Streitfrage Shure SM58

von think.funny, 18.06.04.

  1. think.funny

    think.funny Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.06.04   #1
    Mir hat jemand erzählt, dass ALLE (er meinte sicher viele o. manche) bedeutenden Mischpulthersteller ihre Geräte auf das SM58 ausrichten. Stimmt das?
     
  2. slalomsims

    slalomsims Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.06.04   #2
    das rockt einfach
     
  3. Johannes Hofmann

    Johannes Hofmann v.i.S.d.P. Administrator

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    Erstellt: 18.06.04   #3
    Na ja, ich würde nicht sagen, dass sie ihr Schaltungsdesign am SM-58 ausrichten, wenngleich das SM-58 wegen seines Bekanntheitsgrades sicher in vielen Labors zum testen rumfliegt.

    Es ist eher so, dass viele Leute, die ihr Leben hinter Live-Mischpulten verbringen und auch Bühnenroadies, ihre Methotik bei Soundcheck, Positionierung der Monitore, Mischen usw auf das SM-58 abgestimmt haben und daher damit schneller und besser klar kommen.

    Ein Beispiel: Schau die mal die Diagramme "Niere" und "Hyperniere" auf der Seite http://www.musik-service.de/Mikrofone/Richtcharakteristik.htm an.

    Die Hyperniere richtet stärker und produziert theoretisch weniger Rückkopplung. Aber Vorsicht! Wenn man nur einen Vocal-Monitor direkt hinter dem Mikro platziert, dann nimmt die bei der Hyperniere nach hinten ausgeprägte "Nebenkeule" die Signale aus dem Monitor auf, wodurch das Mikro früher pfeift, als eine Niere. Der Sänger meiner Band benutzt eine Hyperniere (Beyerdynamic TG-X 61) aber grundsätzlich 2 Monitore, die seitlich vom Mikrostativ plaziert sind. Dadurch kann er eine brachiale Lautstärke auf den Monitoren fahren, ohne dass es zurückkoppelt. Mit einem SM-58 ginge er baden weil er sich nicht hören würde. Das wiederum liegt daran, dass er eher leise singt. Wer eher laut singt, und einen Monitor direkt hinter dem Mikrostativ plaziert, wird nicht verstehen, warum unser Sänger das TG-X 61 für das "beste Mikro der Welt" hält.
     
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