Spontan Gitarre spielen

von jimi77, 23.06.08.

  1. jimi77

    jimi77 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.06.08   #1
    Hi,

    Ich spiele jetzt schon eine Weile Gitarre, dass ich sagen kann, dass ich ein bisschen was von Gitarrespielen verstehe.
    Aber wenn mich andere Fragen ob ich ihnen was vorspielen kann, dann kann ich ihnen nur Lieder die ich vorher gelernt habe zeigen. Ich würde gerne spontan etwas einfaches spielen. z.B. einen kleinen Blues, eine Akkordfolge oder ähnliches.
    Könnt ihr mir eine Seite, ein Buch oder Videos (z.B. Youtube) sagen, dass mir weiterhilft.

    :) Danke im vorraus !!!!
     
  2. Thomas.Sonntag

    Thomas.Sonntag Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.06.08   #2
    Hallöle,

    ich denke mal dass du da einfach mal nach Blues-Riffs, und ähnliches was du dir vorstellst suchen solltest.... gibt jede Menge interessanet Seiten im Netzt mit Tabs und Hörbeispielen zum einfachen nachspielen.

    Dann klappts auch mit dem Imporovisiertem Spielen vor Freunden! :cool:

    Tom Tom
     
  3. jimi77

    jimi77 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.06.08   #3
    Danke aber könntest du etwas genauer seien :confused:
     
  4. desty

    desty Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.06.08   #4
    ob du es glaubst oder nicht.. das problem habe ich auch ^^
     
  5. jimi77

    jimi77 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.06.08   #5
    wie jetzt ? :confused:
     
  6. Grato

    Grato Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.06.08   #6
    Hiho

    Deine Frage ist sehr "global". Du sagt nur, du möchtest jemand anderem etwas vorspielen.

    Da gibt es verschiedene Möglichkeiten (Beispiele):

    1. Einen bereits gelernten Song
    2. Eine Akkordfolge in einer bestimmten Tonart (Hinweis auf Quintenzirkel)
    3. Solo-Skala rauf-/runterspielen (Pentatonik o.ä.)

    Kombinieren bzw. variieren kannst du das z.B. mit :

    1. Zupfmustern
    2. Anschlagstechnicken / Rhytmusparts
    3. Akkordvariationen (C, C7 etc)

    Versuch einfach mal, über eine bekannte Melodie mit Akkorden zu spielen, OHNE auf irgendein Blatt/Bildschirm/Buch zu schauen.

    Das bringt dir zum einen Sicherheit und zum anderen eine gute Möglichkeit, spontan mal etwas zum Besten zu geben.

    Ein weiters Buch wird dich zwangsläufig wieder zu deinem Problem führen (auswendig gelernt).

    Gruß Grato
     
  7. Fl4sh_danc3r

    Fl4sh_danc3r Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.06.08   #7
    Naja, musst eben das Improvisieren etwas üben.
    Sprich Skalen lernen, als Anfänger zB Pentatonik und sich da ein wenig mit bluesigen Licks auseienandersetzen. Die Kunst ist, es nicht so klingen zu lassen, als wenn man Tonleitern hoch und runter spielt, das ist als Anfänger anfangs am schwersten.

    Kann dir für einfache Akkordfolgen und generell Blues das Buch "Blues you can use" empfehlen.
    Da wird das Grundlegende verständlich erklärt und es ist auch eine CD dabei.
     
  8. jimi77

    jimi77 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.06.08   #8
    Könntet ihr mir ein paar Tipps oder Internetseiten oder auch Bücher nennen. Wie ich improviesieren üben kann. :)
    Die Pentatoniktonleiter kann ich bereits aber ich habe noch schwierigkeiten sie anzuwenden.
     
  9. Bastard3

    Bastard3 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.06.08   #9
    Meiner Meinung nach haben die Personen die oben geschrieben haben nur TEILWEISE recht, da sie wahrscheinlich Musiktheorie beherschen und die Sache von der Theorethischen Seite aus betrachten.
    Ich zum Beispiel spiele jedoch seit 8 oder 9 Jahren Gitarre und spiele von anfang an autodidaktisch.
    Jedoch habe ich KEINERLEI Ahnung von Theorie?!

    Ich könnte zum Beispiel nicht sagen was ich spiele wenn ich etwas spiele. Mein gesamtes Solospiel (Hauptsächlich Lead Gitarrist) basiert auf dem was ich hören will. Ich weiß einfach vom Kopf her ich will den und den Ton hören und dann spiele ich ihn einfach. Keine ahnung wie der heißt...

    Ich weiß nur welches Gefühl mir der Ton in diesem Moment (In verbindung mit vorhergespielten und folgenden) geben soll und ich greife ihn "Automatisch". Ich schaue dabei oftmals auch nicht aufs Griffbrett, denn meine Finger wissen das automatisch wo sie hin müssen. Dabei ist es mir egal was das dann für eine tonart ist oder sowas....

    Ich glaube aber nicht das diese Auffassung von Musik und Tönen normal ist oder so etwas. (Würde mich mal interessieren wie man so etwas bezeichnet).

    Deswegen denke ich das du versuchen solltest den traditionellen weg zu gehen da dies wohl der übliche Weg ist.

    PS: Mein Beitrag soll die Musiktheorie nicht angreifen, ich will nur als Beispiel darlegen das sie Persönlich nicht benötige, da mein gesamtes Spiel Improvisativ im Kopf entsteht. Wer sich trotzdem angegriffen fühlen soll, möge mir gerne eine PN schicken.

    MfG
    Christian
     
  10. Yberion

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    Erstellt: 23.06.08   #10
    Also, dass es ums Improvisieren geht, wurde ja bereits festgestellt. Natürlich ist theoretischer Background immer sinnvoll. Allerdings muss sowas auch in Fleisch und Blut übergehen. Also es ist zum Beispiel nicht damit getan, die A-Moll-Pentatonik auswendig zu lernen. Was dann kommt ist, zu lernen, wie man damit umgeht. Und das ist einfach stundenlanges vor sich hinspielen. So habe ich das gemacht. Einfach gespielt und irgendwann hat man dann besser raus, was klingt und was nicht.
    Und genauso macht man das mit Akkordfolgen. Spiel doch einfach mal Irgendwelche Akkorde hintereinander. Du wirst dann schon hören, was gut zusammen klingt, und was nicht.
    Sowas ist auch eine Sache, die man nicht spontan eben lernt, sondern eher eine Entwicklung. Am Anfang sind solche Improvisationen noch recht steif, weil du noch nachdenken musst, wie du spielst, und welche Töne du besser jetzt nicht spielst. Nach vielen improvisierten Licks hat man einfach im Gefühl, was jetzt gerade gut klingen könnte und was man besser lässt.
    Also auch, wie immer bei der Gitarre, eine reine Übungssache.
     
  11. Chris85

    Chris85 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.06.08   #11
  12. _xxx_

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    Erstellt: 24.06.08   #12
    Mir geht es nicht anders, da ich so gut wie nur mein eigenes Zeug spiele. Ausserdem warum sollte man auf Knopfdruck den Leuten sonst was vorführen? Wenn ein Mädel beeindrucken willst, lernst 2-3 bekannte Songs und gut ist.
     
  13. Schrax

    Schrax Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.06.08   #13
    für einen Blues brauchst du zB die I, IV und V Stufe einer Tonart-
    zB in A(liegt auch der Gitarre gut):
    ||:A7 |(D7) | A7 | A7 |
    |D7 | D7 | A7 | A7 |
    |G7 | G7 | A7 | A7:||

    im letzten Takt kannst du einen Turnaround spielen:
    (zu sehen die D Saite)

    ----0---1---2----

    Ansonsten schau mal auf www.ultimate-guitar.com dort gibts so ziemlich jedes Lied das du gerne spielen möchtest....

    lg
     
  14. jimi77

    jimi77 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.06.08   #14
    @schrax das mit der Tonika und so im Blues Schema hab ich schon gelernt
    @chris85 eine coole Seite :cool: gibt es noch ähnliche

    Wenn ich mit einem zweiten zusammen spiele der Akkorde spielt und ich dazu improvisieren soll. Von wo weiß ich welche Töne ich spielen soll oder ist das einfach nur Übung und mit der Zeit weiß man das einfach.
     
  15. Thomas.Sonntag

    Thomas.Sonntag Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.06.08   #15
    Das ist dann wirklich so, entweder einigst du dich auf ein paar grundakkorde, oder du schaust was er spielt.
    Darauf improvisierst du dann nach GEFÜHL! (wenn du mal soweit bist ^^)
     
  16. strat-fan

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    Erstellt: 25.06.08   #16
    na ja, durch die stufenlehre kannst du, sobald du bestimmte akkorde hast sagen, in welcher dur-tonart du dich bewegst. nehemn wir zum beispiel das beispiel das schrax oben hatte: wenn du a-dur (stufe I), d-dur (stufe IV) und e-dur (stufe V) hast, kannst du daraus zum beispiel ableiten, dass die tonart in der die akkorde sind, a-dur (immer die erste stufe!) ist. das heißt, du kannst mit einer a-dur tonleiter drüber improvisieren. (a-moll geht übrigens auch, wird vor allen dingen im blues oft gemacht). soviel mal am anfang dazu, das kann man dann ausbauen.
     
  17. jimi77

    jimi77 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.06.08   #17
    das man je nach akkord in der tonleiter spielen soll hab ich schon verstanden, ich weiß zwar wie man eine c-dur tonleiter spielt aber nicht wie eine a-dur :o (muss man da einfach am 5. Bund rauf ?)
    Und bei der Pentatoniktonleiter (es gibt ja 5 versionen) von wo weiß ich welche ich wo spieln soll oder kann man jede überall spielen.
    Und noch eine Frage: kann man oder muss man Zwischentöne in die Tonleitern spielen, wenn ja welche (hat das was mit dem quintenzirkel zu tun # und b vielleicht) oder ist das einfach nur gehör, übung und gefühl.

    Danke !!! :)
     
  18. Thomas.Sonntag

    Thomas.Sonntag Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.06.08   #18
    Natürlich kannst du nicht jede Pentatonik oder Tonleiter einfach verschieben. Das geht nur bedingt, denn jede Tonleter setzt sich ja aus 7 ganzen Tönen zusammen. Schau dir das Griffbrett mal an, und welche Töne in welcher Tonleiter vorkommen. Du wirst von selbst drauf kommen :D
     
  19. strat-fan

    strat-fan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.06.08   #19
    eine pentatonik heißt deswegen pentatonik, weil sie aus fünf tönen (griechisch penta = fünf) besteht...
    und ja, die kann man einfach verschieben, das heißt wenn du weißt wie c-dur geht (ich nehme an dein erster ton ist dann auf der tiefen e-saite im 8.bund) dann kannst du einfach das ganze griffbild drei bünde runterschieben und bist in a-dur.
     
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