Stärker gespannte E-Saite durch dickere Saiten???

von matti90, 18.05.08.

  1. matti90

    matti90 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.05.08   #1
    Hi Leute!

    Heute beim spielen is mir wiedermal aufgefallen, dass meine E-Saite für mich etwas schlabbrig wirkt und nen sehr großen "Schwingungsradius" hat was ich für leicht nervig empfindet.

    Nun müsste sich das Problem doch verringern lassen indem man dickere Saiten aufzieht, da sie dadurch mehr gespannt werden müssen.

    Was meint ihr? zahlt sich das ganze aus oder muss man danach den Bass (Hals,etc.) neu einstellen (klar kleinere Neueinstellungen muss man immer wieder vornehmen)

    EDIT:Hoppla falsches unterforum...
    ...kann das wer verschieben??? ;)
     
  2. Nashrakh

    Nashrakh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.05.08   #2
    Also ob sichs lohnt kommt auf nen Versuch an. Ich denk mal, das täte es aber^^

    Nachstellen musst du. Das ist aber kein großer Akt, also wo ist das Problem genau? :ugly:
     
  3. palmann

    palmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.05.08   #3
    Manche Saiten sind steifer als andere, das hat erstmal nicht mit der Stärke zu tun. Bekannt (und deshalb von mir bevorzugt) für ihre hohe Steifheit sind die GHS Bass Boomers. Oft werden steifere Saiten als minderwertig gesehen, ist aber letzten Endes Geschmacksache und sicherlich auch eine Frage des Einsatzbereiches. Abhängig davon ob du dich eher als devoter Slave to the Rhythm oder eher als Solobassist, der die Möglichkeiten des Bassspiels neu definiert, fühlst. Sach ich jetzt mal so. ;)

    Grundsätzlich ist deine Idee aber richtig, wenn du z.B. die Saitenmarke nicht wechseln willst.

    Gruesse, Pablo
     
  4. The figurehead

    The figurehead Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.05.08   #4
    Generell sagt man dickeren Saiten eine größere Steifigkeit nach als dünneren. Ich habe vor kurzem u.a. eine 100er E-Saite gegen eine 107er Saite von GHS getauscht (Boomers ShortScale). Die 107er ist deutlich steifer. Stärker gespannt wird die Saite nicht, das Gegenteil ist der Fall. Steifer ist sie dennoch.
     
  5. benjavus-maximus

    benjavus-maximus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.05.08   #5
    seas! ich hab meiner E-Saite 105er durch eine 130er ersetzt und es funzt super und man kann so richtig losfetzen ohne dass was passiert
     
  6. Pyke

    Pyke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.05.08   #6
    Hi, ich hatte auch eine zeitlang die Bassboomers gespielt, allerdings glaube ich, es handelt sich um Nickelstrings, steifer sind stainless Steels. Momentan spiele ich schon sehr lange die Cocco-Saiten, aber nicht die Nickels, sonder die Steels, diese sind sehr sehr steif. Allerdings geht da die E-Saite nur bis 105er Stärke, will ich es dicker spiele ich die BluSteels von Dean Markley, die produzieren auch in 110. Solltest evtl. mal ausprobieren.
    Zumal die genannten Sätze in der Lebensdauer die Boomers deutlich übertreffen, zumindest bei mir, meiner Spielweise und meinem Handschweiss :D
    Grüsse, Pyke :)
     
  7. Nashrakh

    Nashrakh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.05.08   #7
    Spielst du auf C oder B runtergestimmt?

    Weil, auf E würd ich mir da schon Sorgen machen wegen des Halses...^^
    (Müsste ja ultrastramm sein:er_what:)
     
  8. Cervin

    Cervin Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 24.05.08   #8
    Joa, schon vieles richtiges dabei :D

    Aber so ganz der kontext wird noch nciht klar, also fass ich etwas zusammen:

    Wie stark eine Saite ausschwingt und wie steif sie ist, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Die dicke der Saite ist nur eines davon, aber wohl auch das einfachste wonach man gehen kann.
    Ich selber spiele auf e einen 45-110er satz.Früher R.Cocco, da die aber lieferprobleme in europa haben mitlerweile Rotosound (letztere sind auch günstiger ^^).
    Ausprobiert habe ich zwischenzeitlich z.b. auch die Fender 45-110er, die waren mir aber viel zu weich. Es ist also schon eine Mischung aus verschiedenen vorlieben die man beachten muss.

    Also wären jetzt ein paar sachen zu klären, nämlich:
    -Welche Saiten spielst du bis her, wo dir die E Saite zu schlabebrig vorkommt.
    -Welche Stimmung spielst du.
    -Welchen Bass spielst du.
    -Wo (nahe an der bridge, nahe am hals) schlägst du an?
    -Womit schlägst du an? (Finger oder Plek)

    Ersteren beidenFragen sich sicher die wichtigsten, der rest könnte zu ein paar zusätzlichen Tipps führen :D

    Letztens und wohl am hilfreichsten die info zu diesen Thread:
    https://www.musiker-board.de/vb/sai...ltimative-wie-klingt-welche-saite-thread.html

    Das entscheidende wort für dich dürfte da "feel" heissen.
    Saitenhersteller unterscheiden ihre saiten nämlich schon selber in 3 verschiedenen "straffheits" graden.
    smooth - medium - coarse
    Allerdings gibts hier nicht wirklich eine norm, denn diese worte werden auch zur oberflächenbeschreibung genutzt (wie gerade das wort "coarse"=grob)

    Es ist also einiges an testarbeit, und viele von uns bassisten haben einige hundert euro für saiten ausgegeben bis sie "ihren" satz gefunden haben.
    Vllt kann dir unsere erfahrung ja helfen, wenn du etwas genauer definierst was du spielst, und was dich daran stört.


    Ps: 130er "E" Saite bitte bitte nur bei runter gestimmten bass. Denn 130 ist anfürsich eine tiefe H saite. Auf keinen Fall ne 130er auf E betreiben!!!!! Der zug ist zu stark, und der hals ist dafür nicht ausgelegt. Wenn die anderen saiten wiedeerum "normal" dick sind, dann besteht eine sehr große gefahr einer irreperabelen Halstorsion!
     
  9. matti90

    matti90 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.05.08   #9
    Danke mal für die Antworten...

    ...mir ist schon klar, dass ich am ehesten durch probieren, bzw. nur durch probieren zu "meinen Saiten" komme, nur spiele ich jetzt doch schon länger Fender und jeder Versuch fremdzugehen endete damit, dass ich auf Knien wieder zurückkroch.
    Mit der Zeit hab ich jedoch ein gewisses Niveau erreicht auf dem einen schon verschiedenste Kleinigkeiten auffallen, stören und somit als Probleme beseitigt werden wollen. So auch mein geschildertes.

    Danke für den Link zum Thread ich war schon immer auf der Suche nach so einer Liste...

    Genau das war meine Überlegung, da ich mit Fender Nickel vorerst Saiten die mir sehr entgegenkommen gefunden habe.
    die hier
    Standard (EADG)
    Washburn Precision
    Daumen am Precision-Pickup -> Anspiel knapp dahinter (Finger)
    Naja nach ein paar ausgegebenen hundert Euro verzweifle auch ich.

    Was mich an Meinen Saiten stört??? Das ich sie so oft wechseln muss ;)

    Nein... im Ernst... ich finde sie Klingen eher dumpf und sind für meinen Geschmack eher zu weich.
    D'Addario gefiel mir der Klang ausgezeichnet(ziemlich brilliant) aber die waren meiner Meinung nach noch weicher.
    Also wieder zurück...
    Warwick kamen fast keine Bässe rüber (also nicht so dramatisch) abeer im Vergleich zu den Fendern.

    Und Nickel spiel ich eigentlich nur weil sie mir damals mein Basslehrer empfohlen hat und ich noch nicht wirklich was anderes ausprobiert habe...
    ...wahrscheinlich bin ich einfach zu konservativ.
     
  10. Cervin

    Cervin Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 24.05.08   #10
    Das ist eine Antwort mit der man wirklich mal was anfangen kann :great:

    So kann man dir vllt ein paar fehlkäufe ersparen :D

    Die 7250L find ich persönlich relativ grausam. Extrem unausgewogener klang.

    Was du suchst ist aber ein unmögliches unterfangen und demnach musst du einen guten kompromiss finden.
    physikalisch erklärt:
    Typische Basssaiten haben einen Kern und eine Wicklung drum herum. Variiren kann man hier nicht viel, aber doch genug.
    Gehen wir mal klar vom Kern aus:
    Je dünner der kern, desto elastischer, aber auch brillianter die saite. => aber leider auf kosten des sustains und der lautstärke
    Je dicker der kern, desto steifer und bassiger => aber leider auf kosten der brillianz

    Du suchst eben etwas genau dazwischen
    Das bei WW etwas bass fehlt, ist anfürsich bei allen derer serien (red, yellow, black) so, aber richtig schlimm find ichs nur beim yellow. Bei den anderen find ich den bassanteil sogar recht angenehm, wenn der amp das mitmacht, den entsprechend zu puschen...
    Aber WW ist in dem falle so oder so nicht ganz deine Ecke.

    D'addario zu weich wäre noch die frage welche es gewesen sind ?!

    Nickelwar lange zeit auch mein kriterium, jetzt spiel ich aber wieder steel (weils die eben nicht in nickel gibt) und es funktioniert auch wunderbar. Gerade im bezug auf die haltbarkeit würde ich dann eher zu stahl raten, da nickel nicht so langlebig ist!

    Als Stärke wäre dasselbe wi ebei mir ganz gut (45-110), 45-105 sollte sonst als notlösung auch gehen, da es wirklich sehr, sehr wenige mit 110 gibt...

    Allerdings kannst du auch dein komplettes setup etwas stärker bespannen, da gibts z.B. heavy sätze von d'addario: (https://www.thomann.de/at/daddario_exl230.htm)
    Mir waren diese aber zu dumpf, darum sind die auch schnell runtergeflogen.

    Aus eigener erfahrung: Rotosound billy sheehan (http://www.saitenmarkt.com/Rotosound+BS-66+Billy+Sheehan+Signature.htm)
    sind auch preislich mal was feines. Die fehlenden Bässe bekomm ich sehr gut ausgeglichen, so dass mich dies garnicht stört.

    Ernie ball Slinkey find ich persönlich wirklich gute saiten, saitenzug könnte dir gefallen, sound auch. sind etwas "grob" in der handhabung aber durchaus noch im tolleranzbereich. Großer nachteil bei mir: Wenn man die E saite auf D stimmt, klingt sie einfach nur scheisse...
    Aud E wunderbar, aber auf D geht garnicht.
     
  11. matti90

    matti90 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.05.08   #11
    Ist mir schon klar das es die wirklich perfekte Saite zumindest für mich nicht gibt..
    ...aber ich bin da nicht so heikel und trotzdem hätt ich gern zumindest die am besten passenden ;)
    Von der Theorie her hat mir der Saiten Workshop sehr geholfen, kann ich nur weiterempfehlen.

    Genau die hatte ich...
    ..Nickel eben. ;)

    Also ich werd mir wahrscheinlich mal als nächstes 45-105er hohlen, mal sehn wie ich darauf anspringe :D

    Also ganz oben bei mir auf der Liste steht jetzt mal...

    ...Steel Saiten mal auf jeden Fall ausprobieren. (Gibt es da extreme Unterschiede im Spielgefühl und Sound???)

    ...Ernie Ball die oder die oder doch die (Das sie mit dropped D nicht toll klingn find ich nicht schlimm, der 5 Saiter kommt eh bald ;))

    ...Rotosound (Wollte ich eh schon immer ausprobieren)
     
  12. benjavus-maximus

    benjavus-maximus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.05.08   #12
    bis jetzt funktionierts ;)
     
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