stickbezeichnungen

von koebi, 01.11.04.

  1. koebi

    koebi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.11.04   #1
    ich spiele schon seit einiger zeit drums und habe kürzlich dieses forum entdeckt, das muss man doch ausnutzen...

    also: ich spiele schon seit einiger zeit drums, eigentlich zu lange, um die stickbezeichnungen und die dahintersteckenden eigenschaften nicht zu kennen, is aber so, ich habe davon keine ahnung...
    kann jamand erklären?

    ich sag nur: spielt mit paiste I maple nix hartes...
     
  2. 00Schneider

    00Schneider HCA PA-Praxis und Drum-History HCA

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    Erstellt: 01.11.04   #2
    Aktuelle Bezeichnungen

    Neben den traditonellen Typen hat jede Firma auch eigene Beziechnungnen eingeführt. Diese sind nicht auf andere Firmen übertragbar, z.B. 707 (Simon Phillips) oder 721 (Minnemann) von Pro Mark, Quantum 1000 von Regal Tip oder auch Shedder, Powerhouse von Vater.

    Traditionelle Bezeichnungen

    Traditionelle Typenbezeichnungn sind z.B. 3S, 2B, 5B, 5A und 7A. Diese Ziffern stammen von den ersten Generationen von Drumsticks, bei denen jedes Modell Zahl und Buchstabe bekam die Größe und Anwendung beschreiben. Die genauen Abmessungen weichen je nach Firma etwas ab, bemerkbar vor allem bei Taper (Abschrägung, Verjüngung) und Kopf.



    Bedeutung der Ziffern

    Die Zahl

    Die Zahl ist eine Kennzahl für den Umfang des Stocks. Im Allgemeinen gilt: je Größer die Zahl desto kleiner der Umfang, und umgekehrt.
    So ist 7A dünner als 5A und dieser dünner als 2B. Die Ausnahme ist z.B. ein 3S, der dicker ist als ein 2B.


    Der Buchstabe

    S steht für "Street Apllications", also "Straßenanwendung", womit Drum Corps und Maching Bands (Spielmannszüge) gemeint sind. Diese Stöcke hatten die größten Durchmesser und Ausmaße ihrer Zeit, was für die Lautstärke und Klangausbreitung von Vortiel war, die in diesen Stilen erwünscht waren.

    B in der Bezeichnung deutet auf einen Stock hin, der für Band-Anwendungen wie Blaskapellen und Symphonieorchester gedacht war. Mit einem geringeren Umfang als S-Modelle waren sie leichter zu kontrollieren und dadurch auch sehr beliebt bei Anfängern. Auch heute noch ist ein 2B oder 5B ein guter Stick zum anfangen.

    A steht für Ochester. A-Stöcke waren für Big Band oder Tanzorchester gedacht. Durch den geringeren Umfang als B-Stöcke eigneten sie sich gut für leichteres Spiel.

    Moment, "B" für Band, "S" für Street, aber "A" für Ochestra?
    Laut Bill Ludwig Jr. kam das so: Die Firma Ludwig war die erste Firma die Sticks in Massenproduktion herstellte und dafür moderne Maschinen nutzte. William F. Ludwig Sr. gefiel das gedruckte "O" einfach optisch nicht, ein A sagte einfach viel mehr zu. Danach übernahmen die anderen Firma das A einfach.
    Dies ist aber nur eine Geschichte, die manch anderer auch gerne anzweifelt. Der "Modern Drummer" beantwortet diese Frage einmal folgendermaßen: Der Ursprung für die A-Bezeichnung ist etwas vage. Hauptsächlich wurden damit Sticks bezeichnet, die nicht S oder B waren. Es mag für "all-purpose" gestanden haben, also universell einsetzbar, eher möglich ist auch dass es eben der erste Buchstabe im Alphabet ist und somit für jeden leicht zu merken.


    Quelle:
    www.pearldrum.com/2002_techspeak/drumsticks.asp
     
  3. Brotherblues

    Brotherblues Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.09.05   #3
    Ist zwar ne Frage auf ne alte Frage/Antwort, aber ich hab erst mal die SuFu benutzt, deswegen wärme ich es nochmal auf :great:

    Ich habe bei Vicfirth noch die Bezeichnungen D und den Anhang N und Kombinationen entdeckt. Ich meine auch C irgendwo schon mal gesehen zu haben. Ist eigentlich irgendwo die Länge und die Art der Spitze berücksichtigt? Oder das Material? In der Quelle http://www.pearldrum.com/2002_techspeak/drumsticks.asp habe ich dazu nichts entdeckt. Und wenn die Zahl den Umfang angibt, warum heißt es dann das A (Orchester)-Sticks einen geringeren Umfang haben als B(Band) Sticks?

    Übrigens spiele ich Zildjian 6A, ich habe nirgendwo anders bis jetzt diese Einordnung gesehen, lediglich 7 oder 5. Ist das so ungebräuchlich? Und weiß jemand ob es ein Äquivalent bei einem anderen Hersteller gibt?
     
  4. -Avalanche-

    -Avalanche- Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.09.05   #4
    N steht für Nylon Tip, also ein Nylonaufsatz auf dem Kopf des Sticks.
    Das Material (Maple, Hickory, etc.) ist eigentlich immer separat aufgeführt (auf dem Stick).

    Dann musst du die Ausmaße des Zildjian Sticks in Erfahrung bringen oder du kaufst dir einfach den Musik-Produktiv-Katalog, da gibt es für (fast) alle Stickmarken eine Wertetabelle.
     
  5. Cobus

    Cobus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.03.11   #5
    Ich wette die Frage wurde hier schon oft gestellt, aber was genau bewirkt dieser Nylonkopf denn gegenüber den normalen Holzköpfen?
     
  6. metaljuenger

    metaljuenger Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 26.03.11   #6
    Meine Erfahrungen damit: ein weitaus "pingigerer" Sound auf den Becken (klarer, definierter, heller), etwas mehr Punch auf den Toms und (besonders hier sehr subjektiv!) ich finde, dass er länger hält als ein Holztip. Manche hier haben wohl die Erfahrung gemacht, dass er recht schnell abfällt, dies ist mir in den 5 Jahren, die ich meine VicFirth 5AN spiele, noch kein einziges mal passiert, dagegen splitterte bei mir gerne mal der Holztip. ;)

    PS: 6 Jahre alter Thread... nicht schlecht :D
     
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  7. Calaway65

    Calaway65 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.03.11   #7
    Ja, verdammt oft sogar!

    Nylontip klingt anders auf den Becken (hauptsächlich natürlich Ride), nämlich heller und pingiger.

    Außerdem habe Nylontips den Vorteil, dass sie nicht splittern können, dafür fallen sie gerne mal gleich ganz ab.


    Edit: Da war metaljünger wohl etwas schneller!
     
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  8. Cobus

    Cobus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.03.11   #8
    Ah dachte ich mir schon, kam mit der Suchfunktion nicht so ganz zurecht :o
    Aber danke trotzdem für die Antworten :)
     
  9. Calaway65

    Calaway65 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.03.11   #9
    Kann ich verstehen, die SuFu ist zum Kotzen!

    Kleiner Tip: Einfach das zu Suchende bei Google eingeben und "Musiker Board" hinten dranhängen. Funzt zehn mal besser als die SuFu!
     
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  10. Jesse

    Jesse Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.03.11   #10
    Ich nehme die Sticks mit Nilon-Tip gerne für Outdoor-Auftritte mit meiner Dixie-Band oder dem Blasorchester. Bei gutem Wetter ist es eigentlich egal; Aber wenn es feucht wird (z.B. bei Umzügen oder bei nicht überdachten Bühnen), haben die Kunststoffspitzen ganz klare Vorteile.
    Das Holz saugt Wasser auf und wird weich. Abgesehen davon, dass aufgeweichtes Holz auf Becken bescheiden klingt, gehen die Spitzen auch sehr leicht kaputt und lösen sich regelrecht auf. Das kann mit den Kunststoffsspitzen nicht passieren.

    Jo, dass die Nilonspitzen sich verabschieden, hab ich auch schon festgestellt. Ist mir aber bei Markenstöcken (VicFirth) noch nicht passiert.
     
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