Stücke üben, die derzeit vlt noch zu hoch sind?

von Little Alligator, 01.07.08.

  1. Little Alligator

    Little Alligator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.08   #1
    hallo,

    versuche gerade das Stück "sisters" vom Vai zu spielen, bin jetzt ca beim 21ten Takt angekommen....nach 5 Wochen x). Nun frage ich mich einfach, sollte ich es bleiben lasssen oder nicht, hab das Gefühl, dass es schon weiter bringt, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob das so sinnvoll ist in Anbetracht auf meinem derzeitigen Lehrstand(wenn man das so nennen kann);).
    ICh spiele seit ca 4 Jahren, leider habe ich etwa 1 Jahr lang zu unregelmäßig geübt, zudem beherrsche ich so richtig dolle eigentlich keine Technik auf der Gitarre, dafür von jedem etwas... sozusagen.

    Was ich gern wissen würde: Gibt es sone Art Richtlinie bzw Reihenfolge beim erlernen verschiedener Gitarrentechniken? Klar, mit sweeping würde ich keinem Anfänger kommen löl....

    Würde mich einfach interessieren, wie ihr so in eurer "Karriere" vorgegangen seid ;)
     
  2. roggerman

    roggerman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.08   #2
    hmm also was willst du jetzt hören??^^

    mMn bringt es schon etwas, wenn man stücke spielt (oder auch nur versucht), die einem eigentlich noch zu schwer sind. man darf bloß nicht daran verzweifeln...ich habe nämlich gemerkt, dass wenn ich schwere stücke spiele, und diese eine ganze weile spiele, dann kann ich leichtere stücke auf einmal viel besser spielen...:confused: komisch aber wahr^^

    joa und techniken...ich würde sagen am anfang mit den elementaren dingen wie hammer ons, pull offs, slides, palm mute usw. wenn man die dann kann, sollte man sich weiter wagen mit arpeggios, sweeps etc. und dabei auf jeden fall immer spielen!!
    das habe ich gemerkt. wenn ich mir neue techniken draufschaffen will, lässt es sich für mich viel leichter lernen, wenn ich nebenbei trotzdem immer so viel wie möglich lieder spiele, ambesten welche, die die techniken, diem an lernen will ,beinhalten. weil wenn es nämlich dann bspweise ein lied ist, was einem superdoll gefällt, dann möchte man es um so mehr lernen und umsomehr ist es dann toll, wenn man es kann^^

    hoffe das hat iwie geholfen oO

    mfg
     
  3. SiedlerGuitar

    SiedlerGuitar Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.08   #3
    Gute Antwort von roggermann, das ist was dran.

    Mein Tipp:
    Mehrere Stücke/Lieder mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad gleichzeitig vornehmen.

    Allerdings darf man dann nicht den Überblick verlieren. Man sollte sich trotzdem dann zeitliche Ziele setzen, bzw. den Erfolg überprüfen. Leichte Stücke in kürzerer, schwierigere in längerer Zeit.

    Gruß
     
  4. Bonaqua

    Bonaqua Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.08   #4
    wenn dir das lied so sehr gefällt, nehm doch einfach die geschwindigkeit runter, dass dus schaffst, auch wenns wirklich ne menge weniger ist, aber wenn dus dann von langsam, aber gut auf schneller übst, klappts besser als wenn du wartest, bis ein "wunder" in deiner hand geschieht und du es plötzlich besser kannst

    ich hab auch nach kurzer zeit schwerere sachen geübt, aber mein lehrer hat mir gezeigt, wie es geht, langsam und mit bedacht, dann wird jede schwierigkeit halb so schwer, glaub mir
     
  5. Little Alligator

    Little Alligator Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.08   #5
    langsamer üben tu ich das sowieso, hab sogar mit ca 2/3 der Originalgeschwindigkeit angefangen. Mache auch Fortschritte, einfach klasse hehe. Ist wirklich ein schönes Stück :)

    was mir schleierhaft ist, son bißchen, ist: diese ganzen kleinen Fill ins, manche hört man selbst bei genauerem hinhören nicht, warum die da sind. Bspweise ist im 18 Takt ein abgedämpfter Schlag auf der H Seite, obwohl zu dem Zeitpunkt, davor und danach, gar nichts gemacht wird auf dieser Seite. Meine persönliche Erklärung ist eher, dass es um den Anschlag geht, um das Stück quasi flüssig zu halten(blöd zu erklären). Also zur Atmosphäre tut diese 16tel ghostnote dort nichts beitragen, obwohl... rythmisch wirds dadurch interessant :D Ich schweife ab..

    Vielen Dank für die Antworten :)
     
  6. basslayer

    basslayer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.08   #6
    Ich lerne auch gerade Nile's Sacrifice Unto Sobek, schönes Stück Arbeit, kann ein paar Riffs gut, muss aber die meisten "aufbauen", also mit Metronom, und sowas dauert halt ewig, auch wenn ich meine 2std. täglich spiele.
    Ich hab irgendwann gemerkt, hui, manches ist mir EIGENTLICH zu hoch.
    Aber wenn man Herzblut und Arbeit reinsteckt, aber alles ohne Gewalt macht und langsam aufbaut (damit man es später nicht nur lasch, sondern auch gut kann) und v.a. sich Zeit lässt, (wie du meintest mit 5 Wochen Arbeit), dann wird das schon.

    Max
     
  7. Little Alligator

    Little Alligator Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.07.08   #7
    also bin ich nicht der Einzige, der so "arbeitet" ;)@basslayer. SiedlerGuitar, deinen Rat werde ich beherzigen, werd mir nun noch 2 Stücke suchen, die sich für mich gerade als "leicht" und als "mittel" im Rang der Schwierigkeiten befinden (was laber ich):).
     
  8. basslayer

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    Erstellt: 03.07.08   #8
    @Little Alligator, wie du meintest, auch Ghostnotes oder einfach abgedämpfte Sachen sind wirklich wichtig, v.a. wie du herausgefunden hast für das Rhythmische. Das erhält einfach den Spielfluss und du bleibst "beschäftigt" :-)
     
  9. fischaa

    fischaa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.07.08   #9
    hey, bei mir ist es eigentlich so, dass ich nicht immer 1 stück habe was ich konkret übe, sondern immer verschiedene gleichzeitig....
    Dabei unterscheiden sich die Stücke untereinander in Schwierigkeitsgrad und auch Genre, allerdings eigentlich unbewusst, ich spiele einfach das was mir gefällt...
    Letzte Woche habe ich mir innerhalb von einer halben bis einer stunde das Lied By My Side von 3 Doors Down raufgeschafft, witzigerweise habe ich das gleiche Lied vor ca. nem Jahr schonmal probiert, aber hatte eher mäßigen Erfolg (ich spiele jetzt ca. 2 Jahre)
    Ähnlicher Fall bei einem Riff von Roadrunner United - In The Fire (verdammt schweres stück^^):
    2 Gute freunde von mir (beide im gegensatz zu mir direkt mit E-Gitarre angefangen und deshalb im schnellen spiel immer etwas voraus) haben vor ungefähr nem Jahr beide dieses Lied geübt, obwohl sie den erforderlichen Wechselschlag noch nicht konnten, sie mühten sich sehr ab...ich hatte es damals zwar auch probiert aber da ich grad erst auf e-gitarre umgestiegen war überstieg das meine fähigkeiten und ich ließ erstmal die finger davon...
    nun bin ich nach langer zeit durch zufall (ist eigentlich absolut nicht mein musikstil) wieder auf das lied gestoßen und nachdem ich wie ich finde sehr große Fortschritte gemacht habe habe ich kaum Probleme, dieselben Riffs zu spielen, die mir vor geraumer Zeit noch solche Probleme beschafft haben...

    Was ich damit sagen will ist eigentlich nur, dass es manchmal vielleicht mehr Sinn macht, ein zu schweres Stück ein bisschen liegen zu lassen und seine Fähigkeiten erstmal zu erweitern..
    Ich z.B. verliere relativ schnell die Lust, wenn ich an einem Lied verzweifle, ich mach es dann teilweise auch so, dass ich verschiedene - einfacherere - Sachen spiele, die ich kann, und zwischendurch immer mal so ne minute dieses eine anspruchsvolle, positiver Nebeneffekt: Die altbekannten Sachen kommen einem einfacher vor und gehen dadurch irgendwie automatisch leichter von der Hand...

    So habe jetzt mit vielen Worten vergleichsweise sehr wenig geschrieben, aber es ist schon spät und ich habs einfach so runtergeschrieben ;)

    gruß
    fischaa
     
  10. kezman

    kezman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.07.08   #10
    @Little Alligator
    Auf der einen Seite ist es natürlich wichtig, Dinge zu üben die über dem eigentlichen Spielniveau liegen. Anders entwickelt man sich ja nicht weiter.
    Die andere Frage ist aber, ob sich der Aufwand bei Songs lohnt, die mehrere Nummern zu groß sind. Vai hätte seine Songs sicher auch nicht nach 4 Jahren spielen können;)
    Einzelne Licks reichen bei richtig schweren Sachen auch erstmal aus. Damit kannst du doch auch was anfangen.Die Technik kommt mit der Zeit,wenn du dranbleibst.
     
  11. geka

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    Erstellt: 07.07.08   #11
    Also, ich habe die Erfahrung gemacht, daß das Einpauken zu schwerer Sachen nur frustet. Da schaft man es vielleicht, alle Noten richtig hinzubekommen, und trotzdem klingt es besch..eiden. Krampfig, ohne Fluß und Groove. Mag sein, daß andere das hinbekommen, aber bei mir klappt es einfach nicht.

    Was mir aber gefällt, ist, ab und zu mal ein kleines Stückchen zu klauen. ;-)
    Da mein derzeitiger Übungsschwerpunkt sowieso das freie Improvisieren über Backingtracks ist, baue ich das dann in die Improvisation in allen möglichen Lagen und Abwandlungen mit ein. Da werde ich relativ schnell locker und es klingt organisch im Zusammenhang.

    So, das war nur mal ein möglicher Vorschlag, sich schweren Sachen vorsichtig zu nähern.

    geka
     
  12. Reini0815

    Reini0815 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.07.08   #12
    Also ich würde sagen der grundbaustein sind legato übungen mit hammer ons und pull offs so lernen die finger zu treffen und man baut die handmuskulatur auf. auch ne gute sache für alternate picking ist die petrucci übung (die chromatische). so lernt man die koordination von linker und rechter hand und den einzelnen fingern. wie man dann weiter macht ist geschmackssache ich will mir mal von unserm basser slappen zeigen lassen das geht ja auch auf gitarre ^^
     
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