[Suche] Anregungen und Tipps zum Solo

von k.zwo, 11.10.07.

  1. k.zwo

    k.zwo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.07   #1
    Hallo ihrs^^
    Ich werde verrückt, sagen wir ich will über:

    E|---0-0-0-0-7-7-6-6---usw

    Also E, H und A# solieren. Wie mach ich das? Irgendwie klappts nicht...also ich schrammel über die Pentatoniken von E, H und A# aber was soll ich sagen, es lupft nicht so richtig.
    Gibts da Tricks? Oder sogar eine bessere Skala?

    Danke im Voraus^^
     
  2. Maggisus

    Maggisus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.07   #2
    Spiele die Tonleitern oder die Kirchentonleitern. Du findest auch sehr schnell mit der Sufu was. Aber sowas ist auch oft Gehör abhängig. Du brauchst eigentlich keine Skalen wenn du weist welche Töne wo auf dem Griffbrett liegen und weist wie sie klingen. Verlasse dich nicht umbedingt auf feste Skalen sondern höre lieber raus was zusammenpasst.

    Mfg
     
  3. Bonaqua

    Bonaqua Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.07   #3
    warum sollte er sich nicht auf skalen verlassen? die sind doch da zur orientierung, nur nicht immer passt jeder ton einer tonleiter zum grundton, aber da hilft die pentatonik
    grad gespielte begleitungstöne im solo zu umspielen kommt oft gut

    und 3 verschiedene skalen in einer so kurzen melodie dauernt zu wechseln ist denke ich nicht ratsam, kannst es ja mal mit G# Moll versuchen oder D# Moll
     
  4. Moshpit

    Moshpit Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.07   #4
    Bei den Tönen würde ich mal e-lydisch probieren.

    e-fis-gis-ais-h-cis-dis-e
     
  5. LongLostHope

    LongLostHope Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.07   #5
    Sprich nimm die Gis-Moll Skala und nimm das E als Leitton.
     
  6. Maggisus

    Maggisus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.07   #6
    Man kann sich natürlich auf Skalen verlassen. Aber man sollte schon bemerken was man spielt und ob es auch richtig ist. Was bringt es mir wenn ich eine Skala spiele und nicht gut klingt. Die muss dann auch noch sitzten. Das habe ich damit gemeint.

    Mfg
     
  7. k.zwo

    k.zwo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.10.07   #7
    Danke für die Tipps. Hat mir geholfen!
     
  8. Sockosophie

    Sockosophie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.11.07   #8
    wie kommst du denn auf gis- moll? in dem rhythmus sind ja nur die töne e,h und ais vorhanden. gibts da ne bestimmte um den passenden ton für eine tonleiter zu finden? habe recht wenig ahnung von theorie.
     
  9. Hans_3

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    Erstellt: 24.11.07   #9
    In diesem Fall (wie eigentlich immer :D) guckt man, was vorhanden ist:

    Das E wird man beim Spielen als tonalen Schwerpunkt empfinden. DAs H wird als Quinte von E empfunden und stabilisiert damit den Eindruck, dass es die Tonart E ist.

    Nun passt ja das A# nicht rein, denn E-Dur enthält ein A. Also ersetzen wir in der E-Dur-Leiter probehalber mal das A duch ein A# - und voila, die Impro passt schon mal.

    Jetzt kann man noch mal nachsehen, ob und welche bekannte Tonleite wir damit vielleicht erreicht haben. Also F#, C#, G# und D# haben wir in E-Dur. Dazu nun ein A# ergibt H-Dur (Mollparallele: g#-moll). Wir haben es hier also mit dem lydischen Modus zu tun.

    UNd genauso wie dieser Modus klingt dann auch die Impro über die vorgegebene Folge: so 'n bisschen strange verträumt, immer wenn das A# auftaucht. Kleine Ursache große Wirkung: nur 1 einziger abweichender Ton sorgt für diese Färbung.

    Man muss dann nur noch drauf achten, dass man nicht H im Solo zeitgleich mit dem A# in der Begleitung spielt. Kleine Sekunden klingen ziemlich :eek: DAs sollte man mit einigermaßen offenen Ohr dann auch selber merken.
     
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