Studio Aufnahmen Wandler Bla Bla

von nubee, 23.03.06.

  1. nubee

    nubee Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.03.06   #1
    hi leute,
    es geht mir grad alles tierisch auf den sack! immer diese wandler hier wandler da digital bla bla! ich erklär euch einfach ma was ich will! ich hasse diesen neuen digitalen scheiss klang....mir egal was besser ist oder was nicht! ich moechte einfach nur musik machen! dabei is mir wichtig dass es natuerlich klingt einfach...ich strebe einen sound an den ich jetzt nicht beschreiben muss...naja was soll... ich hab mir einfach ma ueberlegt bei dem ganzen hype um wandler und co ob es frueher auch so beschissen war! wie haben die die studios damals zu michael jackson zeiten oder so gearbeitet? hab es da auch wander faxen und so oder wuerden da die signale anders uebertragen? ich moechte ein altes system fahren hab halt nur wenig ahnung wie man merkt....kann mir da vielleicht einer ma helfen bissi! ich moechte mit einem pc arbeiten und jeden kanal einzeln in meinem pc raus holen und in ein mischpult geben....somit wuerde ich meinen pc praktisch als harddisc recorder nutzen....

    is sowas moeglich? hat jemand schon mal erfahrungen damit gemacht? kann mir vielleicht jemand eine bessere arbeitsweise vorschlagen? ich will auf keinen fall ein digitalpult mit irgendwelchen knoepfen nutzen...kann sowas nicht mehr sehen!

    preise sind mir dabei egal solange sie irgendwie erreichbar sind....also bitte keinen witze mit irgendwelchen high end faxen fuer 300000000 $ aber naja.... ihr wisst sicher wie ich das meine...

    hab mir mal das motu 24 IO angeschaut und weiss nicht so ganz ob es das wahre ist....und ob es ueberhaub moeglich ist 24 oder spaeter 36 audiospuren laufen zu lassen ohne dabei irgendwas ruckelt oder so...


    wäre sehr dankbar fuer ernsthafte hilfen!

    euer nubee
     
  2. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 23.03.06   #2
    Du scheinst ein paar Dinge durcheinander zu werfen. Zunächst lästerst Du über Digitaltechnik an sich, dann geht es Dir nur ums analoge abmischen? Schön zu hören, dass es Dir um die Musik geht. Aber digitaler Scheißklang? heutzutage wird ja qusi nur noch digital prodzuiert. Und du willst es ja offenbar auch, denn Du willst ja auf dem PC aufnehmen, also das Signal digital machen. Mit einem Wandler. Die, Idee anhscließend anaolog zu msichen, kam hier schon öfters vor. Ist aber in meinen Augen ziemlich absurd und erst recht teuer. Qualitiativ auch nicht gut, weil Du dann mehrfach wandelst.
    Die logischste und verbreiteste Form ist es digital aufzunehmen, z.B. mit einem motu24IO (aber ist auch schon übertreiben, oder willst Du 24 Spuren gleichzeitig aufnehmen) oder einer sonstigesn soundkarte. Diese Soundkarte ist übrigens der Wandler. Im rechner wird dann gemischt etc. Und es kann direkt eine CD erzeugt werden. Wenn Du dich nicht damit anfreunden kannst, mit der Maus auf dem Bildschirm zu mischen, kannst Du einen sogennaten Controller an deinen Computer anschließen. Der sieht aus wie ein Msichpult, ist aber keines, sondern damit bewgest Du nur das virtuelle Mischpult in der Software.
     
  3. nubee

    nubee Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.03.06   #3
    nein auf gar keinen fall kann ich mich damit anfreunden :) wie gesagt ich bin zur zeit auf jeden fall durcheinander und blicke da auch nicht so weit durch...ich moechte auf jeden fall ein analoges pult verwenden! wenn es absurd ist dann sag mir bitte wie ich es sonst machen koennte...wie wurden die sachen frueher denn sonst gemischt wo es noch keine wandler und digital bla bla bla gab? danke dir

    ach so und es geht mir bei den 24 kanaelen nicht um das aufnehmen sondern um die wiedergabe von 24 kanälen...jeder kanal muss ja extra gemisht werden , also auch extra in ein mischpultkanal kommen (bei analog)
     
  4. Hein

    Hein Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.03.06   #4

    Mit Mehrspurtonbandmaschinen!

    Aber das wird teuer!


    Du musst Dir darüber im klaren sein, daß sobald auch nur ein einziger Ton auf Deinem PC gelandet ist, daran schon mindestens ein Analog/Digital-Wandler beteiligt war!

    Wenn Du Deine Spuren aus dem PC wieder in Dein analoges Mischpult schickst, ist wiederum ein Wandler beteiligt; nämlich ein Digital/Analog-Wandler!
    ...und zwar für jede gleichzeitig übertragene Spur einer.

    Wenn Du dann den neuen Mix wieder auf den PC bringen willst...;)


    Falls es Dir aber eher um das "analoge Feeling" beim Aufnehmen und Mixen geht, könnten tatsächlich die von ars ultima angesprochenen Controller was für Dich sein.

    Ich mag auch keine "Knopf-" oder "Mausklick-Mischpulte" und habe daher solche Controller (MACKIE CONTROL UNIVERSAL) auf meinem Wunschzettel.
    Es muß nur noch mein "Kleingeldminister":D zustimmen!
     
  5. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 24.03.06   #5
    Und teurem outboard-Equipment! Wenn Du nur mit Software arbeitest, kommst Du viel billiger weg. Schon bei Software für unter 200€ hast Du vollparametrische EQs, Kompressoren, Expander, Halls, Delays etc. Und es gibt eine Unzahl kostenloser bis teurer Effektplugins zum nachrüsten. Und wenn Du dir einen teures Effektplugin kaufst, kannst Du das auf jede Spur verwenden. In der analogen Welt müsstest Du aber für jede Spur ein Gerät kaufen! Abgesehen von einem wirklich guten mischpult, mit entsprechend vielen Kanälen, guten vollparametrischen EQs etc. Abgesehen davon verzichtest Du beim analogen abmischen auf die ganzen Vorteile des Harddiskrecordings, eben non-lineares arbeiten. Ich finde, dass ist sogar der Musik förderlich.
    Wenn Du unbedingt willst kannst Du theoretisch komplett analog arbeiten, so wie früher. Aber vorher müsstest Du wohl im Lotto gewinnen, um das bezahlen zu können. Aber da Du ja bereit bist, auf dem PC aufzunehmen (was sehr sinnvoll ist), dann mach es auch konsequent digital, das ist sowohl qualitativ als auch finanziell am sinnvollsten.

    EDIT: Ich hab jetzt erst gesehen, dass Du ja auch schon andere Threads zum Thema eröffent hast. Daraus lese ich ja, dass Du durchaus Ahnung hast, und ja schon digital arbeitest mit VST-Plugins etc. Dann müsstest Du doch eigentlich verstehen um was es geht. Selbst wenn Du jetzt nur eine Onboard Soundkarte und eine Freeware wie Kristal benutzt - das Prinzip ist das gleiche wie in modernen professionellen Studios. Bei den meisten sind vielleicht die Übergänge zur analog Welt fließender, weil soviel Equipment vorhanden ist. ABer es geht auch anderes. An unserer FH wurde vor etwa 3 Jahren ein ganz neues Studio in einem neuen Gebäude gebaut. Wirklcih edel, mit recht großem getrenntem Aufnahmeraum etc, wo man also durchaus professionell produzieren kann. Basis ist ein ProTools System - und in dem Studio steht kein Mischpult.
     
  6. Erdie

    Erdie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.03.06   #6
    IMHO ist der große Homerecordingmarkt erst dadurch entstanden, weil es Digitaltechnik gibt und die PCs leistungsfähig genug sind. Als ich als Schüler in einer Band Keyboards gespielt hatte, hatte ich von einem Yamaha DX7 geträumt und der Traum ist aus Geldmangel nie in Erfüllung gegangen - heute ist das Ding als Deko bei dem Händler meines Vertrauens an der Decke genagelt. Für das nötige Aufnahmeequipment in professioneller Studioqualität hätten wir damals unsere Eltern um die Ecke bringen, das vorzeitige Erbe veräußern und anschließen auf der Strasse oder im Knast schlafen müssen. Das höchste, was wir uns damals leisten konnten, war eine ultraschlechte 4 Spur Analogaufnahme. Was meint Ihr, warum die Musiklabels, so wie sie heute existieren, enstanden sind?

    BTW: Was ist digitaler Klang? Den gab es vielleicht in den Anfangszeiten der Digitaltechnik, heuter aber nicht mehr
     
  7. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 24.03.06   #7
    Stimme Erdie zu. Ein Hoch auf die Digitaltechnik! Ohne die wäre es heute nicht möglich so günstig in so guter Qualität zu produzieren!
     
  8. nubee

    nubee Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.03.06   #8
    ja ich schliesse mal daraus dass ihr alle euren geschmack gefunden habt und wisst wie ihr produzieren wollt... mir geht es nicht NUR um diesen analogen feeling sondern ich will wirklich ein analoges mischpult benutzen um meine spuren zu summieren... wie ist es denn mit diesem MOTU 24 IO ... das teil hat doch 24 Ausgänge...ich könnte doch in logic beispielweise jede audiospur auf einen andren ausgang leben 1 2 3 4 5 .... und dann jeden Ausgang von der Soundkarte in einen Input von irgend einem Mischpult legen...verstehe nicht ganz wieso das so teuer sein soll und bla....ob das sinn macht is ja ne andere geschichte...ich mein was ist schon sinn...ich moechte auf gar gar keinen fall auf einem conroller oder digital mischpult mischen! auf gar keinen fall! hat einer vielleicht mal das MOTU 24 bei sich stehen oder mal getestet damit ich mal informationen bekommen könnte ob das was ich mir vorstelle möglich ist? wäre nett danke
     
  9. nubee

    nubee Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.03.06   #9
    und vorallem wieso bräuchte ich fuer jede spur einen ad wandler HEIN ? dieses ding von motu zB heisst doch nicht umsonst 24IO ad da wandler oder? das ding hat auch 24 ausgaenge...also ich versteh nicht wie du das meinst wär nett wenn du das auch genauer erläutern könntest danke
     
  10. Hein

    Hein Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.03.06   #10
    Sagen wir so:

    Jede Spur muß einzeln gewandelt werden!


    Kann natürlich sein, daß das ein Wandler für 24 Spuren schafft.
    Da können Dir Berufenere eher Auskunft geben.
    Das gilt eh nur, wenn Du die Spuren gleichzeitig aufnehmen willst.
    Bei "Spur für Spur" reicht natürlich immer nur jeweils ein Wandler.


    Das würde gehen.

    Aber vorher müssen die 24 Spuren erstmal aufgenommen werden.
    = 24x Wandlung von Analog nach Digital.

    ...dann wiederum 24x Wandlung (gleichzeitig) von Digital nach Analog, um zu mischen.
     
  11. nubee

    nubee Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.03.06   #11
    danke hein :) ich glaube wir sind beide auf dem selben stadt :) hehe nett dass du versuchst mir zu helfen aber bisher weiss ich fast genausoviel wie vorher...naja danke dir jedenfalls....hat einer vielleicht sowas mal ausprobiert? also den pc als harddisk recorder zu verwenden? hat ja auf jeden fall viele vorteile in der bedienung und so...

    vorallem wuerde mich auch der klangunterschied von dem MOTU 24 IO zu dem APOGEEs interessieren...hat einer vielleicht eine page am start wo man die vergleichen kann? oder vielleicht kann ja jemand so nett sein und mir paar aufnahmen oder so schicken...bin auch in andere wandler interessiert...muss ja nich motu oder apogee sein...

    wie siehts mit recordern aus? gibs hd recorder die 32 ausgaenge haben??? kennt da jemand irgendwas?
     
  12. pablovschby

    pablovschby Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.03.06   #12
    Würde mich interessieren, ob das Cubase nicht fähig wäre, eine rein analoge Mehrspurmaschine nur zu steuern und die Audiosignale somit nur darzustellen, das aber jede Linie an sich analog bleibt. Dass dann das Cubase nur als Steuerding funktionieren würde.

    Sicher gibts dazu schon andere Programme, aber Hardware alleine über 10'000 Euro, denk ich, oder?

    @Topic:
    Sorry, ich checks nicht mehr. Erst fragst du nach analogen Aufnahmemöglichkeiten (>10'000.-), dann redest du von einem analogen Mischpult (oder hast du einen analog-Rekorder gemeint??) und am Schluss meinst du was? Dann doch wieder A/D-Wandler???

    Ich check nicht ganz durch....


    BTW: Schallplatten werden heute in den meisten Fällen mit Laser produziert > nicht mehr analog.

    Je nachdem wie weit man gehen will, ist nämlich streng genommen überhaupt nichts analog, nicht mal ein analog-Rekorder. Denn jedes Material hat seine Grenzen, seine Raster. Wir hatten letzthin eine interessante Diskussion darüber. Auch ein Tape, auch Vinyl hat, vorausgesetzt es wurde nach dem alten Stil produziert (analoge Pressung des Vinyls, ...... komplett analoges Recording, Mixing, analoge Effekt sowie analoges Mastering).......sogar dann noch seine Grenzen. Jedes Material an sich hat so eine Art Raster-Struktur. Irgendwo hörts einfach auf mit dem endlos genauen, runden Sinus. Das liegt halt an den verschiedenen Materialien.
     
  13. scheissPi-ber[]

    scheissPi-ber[] Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.03.06   #13
    ich denke zwischen diesen geräten hörst du keinen "klangunterschied" von gut oder schlecht; der unterschied sind meist nur noch messungen über die dynamik und die linearität -> aber ich denke das ist für dich nicht so wichtig da du dich ja noch <10'000€ befinden willst....denn zuerst müssen alle anderen geräte mit der qualität nachziehen können.

    Noch zum Mixer: Wie stellst du dir das automatisieren vor mit einem pult <10'000 ? oder ist das nicht so wichtig?
     
  14. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 25.03.06   #14
    Ans automatisieren habe ich auch gedacht. Wie schon öfterst gesagt, ich vermisse noch nicht einmal einen Controller. Da ich gar nicht ständig die Fader bewege. Wenn z.B. gewisse Teile in einer Spur lauter sein müssen als der Rest, dann ändere ich eben die Volumekurve direkt mit der Maus. oder noch nicht mal das, meist schneide ich den entsprechenden Part schnell aus und mach das Audioobjekt lauter. Wenn Du wirklich den analogen Weg einschlagen willst und dein Mischpult keine Automatisierung hat, müsstest Du beim aufnehmen des Songs alle Fader im Griff haben, an der richtiegn Stelle lauter und leiser machen etc. Bei einem Fehler kannst Du wieder von vorn anfangen. Willst Du dir das wirklich antun? Naja, bekehrt werden willst Du ja offenbar nicht, aber ich halte dein vorhaben wirklich in jeder hinsicht für absurd. Das Argument "analog" ist 1. nur ein psychologsicher Effekt und 2. bist Du ja gar nicht analog, weil Du ja doch auf Harddisk aufnimmst. Aber alle Vorteile der Digitaltechnik ablehnst, stattdessen für möglicherweise schlechtere Qualität und miesen Workflow (der Zeit kostet und wohl auch der Musik nicht unbedingt zuträglich ist) unnötig viel Geld ausgibst. Ichhab schon im esten Post nicht verstanden, warum Du dich so über Wandler, Digital-blabla aufregst, dir das alles auf den Sack geht, und Du jetzt nach komplizierten Lösungen suchst, obwohl die Musikproduktion komplett im Rechner so großartige Möglichkeiten eröffnet, vor allem für wenig Geld.
     
  15. nubee

    nubee Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.03.06   #15
    also mit analog meinte ich eigentlich dass ich einfach ein analoges mischpult verwenden will...zum summieren...ich weiss nicht was daran jetzt so schlecht ist oder bla bla...ist doch im endeffekt geschmackssache...jeder macht seinen sound irgendwie. ich will nir nur rein digital arbeiten weil es mir alles viel zu steril und sauber klingt darum will ich ueber ein normales altes dreckiges mischpult summieren...ich weiss nicht was es dagegen zu sagen gibt...eure argumente sind doch alle geschmacksbedingt...der eine will das der andere was anderes...naja...danke trotzdem...

    scheiss-Pi-ber, danke fuer deine antwort...hat mich auch etwas weiter gebracht...ich denke mal am ende muss ich einfach selbst mal das ganze ausprobieren...zur zeit bin ich aber auf jeden fal mehr auf der seite von dem apogee...ich denke das wird mehr in meine richtung kommen vom klanglichen...ich kann dann eher in die richtung gehen die ich will...obwohl da halt der preisunterschied schon sehr gross ist...MOTU mit 32 kanal wuerde so an die 3000 € kommen vielleicht und mit APOGEE muesste ich dann schon mal so fast 8000 € hinblaettern.... ma abwarten

    hat jemand vielleicht mal probiert ein MOTU mit einer ABOGEE big ben clock zu verbinden??? Würd mich auch ma interessieren was dabei zustande kommt... könnte auch ma interessant sein...
     
  16. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 27.03.06   #16
    So ein "Ding" ist eben nicht "ein" Wandler, sondern es sind 48 Stück (24 AD-Wandler für die Eingänge, 24 DA-Wandler für die Ausgänge) davon ín einem Gehäuse.
    Genauso wie eine "Stereo-Endstufe" nichts anderes ist als zwei Mono-Endstufen in einem Gehäuse.

    Jens
     
  17. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 27.03.06   #17
    Und was hast du dann davon? Du könntest dann ja noch nichtmal schneiden, wozu also dann darstellen (ja, "schneiden" heißt bei reinem Analogrecording wirklich die Schere auspacken!)?

    Woher hast du das? Abgesehen davon: Laser heißt nicht digital. Man kann (Schneid-)Laser auch priam analog ansteuern.

    Ich habe so langsam den Eindruck, dass einigen hier (und dem Threadersteller vor allem) der Unterschied digital und analog gar nicht so klar ist, wie man vielleicht meint. Zumindest wird da viel durcheinander- und in einen Topf geworfen, was eigentlich verschiedene Dinge sind...

    Mausklick vs. Faderschieben hat nichts mit analog vs. digital zu tun. Da geht es rein um die "Mensch-Maschine-Interfaces", das kann man so oder sorum in beiden welten haben.
    "Dreck" kann man auch digital erzeugen - gewußt wie.
    "Analog ist besser" hat auch gerne mal den Anstrich von Hifi-Voodoo und ist oft von Leuten zu hören, die sich nicht gut auskennen. Das ist kein Vorwurf, soll aber als Anregung zum Nachdenken gedacht sein. Nicht alles, was irgendwer mal irgendwo erzählt hat, stimmt auch bzw. nicht alles davon muss für einen selbst dann auch "besser" sein...


    Wenn nubee einfach mal genau erzählen würde, was er vorhat, was ihn an dem "digitalen, viel zu sauberen" Sound eigentlich stört und was er sich da an welcher Stelle von analogem Equipment verspricht, dann wären wir schon viel weiter.
    Ach, und nubee, bitte: Schreib so, dass man es lesen kann. ein paar Großbuchstaben hier und da, ein paar Absätze und ggf. mal ein Satzzeichen an der RICHTIGEN Stelle machen die Texte gleich viel verständlicher.

    Jens
     
  18. Hein

    Hein Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.03.06   #18
    @ Jens

    Bitte nicht für weitere Verwirrung sorgen!

    Hier vermischst Du m.E. verschiedene Dinge.

    Solange es sich um Vinyl-Scheiben dreht, sieht es doch so aus:

    Die Vinyl-Scheibe ist auf jeden Fall ein analoger Tonträger.
    Dabei spielt es absolut keine Rolle wie die analoge Spur auf den Rohling gelangt.
    Ob per Pressung, was ich eigentlich am ehesten annehme, oder per Laser geschnitten ist dabei völlig egal, wie demnach auch, ob der Schneidlaser digital oder analog angesteuert wird (selbst wenn "nur" die Pressmatritze "gelasert" wird).
    Das Endprodukt (LP) ist analog.


    Hier mal meine Erklärung für Analog/Digital (im Audiobereich):

    Analog:

    1. jedes Geräusch (Schallwelle), das man tatsächlich hört.

    2. alle Schwingungen (Schallwellen, Saitenschwingungen), die per Spulen und Magneten (Mikrofon, Pickup, Plattenspielertonabnehmer, Tonköpfe von Cassettenrecorer und Bandmaschine), in elektrischen Strom umgewandelt werden.

    3. der daurch erzeugte elektrische (Wechsel-)Strom.
    (rein theoretisch könnte man an ein Mikrofon direkt einen Lautsprecher anschließen und müsste aus aus dem Lautsprecher hören können, was ins Mikro gesprochen wird)
    Wenn durch Schallwellen die Membran des Mikros "eingedrückt" wird, wird über die Spule ein Strom erzeugt, der über das Kabel die Spule des Lautsprechers erreicht und bei diesem dafür sorgt, daß dessen Membran "rausgedrückt" wird.
    Beide Membranen bewegen sich also zur selben Zeit in die selbe Richtung;
    sie bewegen sich analog.
    (ungefähr wie das Resonanzfell einer Trommel, das sich auch wie das Schlagfell bewegt)

    Da diese erzeugten Ströme (aus Mics, Pickups etc.) sehr gering sind, müssen sie über elektrische Schaltungen verstärkt werden, denn sonst wäre der Ton, der aus dem Lautsprecher kommt aufgrund von Leitungsverlusten leiser als der, der in Micro gesprochen wird.
    ----

    Digital

    wird es in dem Moment, wenn die Schallwellen auf einem Computer bearbeitet werden sollen.

    Ein Computer kann NUR mit Nullen und Einsen umgehen!


    Das bedeutet, daß eine (analoge) Schallwelle in Nullen und Einsen umgewandelt werden muß, damit der Computer was damit anfangen kann.

    Hier kommt der Analog/Digitalwandler ins Spiel.

    Dieser "misst" in festen Intevallen (z.B. 44,1 kHz = 44100 x pro Sekunde) den Strom (die Spannung), der durch das Kabel vom Mikro kommt.

    Diese "Momentaufnahmen" werden nach festgelegten Regeln in Nullen und Einsen umgerechnet und können jetzt vom Computer verarbeitet (gespeichert) werden.
    So gesehen sind auch digitale Effektgeräte Computer.
    Das ist vergleichbar mit einem Film, bei dem ja auch erst die Aneinanderreihung von "bewegungslosen" Einzelbildern zu "Bewegung" führt.

    Der Digital/Analogwandler wiederum erzeugt aus den "Nullen und Einsen"-Paketen, die vom Rechner kommen (44100 x pro Sekunde, wie im obigen Beispiel) einen Strom (Spannung), der dann (verstärkt) zu den Lautsprechern gelangt.

    Dieser Strom ist dann wieder analog.


    Ich hoffe, ich hab' die Verwirrung nicht noch gesteigert!

    Ich bitte bei Fehlern ausdrücklich um kompetente Berichtigung!


    Jens,
    Du sprichst mir aus der Seele!:D
     
  19. pablovschby

    pablovschby Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.03.06   #19
    Falsch. Wenn ein modernes analoges Gerät richtig angesteuert werden kann, kann man alles. In Cubase wird bspweise geschnitten und dieser Schnitt ist für das analoge Gerät nichts als ein automatisiertes Fade-Out, Regler unten halten und dann wieder Fadi-In.

    Wieso sollte sowas nicht gehen? Ok, hast ja Recht, die Fader haben ihre Raster, aber was ist schon wirklich analog? Wenn man von Hand schneidet, je nach Werkzeug, dass man dazu benutzt, macht man das Gleiche.
    Ja, wie erwähnt. Wir hatten es von Sinn und Unsinn von analog. Und ein Laser arbeitet nunmal digital, egal ob der analog oder digital angesteuert wird. Der rafft alles runter in seine Stufen, in seine Grenzen. Und wenn eine LP von einem digitalen Master aus gepresst oder gelasert wird, dann ist das einzig analoge nurnoch die Tonabnahme.

    Wie erwähnt, ich halte nicht viel von diesen Definitionen, was analog und was digital ist. Ich sehe eher den Sinn dahinter. Und es ist nunmal Tatsache, dass jedes Material seine Grenzen hat, oder willst du das abstreiten?

    Eine LP tönt nunmal nach einer LP, wenn sie wirklich komplett analog produziert wurde (inkl. teuersten Aufnahmen, die niemand zahlen kann). Sobald da irgendwo in der Kette etwas digital gemacht wurde, ist Schluss mit analog.

    Es ist übrigens nicht die Frage, ob etwas analog abgehört werden kann, sondern nur, ob etwas analog IST!

    Unter einer Digitalisierung verstehe ich jedenfalls eine Rasterung eines Signals. Ich weiss, dass das nicht der offiziellen Definition entspricht, muss es aber auch nicht. Es geht ja nicht darum, etwas zu benennen, sondern etwas original-treu zu hören. Und das hat man nunmal bei keinem Material, da kann man noch so analog aufnehmen. Jedes Material hat seine Schichten in sich und irgendwann hörts überall mit der Genauigkeit, mit dem endlosen Sinus auf. Der Sinus existiert nunmal nirgens endlos genau, kann nicht so aufgenommen werden.

    Überall diese bösen Raster.
     
  20. nubee

    nubee Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.03.06   #20
    pablovschbi, ich verstehe was du meinst....das ist ne coole ansicht! finde ich auch so!! technik hin oder her, du hast da recht...natur ist niemals mit irgendwelchen stroemen oder wellen oder sonst was so perfekt aufzunehmen oder festzuhalten...eine gitarre die vor einem sein gesicht gespielt wird klingt niemals so wie bei einer aufnahme...wenn man ins unendliche gehen will sowieso nicht!


    HEIN, ich finde du hast es auch sehr gut erklaert...sehr informativ was du geschrieben hast...ist halt sehr gut in woerter gefasst...manch einem sein wortschatz wird nicht gereicht haben es so toll wie du zu schreiben ;) *guckt mich nicht so an* :)

    letztendlich gibs fuer musik und toene ja keine wirklichen worte...solange alles nach schoener musik klingt und es spass macht zu hoeren ist alles cool auf der welt oder? wandler hin oder her...haubtsache wir machen alle schoen musik!!!!!!!
     
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