Technische Frage bezüglich einer Ibanez:

von chrizz_15, 08.11.04.

  1. chrizz_15

    chrizz_15 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.04   #1
    Hallo! Ich hab da mal eine extravagante Frage. Ich spiele zur Zeit mit einer Ibanez RG 370 BBK - auch sehr zufrieden. Kurioser weise musste ich bei einem netten Swing-Rhytmus feststellen, dass wenn ich einen A-Dur Dreiklang (Grundton auf hoher e-Saite) spiele und dann ALLE Saiten abdämpfe der Ton irgendwo weiter schwingt. Was kann das sein? Habt ihr eine Idee? Ist das bei euch auch so?

    Ich hatte ja schon drann gedacht, dass es evtl. die Spannfedern sind, aber die wären dann ja echt gut gestommt :o
     
  2. guitargeorge

    guitargeorge Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.04   #2
    ... aber generell sollte bei abgedämpften saiten nichts klingen...
    mögliche ursachen:

    1) du hast einen halleffekt auf der gitarre... (wobei es dann immer so lang nachklingen würde

    2) du dämpfst sie doch nicht (glaub ich auch nicht... )

    3) am wahrscheinlichsten ist... dass du nur mit einem finger abdämpfst (also spielhand macht nichts... und mit der greifhand dämpfst du die saiten... aber nur mit EINEM finger...): dann spielst du "natural harmonics"

    natural harmonics treten beim 12 bund (genau saitenhälfte), 7. bund auf... und eben auch am 5. bund... wenn du dein A greifst... und dann einfach "auslässt" und mit dem finger die saiten dämpfst, dann kanns sein, dass so ne natural harmonic auftaucht...
    du kannst sie auch spielen... leg den finger über den 5. bund... aber so, dass du nur die saiten berührst... und dann spiel einzelne saiten... dass könnte die ursache sein...

    wenn du wirklich alle saiten mit mehr als 1 finger abdämpfst, bin ich auch überfragt... :cool:

    mfg guitargeorge
     
  3. mnemo

    mnemo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.04   #3
    Das Holz schwingt bei der Frequenz von den Tönen, die du gespielt hast, einfach nach.
     
  4. guitargeorge

    guitargeorge Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.04   #4
    ... aber wenn du die saiten wirklich abdämpfst dann kannste trotzdem nix hören...

    PUs nehmen nur schwingungen der saiten auf... das holz schwing auch... ja... soll ja auch so sein... aber wenn ich die saiten abdämpfe, dann schwingen sie nicht, und können auch keine Spannung induzieren... wenn das holz noch weiter schwingt... soll sein... aber das induziert keine spannung in den PU

    mfg guitargeorge
     
  5. mnemo

    mnemo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.04   #5
    Ja, das Holz soll aber nur schwingen, wenn ich es zum schwingen bringe, bei guten Gitarren. Bei "schlechteren" schwingt es nach, obwohl man abdämpft.

    Dreh mal deinen Amp auf und klopf mit dem Plek an die Tonabnehmer. Obwohl kein Strom induziert wird, hörst du was. Deswegen kann das sein, das er dieses Problem hat, das ganz einfach das Holz (ne Art) Resonanz bei der Frequenz hat.

    Bei meiner Kelly hab ich auch das "Problem".
     
  6. Mxm

    Mxm Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.04   #6
    oder die federn von tremolo schwingen noch mit, das hatte ich schon bei vielen gitarre....bin mir eigentlich recht sicher, dass es daran liegt.

    was tun? packung taschentücher nehmen und die federn damit einbetten :)
     
  7. guitargeorge

    guitargeorge Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.04   #7
    das was du hier beschreibst hat nix mit dem holz zu tun....
    bei dir sind die PUs mikrophonisch... dh. sie reagieren auf schallwellen... und mechanische stöße...
    grund: die spulen der PUs sollten fest sitzen ebenso wie magneten und der ganze rest eines PUs... nach längerem spielen... eben viele erschütterungen oder einfach nicht straff genug gewickelt... lockert sich der aufbau etwas... und somit können sich z.b. polepieces... magneten oder spulendraht bewegen, wenn auch nur sehr gering... dies verursacht aber eine spannungsinduzierung und somit ein geräusch im amp... weiters ergeben sich bei hohem gain auch sehr unangenehme mikrophonische rückkopplungen... wenn du stark verzerrst und mit der gitarre an den amp herangehst kannst du trotz festgehaltener saiten eine rückkopplung kriegen, die nur aufhört, wenn du entw. abdrehst oder wieder weggehst... außerdem ist der pfeifton etw. höher...

    darum wachst man die PUs... man gießst sie mit wachs aus, das sich dann in den hohlräumen befindet... damit kann nix mehr hin und her schwingen... und dieser gräuliche effekt wird verhindert... es kann auch schlampig gewachst worden sein... dann viell. mal wiederholen...

    somit kanns nur an der spieltechnik liegen...
    oder an den tremfedern, wobei ich diesen effekt noch nie erlebt hab...
    sollte es wirklich letzteres sein... dann kannst du dein trem ja blockieren (vorausgesetzt du brauchst es nicht...)
     
  8. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 09.11.04   #8
    Hab ich auch schon mehrfach erlebt.

    Jupp!

    Oder so S-förmig ne doppelte Lage Tempo drüber. Über die erste Feder, unter der zweiten durch, über die dritte, unter der vierten durch. O.ä.

    Mit etwas Phantasie geht das schon :)
     
  9. constraint

    constraint Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.11.04   #9
    Ich glaub auch, dass die fr-federn mitschwingen. Hatte ich mal bei ner rg620. Das mit den Taschentüchern funktioniert sehr gut. Oft reichts aus, einfach jede Menge (zerrupfter) tempos in die Federkammer reinzuhauen.
     
  10. Q-Rai

    Q-Rai Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.11.04   #10
    schadet das nicht der gitarre wenn dann so viele fusseln da reingestopft sind? :eek:
     
  11. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 09.11.04   #11
    Dann nimm halt ein fusselfreies super-Tempo. :-)

    PS: Schaumsstoff geht auch, aber aufpassen. Wenn man eine zu dicke Lage auf die Federn legt und dann die Abdeckung draufschraubt, drückt die auf den Stoff und der auf die Federn. Das kann zuviel Reibung geben, wenn man dann das Trem benutzt. Grade wenn man nur mit zwei oder drei Federn spielt.
     
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