Strat-Kopfplatte entlackt - welche(s) Öl bzw. Lasur für gleichmässigen Farbton ?

von nortnar, 20.11.19.

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  1. nortnar

    nortnar Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.19   #1
    Hallo zusammen,

    ich habe die Kopfplatte meiner Partscaster mit Schleifpapier entlackt, ein paar Löcher verschlossen und möchte, bevor ich mit Klarlack lackiere und das Decal wieder aufbringe, die Kopfplatte ölen, um einen schönen gleichmäßigen Farbton hinzubekommen.

    Welches Öl verwendet man für diesen Zweck?

    Viele Grüße
    Chris
     
  2. dubbel

    dubbel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.19   #2
    lasur ist vielleicht weniger riskant.
    je nach öl, lack, und je nachdem, wieviel zeit du dir lässt, kann es passieren, dass der lack nicht mehr haftet.
     
  3. nortnar

    nortnar Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.19   #3
    Da bin ich relativ offen, ob Öl oder Lasur. Mich interessieren aber Produktempfehlungen, die sich für die Gitarre eignen. Wollte nicht einfach zum OBI und mit Gartenbedarf wiederkommen. :D
    Das Finish der Kopfplatte soll dann ohnehin mit Klarlack "seidenmatt" passieren.
     
  4. hotlick

    hotlick Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.19   #4
    Die Frage ist zunächst, ob sich beispielsweise an den Kanten, an der Rückseite der Kopfplatte und am Übergang zur Rückseite des Halses noch ursprünglich lackierte Fflächen bestehen bleiben und in Kontakt mit dem neuen Lack oder Holzschutz kommen werden. Dann könnte es zu sehr unangenehmen chemischen Reaktionen kommen; es wäre dann wohl von Vorteil, einen Lack oder Holzschutz zu verwenden, der den gleichen chemischen Aufbau hat wie der alte. Es bestehen diesbezüglich erhebliche Unterschiede zwischen Nitrolacken, herkömmlichen Lacken auf Ölbasis, Polyurethan, Lacken auf Wasserbasis etc., die entsprechend unterschiedlich aufeinander reagieren. Dies bezieht sich auch auf Lackreste in den Holzporen der abgeschliffenen Kopfplatte, die beispielsweise den neuen Lack abstoßen könnten und keine glatt lackierte Fläche mehr ermöglichen.

    Entweder den gleichen Lack verwenden, der schon zuvor verwendet wurde oder wirklich viel runter schleifen und vermeiden, dass Flächen mit unterschiedlichen Lackarten in Verbindung kommen. Bei ausreichend geschliffenen Flächen wäre eine dem neuen Lack zuträgliche Grundierung zu empfehlen, die dann auch den gewünschten Effekt der Holzstruktur hervor bringt.
     
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  5. Bassturmator

    Bassturmator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.19   #5
    Hallo Chris,

    Du kannst wenn es Dir darum geht das Holz nur etwas anzufeuern und ihm einen etwas wärmeren Honigton zu geben für diesen Zweck Leinölfirnis verwenden. Das Leinöl polymerisiert / härtet aus und bildet eine gute haftfähige Grundierung für Lackierungen.
     
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  6. nortnar

    nortnar Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.19   #6
    Vielen Dank für eure Beiträge!

    @hotlick: Danke für den umfangreichen Überblick. Deine Warnung ist berechtigt: Der Hals ist nicht entlackt und auf der Rückseite ist die seidenmatte Werkslackierung auch noch nicht abgeschliffen. Somit werde ich die Empfehlung von @Bassturmator mit dem Leinölfirnis aufgreifen. Das Produkt klingt charmant.

    Ich werde berichten.

    Schönen Abend!
    Chris
     
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