Tabulaturen - ist damit alles möglich?

von Khem, 25.01.05.

  1. Khem

    Khem Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.01.05   #1
    guten abend :)

    also ich habe folgende situation:

    - ich spiele gitarre
    - in einer band richtung metal-emocore
    - wir machen eigene musik
    - ich bin kein musiktheorie genie

    wenn ich an einem riff arbeite tabbe ich dieses meisten auch sofort mit meinem tabeditor.. dann sehe ich genau was los ist ob alles paßt etc.. so weit so gut...

    jetzt ist es so das wir heute mit der band geprobt haben und unser basser meint ich spiele das riff nicht richtig.. er kann mir aber nicht genau sagen worum es geht er meint nur das seine version ein anderes feeling hat als meine - obwohl unser sänger und drummer da ebenfalls nicht so wirklich einen unterschied hören können...

    worum es mir jetzt geht ist folgendes:

    er behauptet das man eben nicht alles mit noten verdeutlichen kann..
    ich zitiere ihn wörtlich:
    da diverses noten vorgezogen, synkopisch oder geshuffelt gespielt sind..

    ich hingegen denke das sich sehr wohl jegliche rhythmik in notenwerten darstellen läßt.. bzw. in tab form (bei den tabs sind ja auch noten mit dabei)

    also meine frage ist was ist nun sache, kann man alles tabben?

    mir selber ist es immer wichtig das ich weiß was ich auf der gitarre tue..
    unser basser sagt einfach nur das was er macht paßt ist im takt aber erklären kann er es nicht.. irgendwie nervt mich das total, da ich selber immer wert darauf lege das ich genau verstehe was ich da nun auf der gitarre für noten spiele... ich meine einfach etwas runterzuschrammeln das reicht mir nicht ich weiß schon gerne was für noten-pausenwerte sich auf nen klick befinden..

    mfg khem
     
  2. LoneLobo

    LoneLobo Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 25.01.05   #2
    Es gibt für fast jeden Scheiss irgend n Symbol bei der Notenschrift, da dürfte es also keine Probleme geben.

    Vor allem bei so einfachen Sachen wie synkopiert usw.
     
  3. Tremolo

    Tremolo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.05   #3
    Ich finde Noten jetzt schon genauer obwohl Tabs ja auch nicht schlecht sind. Das Problem mit Tabs ist ja nur dass viele nicht sehr professionell gemacht sind und dementsprechend ungenauer werden, besonders bei der Rhytmik.
    Das mit deinem Bassisten würde ich jetzt mit dem eigenen Rhytmusgefühl verbinden. Nimm z.B. 2 normale Gitarristen vom Forum hier und zeige ihnen einen Riff, beiden spielen ihn und doch gibt es Nuancen die anders sind, sei es der Anschlag oder minimale Rhytmikveränderungen. Eben das Feeling oder der eigene Touch, find ich persönlich nicht schlimm da sich das dann meistens irgendwann einspielt und zum Bandsound beitragen kann, quasi ergänzend.
     
  4. kox

    kox Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.05   #4
    Also mit Noten läßt sich 100%ig alles darstellen, jeder Rythmus, jede Synkopierung,
    sowas haben sich auch schon Leute vor ein paar hundert
    Jahren ausgedacht, und die hatten ja nur Noten und habens notiert bekommen.
    Das allerdings korrekt zu machen ist bei vertrackten Riffs sicher nicht einfach.
    Und es dann zu lesen und korrekt zu spielen für viele noch weniger.

    Bei Tabs siehts da je nach Ausführung schon anders aus.
    Also das normale Standardtab:

    Code:
    e----------------------------------------------------------------
    b--------3--------------3--------------3-------------------------
    g-----------2--------------0-----------0-------------------------
    d--0--0--------0--------------0------------------0b2p0-----2p0---
    a-----------------3--3-----------------------0b2-------2p0-------
    e--------------------------------3--3----------------------------
    
    enthält im Prinzip kaum rythmische Angaben, eigentlich nur, ob Saiten
    gleichzeitig oder zeitversetzt angeschlagen werden. Um das korrekt zu spielen,
    brauchst du das Original, um den Spielrythmus genau rauszuhören.
    Das Beispiel zeigt das sehr gut, wenn man da normale 8tel spielt, klingt das vielleicht nett,
    hat aber nichts mit dem eigentlichen Stück zu tun. (Na, was ist es wohl? ;) Genau! :great: )
    Etwas anderes ist es dann wieder mit einem Tabulaturprogramm, da gibst du ja eigentlich Noten ein,
    inclusive Längenangabe, und sie werden nur als Tabs dargestellt.

    Kox
     
  5. Khem

    Khem Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.05   #5
    hi :)

    ich selber nutze den powertab editor 1.7 den kennen sicherlich viele von euch.. ich bin mit diesem programm sehr zufrieden und kann meine ideen festhalten... ich bin zwar immer noch kein powertab profi, aber ich kan mit dem programm umgehen..

    mich nervt es nur so sehr das unser bass behauptet man kann es nicht mit noten oder nem tab editor darstellen...

    das problem bei uns in der band ist das wir alle zwar versuchen die sprache der musik zu sprechen, aber keiner sie richtig kann (bzw. noch nicht kann)..

    naja aber besten dank erst mal für die antworten

    mfg khem :)
     
  6. TelosNox

    TelosNox Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.05   #6
    Es stimmt schon, daß man bestimmte Dinge nicht mit Noten darstellen kann. Das sind aber nur Nuancen.

    Wenn es z.B. heißt du sollst ein Vibrato machen (mehr oder wenig er so dargestellt: ~ ) dann beinhaltet das nicht, wie tief das Vibrato sein soll und auch nicht, wie schnell es sein soll. Auch beinhaltet es nicht, ob es eher ein Rockvibrato ist, oder vielleicht eher ein Klassisches (oder eine Mischung).
    Auch kann man den Sound beim Anschlag nicht in Noten beschreiben (je nach dem, wie man das Pick dreht, oder Dynamik u.s.w.) und dennoch sind das Hörbare unterschiede.

    Was nun die reinen Töne angeht in Tonhöhe und Rhytmik, so kann man da durchaus alles mit Noten beschreiben (auch noch so schlimme Syncopen und anderes). Wie es nacher klingt ist wieder eine Frage des Feelings, das der entsprechende Musiker damit verbindet. Und genau das macht das Musizieren ja auch zu dem was es ist. Denn hätte man nicht die Individualität jedes einzlenen, dann könnte man auch jedes Stück mit Midi machen und niemand mehr bräuchte selbst etwas spielen. Erst der Mensch am Instrument bringt Farbe in das Ganze.
     
  7. Pelztier

    Pelztier Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.05   #7
    mit guitar pro oder powertab kannst du alles darstellen, auch vibratos mit 0.5 tönschritten...was sagt er denn zu deinet powertabversion?
    check das problem nicth wirklich, tabb es so wie du entwickelt ahst udn spiels ihm in pt vor..dann werdet ihr ja sehn wer es wie speilt :great:
     
  8. scabdooBA

    scabdooBA Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.05   #8
    Sweet home alabama oda? ^^
     
  9. Lupus

    Lupus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.05   #9
    da stimm ich telosnox voll und ganz zu. technisch gesehen lässt sich alles mit noten (oder guten tabs) darstellen und dennoch bleibt überall ein interpretationsspielraum. und genau das macht die musik doch so interessant.
    man könnte vielleicht sogar alles angeben z.b. beim vibrato die stärke, die schnelligkeit, ob rock oder klassisch, welche pickhaltund, welche dynamik... na ja wohl eher fast alles. aber das ist gar nicht gewollt. da steht finger-vibrato - punkt. der rest bleibt dem musiker überlassen.
    schau z.b. mal klassiker an, n philharmonisches orchester z.b., die spielen wirklich alle absolut exakt die noten, die betonungen und was sonst noch alles angegeben ist - und dennoch klingt jeder musiker, jedes orchester anders. wäre doch langweilig wenns nicht so wäre, oder.


    gruß,
    lupus
     
  10. Tails

    Tails Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.05   #10
    Ich find bei Tab hast du noch den vorteil der genauen lage der Töne.
    Und den Rhytmus kann man ja auch dazu eintragen, genauso wie bendings, tapping usw..
    Ich würde sagen am besten ist eine Tab und Notenangabe wie bei Guitar Pro.
    So kann auch mal ein Saxophon die Gitarrenmelodie übernehmen.
     
  11. kox

    kox Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.01.05   #11
    :great: :)

    Kox
     
  12. Schwammkopf

    Schwammkopf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.01.05   #12
    und was ist mit dem hammer on auf der g saite??? also SO ist es definitiv nich sweet home - oder ich müsst mich echt schwer täuschen, wofür ich mich natürlich schämen würde ; )
     
  13. Khem

    Khem Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.01.05   #13
    hi :)

    so also mir ist heute diese file zugekommen, so stellt sich unser basser das riff vor... es klingt zumindest so wie wir es spielen wollten... (wer klaut wird verhaut :)

    ich gebe ja zu das ich nicht so den plan habe, aber ist es nicht so das triolen immer in dreier gruppen auftauchen? (im anhang mal die power tab file - hoffe von euch hat wer power tab)

    ich hätte mal gerne das wer der wirklich ahnung hat sich diese file anschaut und
    mir mal schreibt ob das so richtig getabbt ist...

    ich kenne bisher triolen halt immer nur nur in dreier gruppen also drei noten zusammengefaßt... da in der file sind aber 2 noten zusammengefaßt...

    am besten mal anschauen und mich updaten thx :)

    mfg khem
     

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  14. niethitwo

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    Erstellt: 28.01.05   #14
    solange die Summe aller Noten im Takt der Taktlänge entspricht, ist das sdoch egal ;)

    natürlich kommen triolen meist in 3er-pack vor, damit man wieder auf einen rundenw ert kommt. muss aber nicht sein. man kanna uch mal ne normale achtel zwischenrein stecken und eine triole hinterherschieben. es muss nur die taktlänge=der Notenlängen im takt sein. alles andere ist rhtyhmus und rhythmisches können (bwei anfängern meist eher zufall oder rhythmisches Unkönnen...;))
     
  15. Khem

    Khem Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.01.05   #15
    so ok ich habe mich da mal durchgearbeitet und habe nun so glaube ich die lösung... falls verlangen besteht kann ich ja noch mal meine neue file posten...

    mfg khem
     
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