suche hilfe zum anschlagen der noten nach oben

von voo, 04.12.07.

  1. voo

    voo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.07   #1
    ich spiel jetz seit paar monaten e-gitarre, hab aber bisher die noten mit dem plektrum nach unten angeschlagen, weil ich mit dem anschlag nach oben nich so ganz klarkomme. kann mir da jemand weiterhelfen wie ich die noten richtig treff? hab das problem bisher etwas verdrängt weil es ja nicht immer notwendig war so zu spielen.

    mfg
     
  2. Hooker

    Hooker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.07   #2
    Meinst du das Treffen der korrekten Saite beim Melodiespiel bzw. bei Patterns?
    Da hilft nur üben :(
    Such dir ein beliebiges Pattern aus und beginne langsam.
    Manchen hilft es, wenn sie beim Picking die Hand mit dem kleinen Finger auf der Decke oder am Pickuprahmen abstützen und damit quasi ne Positionsreferenz für die Hand schaffen.
     
  3. dogfish

    dogfish Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.07   #3
    Ich glaube ihm geht's einfach um den Wechselschlag/Aufschlag. Da kann man aus dem Stehgreif aber schlecht Tipps geben. Hast du die Möglichkeit ein Video deiner Schlaghand hochzuladen?
     
  4. voo

    voo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.07   #4
    hm machbar, könnte aber noch paar wochen dauern^^
    ja, weiß auch nicht die korrekte bezeichnung, aufschlag/wechselschlag wie auch immer, wenn ich das plektrum locker halte klingen die saiten korrekt aber das ding verrutscht mir in den fingern, wenn ich es fester halte, bleib ich fast an den saiten hängen >.<
     
  5. Hooker

    Hooker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.07   #5
    Welche Plekstärke verwendest du?

    Wie hältst du das Plek?
     
  6. Vincent-Vega

    Vincent-Vega Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.07   #6
    Du musst a) Das Plek leicht abwinkeln, also nicht mit der Breitseite ganz flach an die Saite sondern schief, und b) Gibts weiche und harte Pleks, versuch mal n weicheres und c) gibts Pleks mit Sandpapier oder Gummibeschichtung oder Noppen etc etc damit es nicht verrutscht und d) Musste mal kontrollieren wie weit Du mit der Spitze des Plaks in die Saiten "stichst", Du stichst naemlich zu tief.

    Kurz : Anderes Plek, andere Position
     
  7. voo

    voo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.07   #7
    also da ich mein 0.75er verloren hab, das hatte eh keine beschichtung verwende ich mein 1mm nylon plek. halte es leicht angewinkelt also nicht mit der breitseite, ausserdem noch etwas schräg zu mir hin, und zwischen zeigefinger und daumen, dass der daumen paralell zu den saiten liegt.
    is jetz die frage ob man das plek nur mit 2 fingern halten soll, oder isses schlimm wenn man zeige,mittelfinger + daumen dafür nimmt?

    aber ich stech nich zu tief, nur gibt es eben bei der rückwärtsbewegung keine abdämpfung im plek sodass ich zu sehr hake. soll ich das plek jetz immer schräg halten also so dass ich nur drüberstreiche, aber dann muss ich bei jedem wechsel dann immer gucken wie das plek liegt das dauert doch zu lang.
     
  8. Hooker

    Hooker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.07   #8
    Ich habe es mir (autodidakt) mit drei Fingern gelernt und kam dann Jahre Später drauf dass das Nachteile hat wenn man etwas fortgeschrittenere Sachen Spielen will.

    1.) Hybrid Picking
    Dafür braucht man, wie der Name schon sagt das Plek sowie Mittel- und Ringfinger gleichermaßen. Spätestens hier musst du umlernen.

    2. Schnelle (16tel) Downstrokeriffs gehen mit der 2-Fingerhaltung besser, da das Plek verglichen mit der 3-Fingerhaltung näher am Drehpunkt der Hand sitzt.

    Das ist dir ev. jetzt zwar egal aber wie gesagt später musst du umlernen.

    Ich finde auch , dass dein Plek zu dick ist. Nimm eher 0,8 oder darunter und wie schon jemand schrieb, halte das Plek leicht schräg, also nicht genau parallel zu den Saiten so dass das Plek nicht mit der flachen Seite aufkommt sondern mit einer der Kanten. Beim Downstroke mit der vorderen und beim Upstroke mit der hinteren Kante. Dadurch gleitet es leichter über die Saiten und du bleibst nicht hängen.
    Nimm es etwas kürzer so dass nur 5-6mm des Pleks beim Daumen vorstehen.
     
  9. zypsilon

    zypsilon Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.07   #9
    Ja grundsätzlich würde ich auch sagen, da hilft nur üben. Aber ich kann zu deiner Beruhigung sagen, es geht nicht so lange wie es scheint. Du musst einfach regelmässig dran bleiben und eifache Übungen machen, deinem Gehirn Zeit lassen bis es die neuen Bewegungen sich merken kann. (vereinfachte Darstellung :) )

    Und was Pleks betrifft: ich würde härtere Pleks sehr empfehlen, vor allem wenn du auch vor hast, Single-Note-Lines, also Solos zu spielen. Hat mir jedenfalls mein Konsi-Lehrer empfohlen und seither wurde mein Spiel viel präziser. Ich benutze ausschliesslich Dunlop Jazztone 208:

    [​IMG]

    Viel Erfolg beim Üben :)

    Edit: also ich brauchte nur etwa ein halbes Jahr, bis ich mich von Fingern auf Pleks umgewöhnt habe. Es kam mir anfangs wirklich unmöglich vor, aber inzwischen kann ich nicht mehr ohne. :)

    Ich bevorzuge auch kleine Pleks aus diesem Grund: wenn ich schnell picke, habe ich jeweils gemerkt dass der grössere Teil des Pleks, der oberhalb des Zeigefingers und Daumens hervorsteht, ein eigenes Momentum entwickelt und ich somit das Plek weniger 'im Griff' habe.

    Der 208er von oben hat übrigens eine schöne Spitze, was dem 'sich verhaken' gut entgegenwirkt.
     
  10. Blue Gator

    Blue Gator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.07   #10

    EIGENTLICH sollte das Plektrum einigermaßen parallel zu den Saiten sein. So sollte man auch anschlagen.

    Man kann das Plek ein wenig (wobei die Betonung auf "ein wenig" liegt"), schräg halten. Machen auch anerkannte Gitarren-Götter wie zum Beispiel Paul Gilbert. Dabei sollte man aber darauf achten, dass man noch einen vernünftigen, sauberen und klar definierten Ton hat. Je schräger man nämlich das Plektrum hält, desto mehr besteht die Gefahr, nur noch irgendwie über die Saiten zu "wischen", was dann keinen schönen Ton mehr gibt.

    Natürlich gibt es Situationen, wo man einfach verdammt schnell spielen will/muss, und dann kann man sich das Leben ein wenig erleichtern, indem man das Plek schräg hält. Aber das ist in meinen Augen eher eine "Notlösung". Bewusst antrainieren sollte man sich das jedenfalls nicht. Das macht die Hand irgendwann schon automatisch..

    Zu der Sache mit den zwei oder drei Fingern: Musst du für dich selbst rausfinden. Die meisten Leute halten das Plek nur zwischen Daumen und Zeigefinger. Aber es gibt auch Leute (darunter Ausnahme-Könner wie Steve Morse) die schonmal drei Finger nehmen. Richtig ist, was klingt udn was sich für dich gut anfühlt.

    BTW: 1mm halte ich keineswegs für zu dick. Schon gar nicht bei Nylon, das ohnehin flexibler ist. Ich würde dir zum Technik üben sogar noch was härteres empfehlen: 1mm passt schon, aber probier mal ein "steiferes" Material wie zum Beispiel Tortex aus. Ich finde, damit tut man sich leichter, wenn's um saubere Technik geht. Aber auch da gilt: Erlaubt ist, was funktioniert.

    Was ich zum Wechselschlag generell empfehlen würde: Spiel' einfach mal stur Achtel auf einer Leersaite (oder halte die Greifhand auf einem Ton). Wichtig ist, dass du dich ganz auf die Bewegung der Anschlaghand konzentrieren kannst und nicht drüber nachdenken musst, was deine Greifhand gerade tut. Und dann versuche, gaaaanz langsam, aber absolut präzise im Wechsleschlag zu spielen ab-auf-ab-auf... Wen du wirklich sicher bist, kannst du das Tempo langsam erhöhen. Ist musikalisch nicht sehr interessant, aber es hilft, seine Technik zu verbessern. Außerdem erkennt man, wo genau es in der Bewegung "hakt".
     
  11. Vincent-Vega

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    Erstellt: 05.12.07   #11
    Naja...diese Diskussion mit weicher und härter....Hat schonbeides was fuer sich. Ich denke, mit nem weicheren Plek hat man das Thema "haken" definitiv schneller abgestellt. Aber Gator hat schon auch Recht wenner sagt dass das weiche Plek nicht so präzise ist. Es ist irgendwie n Tausch - man kommt zwar beim Strumming leichter durch die Saiten, aber spätestens beim Anschlagen von einzelnen Saiten/Noten fängt es an unsauber zu werden mit so nem Wabbelteil. Ich hab auch mit ganz weichen angefangen, aber komischerweise hab ich jetzt nurnoch welche von 1mm und Ebenholzpleks rumliegen, man merkt das halt mit der zeit....
     
  12. voo

    voo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.12.07   #12
    ja ich hab mit dem 0.75er angefangen zu spielen, hab dann aber schnell auf 1mm gewechselt mit dem ich dann auch bald klarkam, aber irgendwie hab ich zur zeit das problem die saiten zu treffen wenn ich auf meine greifhand schaue. mit dem downstroke hab ich keine probleme treff die saiten perfekt, jedoch bin ich beim upstroke entweder etwas zu weit weg dass ich die saiten nich korrekt treffe oder ich bin zu nah dran und krieg auch kein flüssiges spielen hin. ^^
    naja muss wohl üben üben üben. finds aber nett dass ihr mir gute tipps gebt.
     
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