Squier Esquire extrem schwer (Korpus -> Pappel-Holz?)

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plektrumquäler

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Hallo liebe Fachleute,
Ich besitze eine Squier Esquier. Bin sehr glücklich mit dieser Gitarre.
Es wird immer angegeben das der Korpus aus Papel sein soll. Das kann aber nicht sein. Die Axt ist sauschwer, Neckdiving unmöglich 😅💪. Da sie, dank PULack nach guten 5 Jahren Nutzung immer noch aussieht wie frisch von Neckermann, habe ich ein wenig den Lack an wenigen Stellen mit einem Fußhobel entfernt. Nun sieht man auch das es sich um ein dunkles Holz handelt. Papel also unwahrscheinlich.
Kann mir jemand sagen was da für ein Holz verwendet wurde?
 

Ich würde auf Nato tippen. Das ist eine Holzsorte, die Squier auch häufig verwendet.
 
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  • #3
Ah, Okay. Danke.
 

Ich kann da @InTune nur zustimmen. Bei dunkelbraun und schwer würde ich auch in Richtung mahagoniartig tippen und dann ist es in den unteren Preisklassen meist Nato.
Nato-Holz ist ein Hartholz aus Südostasien, das oft als günstige Mahagoni-Alternative im Gitarrenbau genutzt wird. Sieht ähnlich aus und ist meist sogar etwas schwerer.
 
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...und bei Squier (abgesehen von den allerersten Serien) sicherlich der "best Case"😉
 
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*Editiert*
 
Grund: Gibt eh wieder nur Diskussionen
Zuletzt bearbeitet:
Der Korpus meiner Squier Affinity Strat. soll laut Hersteller auch aus Pappel sein. Ale gelernter Tischler kann ich aber mit Sicherheit sagen, dass es keine Pappel, sondern vielmehr Erle ist.
Erle hat ein höheres spezifisches Gewicht.
 
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  • #8
Ja, vielen Dank euch allen.
Ich vermute dann mal auch Nato.
Pappel auf keinen Fall. Frage mich warum die Hersteller und Thomann das angeben?
Die Gitarre ist übrigens wirklich sehr toll.
Toller Hals, toller Sound. Gutes Fretwork.
 
Frage mich warum die Hersteller und Thomann das angeben?
Thoman gibt das weiter, was der Hersteller angibt.
Pappel ist von allen zum Einsatz kommenden Hölzern das günstigste.
Meine Vermutung ist, dass die in den Werken wenn gerade nicht genug Pappelkorpora vorrätig sind, einfach einen aus anderen Hölzern verwenden, wo vielleicht gerade das Lager voll ist.
Deshalb ändern die aber nicht die Angaben zu den Specs.
Dann hast du sozusagen heimlich ein kostenloses Upgrade bekommen, was durchaus legitim ist.
Solltest du aber lieber eine möglichst leichte Gitarre haben wollen würde dir dann nur Umtausch bleiben.
 
  • #11
Nun sieht man auch das es sich um ein dunkles Holz handelt. Papel also unwahrscheinlich.
Kann mir jemand sagen was da für ein Holz verwendet wurde?
Wenn Du ein Bild davon einstellen würdest, könnten hilfsbereite User vielleicht noch etwas fundierter antworten 😉
 
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  • #12
...Ale gelernter Tischler kann ich aber mit Sicherheit sagen, dass es keine Pappel, sondern vielmehr Erle ist....
Oha, das wäre (auch klanglich) ein großer Qualitätssprung nach vorne, Glückwunsch 👍
 
Grund: Vollzitat reduziert
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • #13
Bei Squier wurde bis Anfang der 20er Jahre (und wohl auch noch darüber hinaus) auch gerne Agathis verbaut... ein rötlich, braunes bis dunkles Nadelholz, dass mitunter recht schwer sein kann.. Ohne das Holz aber selber zu sehen dürfte die Einordnung eher ungenau ausfallen..
 
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  • #14
bis Anfang der 20er Jahre
Du meinst wahrscheinlich die 2000er Jahre.
Aber du hast Recht, das gab es auch. Wurde auch Kauri-Kiefer oder-Fichte genannt, hat aber Blätter und ist wohl eine Koniferenart.
Würde ich von der Farbe und Maserung aber eher mit Pinie vergleichen, also helleres Rotbraun


Kleine Ergänzung am Rande:
Ich hatte vor über 30 Jahren auch mal eine recht schwere Strat, deren Korpus laut Beschreibung aus Pappel war.
Der war wirklich aus Pappel, aber Schichtverleimt, also Sperrholz
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #15
Im Endeffekt ganz viel Spekulation so ohne Bilder.
Nato wäre übrigens aus Südamerika und Nyatoh aus Asien.

Woher jetzt, nur aufgrund der Aussage, dass das Holz dunkel ist, die Erle kommt, ist mir ein Rätsel.

Übrigens wird auch während der Produktion gerne mal das genommen, was gerade verfügbar war (das war schon zu Leos Anfangszeiten der Fall).

Ich habe hier eine Charvel Superstrat, deren Body, laut Seiten der Verkäufer und auch des Herstellers, aus Erle sein soll. Als Spec auf dem Karton aufgedruckt war jedoch das Bodymaterial Sassafras. Hat ähnliche Eigenschaften wie Erle.

Dazu hab ich eine 93er Fender Squier Series Strat, die eigentlich aus Schichtholz sein soll, hier wurde jedoch Erle genommen (liegt evtl an der Lefthand Version und geringen Stückzahlen).

Von Epiphone habe ich eine Les Paul Special, deren Korpus aus 12 Stücken "irgendwas" mit Furnier drauf besteht.

Ich fürchte, selbst mit Foto werden wir nur im dunklen tappen. Und solltest Du nicht gerade eine relativ große Fläche vom Lack befreit haben, sind auch nur Spekulationen angesagt.
 
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  • #16
Du meinst wahrscheinlich die 2000er Jahre
ich meinte den Zeitraum bis 2020 und darüber hinaus... da wird nichts weg geschmissen... und zum Vergleich mit der "Pinie"... War jetzt Pinie gemeint, oder Pinewood.. also dem Kiefernholz? Ist aber auch egal, da wir hier nur raten können..
 
  • #17
Am Gewicht würde ich die Holzart nicht festmachen wollen ... sowohl Erle, Pappel, Sumpfesche, Linde, Tanne, Fichte, Kiefer haben ähnliche durchschnittliche Rohdichten. Ausreißer nach oben sind die verschiedenen Mahagoniarten, Nyato, europäische Esche und Eiche.

Meine Squier Affinity Tele ist mit 3,7 kg auch richtig schwer, obwohl sie einen nur 39mm dicken Korpus hat. Standard bei den "echten Fendern" ist wohl so um die 43 ... 44mm.
 
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  • #18
Die mittlere Dichte ist nicht immer ein guter Ausgangswert, da die unterschiedlichen Hölzer teils kleinere, teils sehr viel größere Ranges in Sachen Gewicht haben.
Nicht sehr hochwertige Erle Bodies sind zB meist deutlich schwerer als der Durchschnitt...das ist oft zB bei End-80er und Anfangs-90er American Standards der Fall, die schon mal Richtung 4kg wiegen.
 
  • #19
Die Schwankungen in der mittleren Dichte der Hölzer sind ja der Grund, warum man keine Aussage über die Holzart nur auf Grund des Gewichts machen kann. Schwere Linde vs. leichte Erle ... oder leichte Linde vs. schwere Pappel ... was ist was? Selbst über die Maserung ist es schwierig ... Linde vs. Erle. Es gibt Linde mit viel und wenig Wachstumsringen, ebenso bei der Erle. Es gibt auch helle und rötliche Erle ...
 
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  • #20
@plektrumquäler
Wie schwer ist deine Squier?
 
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