selbe, oder? Das heißt, es gibt nur vier Sounds zu Layern, richtig?. Damit komm ich glaub ich glaub ich nicht aus. Bin bei meinem Triton mit acht manchmal schon knapp. Manchmal brauch ich noch einen Drum/Clicktrack auf einem extra Ausgang. Das wird dann schon schwierig. Motif XS gibts noch als Rack. aber 1,5k€...:gruebel: nöö. Den Ur-Triton gibts noch als Rack, aber ob da die Soudquali reicht?? Eher nicht.

Ach ich weiß einfach nicht.... das ist doch alles viel gefummel....:gruebel:
 
Ich glaube du vertust dich da ein bisschen.
Ich kann mit meinem SonicCell 16-fach layern. Und der SonicCell hat ja die gleiche Enginge wie der XR.
Was du mit den 4 fach layern meinst sind glaube ich die Multisamples oder so ähnlich....oder vertue ich mich da!?

Du kannst auf jedenfall mit dem Fantom wilde Split und Layer-Orgien feiern.

Ich denke auch schon die ganze Zeit über Tobys Lösung nach Stage 2 + SonicCell...kommt Zeit kommt Geld :)


Edit sagt: Das Zauberwort lautet 4-Tone Stereo Multiplex Synthese ;)
 
@ HammondToby: Das ist ja eine phantastische Idee! Ich dachte immer nur man kann dann "nur" 2 Externe Sounds vom Fantom XR (den ich auch nutze + NS2 76 + Trinity) nutzen. Hab ich das richtig verstanden? Du schaltest einzelne bzw. mehrere Performances mit dem NS um? Ich nutze zur Zeit nur 1 Perf. Programm u. die einzelnen Sounds werden bisher nur von der Trinity gezogen; Habe aber schon einen Midi-Merger angeschlossen u. probiere. Leider schaltet der NS2 die MSB/LSB Bänke bisher noch nicht um...
 
Der Fantom XR kann 16 Sounds in einer Performance gleichzeitig ausgeben, es ist also kein Problem, große Soundschlachten zu fahren. Der Fantom arbeitet dabei im Performace-Mode (das, was bei Korg Combis und bei Kurzweil Setups sind) und behandelt alles, was am 'Master'-Kanal ankommt so, als ob es die eigene Fantomtastatur wäre. Wenn ich also einer bestimmten Tastaturzone keinen Sound zuweise, spielt der Fantom auch keinen. Das lässt Platz für alle Stage-Schweinereien und im Fantombereich kann ich nach Herzenslust splitten und noch mit Stagesounds layern, wenn ich das denn will.

MSB/LSB brauche ich auch nicht, es reicht ein einfacher Programchange vom Stage aus, der eben auf dem Master-Kanal gesendet wird. Dort ankommende PCs werden dann nicht für den einzelnen Programslot interpretiert, sondern wechseln die komplette Performance. An meinem Stage hängt auch nur der Fantom, Extern A sendet auf Kanal 1 (Master am Fantom), Extern B wird momentan nicht genutzt, könnte aber somit noch ein weiteres Rackgerät ansteuern, alle anderen MIDI-Ausgaben vom Stage werden geblockt (kann man im Stage abschalten). Natürlich sendet das Expression, der Pitchstick und das Modwheel so, wie ich das brauche, das kann ich auch beim Fantom in den einzelnen Slots filtern.

Ja, die Synthengine im Fantom XR ist mit dem Fantom X identisch, beinhaltet auch den Sampler (was mir wichtig war). Der Fantom ist sehr mächtig, bedarf aber einiges an Programmierarbeit, die Factorysounds sind größtenteils Müll im Livekontext. Ich setze ihn für Strings und dickere Synthpads ein, den Rest macht der Stage an sich schon gut genug ... vielleicht wäre ein kleines Analoggerät, das dann die Effekte des Fantom mit nutzt, noch eine Überlegung wert.

Ich hab für den XR unter 600€ bezahlt ... ohne SRX-Boards, quasi 'nackig' ;)

Grüße vom HammondToby
 
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Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass Addy den Stage schon hat, habe selbst die fixen Splitpunkte des Stage nicht so vor Augen gehabt, wurde aber z.B. beim Setup2 skeptisch, ob da ganz links für solch einen kleinen bereich ein Split vorgesehen ist.
Grundsätzlich halte ich den Stage als Basis-Gerät in einem Setup für nicht so geeignet wie beispielsweise einen Kurzweil PC3, zumal er a. keine so umfangreichen Soundvielfalt hat und b. nur eingeschränkte Master-Fähigkeiten. Ein Stage ist sicherlich eine tolle Ergänzung zu einer Workstation mit Brot- und Buttersounds, auch zu einer, die vielleicht nicht im oberen Bereich angesiedelt ist. Wenn ich halt hauptsächlich Piano und Orgel brauche, bin ich mit dem Stage schon gut bedient, hole mir ein MM6, MO6, X50, Juno oder was auch immer dazu, mit dem ich die fehlenden Sounds wie Bläser, Strings etc. abdecke und gut.
Ja, da gebe ich Addy voll recht: die "Ein Knopf, Eine Funktion" Bedienweise hat was. So was sagt mir eindeutig auch zu.
Ich hab auch mal über Toby's Ansatz nachgedacht, die Extern-Section über die ganze Tastatur, also ohne Splitzonen zu aktivieren, und dies über Performance Speicher des Expanders zu definieren. Gar nicht so verkehrt, wenn auch ein bisschen aufwendiger für die Programmierung des Expanders, aber durchaus realisierbar, auch die damit verbundene Vermeidung zwischen Programm- und Performance-Mode umschalten zu müssen, weil man im Grunde alles über Performance Mode realisiert. Gefällt mir, und muss ich gleich mal anfangen, mit rum zu experimentieren :great:
 
Das funktioniert sehr gut, nur mit Controllerschweinereien à la PC3 ist dann meistens Essig. Für die meisten Sachen genügt es aber vollkommen, so lange das Modul nicht zwei unterschiedliche Performances gleichzeitig spielen muss, z.B. auf Panel A und Panel B, weil der Stage beide Progchanges gleichzeitig sendet und nicht beim Aufrufen des entsprechenden Panels (selber MIDI-Kanal geht aber!). Was geht, ist einen einzelnen Sound auf einem anderen Kanal aufzurufen. Dabei muss dann auch der richtige Progchange gesendet werden. Ich hab eh alle meine Sounds bzw. Patches in einer Userbank, deshalb ist das eher unproblematisch, da der Fantom ja nur eine Erweiterung ist.

Über Expression, Modwheel und den einen Encoder lassen sich aber viele Dinge machen. Nur eine Lösung für ein 'Tap Tempo' habe ich noch nicht, ich komme aber auch ohne klar, schöner wäre aber mit. Für die Fantomprogrammierung ist der Editor mein guter Freund, damit lässt sich schon sehr komfortabel arbeiten.

Grüße vom HammondToby
 
Hallo nochmal,

also der Fantom XR scheint ja doch einiges zu bieten. Xaver Fischer nutzt ihn auch. Allerdigs hauptsächlich wegen der 500MB Sample Ram, wo er ein ein Rhodes reingepackt hat.
@HammondToby: Gibt es für den Fantom XR nen Editor für PC, oder muss man die ganze Programmierarbeit über das kleine Display machen? Könntest du mir irgendwie was zukommen lassen, wo ich von dir editierte Brot und Buttersounds mal anhören kann??

Über einen PC3 hab ich auch schon nachgedacht. Aber die Bedienung über das kleine Display ist mir zu fummelig. Ein weiteres Board kommt für mich nicht in Frage. Ich wäre gern mit einer ein Board-Lösung Unterwegs. Das hinzunehmen eines Expanders wäre für mich noch eine Alternative.

Grüße

Edit: Du warst schneller! Über Editor, alles klar!:great:
 

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