Suche besten klaviersound am Rechner

von Gatschli, 04.09.05.

  1. Gatschli

    Gatschli Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.09.05   #1
    Hallo!
    Ich suche den zur Zeit besten Klaviersound für den Rechenr.
    Ich verwende einPowerbook G4 1,5GhZ mit 1,25GB RAM.
    Und zwar sowohl "schön" und realistisch, wenn ich zuhause über, oder aufnehme, aber auch durchsetzungsfähig und Knackig.

    Welche Produkte könntet Ihr mir denn a empfehlen? Es gibt ja bereits so UNZÄHLIGE (vor allem Sample Cds) dass man alleine ja gar nicht mehr alles durchschauen kann. (Und Keyboards und Co, schreinben mir etwas zu wenig kritisch darüber, bzw. nehmen viel zu wenige unter die Lupe)

    Kann den prinzipiell ein REIN sample gestütztes mmit den teils Modelling sachen mithalten?

    Was haltet Ihr von diesen Produkten??

    Sampletekk White Grand:
    Sampletekk Black Grand:
    The Grand 2
    Ivory Synthogy
    Acoustic Grand (NI)
    Artvista Virtual Grand Piano (Kontakt 2??)


    Was gibt esnoch?

    Und wo liegenb die Vor und Nachteile der einzelnen? In Punkto Sound, Bedienung, Stabilität, ..)

    wie gesagt vor allem für MAc OSX Tiger (unter Logic 6 Pro)


    Ich habe bislang noch nichts aus dem Rechner gehört (bisweilen nur SampleCds unter Kontakt) die in Punkto Spielgefühl, klang und Durchsetzungsfähigkeit auch nur annähernd an ein P250, oder RD 700SX herankommen könnten.
    Wie seht Ihr das?
    Freu mich schon auf die Antworten!
     
  2. NothanUmber

    NothanUmber Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.05   #2
    Also, von den aufgezählten Sachen hab' ich selbst nur das Artvista Virtual Grand Piano. (Vom Black&White Grand habe ich jeweils nur lite Versionen (Steiny D und WG Jr), da die großen Fassungen vermutlich auf meinem Rechner live nicht g'scheid laufen dürften, da macht schon das Postpiano Emperor Set mit "nur" 12 Layers Probleme. Die lite Versionen finde ich zwar recht brauchbar (hab' die früher häufig benutzt), im direkten Vergleich zum VGP von der Dynamik her aber nicht ganz so überzeugend, das kann aber bei den Vollversionen anders sein). Wenn du Kontakt2 hast, kannst du dir (sowohl zum VGP als auch den Sampletekk Sachen) eventuell noch das Skript von Kornel (http://music.mezo.com) dazukaufen, welches realistische Resonanzeffekte, Halb- und Softpedalunterstützung, Repedalisierung (also die Tonveränderung, wenn man einen Akkord anspielt und erst danach auf's Pedal steigt) usw. simuliert. Damit klingt das Ganze nochmal um ein paar Stufen realistischer (mit dem beim VGP mitgelieferten Player (basiert auf Kontakt1.5) klingt's aber schon auch recht gut). Zum VGP seh ich das Vintaudio Yamaha C7 Sampleset auch noch als sinnvolle Ergänzung, dann hat man einen Steinway und 'nen Yamaha Klang ähnlich wie beim Ivory (preislich nimmt sich die Kombination im Vergleich zu diesem dann allerdings auch schon nicht mehr viel...) Beim Yamaha ist halt kein Player dabei, das heisst man muss entweder diesen mit Logic mitgelieferten Sampler verwenden (kenn ich selbst kaum, keine Ahnung ob der toll ist) oder sich einen anderen kaufen. Die anderen Libraries kenne ich wie gesagt nur von den mp3 Demos, von daher kann ich da nichts Wesentliches dazu beitragen.

    NothanUmber

    P.S.: Um die Libraries mit fertigen Stagepianos vergleichen zu können, muss man das Masterkeyboard natürlich auf eine passende Dynamikkurve einstellen (können), ansonsten klingt selbst die beste Samplelibrary relativ grausig. An die Kombination Kornel-Skript+VGP gespielt über ein gutes, passend eingestelltes Masterkeyboard kommt aber denke ich kein (mir bekanntes) Stagepiano hin. Dafür muss man dann halt immer ein Notebook oder so was mitschleppen...
     
  3. Harry Hammer

    Harry Hammer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.05   #3
    Mein Onkel benutzt "The Grand", das fand ich persönlich wirklich klasse.
     
  4. NothanUmber

    NothanUmber Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.09.05   #4
    habe gerade die zwei Oktaven Demo von "The Big One" (Sampletekk TBO) runtergeladen, das hat schon eine aussergewöhnliche Dynamik (ist auch'n Yamaha Sampleset). Bin aber bei 32 Layers (fast 100 Aufnahmen pro Taste) alles andere als sicher, ob die Vollversion mit allen Tasten und längerem Ausklang auf meinem Rechner auch nur annähernd flüssig laufen würde. Vielleicht ist es doch mal an der Zeit, mehr RAM einzukaufen...

    NothanUmber
     
  5. Endorf

    Endorf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.09.05   #5
    Der Samlpetek klingt wirklich sehr schön, aber 3Ghz und 2GB RAM sind schon happige Empfehlungen!

    Gibt es eigentlich Begrenzungen bei den Masterkeyboards, was die Velocity-Layer angeht?
    Werden 31 Layer denn überhaupt von allen Keyboards unterstützt?

    Danke schon mal,
    Endorf
     
  6. Distance

    Distance Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 25.09.05   #6
    was meinst du jetzt mit velocity-layers?
    normalerweise sind das doch die unterschiedlichen sounds pro taste (abhängig von der velocity)... wenn du das meinst hat das aber nix mit dem masterkeyboard zu tun...

    wenn du das masterkeyboard meinst: das hat 127 stufen für die anschlagsdynamik... im normalfall zuminest ;)
     
  7. Endorf

    Endorf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.09.05   #7
    Vielen Dank für die Antworten!:great:
    Du hast Recht was meine Unwissenheit angeht. die Zahl 128 kam mir in Verbindung mit midi zwar auch unter, doch konnte ich sie bisher nicht einordnen.
    Unter "Layer" habe ich bisher die verschiednen Dynamikstufen verstanden, die man mit einem Master/Midikeyboard auslösen kann. Da die Dynamik am Klavier/D-Piano über die Anschlagsgeschwindigkeit kontrolliert wird und sie im Digital-Piano Bereich daher Velocity-Layer genannt werden, habe ich den Begriff einfach übernommen.

    Mittlerweile weiß ich aber auch, dass man mit Layern nicht nur Dynamik darstellt, sondern auch Pedal-Geräusche, Key-off Geräusche, usw. darstellen kann - was mich widerum verwirrt, was den Begriff Layer angeht:

    128 Layer pro Taste würde demnach bedeuten, dass man max. 128 Soundsamples pro Taste "aktivieren kann", egal ob dass ein Klang oder ein Geräusch ist, oder?
    D.h. dass das Masterkeyboard bei Druck des Dämpfer Pedals eine andere "Bank" oder ein anderes "Register" oder "Setting" (?) an Layern in der Software abruft, um den entsprechenden Pedal-Klang zu erzeugen??

    Mein Gedankengang ging nun so weit, dass bei Druck des Pedals nicht ein anderes Sample für die Taste aktiviert wird, sondern das ursprüngliche "trockene Sample" in der Software mittels Berechnung in ein "Pedal-Sample" umgewandelt wird.

    Sorry, ich lese zwar seit ein paar Ausgaben "Keyboard" und auch die neue "Funtasten", doch auf diese Fragen habe ich biher keie Antwort erhalten.

    :confused:
    Grüße,
    der Endorf

    Edit: wenn diese Fragen hier im Forum schon gestellt und beantwortet wurden entschuldige ich mich und wäre dankbar für einen Link zur Antwort...
     
  8. NothanUmber

    NothanUmber Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.05   #8
    Der Begriff "Layer" wird zugegebenermaßen oft ziemlich schwammig verwendet. Im ursprünglichen Sinn würde ich sagen, dass die Anzahl der Layer angibt, wie viele Aufnahmen von jeder Taste mit bzw. ohne Pedal in verschiedenen Anschlagstärken gemacht wurden, d.h. beim TBO wären das 31 für Pedal Up und 31 für Pedal down. Um die Zahl größer erscheinen zu lassen zählt man bei Sampletekk diese beiden Zahlen einfach zusammen und addiert auch noch die Release-Samples dazu (gerade letzteres ist eigentlich wirklich Augenauswischerei, da die Release Samples ja nicht über die anderen "gelayert" werden, sondern einfach beim Loslassen der Taste abgespielt werden, also eigentlich ein abgetrennter Teil der Pedal Up Samples sind, der einfach später abgespielt wird). Eigentlich hat das TBO also genaugenommen 31 Layers, die auf die 128 möglichen Velocity Werte des Keyboards verteilt werden, im Schnitt wird also für je 4 Velocity Werte das gleiche Sample verwendet - je nachdem ob das Pedal gedrückt ist oder nicht entweder eines der Pedal Up Samples oder eines der Pedal Down Samples. (Damit die Übergänge flüssiger werden, kann man in Samplern wie Kontakt noch sogenannte "Crossfadings", also Überblendungen zwischen zwei Samples für die Übergangsstufen berechnen lassen oder den Klang durch velocityabhängige Filtereinstellungen weitergehend beeinflussen, so dass die Stufen weniger klar hörbar sind. Damit kann es also sein, dass 128 Layers programmiert sind, die aber nur auf weniger (in dem Fall 31) real aufgenommene Sample Layers zurückgreifen). Somit wäre für ein normales Midi Keyboard eine Sample Library mit 128 echt aufgenommenen Layers, also ein eigenes Sample für jede Dynamikstufe das Maximum. (Das wäre dann kein "384 Layer Instrument" sondern nur eines mit 384 Samples pro aufgenommener Taste, also 128 Samples ohne Pedal + 128 Samples mit Pedal + 128 Release Samples was unterm Strich aber trotzdem nur 128 Layers macht :) )

    Hoffentlich klingt das jetzt irgendwie nachvollziehbar :)
    NothanUmber

    P.S.: Sampletekk verwendet bewusst den Begriff "93 Samples pro aufgenommener Taste, da sie beim genaueren Hinschauen nur jeden Ganzton aufnehmen und die Samples dann über je zwei Halbtöne "strecken". Damit halbiert sich die Anzahl der Gesamtsamples auf 44 * 93 = 4092 Samples. Ist aber auch so schon selbst für hochgezüchtete Rechner kaum mehr zu bewältigen, wenn sie jede Taste gesampled hätten, wäre das Instrument wohl auf keinem zahlbaren System mehr in Echtzeit spielbar.)
     
  9. Endorf

    Endorf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.05   #9
    Oh, vielen Dank! Das mit dem TBO ist auch interessant. Mit 88 aufgenommenen Tasten bräuchten wir dann wohl bei einem 6Ghz Prozessor und 4GB RAM für flüssiges Spiel...

    Endorf
     
  10. Endorf

    Endorf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.10.05   #10
    @ Soundboy:
    Wür welches Piano hast du dich denn letztendlich entschieden?

    Ich finde - rein von den Audio-Demos her - momentan den TBO von Sampletekk sowie den Synthogy Ivory (Steinway und Bösendorfer) am geilsten.
    Den TBO wegen der Dynamik, die Ivorys wegen dem Klangcharakter.
    Wie sie sich in der Praxis spielen weiß ich leider noch nicht.
    Den BlackGrand finde ich zwar sehr gut, aber etwas farbarm. Vielleicht eher für Jazz geeignet als für die Klassik.
    Echt schade, dass kein Magazin gibt, das so etwas wirklich professionell, detailliert und mit mehreren Testern(!) unter die Lupe nimmt. Marktlücke...

    Endorf
     
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