Submischer für Drums sinnvoll ?

von ronnie, 14.12.04.

  1. ronnie

    ronnie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.04   #1
    Hätte mir gedacht, dass es günstiger wäre die Mikros die man fürs Drumset braucht an ein seperates Mischpult anzuschließen. Das ganze verbraucht dann einen Kanal vom "Hauptmischpult".

    In einem Jugendtreff, bei mir in der Nähe wird das jedenfalls so gemacht.
    Finde ich persönlich praktischer, weil man nicht so lange Kabel braucht. (Das kommt natürlich auf die örtlichen Gegebenheiten an).

    PS. Ich schreibe nicht, dass ich von allem eine Ahnung habe, sondern, dass es nicht sein muss, dass ich gar keine Ahnung habe!
     
  2. 8ight

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    Erstellt: 14.12.04   #2
    man kann auch nen muco zu den drums legen :D
     
  3. Gebr. XYZ

    Gebr. XYZ Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 15.12.04   #3
    Also selbst wenn du nen Submischer ans drumset stellst was ich persöhnlich doch aufs tiefste verabscheue dar man als mischerman keinen zugriff mehr drauf hat und zudem muss ja auch noch nen 2.siderack haben damit man ja auch die drum mit effekten und Gate und Compressor Versorgen kann, und dadrauf hat man ja dann auch keinen einfluss mehr.Das mit dem Monitor ist ja auch noch Viel aufwendiger. Na ja um drauf zurück zukommen selbst wenn du sub mischer hast brauchst du noch 2 Line kanäle.
    8ight Sperates Muco oder subsnake?
     
  4. ronnie

    ronnie Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.12.04   #4
    Das mit dem Submischer ist natürlich keine optimale Lösung.
    Aber in dem besagten Klub steht ein Angestellter am Mischpult, der die Bands, die Spielen meistens nicht kennt. Manchmal hat er sie noch nie zuvor spielen hören.

    In solchen fällen ist es wahrscheinlich besser, wenn der Drumer selbst neben seinem Drumset ein kompaktes Mischpult stehen hat.
    Der Typ am Hauptmischer hat somit nur mehr den Master/Monitor-Regler in der Hand, und kann den Auftritt der Band nicht mehr völlig verpfuschen.

    Hab aber auch schon Auftritte erlebt, wo der Drumer offensichtlich selber keine Ahnung vom Mischen hatte. Das ist natürlich eine Katastrophe.
    Man hört dann zum Beispiel die Bass-Drum überhaupt nicht, und jedes Mal, wenn er auf die Snare schlägt, hat man das Gefühl, dass einem gleich das Trommelfell platzt. Oder wenn die Toms zu leise sind, macht es überhaupt einen lustigen Eindruck. Der Schlagzeuger "hämmert" in seinen Fills was das Zeug hält, und man hört überhaupt nichts......

    Eine Frage hätte ich da noch.
    Was ist ein seperates Muco, oder Subsnake?
     
  5. 8ight

    8ight HCA Mikrofone HCA

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    Erstellt: 15.12.04   #5
    Muco mit stagebox: http://www.musik-service.de/ProduX/PA/Zubehoer/Kabel__Stecker/MSA_Multicore_Kabel_8x_XLR_10m.htm

    Muco ohne stagebox=snake: http://www.musik-service.de/ProduX/PA/Zubehoer/Kabel__Stecker/MSA_Multicore_88_XLRMXLRF_6m.htm


    damit muss man nur 1 kabel zu den drums legen



    Der drummer soll sich aufs drummen konzentrieren und sich nicht selbst mischen, dazu hat der gar keine zeit!!! Ausserdem können die wenigsten drummer sich selbst ordentlich mischen. Der kann ja hinter seinen drums nicht hören, was vorne aus dem frontholz rauskommt
     
  6. ronnie

    ronnie Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.12.04   #6
    Ich rede ja hier nicht von einem Professionellen Konzert, bei dem man die Zuschauer, die €50 Eintritt bezahlt haben, befriedigen muss.

    Bei solchen Konzerten, bezahlt man höchstens €4 (und dass an den Lokalbesitzer).
    Da reicht es wenn man beim Soundcheck alles so gut, wie es geht einstellt.
    Wärend das Konzerts genügt es, dass man die Gesamtlautstärke, wenn nötig ändert, was dann ja eh der Typ am Hauptmischer kann.
    Von Effekten und ähnlichen "Spielereien" ist ja überhaupt nicht die Rede.

    Wenn die Band aus lauter guten Musikern besteht (was leider immer seltener der Fall ist), reicht es doch dass man beim Soundchecks alle Mikrofone optimal zusammenmischt und dann nur mehr keine Veränderungen vornimmt.

    Blöd ist dann nur, wenn der Typ am Mischpult schläft, und nicht bemerkt, dass der Gitarrist gerade ein hammermäßiges Solo spielt, und Rhythmusgitarre und Bass mehr zu hören sind als die Leadgitarre.
     
  7. toeti

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    Erstellt: 15.12.04   #7
    Dann muss ich mich Outen. Wir sind eine schlechte Band.

    Denn unser Mischer hat während des Gigs mindestens genausoviel zu tun, wie wir. Da ist nicht mit pennen und mal den Master verschieben. Da wird die ganze Zeit geackert.
    Je nachdem, wer singt, Backgroudn und Lead wechseln mal. Je nach Sound der Gitarren oder Keyboards. Die setzen sich ja auch unterschiedlich durch je nachdem wieviel Menschen so da sind.

    Also von einmal fertig und dann nicht mehr halte ich mal gar nichts.
    mfG
     
  8. ronnie

    ronnie Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.12.04   #8
    Dann frage ich mich ernsthaft wie früher Bands wie Led Zeppelin, Dire Straits, Jimmy Hendrix,... Musik machten.
    Damals hatte glaube ich noch nicht jeder Musiker seine eigenen drei Roadeys.

    Übrigens ist es ein Missverständnis, wenn du gaubst, nur weil ich geschrieben habe, dass es reichen kann, wenn man zuerst alles zusammenmischt, und dann nur mehr die Lautstärke der einzelnen Kanäle verändert werden müssen, dass Bands denen bessere Soundmöglichkeiten zur Verfügung stehen schlechter sind.

    Im Gegenteil!!! Ihr könnt euch glücklich schätzen, dass ihr jemanden habt, der sich hinter euer Pult stellt! (Seine Arbeit wird leider meistens nicht so anerkannt, wie die des Frontman der Band)
    Ich glaube, dass viele Bands niemanden haben, und trotzdem (zumindest vor kleinem Puplikum) annehmbare Musik machen, vorrausgesetz sie spielen perfekt.
     
  9. Witchcraft

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    Erstellt: 15.12.04   #9
    Merkst du eigentlich, das du dir selber wiedersprichst ?

    Die Drums gehören, wie alles andere auch, am FOH Platz vor der Bühne gemischt, alles andere ist Pillepalle ;)
    Im übrigen hätte ich als Zuhörer auch gerne einen guten Sound, selbst wenn der Eintritt nur 4 EUR kostet.

    Erkläre doch bitte mal warum Effekte "Spielereien" sein sollen :confused:
    Ich halte diese eher für eminent wichtig um einen guten Sound hinzubekommen.
     
  10. LSV Hamburg

    LSV Hamburg Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.12.04   #10
    Hi @ll,
    ist euch eigendlich noch geläufig das der "BinHansen" etwas über den 190,- EUR teuren E-Pay Kram erfahren wollte, b.z.w. etwas über eine sinnvolle Altenative zu den Kram ???

    Eure Unterhaltung ist zwar recht intressant und unterhaltsam, aber hier eindeutig fehl am Platze, die ist viel besser in der "Plauderecke" aufgehoben ! :great:

    Edit: na, wo du das so sagst.... ;)
     
  11. Witchcraft

    Witchcraft Ex-Mod Ex-Moderator

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    Erstellt: 15.12.04   #11
    Das ist ja nun mal völlig daneben !
    Vorher hast du es anders geschrieben, siehe oberes Quoting :rolleyes:
     
  12. ronnie

    ronnie Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.12.04   #12
    Ok, dass ist mein Fehler! Ich habe natürlich nicht Hauptregler, sondern Lautstärkeregler für jeden einzelnen Kanal gemeint.

    Dass Effekte "Spielereien" seien, habe ich natürlich auch nicht so gemeint.
    Die sind natürlich nicht mehr wegzudenken.

    Ich glaube nur dass eine Band bei ihren ersten Auftritten andere Sorgen als "sollte ich jetzt beim Chorus einen Voice doubler verwenden, oder würde was anderes besser klingen" hat.

    Außerdem sind wir mittlerweile ziemlich vom Thema abgekommen.
    BinHansen wollte eigentlich wissen, was er braucht um Gesang (und zwar ausschließlich Gesang!!!) zu verstärken. Das ganze sollte lediglich mit zwei 100W Gitarrenamps und einem 200W Bassamp mithalten können.

    Wenn ihm da jemand den Tipp gibt, dass ein Mischpult mit 32 Kanälen praktisch wäre (was es natürlich immer ist, wenn man das nötige Kleingeld hat), halte ich das für schwachsinnig.
     
  13. toeti

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    Erstellt: 15.12.04   #13
    Wenn du aufgepaßt hättest, wüßtest du , dass Jürgen den Thread geteilt hat und wir hier in der Plauderecke sind. Also schön weiter im Text :-)

    Ich bin ja schon als Keyboarder skeptisch bei Key Submischern, obwohl die es deutlich leichter haben als der Drummer.
    mfG
     
  14. ronnie

    ronnie Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.12.04   #14
    Jürgen hat den Thread 3 Minuten nach meinem Beitrag geteilt.
    Aber wenn das so ist, und wir uns nun in der Plauderecke befinden können wir ja jetzt weiterphilosophieren. :D

    Für mich scheint das Ganze nun ziemlich verwirrend. Ich habe mir vor knapp zwei Wochen eine kleine Pa gekauft (Mische mit einem EMX-88s PM) und kann noch nicht perfekt damit umgehen obwohl er nur 8 Kanäle hat.

    Wie soll ich dann bitte mit einem 32-channal Mischpult umgehen?

    Abgesehen davon, dass ich es am Anfang gar nicht brauche.

    In den Lokalen, Kneipen, Klubs die ich kenne, ist eine Komplette Pa bereits installiert.
    Man braucht also nur Instrumente und dazugehörige Amps mitnehmen.
    Der Drumer braucht sogar nur seine Sticks. :D
    Am Mischpult steht immer der selbe Typ, der seinen Job nicht schlecht macht.

    Wahrscheinlich wäre es am Besten sich mit ihm vor dem Gig abzusprechen.

    Dennoch gibt es zwichen verschiedenen Bands riesige Qualitätsunterschiede.
    Natürlich vom Niveau der Band, aber auch von der Akkustik her, obwohl immer dieselbe PA verwendet wird, und meistens das Mischpult von der selben Person bedient wird.
    Im September hat in dem Schuppen z.B.: IMX (eine relativ erfolgreiche britische Band) gespielt, und das Konzert war einfach der Hammer.

    Es passiert aber immer wieder, dass bei lokalen Bands die Akkustik sehr schlecht ist.
    Vor allem Gesang und Schlagzeug sind oft falsch eingestellt.

    Meine Frage dazu wäre:
    Wie kann das passieren, wenn immer dieselbe PA und derselbe Mischer (auch Person, die mischt) verwendet werden ?
     
  15. ronnie

    ronnie Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.12.04   #15
    Hoppala!!! das passt jetzt nur indirekt zum Titel des Themas, sorry, zu spät bemerkt :o.

    Naja, vielleicht kann trotzdem wer meine Frage beantworten.
     
  16. Werner

    Werner Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.12.04   #16
    Eine mögliche Ursache wäre, dass die Motivation des Mischers bei lokalen Bands geringer ist.
     
  17. toeti

    toeti Keys Moderator

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    Erstellt: 15.12.04   #17
    Relativ einfach,
    ein Drummer zB stimmt sein Set ja auch. Je nachdem wie der es macht, ist der Sound schon grundlegend anders. Ebenso sieht das beim Mikro aus. Die meisten Sänger bringen wohl ihr eigenes mit.
    Das tut ja auch unterschiedlich sounden :-)
    mfG
     
  18. VoWe

    VoWe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.12.04   #18
    Also ich hab auch schon auf dem schulfest usw, die bands gemischt und da ist es so:

    erst spielt ne "schlechte band", da denkt man <aja, mal sehn, dass es einigermaßen stimmt>
    dann spielt ne sau hammergeile band, dann fängt man an den ganzen auftritt am eq usw rumzumachen weil wenn man die schlecht abmisch man sau den anschiss bekommt!

    jetzt net dem mischer sagen "hey, "schlechte" bands müssen auch gut abgemischt werden, weil das ist rein automatich, ist halt scheiße!
     
  19. toeti

    toeti Keys Moderator

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    Erstellt: 15.12.04   #19
    Sorry, aber sowas bescheuertes habe ich noch nicht gehört!!!

    Klar gibt es schlechte Bands, aber der Mischer hat seinen Job zu machen, egal wie und hat gefälligst das Beste rauszuholen.

    Man kann aus scheiße zwar kein Gold machen, aber sowas,..... :mad:

    Vielleicht solltest du die Finger vom Pult lassen, wenn du so denkst. Vielleicht findest auch nur du die Band schlecht und machst dadurch ihren Auftritt kaput.
    mfG
    Thorsten
     
  20. ronnie

    ronnie Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.12.04   #20
    Ich finde es unfair (vor allem gegenüber neuen, unerfahrenen Bands, die es eh schwer genug haben), wenn der Mischer nicht sein Bestes gibt.

    Klar, es kommt natürlich auch auf die Band an, aber wenn zum Beispiel der Bass des Gesangs so übersteuert wird, dass man kein Wort mehr erahnen kann, ist das echt eine Frechheit, weil dann trifft die Schuld nicht mehr nur den Sänger und sein Mikro.
     
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