Synthesizer Kaufberatung

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Chrischbert
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(1) Welches Budget steht dir zur Verfügung? (Bitte unbedingt angeben!)
bis 1000 €
[ x] Gebrauchtkauf möglich

(2) Ist bereits Equipment vorhanden, das weiterbenutzt werden soll?
[ ] ja: ___________________________________ _______________
[x ] nein

(3) Wie schätzt du deine spieltechnische Erfahrung mit Tasteninstrumenten ein?
[ ] Anfänger
[ x] Fortgeschrittener
[ x] ambitionierter Fortgeschrittener
[ ] Profi (Berufsmusiker)

(4a) Wo wirst du das Instrument bevorzugt einsetzen?
[ ] Zuhause
[x ] auf der Bühne
[x ] im Proberaum
[ ] im Studio

(4b) Wie oft wirst du es bewegen?
oft, zum Auftritt und proben

(4c) Welches Gewicht willst du maximal schleppen?
bis zu ___ ?? kg

(5) Zu welchem Zweck benötigst du das Instrument (als Klavierersatz, in der Live-Band, als Soundlieferant im Studio, als Alleinunterhalter-Board, ...)
In der Live Band

(6) Welche Musik-Stile spielst du und in welchen Besetzungen?
Indie, Band mit Schlagzeug, Bass, 2 Gitarren und bisher Keyboard

(7) Welche Gerätetypen kommen für dich in Frage?
[xx ] Klangerzeugung und Tastatur im selben Gerät (Standalone-Geräte)
[x] Computer + Soundkarte + MIDI-Masterkeyboard (Computer-Software plus separate Tastatur)
[ ] Expander + MIDI-Masterkeyboard (Einzelgeräte jeweils für Klangerzeugung und Tastatur)
[ ] Wie oben, aber Expander 19-Zoll-Rack geeignet

(8) Welche Tastaturgrößen kommen für dich infrage?
[ ] 25
[ ] 37
[ ] 49
[x ] 61 (Standardgröße Keyboards/Orgeln)
[x ] 73/76
[x ] 88 (Standardgröße Klavier)

(9) Welche Tastaturtypen kommen für dich infrage?
[x ] leicht- bzw. ungewichtet (Standard Keyboards/Orgeln/Synthesizer)
[x ] Hammermechanik (wie beim Klavier)

(10) Soll dein Instrument "Spezialist" auf einem bestimmten Soundgebiet sein?
[ ] ja: ___________________________________ _______________
[x ] nein, lieber ein Allrounder

(11) Welche Funktionen sind dir besonders wichtig?
[x ] Standard-Sounds (Piano, E-Piano, Orgeln, Streicher, Bläser etc.)
[x ] Synthese (Sounds mit subtraktiver Synthese, FM, DSP u.ä. erstellen)
[ ] Sampling (Sounds und Geräusche aufnehmen und triggern)
[ ] Sequenzer/Midi-Recorder (Songs/Performances/Backings aufnehmen und abspielen)
[ ] Audio-Recorder (Audio aufnehmen/laden und abspielen)
[ ] Begleitautomatik / Rhythmusgerät
[ ] Masterkeyboardeigenschaften (zum Ansteuern anderer Geräte)
[x ] Eingebaute Lautsprecher
[ ] Eingebaute Effekte (falls gewünscht, konkret: __________)
[ ] sonstiges: ___________________________________ _______________

(12) Hast du bestimmte Ansprüche an die Optik? (klavierähnliches Aussehen, wohnzimmertauglich etc.)
Nein

(13) Sonst noch was? Extrawünsche, Hinweise oder Anmerkungen?
Einfache Bedienung, bin noch unerfahren mit Synthesizern. Möchte weniger Sounds selber bauen, eher fertige Sounds spielen und daran mit den Filtern spielen.
 
Eigenschaft
 
Eingebaute Lautsprecher haben die wenigsten Synths, das ist eigentlich nur bei Entertainer/Arranger/Kinder-Keyboards ein typisches Merkmal. Die wiederum haben zwar sehr unterschiedliche Sounds, aber eher eingeschränkte Synthese-Möglichkeiten. Für einfach Filter-Spielereien sollte das allerdings ausreichen. Wobei die Synth-Sounds auch sehr auf Top40-Covermusik ausgelegt sind, ob du die in einer Indie-Band einsetzen würdest, müsstest du dann wohl selbst anhand von Soundbeispielen oder Anspielen entscheiden.

Für den Live-Einsatz sind eingebaute Lautsprecher allerdings auch nicht wirklich sinnvoll, da der Synth üblicherweise über eine PA-Anlage oder auch an einen Keyboard-Verstärker angeschlossen wird, der für höhere Lautstärken besser geeignet ist. Dann sind die eingebauten Lautsprecher nur unnötiges Gewicht, stattdessen würde ich zuhause lieber über Kopfhörer spielen, oder, falls das unangenehm ist, einfach externe Lautsprecher/Monitore anschließen.

Neu und in dem Preisbereich würde ich mal den Roland FA-06 und den Yamaha MOXF 6 in den Raum werfen. Klanglich decken beide eigentlich von realistisch bis synthetisch so ziemlich alles ab und sind für den Live-Einsatz bestens geeignet. Sie haben dennoch einen unterschiedlichen Grundklang, da ist es aber äußerst subjektiv, was einem nun besser gefällt. Einfach mal die Klangbeispiele auf den verlinkten Shop-Seiten durchgehen, auf YouTube findet man dann noch deutlich mehr Demos.
 
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Ich würde auch sagen, wenns eine halbgewichtete 61er Tastatur sein darf dann einen MOXF 6 oder FA-06. Ich würde beide mal anspielen und schauen wie man mit den Bedienkonzepten zurechtkommt. Da ist Yamaha zunächst etwas sperriger, aber nach einem Jahr MOXF6 muss ich sagen, dass die Yamaha Bedienung über die Knöpfe sehr schnell von der Hand geht, wenn man sie erstmal auswendig kennt. Größere (Touch-)Screens wie beim FA-06 sind intuitiver und man kommt schneller rein, aber ich finde dass dafür nicht so viel "Beschleunigungspotential" ist. Ich finde das unterschätzt man, wenn man Sounds anpasst geht man schließlich hunderte bis tausende von Malen in die Menüs. Beim MOXF drücke ich dann einfach eine Tastenfolge blind hintereinander weg, da die minimalistischen Menüs auch sehr schnell wechseln. Das aber nur als Denkanstoß.

Ansonsten gibt es für den MOXF ein sehr gutes Argument: man kann ihn mit Samplespeicher aufrüsten und Soundlibraries verwenden oder sogar selbst was machen. Außerdem stehen die ganzen Motif Sounds zur Verfügung.

Falls eher Klaviersounds und Stücke interessant sind würde ich doch versuchen ein gebrauchtes Gerät der letzten Generation zu kriegen, vielleicht ein MOX 8 oder ein Korg M50-88, die sollten auch noch unter 1000 Euro bleiben. Die aktuellen Modelle sind zwar toll (Yamaha MOXF8, Roland FA-08, Korg Krome 88), liegen aber alle mit um die 1500€ über dem angegebenen Budget.
 
...eventl. noch die Kurzweil PC3 LE Modelle

...gebraucht:

...etwas älter schon die Roland Fantom X Reihe
...oder Yamaha Motif XS
...vielleicht auch noch ein (wie erwähnt) Korg Krome

...insgesamt bewegt man sich dort in der mittleren Workstation- Sparte...welche ein "Allrounder" Soundwerkzeug vom Grundsatz erst einmal zur Verfügung stellt.

..."reine Synthesizer" sind halt viel auf synthetisch analog ausgelegt und würde sie daher nur selten als "Allrounder" bezeichnen...ich weiß nun nicht welche Sounds für dich einfach da sein müssten

...für die zweite Variante... Soundmodule/ Mac/ PC+ Midi- Keyboard...

...Soundmodule/ Expander sind heutzutage kaum noch neu anzutreffen...denke das die Firmen dahingehend den Umfang von Software Synthies sehen...die Produktion diverser Expander hat in den vergangenen Jahren deutlich abgenommen...auch weil die Live- Performance heutzutage viel Gewicht hat und da sind Expander nicht wirklich für bekannt:D...aktuelles Expander- Tier ist der Roland Integra 7 aber neu deutlich über dem angegebenen Limit...

...aber gebraucht ist die Auswahl an Expandern der letzten 15 Jahre noch üppig...gerade Roland und Yamaha haben viele "allround" Expander auf den Markt geworfen...einfach mal im Netz schauen...qualitätstechnisch gibt es dort auch hui bis pfui...da muss wie immer auch das Ohr entscheiden...

...in Sachen Midi- Keyboards halte ich mich etwas zurück...da fehlt mir die Erfahrung...aber da gibt es für eine erste Orientierung die Musikhäuser...

LG
 
Wenn du nicht so viel Geld ausgeben willst und ein kleineres Gerät bevorzugst, würde ich mitr mal den MOXF6 von Yamaha ansehen.
Er hat die Voices vom MOTIF-XF und kann fast das Gleiche wie sein grosser Bruder. Nur die Bedienung ist nicht so komfortabel.
 
Prof.Reverb
  • Gelöscht von dr_rollo
  • Grund: Crosspost
Hallo in die Runde.
Ich habe evtl. mal einen Exkurs in die Welt der Synthesizer vor. Kenne mich damit aber nicht wirklich aus. Daher bin ich schnell mit dem Angebot auf dem markt überfordert. Ich habe nun mal den Fragebogen ausgefühlt, der unten folgt. Da steht schon einiges drin. Nach meiner bisherigen Rescherche habe ich folgende Geräte in die engere Wahl genommne. Ob sie aber auch auf meine individuellen Bedürfnisse zugeschnitten sind, kann ich nicht wirklich beurteilen, da extrem viele Beispielvideos einfach für mich nicht brauchbar sind. Da die Geräte aber scheinbar sehr felxibel sind, heißt das ja nicht, nur weil Gerät XY in Beispielvideo Z nicht meinen Vorstellungen entspricht, dass der Synth grundsätzlich für mich unbrauchbar ist.
In die engere Wahl habe ich dezeit genommen.
1. Korg MS 20 mini
2. Doepfer Dark Energy II
3. Arturia Microbrute

Weitere Einzelheiten könnt ihr dem Fragebogen entnehmen. Bin auf eure Anregungen und Ratschläge gespannt.
(1) Welches Budget steht dir zur Verfügung? (Bitte unbedingt angeben!)
bis 550 €
[x] Gebrauchtkauf möglich, aber tendenziell eher ungern.

(2) Ist bereits Equipment vorhanden, das weiterbenutzt werden soll?
[x ] ja: __diverse Gitarrenpedale_________________________________ _______________
[ ] nein

(3) Wie schätzt du deine spieltechnische Erfahrung mit Tasteninstrumenten ein?
[ x] Anfänger - Hatt aber früher mal Keyboardunterricht und bis vor ein paar jahren ein solides Stagepiano
[ ] Fortgeschrittener
[ ] ambitionierter Fortgeschrittener
[ ] Profi (Berufsmusiker)

(4a) Wo wirst du das Instrument bevorzugt einsetzen?
[x ] Zuhause
[ ] auf der Bühne
[ ] im Proberaum
[ ] im Studio

(4b) Wie oft wirst du es bewegen?
oft, zum Auftritt und proben

(4c) Welches Gewicht willst du maximal schleppen?
bis zu ___ ?? kg

(5) Zu welchem Zweck benötigst du das Instrument (als Klavierersatz, in der Live-Band, als Soundlieferant im Studio, als Alleinunterhalter-Board, ...)
Homerecording. Software steht nicht zur Debatte. Ich bin ein Hardware Typ

(6) Welche Musik-Stile spielst du und in welchen Besetzungen?
Indie, Avantgard, Experimentell

(7) Welche Gerätetypen kommen für dich in Frage?
[xx ] Klangerzeugung und Tastatur im selben Gerät (Standalone-Geräte)
[] Computer + Soundkarte + MIDI-Masterkeyboard (Computer-Software plus separate Tastatur)
[ ] Expander + MIDI-Masterkeyboard (Einzelgeräte jeweils für Klangerzeugung und Tastatur)
[ ] Wie oben, aber Expander 19-Zoll-Rack geeignet

(8) Welche Tastaturgrößen kommen für dich infrage?
[x ] 25
[x] 37
[ ] 49
[ ] 61 (Standardgröße Keyboards/Orgeln)
[ ] 73/76
[ ] 88 (Standardgröße Klavier)

(9) Welche Tastaturtypen kommen für dich infrage?
[x ] leicht- bzw. ungewichtet (Standard Keyboards/Orgeln/Synthesizer)
[x ] Hammermechanik (wie beim Klavier)

(10) Soll dein Instrument "Spezialist" auf einem bestimmten Soundgebiet sein?
[ ] ja: ___________________________________ _______________
[ ] nein, lieber ein Allrounder

(11) Welche Funktionen sind dir besonders wichtig?
[ ] Standard-Sounds (Piano, E-Piano, Orgeln, Streicher, Bläser etc.)
[ ] Synthese (Sounds mit subtraktiver Synthese, FM, DSP u.ä. erstellen)
[ ] Sampling (Sounds und Geräusche aufnehmen und triggern)
[ ] Sequenzer/Midi-Recorder (Songs/Performances/Backings aufnehmen und abspielen)
[ ] Audio-Recorder (Audio aufnehmen/laden und abspielen)
[ ] Begleitautomatik / Rhythmusgerät
[ ] Masterkeyboardeigenschaften (zum Ansteuern anderer Geräte)
[ ] Eingebaute Lautsprecher
[ ] Eingebaute Effekte (falls gewünscht, konkret: __________)
[ ] sonstiges:

(12) Hast du bestimmte Ansprüche an die Optik? (klavierähnliches Aussehen, wohnzimmertauglich etc.)
Ja! Korg MS 20 mini und/oder Doepfer Dark Energy II finde ich persönlich sehr schick.

(13) Sonst noch was? Extrawünsche, Hinweise oder Anmerkungen?
Ich habe keine Vorstellung davon, welches Geär für was so wirklich am besten geeigent ist. Ich suche etwas, dass meine Expermentierfreude befriedigt. Mir schweben in etwa so Klangexperimente in Richtung The Notwist vor. Was ich auf gar keinen Fall brauche und möchte ist ein Speziallist für so kitschige Newage-Dubsteb-Clubsounds.
 
Hi,

Also der Dark Energy II hat überhaupt keine Tasten und passt von daher nicht zu deiner Antwort bei Frage 7, und MS-20 mini sowie Microbrute haben nur Minitasten. Das muss nicht unbedingt ein Problem für dich sein, ist aber auf jeden Fall anders als bei dem Keyboard und Stage Piano, die du kennst.

Alle drei ausgewählten Synthesizer sind auch nur einstimmig, d. h. ein mehrstimmiges Spiel ist nicht möglich.

Grüsse,
synthos
 
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Ja beim doepfer könnte ich aber eine Tastatur anschließen.
Minitasten stellen kein Problem dar.

Was genau heißt denn Mehrstimmigkeit? Polyphony, ha den Begriff jenbe ich. Also mehrere Töne gleichzeitig. Heißt im Umkehrschluss das ich meine Akkorde spielen kann. Richtig? Wäre jetzt auch nicht wirklich wichtig. Unter dem Ausschluss der von dir genannten Kriterien... Welcher synth macht such da am besten. Also der korg MS 20 kommt ha eigentlich überall sehr gut weg und scheint sehr flexibel zu sein. Mit dem liebäugel ich am meisten
 
Ja, genau.

OK, wenn das alles keine Rolle spielt, dann hast du natürlich die volle Auswahl. Dafür wird es vermutlich schwierig, den Besten zu finden.

In der Kategorie "Synthesizer mit Steckfeld" würde ich in dieser Preisklasse jedenfalls noch den Dreadbox Erebus und den Behringer Model D genauer ansehen.

Grüsse,
synthos
 
Okay, aber warum? Was genau spricht gegen den korg? Oder ist das einfach deine persönliche Präferenz aufgrund deines Geschmacks?
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Ach ich sehe gerade, dass du dich gar nicht wirklich gegen den korg ausgesprochen hast :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Für mich persönlich wären nur die Minitasten ein Problem, ansonsten ist der MS-20 mini bestimmt ein guter Synthesizer. Mit den anderen beiden Modellen wollte ich lediglich deine Auswahl noch ein bisschen vergrössern, damit du dir die vielleicht auch noch ansiehst.

So wie ich das sehe, haben z. B. der Dark Energy II und der MicroBrute nur einen Oszillator, MS-20 mini und Erebus haben zwei, und der Model D hat sogar drei Oszillatoren. Das hat schon auch einen Einfluss auf die klanglichen Möglichkeiten.

Grüsse,
synthos
 
Ah okay. Ja also die minitastatur stört mich nicht. Ich hab in mehreren älteren Rezensionen des korg gelesen, dass er zum rauschen neigt. Weist du ob das immer noch so ist, oder hat Roland da inzwischen was dran gemacht?

Das einzige was mich am MS 20 mini auf den ersten Blick etwas stört, ist, dass er aufgrund der Kunststoffverkleidung nicht so wirklich wertig wirkt. Da macht der erebus oder doepfer schon einen besseren Eindruck. Da müsste man aber noch ne Tastatur zu kaufen u sue haben keinen Kopfhörer Anschluss
 
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Korg (!) noch etwas am MS-20 mini verändert hat. Nach der Veröffentlichung dieses MS-20-Nachbaus im Jahr 2013 kamen ja die Neuentwicklungen von Korg: Minilogue, Monologue und jetzt der Prologue, sowie die Volca-Reihe. Damit waren die Ingenieure sicher gut beschäftigt.

Grüsse,
synthos
 
Für einen Einsteiger würde ich schon einen etwas breiter aufgestellten Synth empfehlen. Und zwar…

  • …mit Polyphonie. Mehr spielbare Noten erweitern den Einsatzbereich eines Synthesizers noch mal deutlich. Akkorde, Harmonien, ausklingende Arpeggios…als Einsteiger mag man denken, das wäre unnötig. Aber wer schon mal einen polyphonen Synthesizer hatte, will sich nicht mehr nur auf monophon beschränken. Das Gute ist, dass man polyphone Synthesizer auch auf monophon umschalten kann. Andersrum geht es natürlich nicht.
  • …mit Presets. Gerade im Bandkontext ist es Gold wert, wenn man nicht jeden Sound für jeden Song erst neu programmieren muss, sondern seine Ergebnisse auch abspeichern und auf Knopfdruck wieder abrufen kann. Erst recht, wenn man noch andere Instrumente spielt. Bei MS-20 oder Dark Energy geht das nicht.

Knapp über deinem Budget (598€) gäbe es den Korg Minilogue neu. Der ist vierfach polyphon, klingt ziemich gut, hat Presets und darüber hinaus noch einen Sequenzer (zum Aufnehmen/Abspielen von Noten und Klangveränderungen) und ein Oszilloskop (zum besseren Verständnis der Synthese) an Bord.
Unter analogen Synthesizern für Einsteiger um die 500€ wäre das meine beste Empfehlung.

Du kannst dir ja mal die 100 Presets durchhören, die von Anfang an auf dem Minilogue vorhanden sind:



Sicherlich sind da auch ein paar dabei, die dir weniger gefallen, aber die kannst du dann einfach löschen. :)
 
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Heißt im Umkehrschluss das ich meine Akkorde spielen kann. Richtig? Wäre jetzt auch nicht wirklich wichtig.
Richtig, Du spielst dabei praktisch immer nur die Melodie wie auf einer Flöte, aber im Gegensatz zur Flöte natürlich mit total veränderbaren Klängen, Tonfolgen des Arpeggiators und Rhythmen (soweit eingebaut).

Im Weiteren kann ich mir nur dem Rat von @egoldstein anschließen.

Ich möchte noch ein paar Geräte zum Antesten vorschlagen, die ich gerade für einen Einsteiger für vielseiseitiger halte als die drei Monophonen der Erstauswahl.

Beim ersten Synthie würde ich immer einen Allrounder nehmen, das war bei mir vor über 30 Jahren ein DX-7. :D
Soll heißen, es wäre ein mehrstimmiger Synthie mit möglichst 61 "normalen" anschlagdynamischen Tasten. Auch bei einem Wavetable kannst Du immer noch von "etwas" bis "genug" am Klang herumschrauben, wenn Du das magst. Für den Klangaufbau von Grund auf gibt es heute ziemlich gute Software-Synthies, teilweise sogar als Free-Ware.

Mit einem Budget 500 EUR könnte z.B. der MX61 V2 als B-Stock noch knapp gehen.
https://www.thomann.de/de/yamaha_mx61_v2_blue_b_stock.htm

Mit zunehmend größerem Budget kommen drei m.E. weitere interessante Geräte ins Spiel
https://www.thomann.de/de/roland_juno_ds_61.htm
https://www.thomann.de/de/korg_kross_2_61_b_stock.htm
https://www.thomann.de/de/behringer_deepmind12.htm

Gruß Claus
 
mit Polyphonie. Mehr spielbare Noten erweitern den Einsatzbereich eines Synthesizers noch mal deutlich.
Ich verstehe das Argument zwar, aber eigentlich finde ich das nicht so gut, weil einen die Möglichkeiten die man so hat, auch erschlagen können. Ich denke das schon ein MS 20 mini echt so viele Möglichkeiten bietet, dass man da erstmal überfordert ist. Der Synth soll in dem Sinne auch kein hauptinstrument sein, sondern eine klangliche Ergänzung.
mit Presets. Gerade im Bandkontext ist es Gold wert
Eine band existiert zwar, aber ob wir je mal auftreten und einen Synth einsetzen ist nicht absehbar.
wenn man nicht jeden Sound für jeden Song erst neu programmieren muss, sondern seine Ergebnisse auch abspeichern und auf Knopfdruck wieder abrufen kann
Ja, verstehe das das praktisch ist. Aber mir gefällt der Gedanke, alle immer wieder von neu generieren zu müssen.
Du kannst dir ja mal die 100 Presets durchhören, die von Anfang an auf dem Minilogue vorhanden sind:
Ich bin jetzt bei knapp der Hälfte des Videos angekommen. Es hat mir noch nicht eibn Sound wirklich gefallen.

Versteht mich nicht falsch. Ich möchte eure Erfahrungswerte gar nicht in Zweifel ziehen, aber ich denke es ist auch entscheidend aus welcher musikalischen Ecke man kommt. Ich bin da schon etwas roher veranlagt. Und mein Gefühl sagt mir, dass ein Polyphoner Digitalsynth mir keine Freude bereiten wird. Ich habe mir gestern auch schon verschiedene Sachen angehört und ich lande immer wieder beim MS 20 mini oder dem Doepfer
 
Ich habe mir gestern auch schon verschiedene Sachen angehört und ich lande immer wieder beim MS 20 mini oder dem Doepfer
Dann ist das doch schon eine Entscheidung und weitere Beiträge können sich auf Erfahrungen mit diesen beiden Synthies beschränken.

Ideal wäre natürlich, wen Du selbst diese beiden Instrumente auszuprobierst und dich nach Bauchgefühl für den
Korg MS-20 mini oder den Doepfer Dark Energy II entscheidest.

Gruß Claus
 
`Ja da hast du recht. Mir wäre es lieb wenn man sich im weiteren bei der Beratung auf die von mir erwähnten Geräte beschränkt. Der Moog Sub Phatty käme, auch wenn er das Budget übersteigt evtl. auch noch in Frage.

Vielleicht noch mal was ganz grundlegendes. Ich bin ein Harwaretyp und habe kein problem damit, über einen längeren Zeitraum hinweg, verschiedene geräte anzuschaffen. Sofern ich tatsächlich gefallen an der Sache finde. Daher wollte ich noch fragen, ob es grundsätzlich möglich ist, alle Synthesizer miteinader zu verbinden. Also als Besispiel... Angenommen ich würde einen Korg MS 20 mini anschaffen und in einem jahr den Dopefer Dark Energy. Dann kann ich die Geräte miteinander koppeln nehme ich an.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verstehe das Argument zwar, aber eigentlich finde ich das nicht so gut, weil einen die Möglichkeiten die man so hat, auch erschlagen können. Ich denke das schon ein MS 20 mini echt so viele Möglichkeiten bietet, dass man da erstmal überfordert ist. Der Synth soll in dem Sinne auch kein hauptinstrument sein, sondern eine klangliche Ergänzung.
Nun, das würde ich in dem Fall nicht sagen. Bei Polyphonie kannst du immer noch monophon spielen, indem du nur eine Taste gleichzeitig drückst und/oder den Synth auf monophon schaltest. Das ist recht überschaubar, gerade wenn man als Vergleich den MS-20 mit seiner Patchmatrix als Vergleich nimmt. Da würde ich den Minilogue doch als deutlich übersichtlicher bewerten. Aber wenn du dessen Klang nicht magst, ist die Entscheidung natürlich schon gefallen. :)

Eine band existiert zwar, aber ob wir je mal auftreten und einen Synth einsetzen ist nicht absehbar.
Okay, nur zuhause fällt das erneute Einstellen natürlich weniger ins Gewicht. Fürs "Abspeichern" kann man dann auch die Einstellungen fotografieren und später rekonstruieren.

Versteht mich nicht falsch. Ich möchte eure Erfahrungswerte gar nicht in Zweifel ziehen, aber ich denke es ist auch entscheidend aus welcher musikalischen Ecke man kommt. Ich bin da schon etwas roher veranlagt. Und mein Gefühl sagt mir, dass ein Polyphoner Digitalsynth mir keine Freude bereiten wird. Ich habe mir gestern auch schon verschiedene Sachen angehört und ich lande immer wieder beim MS 20 mini oder dem Doepfer
Wenn der Klang des MS-20 (mini) genau das ist, was du willst, dann wird es wohl auch auf ihn hinauslaufen. Er hat einen recht eigenständigen Klang, den man entweder mag oder nicht. Abgesehen von ein paar Software-Emulationen oder seinen Verwandten (Alter MS-10, Alter MS-20, MS-20M, MS-20 als Bastelset) gibt es auch kaum andere Synthesizer, die wie er klingen.
Aber Anspielen würde ich ihn dennoch mal. Seine Tastatur ist nicht Jedermanns Sache und das Rauschen, besonders bei geschlossenem Filter, hat ihn schon ein paar Mal wieder von meiner persönlichen Wunschliste entfernt.

Der Dark Energy II klingt natürlich deutlich anders, ist aber auch keine schlechte Wahl. Ein Keyboard zum Ansteuern wäre dann natürlich auch fällig.
Vor ein paar Tagen wurde auf der NAMM-Messe sein Nachfolger, der Dark Energy III angekündigt, der unter anderem die Wahl zwischen Sägezahn und Dreieck-Wellenform beim Oszillator erlaubt. Dadurch ist er ein bisschen flexibler.
Ein Veröffentlichungsdatum ist noch nicht bekannt, aber falls es der Dark Energy werden soll, würde ich das noch abwarten. Und sei es nur, weil der IIer dann im Ausverkauf günstiger wird.

Daher wollte ich noch fragen, ob es grundsätzlich möglich ist, alle Synthesizer miteinader zu verbinden. Also als Besispiel... Angenommen ich würde einen Korg MS 20 mini anschaffen und in einem jahr den Dopefer Dark Energy. Dann kann ich die Geräte miteinander koppeln nehme ich an.
Ja und Nein.

Über MIDI können die meisten Synthesizer Befehle geben, um beispielweise Noten zu spielen. Bei den meisten Syntheiszern mit Tastatur kann man damit auch andere Synthesizer ohne Tastatur ansteuern. Allerdings hat der MS-20 Mini ausnahmsweise keinen MIDI-Ausgang, so dass er diese Funktion nicht erfüllt.

Analoge Synthesizer können zudem über Kontrollspannungen (CV) miteinander kommunizieren, so dass man Elemente des einen Synthesizers durch einen anderen Synthesizer steuert. Allerdings nutzt der MS-20 mini dabei ein Hz/V-Signal, das ziemlich unüblich ist und bei Synthesizern, die ein V/Oct-Signal erwarten (wie der Dark Energy), zu falschen Ergebnissen führt. Möchte man damit Tonhöhen ansteuern, um einen Synthesizer melodisch zu spielen, kann das schon etwas schief klingen.

Immerhin: das Ausgangssignal des Doepfer Dark Energy könntest du beispielsweise in den Audio-Eingang des MS-20 Mini einspeisen, um dessen Filter und Hüllkurven zu nutzen. Umgekehrt geht das auch mit dem Audio-Eingang des Dark Energy.
 
Grund: Unpassenden Link entfernt.
Zuletzt bearbeitet:
Okay vielen Dank.
Also das mit dem Rauschen ist mir beim MS 20 auch ein wenig ein Dorn im Auge. Es wird gesagt, dass das im bandkontext nicht weiter in Gewicht fällt, aber beim recorden alleine zu hause schon. Und das ist ja das, was ich vornehmlich tun möchte. Was könnt ihr mir den über den Moog Sub Phatty sagen? Steht auch noch zur Debatte.
 

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