Synthese am Motif XS für Noobs..

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Martischk9
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Hallöle zusammen !! :)

Alsoo ganz kurz zu meiner Wenigkeit: Seit guten 14-15 Jahren nun Pianist (oder hobbymäßiger Klavierspieler :D) und seit einiger Zeit auch in einem "semi-akustik"-trio und einem Jazzensemble.

Bisher habe ich vorwiegend Piano gespielt, wofür ein etwas betagtes Roland E-Piano gereicht hat.

Nun will ich aber auch den Schritt in die Welt von Synths wagen...und mir dafür ein motif xs8 geholt, da a) ein neues Piano her musste und b) die Sounds deutlich besser sind und auch für mein weiteres vorhaben geeignet ist.

Attack, Release, ... - die Standardparameter bekomme ich hin. Aber kann man irgendwas empfehlen, wenn man wirklich tiefer rein will? Gerade Effekte verstehen lernen und alles was eben in diese Design-Ecke gehört.

Inwiefern könnt ihr mir als Anfänger etwas empfehlen? Und inwiefern muss man da auf den Unterschied Digitaler/samplebasierter Synth (bspw der motif eben) und analog (Virus, DSI etc) achten?

Hoffe ihr versteht was ich suche... :D

Grüße gehen raus!!
 
Eigenschaft
 
Keiner einen Ratschlag ..?
 
Suche dir ein paar Sounds, die dir gefallen, schraube einfach mal an den Parametern herum und höre, was passiert.
Die schnellste, effektivste und vor allem am meisten Spaß bereitende Option, wie ich finde...
Theorie ist ja gut und schön, mir persönlich ist aber die Praxis lieber!

Für die grundsätzliche Bedienung musst du natürlich das Handbuch daneben liegen haben.
 
Das wäre, als ob man dir hier im Forum ein Grundkurs im Fliegen eines A380 geben wollte.
Mit dem XS hast du erst einmal alle wichtigen Brot & Butter-Sound´s On Bord.
Der Bereich Synthesizer/Workstation umfasst das gesamte Spektrum, angefangen bei der Arbeit mit Audiofiles (Samples), Midifiles (Zuspielungen), Tontechnik (Mixing, Effekte) und dann die klassischen Syntheseverfahren.
Beim Motif eben AWM-Synthese mit Waveforms, Filtern, Hüllkurven, Controllerzuweisung etc...
 
Danke für eure Antworten :)

Ja klar, das Handbuch werde ich mir so oder so zur Hand nehmen (müssen), da ich bisher quasi keinerlei Erfahrung habe.

Was mich primär abseits von Sequencer/Midifiles & Co. interessiert ist genau der letzte Punkt. Die Synthese selber mit ADSR-Kurven (Amp, Filter), LFO, Effektsektion & Co..
Wird darauf in dem Handbuch eingegangen? (habe ich hoffentlich *noch* nicht vorliegen)
Genau dazu wollte ich euch fragen ob ihr speziell für Anfänger da irgendwelche Empfehlungen abgeben könnt (seien es Online-Tutorials, Videos o.Ä.), damit ich mich in diese Thematik mal einarbeiten kann.
 
Die Bedienungsanleitung kannst du dir bei Yamaha.de downloaden. Sie baut allerdings auf entsprechendes Basiswissen auf und erklärt nur die Funktion des Gerätes.
Ich denke mal, wenn du nach AWM-Synthese und nach den Fachbegriffem (wie Attack, Decay, Relaese, LFO etc...) googelst, solltest du genügend Antworten im Netz finden.
Ich weiß nicht, ob es hierzu Fachbücher gibt.
 
Im Prinzip ist das bloß eine subtraktive Synthese mit Sample-basierten Oszillatoren. Zur subtraktiven Synthese gibt es sicherlich Fachbücher. Hüllkurven, Filter, LFO's werden dort beschrieben sein. Samples als Oszillatoren können halt gleich fertige Klänge von echten Klavieren, Streichern usw. liefern. Subtraktive Synthesizer ohne Samples als Oszillatoren liefern nur Grundwellenformen wie Sinus, Rechteck, Sägezahn usw. Daraus kann man z.B. synthetische Streicher, E-Pianos bauen. Für echte Instrumente wie echtes Klavier, echtes Schlagzeug usw. liefern Samples aber eben gleich eine echt klingende klangliche Grundlage. Hüllkurven, Filter usw. können trotzdem angewandt werden, um den Klang weiter zu formen – statisch und dynamisch. D.h. Fachbücher zur subtraktiven Synthese kann man auf jeden Fall nutzen.
Zum Thema Effekte gibt es auch eigene Fachbücher, wo eben die typischen Studioeffekte erklärt werden.
Zum Thema Mixing gibt es auch Fachbücher.
Schichten von mehreren Oszillatoren bzw. Teilklängen kann man zur subtraktiven Synthese dazu zählen, dabei helfen aber auch Erkenntnisse aus dem Thema Mixing, weil dazu zählen ja Aspekte, wie verschiedene spektrale Komponenten mit ihren klanglichen Verläufen sich ergänzen, was sich nachteilig überlagern kann usw.
D.h. Fachliteratur kann durchaus helfen, wenn man gute erwischt. Klar kann man auch im Internet recherchieren. Aber ein gutes Fachbuch liefert die Informationen halt gut strukturiert und gut umfassend.
 
Lies erstmal das Handbuch und arbeite dich in's Gerät ein so gut wie möglich.
 
Es gibt eine wirklich sehr gute Einführung in die Praxis und Bedienung des XS bei Easysounds. Wenn Du Dir dort die aktuelle Ausgabe des Music Production Guide herunterlädst, findest Du auf der vorletzten Seite unter einigen anderen auch einen Link zum sogenannten Motif XS Quick Guide. Dort sind auf ca. 50 Seiten eine ganze Menge weiterführender Informationen zu den Möglichkeiten zusammengestellt, wobei es mehr um die Bedienung als um das Programmieren von Sounds geht. Aber es gibt ja auch so viele Soundsets für den XS, die beinahe alles abdecken, was man so braucht.
 
Soo da melde ich mich mal wieder :)

Genau das was Michael meinte, suche ich.
Habe jetzt mal nebenbei auf YouTube auch Einstiegvideos mit Helm gefunden, die das glaube ich ganz gut abdecken.
Stichwort subtraktive Synthese hat auch noch auf Google einiges geliefert, da werde ich mich am Wochenende nochmal näher durch suchen =)
Vielen Dank an alle!
 
Wenn Englisch kein großes Problem darstellt, hier werden die wesentlichen Prinzipien der subtraktiven Synthese sehr systematisch und im langsamen Tempo erklärt:

https://www.musiker-board.de/thread...sounddesign-sampling-etc.492713/#post-7942647

Betrifft erstmal keine Samples, aber die wesentlichen Komponenten der der subtraktiven Synthese.

Im Motif gibt es ja bereits sehr viele fertige Klänge. Wenn man allerdings weiß, wie die subtraktive Synthese funktioniert, dann begreift man auch besser, wie diese Klänge aufgebaut sind, welche Parameter was machen und welche Veränderungen was bewirken.

Bei analogen Synthesizern sind die klangbildenden Komponenten analog und keine Samples, bei virtuell-analogen Synthesizern werden analoge Komponenten digital emuliert. Es kann auch Mischformen geben, außerdem gibt es auch andere Synthese-Formen wie FM, PM, additiv usw. Aber der Motif XS ist ein digitaler Sample-basierter subtraktiver Synthesizer. Virtuell-analog nur bedingt. Ein Sample kann ja auch eine analoge Wellenform enthalten. Entscheidend ist am Ende, ob der Klang einem zusagt. Ein guter virtuell-analoger Synthesizer klingt bei synthetischen Klängen vielleicht noch sauberer, reiner. Bzw. ist vielleicht zudem zugänglicher zu editieren. Es gibt Synthesizer, die mehrere Synthese-Formen kombinieren. Korg Kronos bietet z.B. mehrere digitale Synthese-Formen. Roland JD-XA kombiniert digitale Synthese-Formen mit analoger Synthese. Yamaha Montage kombiniert subtraktive Sample-basierte Synthese mit FM. Usw.

Effekte ist aber nochmal ein separates Thema, und über Effekte gibt es auch nochmal separate Literatur oder auch Youtube-Videos usw.
 
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