tascam us-1800 - preamp nötig?

von cazal, 16.04.12.

  1. cazal

    cazal Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.12   #1
    Hi Leute!
    Unsere Band will sich jetzt ein Homerecording Studio einrichten. Die Sache ist nur dass wir von der ganzen Materie jetz noch nicht sooo viel Plan haben...
    Also wir haben bereits ein tascam us-1800 Interface parat, jedoch weiß ich nicht wie gut oder schlecht das ist.

    Braucht man damit bei der Stimmaufnahme über Großmembran Mic noch nen Preamp, oder übernimmt das Interface diese Funktion eh von selbst ausreichend?
    Wieso haben manche überhaupt noch nen Preamp vorm Interface hängen, wenn in dem Teil eh auch n Verstärker eingebaut ist??

    Und was läuft da am PC ab, wenn er das Teil angeschlossen hat / bzw brauch ich ne bessere Soundkarte, selbst wenn ich über Interface aufnehme, oder wird da der sound dann ohnehin nicht mehr durch die Soundkarte durch geschickt (und da verschlechtert)??

    Und sowiet ich das jetz schlussfolgere wird dass ja n usb interface sein (habs noch nicht gesehen, aber dafür steht wohl das "us" im namen) - bringt der usb anschluss irgend nen nachteil mit sich? größere latenz/schlechtere quali?

    Wäre dankbar wenn mich da jemand n bischen aufklären kann ;) und danke schon mal!
     
  2. Rescue

    Rescue Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.12   #2
    das Tascam us 1800 hat 8 Microfon preamps http://www.tascam.de/us-1800.html dafür brauchst Du dann keine zusätzlichen Preamps
    und mal zum Verständnis das Tascam us 1800 ist eine sehr gute Soundkarte im Recordingbereich nennt man das halt Interface und USB ist die heutige übliche Anschlussart die keinen Nachteil hat
     
  3. innocence_GoR

    innocence_GoR Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.12   #3
    Hey,

    das Tascam US-1800 ist ein sehr gutes Interface. Ich habe selbst eins. Wie Rescue schon geschrieben hat, hat es 8 Mikrofon-Preamps.

    Du kannst allerding bis zu 14 Spuren parallel aufnehmen. Da gibt es dann nur noch Instrumenten bzw. Lineeneingänge (jeweils Klinkenstecker). Für diese brächtest du dann einen Preamp, falls du Mikrofone verwendest.

    Grüße
     
  4. cazal

    cazal Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.12   #4
    Danke für eure Antworten!

    Klingt ja schon mal sehr vielversprechend das Teil ;)

    also selbst wenn ich mit nem pc recorde der die räudigste soundkarte überhaupt verbaut hat, hätte das auf die quali keinen einfluss, weil das interface die eigentliche soundkarte ohnehin umgeht, richtig?

    Dann bleibt nur noch eine frage offen (vorerst ;) ) und zwar, wieso nehmen dann manche trotzdem noch nen preamp dazu? hab vor kurzem irgendwas gelesen dass dr. dre irgendwie noch 3 preamps zwischen mic und interface hängen hat oder sowas?
    wird der sound durch nen zusätzlichen preamp noch besser, oder was soll das dann?
     
  5. innocence_GoR

    innocence_GoR Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.12   #5
    genau. Das Interface ersetzt deine Onboard- Soundkarte in Aufnahme und Wiedergabe. Die Onboard- Soundkarte deaktiviert man dann normalerweise (bzw. wird automatisch deaktiviert).

    Kein Preamp klingt neutral. Er beeinflusst also den Klang des Signals, welches durch ihn verstärkt wird.
    Jetzt gibt es Leute, denen eben der Klang eines bestimmten Preamps gefällt bzw. die Kombination aus mehreren. Es muss deswegen nicht unbedingt "besser" klingen. Es klingt anders.
    Durch den Einsatz eines Preamps lässt sich also ganz gezielt das Klangbild eines Signals (Beispiel Vocals) verändern. Insbesondere trifft das auf Preamps zu, welche eine Röhre eingebaut haben.

    Grüße
     
  6. Telefunky

    Telefunky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.12   #6
    hör am besten mal selbst: Home Verstärkung versus Studio
    die Adele Nummer ist ja nun rauf und runter gecovert worden, die beiden Küken dürften ungefähr gleich jung und nicht ganz untalentiert sein
    bei der zweiten ist leider Hall mit drauf, aber der macht es nicht.
    Das Mikro (!) spielt ebenfalls eine sehr wichtige Rolle - beides sollte zusammenpassen (ja, ich mag das 44BX) :o
    Achte mal auf Detail und Art der Tondarstellung... und denk dran, dass es streaming audio ist, keine CD
    Kostenmässig liegen weit über 2k Euro zwischen dem verwendeten (Audio) Equipment der beiden Aufnahmen

    cheers, Tom
     
  7. innocence_GoR

    innocence_GoR Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.12   #7
    Als erstes Glied in der Kette definitiv! Ein guter Preamp macht kein billiges Mikro wett. Wenn du ein gutes Mikro hast und einen durchschnittlichen Preamp (bzw. der Preamp des Interface) ist das schonmal was.

    @Telefunky: Das RCA 44BX klingt wirklich cool. Habe mich grad eben mal schlau gemacht. Scheint nur leider seeeeehr rar zu sein......
     
  8. Telefunky

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    Erstellt: 17.04.12   #8
    auf US eBay ist grad eins, das läuft noch 2 Tage und steht bei $504 :D
    stammt angeblich aus einer Sammlung...
    ich hätte mal einen Altec 'Vogelkäfig' für rund 500 Euro bekommen können - hab mich nicht getraut
    bei Ribbons ist das ja so 'ne Sache. Man muss damit rechnen, dass man das Bändchen ersetzen muss
    (soll zwar nicht schwierig sein, aber fummelig
    und sorry für ot, aber die alten Bilder machen mich immer ganz sentimental) :o

    cheers, Tom
     
  9. innocence_GoR

    innocence_GoR Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.12   #9
    Eben das in der Bucht habe ich auch gesehen. Allerdings sind die 380,00€ schon eine Stange Geld.
    Dazu kommen, wenn ich mich richtig erinnere, noch 2,5% Zollgebühr und natürlich 19% MwSt.

    Bis das Mikro im Studio ist, hab ich beide Tränensäcke leergeheult :bang: Aber ich bin auf der Jagd. Wenn mir so ein Teil auf dem deutschen Markt über den Weg läuft, werde ich zuschlagen :great:
     
  10. cazal

    cazal Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.04.12   #10
    ok, bei der home aufnahme denke ich mir im ersten moment schon dass es schon überhaupt nicht schlecht aufgenommen ist, aber mit der studioaufnahme natürlich nicht zu vergleichen.
    aber man muss da auch bedenken dass die home aufnahme vermutlich (so gut wie) gar nicht nach bearbeitet wurde, wärend bei der studioaufnahme sich da bestimmt nachrtäglich noch jemand n paar stunden damit gespielt hat.

    daher denk ich dass es relativ schlecht zu sagen ist wieviel von dem unterschied den man da hört jetzt das equipment ausmacht, und wieviel davon dann die nachbearbeitung macht
     
  11. Telefunky

    Telefunky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.04.12   #11
    da hast du recht, das ist durchaus keine schlechte Aufnahme - und auch ein talentierer 'Vortrag'
    aber da ist kaum Nachbearbeitung in der Studio-Aufnahme, weil mit hochwertigem Gerät aufgenommen.

    Achte mal bei den Nahaufnahmen auf die Klarheit der Aussprache und die Lippenbewegungen.
    Typische 'verbesserte' Aufnahmen sind da viel mehr 'vernuschelt', diese klingt schon authentisch.
    (der Hall ist nebenbei ein sehr transparenter, der macht zwar 'Stimmung', bügelt aber nichts aus)
    Du kannst auch mal in die anderen Aufnahmen reinhören, die mit verschiedenen GMK Mikros gemacht sind.
    Da kommt der unterschiedliche Charakter jedesmal gut raus.
    Bei bearbeiteten Aufnahmen wäre das kaum rauszuhören.

    cheers, Tom
     
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