[Technik] Stimmen einer Gitarre mit dem Flageolett-Verfahren

von gangstafacka, 24.01.06.

  1. gangstafacka

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    Erstellt: 24.01.06   #1
    *hrhr* Wollen wir mal zum 500. Beitrag zur Abwechlsung was gescheites posten :cool: ...



    Einleitung:

    Seit gegrüßt, meine Homies ^.^ ,

    also, wie ihr der Überschrift sicherlich schon entnommen habt, dreht sich
    in diesem kleinen Workshop alles um das Stimmen einer E-Gitarre mithilfe
    des Flageolett-Verfahrens.


    Vorkenntnisse:
    Intervalle
    Flageolett-Töne / Natural Harmonics

    Hach ja, als Linkshänder hab' ich natürlich auch ein Herz für Linkshänder,
    also beachtet, dass der Workshop von redruM für Rechtshänder geschrieben
    ist. Also ist für diejenigen, die's unter uns Leftys, die auch mit LH-Gitarren
    spielen (!), noch nicht gewohnt sind, Umdenken erforderlich ;) .
    Versteht mich jetzt bitte nicht falsch, ich find' redruM's Workshop
    großartig, als therapiebedürftig penibler, arschiger Perfektionist, der alles
    immer zu 100 Prozent ausleuchten muss, kann ich es mir jedoch nicht
    verkneifen, einiges Wissenswertes zu Flageoletts zu ergänzen :rolleyes: .
    • Wenn wir eine Saite anschlagen, erklingt - oh wunder :rolleyes: - ein Ton.
      Dieser setzt sich aus Grundton und Oberton zusammen.
      Sobald wir an besonders dafür geeigneten Stellen (über dem 5., 7., 12.
      19. Bundstäbchen) den Ton als Flageolett anspielen, haben wir dadurch
      Grund- und Oberton getrennt: Der Grundton erklingt nicht; die Saite
      schwingt nur noch auf dem Oberton.
    • Flageoletts liegen auf bestimmten Punkten einer Saite, welche die Saite
      in einfache Teilungsverhältnisse (1:2, 1:3, 1:4) unterteilt. Diese Punkte, welche
      die Saite in die explizit erwähnten Teilungsverhältnissen unterteilt, finden
      sich - was für ein Zufall :D - immer genau über einem Bundstäbchen wieder.
      Genauer gesagt, handelt es sich um folgende Bundstäbchen:
      12. Bundstäbchen: 1. Oberton (doppelte Frequenz der Leer-Saite | Teilungsverhältnis 1:2)
      7. und 19. Bundstäbchen: 2. Oberton (dreifache Frequenz der Leer-Saite | Teilungsverhältnis 1:3)
      5. Bundstäbchen: 3. Oberton (vierfache Frequenz der Leer-Saite | Teilungsverhältnis 1:4)

      Der Tonraum ist bei Flageoletts anders aufgeteilt, als bei gegriffenen Tönen:
      Während man durch das Greifen in immer höheren Lagen bei "normal" gegriffenen Tönen
      analog dazu auch immer höhere Töne erzielt, ist der Tonraum der Flageoletts abhängig
      vom Teilungsverhältnis und hierbei gilt:
      Je kleiner das Teilungsverhältnis, desto höher der Flageolett.
      Daraus folgt, dass Flageoletts entgegen den gegriffenen Tönen bis zum 12. Bund tiefer werden -
      der Flageolett über dem 12. Bundstäbchen ist logischerweise der tiefste Flageolett der Saite -
      und darüber hinaus jenseits des 12. Bundes die Flageoletts höher werden.

      Flageolett-Intervalle im Verhältnis zur Leer-Saite:
      Oktave: über dem 12. Bundstäbchen
      Quinte: über dem 7. und 19. Bundstäbchen (Bsp.: A-Leer-Saite - > Flageolett
      über dem 7. oder 19. Bundstäbchen -> e' // stellt also quasi eine Okatave + eine Quinte zur Leer-Saite dar !)
      Doppeloktav: über dem 5. Bundstäbchen (und genau über dem Hals-SC bei Strats mit 3 PUs :D )

      Die Flageolett-Töne über dem 12. Bundstäbchen entsprechen ihren "normal"
      gegriffenen Tönen; dieses Verhältnis wird als Oktavreinheit bezeichnet und ist
      einstellbar.
    • Das Tolle an Flageolett-Tönen ist, dass sie nicht dauerhaft gegriffen werden
      müssen, weil sie auch noch weiterklingen, wenn man die Fingerkuppe von
      der Saite hebt. Somit kann man frei über seine Greifhand verfügen, sobald
      der Flageolett erklingt, da ein gut getimeter Tipser auf die Saite für das
      Erzeugen des Flageoletts völlig ausreicht.



    "Wozu die Gitarre mit dem Flageolett-Verfahren stimmen ? Mein Stimmgerät macht's doch genau so gut."

    Was ihr daraus macht, ist eure Sache ;> . Natürlich läuft beides auf's gleiche
    hinaus und zudem ist die herkömmliche Methode mit dem Stimmgerät noch
    die bequemere. Es gibt jedoch eine Reihe von Punkten, die zumindest für
    das Beherrschen des Flageolett-Verfahrens sprechen:
    • Professionalität:
      Das Flageolett-Verfahren zumindest zu beherrschen, gehört in das Repertoire
      eines jeden Gitarristen und es würde von enormer Unprofessionalität zeugen,
      wenn ihr irgendwo eine Gitarre seht und nicht anrührt und als Begründung
      dafür schulterzuckend "Die ist verstimmt und ich hab' kein Stimmgerät da"
      sagen müsstet.

    • Die Gitarre - das fremde Ding:
      Ihr solltest euch mit eurem Instrument vertraut machen, es kennen lernen,
      euch mit ihm wohl fühlen, und die Möglichkeiten des Instruments erkunden.
      Und genau hierfür bietet sich das Flageolett-Verfahren als Einstieg an,
      da ihr beim Durchführen dieser Methode, eine Gitarre zu stimmen, als absolut
      blutige Newbies das erste mal anfangt, richtig aktiv auf das Instrument zu
      horchen, wodurch ihr 100%ig den einen oder anderen "Aha"-Effekt davon-
      tragen werdet.

    • Basics:
      Flageoletts und ein bewusster Umgang mit ihnen gehören mit zu den
      absoluten Basics. Wie wollt ihr ein mit Artificial Harmonics gespicktes,
      geiles Solo von Darrell Dimebag spielen, wenn ihr nicht mal 'nen Plan habt,
      was es mit Flageoletts auf sich hat und was für Schweinereien man mit
      ihnen machen kann ? :rolleyes:


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    Prinzip:

    Das Prinzip hinter dem Flageolett-Verfahren ist schnell erklärt.
    Man macht sich hierbei einfach die Tatsache zu nutze, dass der
    Flageolett-Ton über dem 5. Bundstäbchen dem Flageolett-Ton
    über dem 7. Bundstäbchen der nächsthöheren Saite entspricht,
    indem man mit eben diesen beiden Flageoletts die 2 Saiten in Einklang
    bringt.
    Dies gilt jedoch nicht für das Verhältnis zwischen der g- und h-Saite,
    da die Gitarre halt nicht durchgehend in Quarten gestimmt ist.



    "Und wie läuft das jetzt genau ab ?"

    E-Gitarristen sollten zuvor eine Reihe von Einstellungen einstellen, die
    das Stimmen mit dem Flageolett-Verfahren für sie erleichtert:
    - Bridge-PU (Humbucker) einstellen
    - Volume-Poti der Gitarre voll aufdrehen
    - Zerre voll aufdrehen (@ Microcube-User: + Simulation "R-Fier")
    - Volume-Poti am Amp auf eine für euch gut hörbare Lautstärke stellen
    - Tone-Poti am Amp und an der Gitarre voll aufdrehen, so dass der Ton nicht dumpf, sondern offen und aggressiv ist



    "*rumwurschtel* ja, fertig, und nun wieder zurück zu meiner Frage."

    Man geht von zwei nebeneinander liegenden Saiten aus:
    Einer Referenz-Saite, die bereits richtig gestimmt ist, und einer
    ungestimmten Saite, die wir im folgenden stimmen werden.

    1. Schlage den Flageolett über dem 5. Bundstäbchen und den Flageolett
    über dem 7. Bundstäbchen der höheren Saite an:

    Ob ihr die beiden Flageoletts ganz schnell hintereinander oder gleichzeitig
    anschlagt, ist eure Sache. Wichtig ist nur, dass eure Greifhand unmittelbar
    nach dem Greifen der beiden Flageoletts sofort blitzartig zu den Mechaniken
    schnellt, damit ihr dem Höreindruck entsprechend an den Mechaniken drehen
    könnt. Da Flageoletts auch stehen (oder sogar noch besser stehen, da die
    Saite nicht von der Fingerkuppe gedämpft wird), tippt ihr die Saite also
    wirklich nur mit der Fingerkuppe an ! Und danach geht sie halt sofort
    zu den Mechaniken - nicht trödeln, je schneller ihr die Hand an der Mechanik
    der ungestimmten Saite habt, desto mehr habt ihr von dem Höreindruck ;) .

    2. Der Schwebung entsprechend die Saiten auf einander abstimmen:

    Ihr hört nun eine Schwebung zwischen den beiden Tönen, die ja eigentlich gleich
    sein sollen. Je schneller die Schwebung ist, desto weiter liegen die Töne auseinander.
    Das heißt, dass die Mechanik der ungestimmten Saite angezogen werden muss. Je
    weiter ihr sie anzieht, desto ruhiger wird die Schwebung. Kommt sie zum erliegen,
    habt ihr die ungestimmte Saite fertig gestimmt.
    Es empfiehlt sich bei diesem Schritt, erstmal die ungestimmte Saite etwas ;)
    rauszudrehen, weil dies die Schwebung deutlicher hörbar macht und
    somit die Orientierung erleichtert. Ich sagte "etwas", weil die bereits
    gestimmten Saiten sich sonst wieder aufgrund der völlig anderen Krafteinwirkung,
    die auf ihnen lastet, wieder verstimmen würden. Dies gilt vor allem, wenn
    man wie ich anfangs aus Übungszwecken auf die grandiose Idee kommt,
    alle Saiten bis auf die Referenz-Saite sehr stark zu lockern ! Ja ja, ich Ochs xD .
    Also lasst das, wenn ihr auf eine positive Erfahrung am Ende des Stimmens
    aus seit *g*.
    Wichtig:
    Wenn die ungestimmte Saite zu hoch ist - sei's, weil sie sich tatsächlich im
    Verlaufe der Zeit so verzogen hat, was eher selten vorkommt, oder weil
    ihr beim Drehen der Mechanik zu eifrig wart - dreht noch mal etwas raus,
    dass sie hörbar zu tief gestimmt ist, und fangt von vorne an, sonst verstimmt
    sie sich wieder !
    Grund: Der Hark-Mechanismus in der Mechanik greift nur, wenn sie als
    letztes angezogen wurde !

    3. Der Harken an der Sache: ^^

    Einige findige Köpfchen unter euch stellen sich sicherlich schon die Frage,
    woher man bitteschön die erste Referenz-Saite herbekommt *g* .
    Tja, das ist der Harken an der Sache, der aufzeigt, dass ihr selbst mit
    dem tollen Flageolett-Verfahren nicht vollkommen unabhängig seit.
    Zu Übungszwecken liegt es nahe, einfach eine Saite mit dem Stimmgerät
    richtig zu stimmen. Wenn ihr in einem Proberaum oder einem Musikraum,
    wie er bei einigen Zivischulen liebevoll eingerichtet ist *g*, eine ungestimmte
    Gitarre vorfindet, wird sich sicherlich ein netter Keyboarder oder Bassist
    auftreiben lassen, der euch beispielsweise ein " e' " vorgibt, mit dem ihr dann
    unter Berücksichtigung von Punkt 1 und 2 eure A-Leer-Saite mit dem
    Flageolett über dem 7. Bundstäbchen und dem vorgegebenen Ton stimmen
    könnt.

    4. Reihenfolge:

    Es ist euch überlassen, welche Saite ihr als Referenz-Saite einstimmt und
    benutzt; das Prinzip bleibt das gleiche. ICH wähle jedenfalls immer die
    A-Leer-Saite als Referenz-Saite. Das hat keine Vorteile, sondern ist nur
    Macht der Gewohnheit. Mithilfe der A-Saite stimme ich zu erst die
    E-Saite. Bin ich mit der E-Saite zufrieden, fahre ich fort, indem ich wiederholt
    die A-Saite als Referenz-Saite ranziehe, um die d-Saite zu stimmen und
    mit dieser stimm' ich dann wiederum die g-Saite.
    Kurz:
    1. A-Saite -> E-Saite
    2. A-Saite -> d-Saite -> g-Saite

    5. Umgang mit der großen Terz der h-Saite zur g-Saite:

    Um das Problem der großen Terz in der Gitarre zu lösen, muss man um
    3 Ecken denken und die Tatsachen fast schon wie eine mathematische
    Gleichung mit einander verknüpfen:
    - Die hohe e'-Leer-Saite der Gitarre ist 2 Oktaven höher als die E-Leer-Saite
    - Der Flageolett über dem 5. Bundstäbchen ist das Doppeloktav zur Leer-Saite

    => Es lässt sich also der Ton der e'-Leer-Saite auf der E-Saite erzeugen.

    - Gleichzeitig findet sich exakt der gleiche Ton dieses Flageoletts in der
    nächsthöheren Saite über dem 7. Bundstäbchen wieder

    => Flageolett über dem 7. Bundstäbchen der A-Saite = e'-Leer-Saite

    Und daraus folgt insgesamt, dass man den Flageolett über dem 7.
    Bundstäbchen der A-Saite als Referenz heranziehen muss, um die
    e'-Saite zu stimmen.
    Von da an, fährt man wie gehabt fort und stimmt mit dem Flageolett
    über dem 7. Bundstäbchen der e'-Saite die h-Saite, wobei der
    Bezugspunkt logischerweise dann der Flageolett über dem 5. Bundstäbchen ist.
    Kurz: Flageolett über dem 7. Bundstäbchen, A-Saite -> e'-Saite -> h-Saite

    6. Kontrolle nach Gehör:

    Nachdem ihr eure Gitarre mit dem Flageolett-Verfahren fertig gestimmt
    habt, solltet ihr der Stimmung eurer Gitarre mit dem Gehör auf ihre
    Richtigkeit überprüfen. Methoden dafür:

    Leer-Saite = 7. Bund der nächsthöheren Saite (einfache Oktave)
    Ausnahme ist wie immer die Quarte; dort gilt g-Leer-Saite = 8. Bund e'-Saite (einfache Oktave)

    Akkorde schrammeln und schauen, ob es stimmig klingt

    Kurze Licks anspielen und schauen, ob es stimmig klingt

    7. Kontrolle mit dem Stimmgerät:

    Gerade in den Anfängen ein wirklich unerlässlicher Schritt, da euch
    das Stimmgerät wie ein Lehrer im Nachhinein, nachdem IHR für EUCH
    gesagt habt "Joa, das ist okay, damit kann ich leben." aufzeigt, was
    wirklich Sache ist. Das ist ein wichtiger Lernansatz für das nächste
    Stimmen und eine unverzichtbar notwendige Korrektur für das im Anschluß
    erfolgende Spielen, denn: Wer mit 'ner schräg gestimmten Gitarre spielt,
    bekommt auch ein schräges Gehör.
    Zudem lernt man lernt man dadurch auch die ganz individuellen Eigenarten
    seines momentanen Stimmverhaltens und seiner Gitarre kennen:
    So ist mir zum Beispiel aufgefallen, dass die E-Saite bei mir zu tief ist, wenn
    ich die Theorie zu 100 Prozent befolge - Schlußfolgerung -> für's nächste
    mal immer einen kleinen Tick zu hoch stimmen.
    Mit der Zeit wird dieser Punkt immer unwichtiger. Ich stimm' meine Gitarre
    mit dem Flageolett-Verfahren zum Beispiel seit September/Oktober 2005
    und mach' mittlerweile idR. keine Fehler mehr.


    8. Anhang:

    Im Anhang habe ich den Vorgang noch einmal grafisch dargestellt.
    Anhang 1 ist für RH-Gitarristen, Anhang 2 für LH-Gitarristen ^.^ .

    8.1 Legende:

    Punkte gleicher Farbe = Flageoletts, die exakt den gleichen Ton erzeugen
    Pfeil = geht von der Referenzpunkt aus und verweist auf den Punkt/Saite, der/die mit dem Referenzpunkt in Einklang gebracht werden muss
    Gerade = e'-Leer-Saite, die den gleichen Ton wie der gleichfarbige Referenzpunkt erzeugt



    ----------------------------------------------------------------------------------


    Triviales:

    • Dieser Workshop ist goldrichtig für euch, wenn ihr euch gerade erst
      eure erste Gitarre zugelegt oder gar erst bestellt habt und auf der Suche
      nach Sachen seit, an die euch ranwagen könnt, bevor ihr eure erste
      Gitarrenstunde habt, weil das Flageolett-Verfahren mit hoher Wahrschein-
      lichkeit eh das erste ist, was euer Gitarren-Lehrer euch beibringen
      wird => Geld gespart ;>

    • Das Flageolett-Verfahren ermöglicht ein genaueres Stimmen, als das beim
      Stimmen nach gleichen (gegriffenen) Tönen der Fall ist, da beim ersteren
      hochfrequente Töne als Grundlage herhalten müssen, die wiederum
      stärkere Schwebungen im Fehlerfall zur Folge haben, und uns somit
      besser die Möglichkeit einräumen, kleinste Unstimmigkeiten zwischen den
      Saiten zu bereinigen. Hinzu kommt noch der Punkt, dass es komfortabler
      als das Stimmen nach gleichen (gegriffenen) Tönen ist, da man beim
      Flageolett-Verfahren halt nicht umständlich mit der Anschlaghand zur
      Mechanik rübergreifen muss, während die Greifhand die beiden Töne hält - und
      das womöglich dank dieser akrobatischen Höchstleistung auch noch unter
      unterschiedlichem Ausüben von Druck -> noch ungenauer ;> .
      Nein, beim Flageolett-Verfahren hat man ja die Greifhand
      frei - Elegant und Luxus pur, sag' ich euch ;> .

    • Ein ganz großer Vorteil des Flageolett-Verfahrens gegenüber dem
      Stimman nach gleichen (gegriffenen) Tönen:
      Durch den spitzfindigen Umgang mit der Quarte der h-Leer-Saite in Bezug
      zur g-Leer-Saite, bei dem man die erste Referenz-Saite wiederholt
      als Referenz für eine ungestimmte Saite verwendet, nachdem man diese ja
      bereits zuvor zwei mal für das Stimmen einer Saite verwendet hat,
      ist somit auch gleichzeitig gewährleistet, dass die Gitarre insgesamt stimmig
      ist, und genau darauf kommt es an. In dem Fall ist es sogar mal ausnahmsweise
      erträglich - aber nicht erstrebenswert ;> - wenn die erste Referenz-Saite
      etwas vom Soll-Wert abweicht und somit die Stimmung der Gitarre insgesamt
      logischerweise auch nicht ganz richtig ist.



    So... und jetzt... "Shut up and play yer guitar", Frank Zappa :rock:
     

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