Steuerklasse 5

von Johannes Hofmann, 08.02.08.

  1. Johannes Hofmann

    Johannes Hofmann v.i.S.d.P. Administrator

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    Erstellt: 08.02.08   #1
    Da wir ja auch Arbeitnehmer beschäftigen würde mich mal eure meinung zur Steuerklasse 5 interessieren.

    Obwohl ja (nach einem Jahreslohnsteuerausgleich) kaum Unterschiede bestehen, stelle ich zunehmend fest, dass Arbeitnehmer mit Steuerklasse 5 fast immer unzufrieden mit ihrem Nettogehalt sind, weil ihnen fast unvermittelbar ist, wo denn die Vorteile dieser Steuerklasse liegen. Letztlich macht man uns - den Arbeitgeber - für den misserabel niedrigen Nettolohn verantwortlich, was sehr oft in einer entsprechend mäßigen Motivation resultiert.

    zZt besprechen wir die Einstellung einer Frau, die (gottseidank) Steuerklasse 2 hat, und die hocherfreut über die Überschlagsberechnung ihres Nettogehalts war.

    Muss man jetzt die Entscheidung über die Einstellung enes Mitarbeiters davon abhängig machen, in welcher Steuerklasse er ist :confused:
     
  2. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 08.02.08   #2
    Weiß jetzt nicht ob es wirklich um die Steuerklasse 5 geht oder darüber, wie die Leute damit umgehen.

    Nehmen wir mal an, es ist wirklich so - Steuerfachexperte bin ich ja nicht - dass summa summarum (also nach Einkommenssteuerjahresausgleich) das selbe rauskommt bei Person A (Klasse 2) und Person B (Klasse 5).

    Dann kann es schon sein, dass viele der B-Personen Frust schieben, weil sozusagen das gefühlte Gehalt das ist, was sie erst mal netto ausgezahlt bekommen. Nicht bei jedem hat Abstraktionsvermögen den höchsten Stellenwert und es gibt ja auch Leute, die ihre Knete wirklich monatlich brauchen und die genervt sind, sich halt von Monat zu Monat zu hangeln und sich da mal einen Fuffi leihen und dort mal einen Hunni ...

    Gut möglich, dass da weniger Spaß übrig bleibt und der Motivation die Luft ausgeht.

    Jetzt wird das Ändern von Steuerklassen von allen Handlungsoptionen wahrscheinlich die sein, die am längsten dauert und auf die man als Arbeitgeber am wenigsten Einfluß hat.

    Mir fallen so aus der Hüfte zwei Strategieen ein:

    1. Wendung ins Positive
    Also ich und einige Kommolitonen haben zu seeligen Studi-Zeiten ganz gerne höhere monatliche Abgaben für Strom und Wasser (BEWAG läßt grüßen ...) gezahlt, weil wir dann wußten, dass wir nach der Jahresabrechnung im Mai genau so viel Geld zurück kriegen, wie es für einen bescheidenen Sommerurlaub reicht. Während hingegen andererseits wäre das Geld ohne Einzahlung bei der BEWAG uns unter der Hand weggeglitten (man hat da ja so seine Erfahrungen ...).

    Das ist natürlich irgendwie schwerstens an Selbstbeschiss grenzend und nicht gerade hyper-rational, aber es hat funktioniert - und was will man mehr ...

    Also dann eher mit den MitarbeiterInnen davon sprechen, dass das Geld quasi zwangsangespart und dafür durch Einkommenssteuerjahresausgleich auf einmal zur Verfügung steht und dass man sich dann prima was davon anschaffen kann. Kann sein, dass einigen das dann gar nicht so unlieb ist.

    2. Abwendung des Übels
    Denen, welche grade aber einfach das Geld brauchen, könnte man vielleicht mit einem Darlehen entgegenkommen. Also denen einfach pro Monat eine Lohnvorauszahlung oder Vorschuß oder so geben und das dann nach dem Einkommenssteuerjahresausgleich sich wieder zurückzahlen lassen.

    MitarbeiterInnen, welche musisch veranlagt sind, und sich von einem Teil ihres Gehaltes sowieso Instrumente bei Euch kaufen, könnte man die natürlich schon vorher in die Hand drücken - als so eine Art Sachdarlehen.


    Na ja - sind halt die Sachen, die mir jetzt so grad eingefallen sind ...

    x-Riff
     
  3. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 08.02.08   #3
    Wir (meine Frau und ich) waren jahrelang in derselben Situation:
    Ich der Hauptverdiener und meine Frau zieht jahrelang die Kinder groß, arbeitet "nebenher" bis zu 6 Stunden als Zahntechnikerin und muss natürlich in diese üble Steuerklasse 5.
    Es war uns (und insbesondere ihr) natürlich wohl bewusst, dass unterm Strich am Jahresende dasselbe rauskommt. Aber über die Jahre baute sich bei ihr wirklich ein Frust auf - und ich kann das total nachvollziehen.
    Du verdienst eigentlich brutto gar nicht so übel, kriegst jeden Monat die Gehaltsabrechnung und kannst in Tränen ausbrechen was da noch übrig bleibt. Da hilft keine Motivation von seiten des Ehepartners und schon gar nicht von Seiten des Chefs.
    So ist die traurige Wahrheit.
    Vom Schimpfen aufs System halte ich eh nix (obwohl ich das oft genug mache).

    Vor 2 Jahren wurde ihr dann gekündigt, seitdem versucht sie sich mit einer Ich-AG.
    Da war uns das vorige Modell mit der Steuerklasse 5 jedoch deutlich angenehmer. :rolleyes:
     
  4. Johannes Hofmann

    Johannes Hofmann Threadersteller v.i.S.d.P. Administrator

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    Erstellt: 08.02.08   #4
    Das Problem ist doch, dass eine einfache Hilfskraft das einfach nicht versteht.

    Man kann sich da den Mund franzlig reden und durchrechnen, dass das auf's Gleiche rausläuft... spätestens ist der Ofen aus, wenn man empfiehlt, dem Ehemann, der ja dadurch weniger zahlt zu bitten, die eingesparte Kohle an die Steuerklasse 5 Ehefrau weiterzurechen... und der dann sagt: "... ich glaub es hackt, die sollen lieber Dein Gehalt erhöhen, die Arbeitgeberverbrecher - - - mein Gehalt reicht auch nicht..."

    Es ist leider mehrfach passiert, dass wir deswegen äußerst missmutige Mitarbeiter hatten, die so unerträglich ware, dass wir uns von ihnen trennen mussten.
     
  5. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 08.02.08   #5
    Ich glaubs gerne, Johannes, aber was hilfts?

    Manchmal ist einfach kein Kraut gewachsen ... aber vielleicht fällt einem anderen ja noch was ein ... oder hmmmm ... vielleicht einfach zur scheidung raten? ... nein, schon gut - ich verkrümel mich ja schon ...
     
  6. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 08.02.08   #6
    Es geht eigentlich auch nicht um das "verstehen".
    Der Frust kommt, ob du es verstehst oder nicht. Der Chef kann in dem Fall nur den Kummerkasten spielen und vermutlich bleibt es bei Erklärungsversuchen, dass er das System auch nicht ändern kann.
    Ein tieferer Ansatz wäre der, dass die Motivation stimmt und der Mitarbeiter gerne zur Arbeit kommt obwohl er in Steuerklasse 5 ist - gell, Johannes? :D
     
  7. Missing$lash

    Missing$lash Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.08   #7
    Tut ir leid, ist jetzt OT, aber ich muss grad mal was zu den Posts von x-Riff sagen:
    Ich find die so Klasse! :D Die erinnern mich immer an die Skripte aus der Uni, mit dicker Überschrift, Nummerierung, Unterüberschrift, etc.:D
    Musste ich einfach mal loswerden!
     
  8. topo

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    Erstellt: 08.02.08   #8
  9. Antje

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    Erstellt: 08.02.08   #9
    Also ganz ehrlich Johannes, was geht es dich an? Sie selber haben diese Steuerklasse gewählt. :weird: Du kannst da nichts dran ändern, außer ihnen halt weiterhin erklären, dass sie es ja am Jahresende wiederbekommen oder dass sie ihre Steuerklasse ändern sollen. Es ist ja nicht deine Schuld, wenn der AN höhere Steuern zahlen muss, das musst du doch nicht ausbaden. Es sei denn du willst es, dann gibt es sicher Möglichkeiten, ihnen steuerfrei was zukommen zu lassen, vielleicht durch Entgeltumwandlung, da verringert sich dann auch der AG-Anteil am Sozialversicherungsbeitrag weil auch das SV-Brutto sinkt und diesen Teil kannst du deinem AN als Zuschuss zu einer Direktversicherung zukommen lassen, mal als kleines Beispiel. Allerdings bin ich als AN nicht unbedingt so überzeugt davon, weil auch mein Rentenanteil dabei sinkt und derjenige ja das Geld nicht bar auf die Kralle bekommt. Dann gebe es noch die Möglichkeit der Fahrkostenerstattung, wenn es irgendwie bei euch möglich ist, also für Dienstfahrten im privaten PKW oder steuerfreie Zuschläge, aber da sieht es schlecht aus was Feiertags-, Sonntags- oder Nachtarbeit angeht. Aber Möglichkeiten gibt es einige, frag mal deinen Steuerberater. :D
     
  10. Katzilla

    Katzilla Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.02.08   #10
    Naja... vielleicht sollte man einfach Steuerklasse 1 anbieten und die anderen abschaffen - alle werden dann gleich behandelt. :rolleyes:
    Was sollen denn bitteschön Singles sagen, die Steuerklasse 1 haben und mehr abführen müssen?? Oder Steuerzahler, die in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften leben - lt. Staat beides fremde Singles mit Steuerklasse 1, aber zum gegenseitigen Unterhalt verpflichtet :bang:
    Da haben Leute andern gegenüber schon Steuervorteile, und dann passt es denen auch nicht. :evil:
    Aber wie heisst es? Recht und Gerechtigkeit ist nicht das gleiche. In diesem Fall Steuerrecht. :screwy:

    Vielleicht könntest du deinem Angestellten mal die Lohnkostenabrechnungen eines Paares mit Steuerklasse 1 zeigen, die brutto zusammen dasselbe verdienen wie er uns seine Frau. Und mal fragen ob er gerne tauschen würde.
     
  11. Johannes Hofmann

    Johannes Hofmann Threadersteller v.i.S.d.P. Administrator

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    Erstellt: 09.02.08   #11
    Es betrifft uns in so fern, dass wir dadurch missmutige Mitarbeiter haben, die das ansonsten doch recht gute Betriebsklima stören. Natürlich kann man die feuern, aber vielleicht wär halt doch mal irgendwann eine Steuerreform angebracht, die nicht noch mehr Regeln und Ausnahmen bringt - was wurde eigentlich aus der Bierdeckel-Steuerreform?

    Schöne Vorschläge... aber man lese sich das mal durch. Alleine der buchhalterische Aufwand und die Tatsache, dass dann zurecht der nächste Mitarbeiter ebenfalls Fahrtkostenerstattung verlangt... Vermutlich haben die meisten Kunden jetzt schon keine Ahnung, wieviel Zeit und Aufwand jetzt schon in der Verwaltung und Buchhaltung eines kleinen Ladens stecken - was natürlich die Preise hoch treibt ohne irgendwem tatsächlich zu nützen.
     
  12. Antje

    Antje Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 09.02.08   #12
    Also ganz ehrlich, wenn jemand seine schlechte Laune wegen seiner selbst gewählten Steuerklasse an seinen Kollegen auslässt und damit das Betriebsklima stört, dann ist derjenige nen Arsch und gehört wohl tatsächlich gefeuert. Und das Steuerrecht wirst du für ihn nicht ändern können. (Und wer hier im Forum das Klima massiv stört wird auch gefeuert ;) )

    Ja klar, wenn du alle Mitarbeiter gleich behandeln möchtest, weil sie dir alle gleich wert sind, dann wirft das ein Problem auf, aber dann kannst du nichts machen, obwohl du diese Direktversicherung ja jedem anbieten kannst, weil du ja als AG eher Kostenersparnis hast, aber das wird aus meiner Erfahrung heraus nicht so angenommen. Von den über 90 Mitarbeitern, die ich gerade wieder abgerechnet habe, nehmen gerade mal 4 diese DV in Anspruch. Und was die Zuschläge oder sonstwelche Vergünstigungen angeht, normaleweise hat niemand über seinen Verdienst zu sprechen, da kann es durchaus Abmahnungen hageln.
    Aber ich finde es gut, dass du dir als AG darüber Gedanken machst :great:, doch das Steuerrecht werden wir nicht ändern können.
     
  13. Marc02

    Marc02 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.02.08   #13

    Schön, dass ich auch mal erwähnung finde.....:D

    Single - Steuerklasse I - Konkret hieß das vor (überleg) 4 Jahren bei 1900 Brutto, etwa 1200 Netto über hatte. Das Bruttogehalt kratzt an der 2000er Grenze und das Nettogehalt ist pessimistisch gedacht, im 1000er Bereich angesiedelt. Das ist schon frustrierend aber dazu kann der Arbeitgeber ja nichts.

    Ich persönlich mache jetzt so, dass ich meine Vollzeit-Stelle gegen eine 50% eingetauscht habe und nebenbei noch einen 400€ Job voll ausschöpfe. Somit komme ich auf ein um etwa 100€ höheres Netto als vorher. Okay, das macht nicht immer Sinn.

    Konkret zu deinem Klasse V Beispiel, denke ich, dass die meisten gar nicht wissen, dass es sowas wie einen Jahresausgleich gibt und/oder zu faul sind den zu machen. Steuerberater gibts schließlich wie sad am Meer wenn man`s möchte aber selbst nicht kann.

    Ansonsten fand ich x-riffs Beitrag sehr gut.
     
  14. Johannes Hofmann

    Johannes Hofmann Threadersteller v.i.S.d.P. Administrator

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    Erstellt: 09.02.08   #14
    Ja schon. Das tun wir ja letztendlich auch. Mich nervt eher der damit verbundene Aufwand

    Eine Anzeige, 30 Leute rufen an, 25 davon wollen nur'n Stempel für die Arge (früher haben sie das gleich gesagt, aber das dürfen sie nicht mehr, also führen sie ernste Bewerbungsgespräche und es ist für uns sehr aufwändig, die auszusondern, die gar nicht arbeiten wollen) , 5 wollen den Job und eine(n) stellt man ein, bringt ihm/ihr 4 Wochen lang bei, wo wie was funktioniert, und dann kommt die große Ernüchterung mit der Gehaltszahlung, Krankmeldung, Gemaule, Generve, Entlassung und dann das ganze von vorn :screwy:

    Ist es eigentlich legitim, eine Anzeige zu schalten: "Suchen Mitarbeiter für einfache Bürotätigkeiten. Vorraussetzung: Steuerklasse 2" :D
     
  15. Marc02

    Marc02 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.02.08   #15
    Ähm, wird über das Gehalt nicht vorher gesprochen ?? Also wenn ich mit dem Gehalt nicht zufrieden bin suche ich mir entweder einen anderen Arbeitgeber oder arrangiere mich damit. Ist eigentlich anz einfach. :eek:

    Oder läuft das so :
    "Ich will unbedingt bei ihnen arbeiten"
    "Kein Problem, dann und dann ist ihr Vorstellungsgespräch"
    bla bla bla
    "Schön, sie können morgen anfangen"

    ein Monat vergeht und die erste Abrechnug ist fertig.

    "Wie, so wenig verdiene ich hier ?? Danke, ich kündige wider".

    Nicht wirklich, oder ?? :screwy:
     
  16. Antje

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    Erstellt: 09.02.08   #16
    Du solltest dabei aber weiter denken, bei höherem Bruttogehalt tust du mehr für deine Rente und im Falle einer Arbeitslosigkeit bekommst du nur ALG auf dein versicherungspflichtiges Entgelt und das sind dann wohl nur die 50%, denn die 400 Nebenverdienst zählen da nicht rein. Eigentlich ne ziemlich schlechte Rechnung *find*

    @Johannes, ja, das mit dem Aufwand ist verständlich und Steuerklasse 2 hat man ja auch nicht ewig :D
     
  17. Marc02

    Marc02 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.02.08   #17
    Nee, im Moment brauche ich einfach`ne ganze Stange Geld auf der Kralle für meinen Umzug und mehrere neue Möbel. Einen kleinen Neuanfang eben. Und da ich sowieso einen Jobwechsel pane ist das jetzt im Moment und nur für kurze Zeit, die beste Möglichkeit.

    Abgesehen halte ich meinen derzeitigen Job nicht in Vollzeit durch.