Suche richtiges Funkmikro (bitte helft mir!!!)

von Panik-Timo, 30.03.05.

  1. Panik-Timo

    Panik-Timo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.03.05   #1
    Moin,
    Ich hab da ein Problem , undzwar bin ich in einer Nu Metal/Crossover Band (werden häufig mit Linkin Park verglichen) als Rapper tätig
    und habe auf gigs immer sehr viele probleme mit dem Abmischer, da ich bei dieser relativ lauten Musik, ziemlich leise rappe
    (kann man sich auch auf unserer Bandpage anhörn, WIE leise: www.panikonline.com) und es dadurch zu feedbacks kommt.:mad:

    Jetzt hab ich mich auf dieser (wirklich guten:great: ) Page informiert und rausgefunden, dass ich am besten ein Funkmikro mit einer Superniere bräuchte.
    (kann man wenn man solch ein mikro hat, auch wie wild auf der bühne rumspringen???:confused: )

    Könnte mir da irgendwer ein bestimmtes Funkmikro empfehlen das nicht unbedingt 1000 Euro kostet? Eher 500- 600 Euro?
    Das wäre echt suuupa nett von euch.
    Mfg Timo
     
  2. 8ight

    8ight HCA Mikrofone HCA

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    Erstellt: 30.03.05   #2
  3. Panik-Timo

    Panik-Timo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.03.05   #3
    Hi Lars,
    Ich hatte das so verstanden, dass die supernieren das feedback unterdrücken! Und da ich relativ leise rappe, habe ich ständig Feedbacks.

    Ich habe auch viel vom beyerdynamic TG-X 61 gehört (von wegen Nahbereich), aber da ich eine größere Bewegungsfreiheit haben möchte hätte ich gerne ein Funk-mikrofon.

    Immoment hab ich kein eigenes Mikro und muss immer das nehmen was gestellt wird.
    Welches Mikro meinstu jetzt? (hab das irgendwie nicht richtig verstanden, welches du empfiehlst)
    Der Timo



    und du hast recht : DER NORDEN ROCKT ;)
     
  4. 8ight

    8ight HCA Mikrofone HCA

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    Erstellt: 30.03.05   #4
    Niere/superniere sind nur die richtkarakteristiken siehe HIER

    also ich würde eher ne niere nehmen, ausser, wenn das mikro stationär fest an einem punkt steht.

    Der häuffigste feedback grund ist falsche mikro positionierung im verhältnis zu den boxen. (evt würde eine dämmung der wände auch helfen)

    Falls du das problem nur auf der bühne hast, dann sorge einfach dafür, dass du mit dem mikro nicht vor den lautsprechern rumhampelst und das im monitorweg nen vernünftiger eq sitzt, der die nötigen frequenzen rauszieht
     
  5. Panik-Timo

    Panik-Timo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.03.05   #5
    Oh okay, danke!
    Eine Frage habe ich dann noch (wenn ich dich denn nicht sooo doll mit meiner unwissenheit nerve ;) :
    Bei dem "normalen" Mikro beyerdynamic TG-X 61, heißt es, dass es im Nahbereich empfindlich ist, und distanzierte Geräusche nicht mit aufnimmt. Also beispielweise nur 2 cm vom Kopf aufnimmt, wenn man weiter weg steht nimmt das Mikro einen nicht mehr auf.

    Wie nennt man denn dies?
    Hoffe auf antwort
    mfg Timo
     
  6. 8ight

    8ight HCA Mikrofone HCA

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    Erstellt: 30.03.05   #6
    physik :D

    es ist ja normal, dass eine schallquelle, die nah dran ist, lauter ist, als eine schallquelle, die den gleichen pegel wie die erste hat, jedoch weiter weg steht...
    Schall nimmt ja bei entfernungsverdopplung um 6dB ab
    darum sieht man oft gute sänger, die mit dem mikroabstand spielen, um die dynamik zu beeinflussen (also wenn sie laut singen haben die nen grösseren abstand)
     
  7. Panik-Timo

    Panik-Timo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.03.05   #7
    ja, haha!
    okay,-------> "Man kann Mikrofone so konstruieren, dass sie im Nahbereich recht empfindlich, distanzierte Schallquellen aber sehr wenig aufnehmen. Solche Mikros sind dann wesentlich weniger empfindlich gegen Rückkopplung und können ggf. wesentlich lauter aufgedreht werden..."<-------
    da steht man kann die so konstruieren. Und woran unterscheide ich die mikros die SO konstruiert sind, von denen, die nicht so konstruiert sind. Das muss doch einen namen haben, und auf irgendeine art angegeben sein , wie weit das mikro vom kopf aus aufnimmt.

    Tschuldige, aber in dem Bereich bin ich echt nicht informiert.

    Ich hab mich ma eben informiert und die Jungs von LINKIN PARK benutzen auch Audio technica wireless mic´s, ich weiß nich ob das das gleiche ist, aber teurere Mikrofone von Audio Technica gibt es hier, und auch bei Musik-Produktiv nicht, und es sieht auch genau gleich aus.

    (physik, der wa echt nich schlecht :) )
    mfg Timo
     
  8. Bernd Neubauer

    Bernd Neubauer Offizieller Beyerdynamic Application Engineer

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    Erstellt: 31.03.05   #8
    Hallo,

    bei einer Superniere oder einer Hyperniere ist auch bei der Monitorposition darauf zu achten, daß die Wedges nicht direkt von vorne beschallen, sondern eher in einem Winkel von 120° schräg von vorne, da die Hyperniere auf der Rückseite (180°) fast dieselbe Empfindlichkeit hat wie von vorne. Dies führt natürlich sehr schnell zu Feedbacks auf der Bühne.
    Die TGX 60 Kapsel gibt es ebenfalls auf unseren Drahtlossystemen OPUS 300, 500 und 800. Das 300er System mit Handesender (OPUS 360) liegt bei ca. 630€.

    Liebe Grüße

    Bernd
     
  9. slaytalix

    slaytalix Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 31.03.05   #9
    Moin

    www.sennheiser.com

    Evolution G 2 135 >

    www.dbtechnologies.de

    PU 910 mit Beyer TGX 58 Mikrofonkapsel

    Dann möglichst darauf achten, daß Du ein Gerät nimmst, was zulassungs- & anmeldefreie Frequenzen hat. (Sonst Anmeldung, Genehmigung bei der Regulierungsbehörde)

    Also UHF ISM ab 863.400 MHz

    > PN :D
     
  10. schock

    schock Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.03.05   #10
    Du solltest auch mal überlegen, ob Du nicht eine Bügellösung nehmen solltest.
    Abgesehen von der Bewegungsfreiheit hast Du bezüglich der Feedbacks mehr Kontrolle, da die positionnierung des Mikros Dir gegenüber Deinem Sprachorgan immer gleich ist. Dann gibts da auch keine überraschungen. Dann sit meines erachtens auch eine Superniere besser geeignet als eine Niere.
    Die Aussage Superniere ist prinzipiell weniger Rückkopplungsempfindlich als Niere würde ich so nicht unterschreiben.
    Wenn Du zuviel Geld hast solltest Du Dir in Ear Monitoring anschaffen, da sind dann sofort alle Rückkopplungsprobleme wie weggeblasen.
    Wünsch Dir wenig Fiiiiiiiiieeeeeepen
    Frank
     
  11. Jürgen Schwörer

    Jürgen Schwörer Offizieller Produkt-Spezialist SHURE

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    Erstellt: 01.04.05   #11
    Hallo Timo,

    ich gehe mal davon aus, dass Du als Rapper Dich auf der Bühne viel bewegen willst - also können wir alle Theorien von am besten platzierten Mikros/Lautsprechern mal vergessen.

    Theoretisch ist die Superniere besser was Rückkopplungen angeht wie die Niere ... in der Praxis kann dies nicht immer bestätigt werden.

    Und der Fall, dass ein Mikro nur den Nahbereich abnimmt (2 cm) ist - mhmm weder falsch noch richtig. In der Tat sind dynamsiche Mikros was entfernten Schall angeht etwas taub. Kondensatormikrofone nehmen entfernten Schall wesentlich besser auf.

    Fazit: für Dich ein dynamsiches Mikro - ob Superniere oder Niere lässt sich theoretisch nicht beantworten.

    Was aber ganz wichtig ist ... bei Rappern sieht man oft, dass sie das Mikrofon am Korb halten - dadurch wird jedes Mikrofon zu einer Kugel ... und es koppelt. Halte das Mikrofon am Griff.

    Viel Erfolg

    PS: Was ich Dir aus unserem Haus empfehlen könnte wäre das PGX System mit Beta58-Kapsel (dynamsich, superniere). Diese Kapsel eignet sich hervorragend für Rapper.
     
  12. Panik-Timo

    Panik-Timo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.04.05   #12
    Ersma: Vieeeelen Dank!
    Das hat mir echt weiter geholfen:) , ich werde mich nochmal anderswo nach Meinungen umhören, welches der vorgeschlagenen Mikrofone ich nun im Endeffekt nehmen soll.

    Zum Schluss nur nochma kurz zu Jürgen:
    Ich hab ja auch schon so manche Erfahrungen mit Mikros gemacht (nicht unbedingt mit drahtlosen), und es ist ja auch allseits bekannt, dass man den Kopf nicht umschließen soll, aber es machen soo viele (ja, weils "cool" aussieht), und die Frage ist: Warum piept das bei denen nicht?
    Ham die alle da Feedbackdestroyer hintersitzen, oder liegt das -teilwiese- am Mikro, oder wie funktioniert das?

    sehr schön zu sehen auch hier:
    http://elftown.lysator.liu.se/img/photo/127548_1112390275.jpg

    Nochma Danke
    Der Timo
     
  13. Bernd Neubauer

    Bernd Neubauer Offizieller Beyerdynamic Application Engineer

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    Erstellt: 01.04.05   #13
    Hallo Timo,

    wie Du auf den Bildern schon sehen kannst, benützen die meisten Künstler heute ein InEar System. Hier liegen natürlich einige Vorteile auf der Hand als da wären:

    wesentlich weniger Feedbackprobleme
    besserer Frontsound weil weniger Übersprechen über die Monitore
    bessere Kontrolle des Frontsounds im Pegel
    an jeder Position gleicher Monitorsound

    und noch diverse Punkte mehr. Desweiteren hängt natürlich auch sehr viel vom Monitormix und dem verwendeten Material ab.

    Liebe Grüße

    Bernd
     
  14. Panik-Timo

    Panik-Timo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.05   #14
    Ja okay, stimmt,
    außerdem sind das ja och profis mit Profiequipment.
    Naja, aber das kann ich mir wohl dazu nich auch noch leisten. :( -->bissl teuer
    na dann , danke das ihr mich alle so jut beraten habt, sicherlich kreuzen sich unsere Wege irjendwann nomma ;)
    der Timo
     
  15. Manuela

    Manuela Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.05   #15
    das Sennheiser SKM 5000 UHF-A, bestückt mit einem dynamischen Kopf MD 5005 wäre für deinen Zweck die Endlösung.

    wenns billig sein soll aber auch gut und riderfest: SHURE

    liebe Grüße
    Manuela
     
  16. Jürgen Schwörer

    Jürgen Schwörer Offizieller Produkt-Spezialist SHURE

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    Erstellt: 03.04.05   #16
    Hallo Timo.

    Bei ALLEN Mikrofonen, die eine Richtwirkung aufweisen (Niere, Supreniere, Hyperniere ...) kommt der Schall nicht nur von vorne auf die Membran, sondern auch durch sogenannte Laufzeitglieder von Hinten. Wenn man sich eine Mikrofnkaspen genauer ansieht, sieht man an der Seite Löcher, wodurch der Schall eben auch von hinten auf die Membran treffen kann.

    Durch "Interferenzen" wird nun beispeilsweise beid er Niere der Schall, der direkt von hinten auf das Mikrfon kommt durch die beiden teilwellen (von vorne auf die Menbran und von hinten) ausgelöscht.

    Werden nun die seitlichen Einlasslöcher für den Schall zugehalten, dann kann der Schall nur noch von vorne auf die Membran auftretten und es resultiert Kugelcharakteristik.

    Das kann jeder mal im Proberaum vorsichtig testen.

    In der Praxis hateln die Rapper das Mikro am Korb fest (und nicht an der Kaspel direkt). Dadurch wird eben nicht 100% des "hinteren Schalls" abgedeckt ... deshalb ist es messtechnisch nicht ganz eine Kugel ... von dem her noch rückkopplungssicherer wie eine Kugel ... aber definitif schlechter wie eine Niere.

    Außerdem beeinflusst es den Klang.


    Grüße - und nun ab nach Frankfurt.
     
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