Telekom Streik Pro & Contra

von topo, 10.05.07.

  1. topo

    topo HCA Recording Ex-Moderator HCA

    Im Board seit:
    05.07.04
    Zuletzt hier:
    6.12.16
    Beiträge:
    8.062
    Ort:
    Frankfurt a.M.
    Zustimmungen:
    566
    Kekse:
    21.124
    Erstellt: 10.05.07   #1
  2. MatthiasT

    MatthiasT Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.07.05
    Zuletzt hier:
    26.06.12
    Beiträge:
    3.551
    Zustimmungen:
    422
    Kekse:
    34.746
    Erstellt: 10.05.07   #2
    Ich weißt nicht, wieviel ein Telekommitarbeiter jetzt verdient (und bald verdienen wird), aber eine Arbeitszeit von 38 Stunden ist human.

    Alles in allem steht es um die Telekom nicht gut, wenn sich da bald nix tut, wird das Unternehmen in diese Form nicht weiterexistieren. Also, ne Pleite wirds wohl nicht werden, aber garantiert ein Verkauf in kleinen Häppchen, und dann stehen die Mitarbeiter noch schlechter da.
    Ich weiß nicht, was da alles dranhängt und wie die Einschnitte für die Beschäftigten sonst noch sind. Deswegen habe ich keine dedizierte Meinung zu dem Thema.

    Ich werde das einfach weiter beobachten und sehen, wie sich das weiterentwickelt.
    Als Fakt würde ich ansehen, dass ein ehemaliger Angestellter der Telekom (meistens bei der Telekom ausgebildet und immer dort geblieben) auf dem freien Markt keine guten Chancen hat, einen Job zu finden.
     
  3. Brigde

    Brigde Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    12.04.06
    Beiträge:
    649
    Zustimmungen:
    3
    Kekse:
    814
    Erstellt: 10.05.07   #3
    Sollen die Leute ruhig für ihre Interessen eintreten... finde die Aktion legitim. Seltsam finde ich dabei die sprachliche Ebene:
    Sämtliche Medien berichten ja von der "Auslagerung" der Beschäftigten. Ist das eigentlich wieder so ein beschönigender Neologismus
    (mehr arbeiten für weniger Geld) oder ist das ein feststehender Begriff im Tarifrecht? Wie auch immer, ich finde den Begriff etwas befremdlich...
     
  4. Lance85

    Lance85 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    24.06.04
    Zuletzt hier:
    7.04.15
    Beiträge:
    821
    Ort:
    Hamburg
    Zustimmungen:
    3
    Kekse:
    1.222
    Erstellt: 10.05.07   #4
    Sorry, aber manchmal frage ich mich, wofür die Leute von der Telekom überhaupt Geld bekommen - gerade im Bereich des telefonischen Service sind die ja wohl das Allerletzte... (Glaubt mir bitte, ich hab mehr als genug Erfahrungen mit dem "Service" gemacht... Wem das nicht reicht, der kann sich gerne mit meiner Mutti auseinandersetzen, die ist selbstständig in der Hausverwaltung tätig und hat fast täglich mit deren Unfähigkeit zu kämpfen... :) )
    "Ausgelagert" werden die Mitarbeiter, damit sich genau dies ändern soll...
     
  5. der nico

    der nico Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    16.01.05
    Zuletzt hier:
    29.11.16
    Beiträge:
    129
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    476
    Erstellt: 11.05.07   #5
    ausgelagert(noidoitsch "outgesourced")
    bezeichnet einfach nur den vorgang die mitarbeiter in einer anderen firma
    anzustellen um sie dann von der firma wieder zu "mieten".

    das ist im mobilfunkbereich gang und gebe.

    ich arbeite für eine firma die das equipment - sprich callcenter - und die leute stellt und wir wickeln dann die kundenbetreuung für eine andere firma ab die meiner firma nen
    gesamtpreis macht damit die mir nen hungerlohn zahlt.

    und das soll jetzt wohl auch mit den telekom leuten gemahct werden.
    meine solidarität haben sie. manchester ist durch.
     
  6. der nico

    der nico Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    16.01.05
    Zuletzt hier:
    29.11.16
    Beiträge:
    129
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    476
    Erstellt: 11.05.07   #6

    was ändert denn auslagern deiner meinung nach an der servicequalität?
    meinst du schlechterbezahlte leute sind in ihrer mehrarbeitszeit motivierter?
     
  7. mrnouseforaname

    mrnouseforaname Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    29.01.05
    Zuletzt hier:
    30.09.10
    Beiträge:
    324
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    385
    Erstellt: 11.05.07   #7
    wenn jemand mit peitsche dahintersteht...aber der müsste dann ja auch noch bezahlt werden.
    wenn ich ein was nicht mehr hören kann, dann gemeckere über den telefonservice der telekom. ich hatte noch nie probleme und mir konnten sie auch schonmal mehrmals helfen. und nur weil lance85s mutti probleme damit hat(te), ist das ein argument, die arbeiterInnen auszulagern????
    wo ist denn da bitte der zusammenhang?

    naja egal, meine solidarität haben sie auch.
     
  8. Orthanc

    Orthanc Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    28.04.06
    Zuletzt hier:
    12.01.16
    Beiträge:
    216
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    168
    Erstellt: 11.05.07   #8
    Tatsache ist doch, aber ist das die Telekom zur Zeit ziemlich schlecht da steht.(zu viele Mitarbeiter, immer mehr kunden laufen davon usw.)
    Und irgendwas muss das Managment doch tun. Ich mein tut es nichts wird es verteufelt, dass das gechäft den Bach runter geht. Versucht es irgendwie und wie ich finde noch mit relativ gemähsigten mitteln, die Betriebskosten zu senken wird es auch verteufelt.
    Ich mein ich kann die Mitarbeiter natürlich verstehen. Ich wär auch nicht erfreut, wenn ich mehr arbeiten müsste für weniger Geld. Allerdings haben sie noch einen Job, was bei der momentanen Aufstellung der Telekom nicht selbstverständlich ist.
    Also ich wäre anstelle der Gewerkschaften und MItarbeiter etwas vorsichtig. Am schluss stößt die Telekom, den service bereich noch komplett ab und wer weiß was dann mit den Leuten passiert.

    Ich bin auf jeden fall mal gespannt wie das weitergeht.
     
  9. der nico

    der nico Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    16.01.05
    Zuletzt hier:
    29.11.16
    Beiträge:
    129
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    476
    Erstellt: 11.05.07   #9
    zitat orthangc:
    Allerdings haben sie noch einen Job, was bei der momentanen Aufstellung der Telekom nicht selbstverständlich ist.


    man sollte die dankbarkeit darüber, einen job zu haben nicht in der form übertreiben und alles mit sich machen lassen.
    leider ist es irgendwie uncool geworden sich gegen die "sachzwänge" der wirtschaft zu wehren.ich finde es mutig und richtig zu streiken.
     
  10. Lance85

    Lance85 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    24.06.04
    Zuletzt hier:
    7.04.15
    Beiträge:
    821
    Ort:
    Hamburg
    Zustimmungen:
    3
    Kekse:
    1.222
    Erstellt: 11.05.07   #10
    @der_nice & mrnouseforaname: Hmm, ich dachte das wäre offentsichtlich. Abgesehen natürlich von der Kosteneinsparung lässt sich ein externer Service deutlich besser kontrollieren und ggf. regulieren...


    Ja, genau...
    Oh mann.....:screwy:
     
  11. wilbour-cobb

    wilbour-cobb Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    31.01.05
    Zuletzt hier:
    23.10.15
    Beiträge:
    3.153
    Ort:
    München
    Zustimmungen:
    330
    Kekse:
    29.115
    Erstellt: 11.05.07   #11
    ich bin auch kein telekomkunde mehr, ich zahle jetzt bei arcor vielleicht 5 euro weniger also scheissdrauf, aber ich hatte wirklich die schnauze voll von inkompetenz, besetzten leitungen, ausfällen, falschen rechnungen und klagen.

    persönlich fühle ich mich immer verarscht, wenn mitarbeiter der post, bahn oder der telekom um ihren arbeitsplatz kämpfen, sonst ist er ihnen doch auch nicht wichtig....

    anderseits, ein unternehmen, dass geld hat einem junkie 8 millionen zu zahlen, damit er schneller fahrrad fährt als andere und sich in der provinzstadt bonn einen prachtbau nach dem andern hinstellt, sollte sich auch mal um seine mitarbeiter kümmern. wenn ich bei der telekom arbeiten würde, würde ich auch nen ruhigen schieben...

    ganz nebenbei, bei arcor is alles genauso scheisse wie bei der telekom....
     
  12. der nico

    der nico Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    16.01.05
    Zuletzt hier:
    29.11.16
    Beiträge:
    129
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    476
    Erstellt: 11.05.07   #12

    bitte erklär mir warum.
     
  13. Pleasure Seeker

    Pleasure Seeker Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    30.08.06
    Zuletzt hier:
    19.06.12
    Beiträge:
    1.428
    Ort:
    Rhein/Main
    Zustimmungen:
    153
    Kekse:
    10.145
    Erstellt: 11.05.07   #13
    Den Streik finde ich völlig in Ordnung sowas ist wohl das Einzige was wirkt, gegen so eine Zurechtstutzung, bei der IGMetall, den Kurzstreik wegen Lohnerhöhungen, fand ich ihn übertrieben, da es der Mehrheit in dem Bereich (noch) recht gut geht.

    Was Tochterunternehmen bringen, warum man sie besser kontrollieren kann? Andere Verträge ermöglichen etwas mehr freie Hand bei Lohn/Urlaub/Arbeitszeit, evtl. sogar bei Kündigungen und darauf läuft es bei der T. auch hinaus.

    Die T. hatte einige Probleme, sie unterschätzte die Mobilfunk und Internetentwicklung, steckte zuviel Geld ins Ausland und hat Mängel in Sachen Kundendienst&Service Jahrelang nicht behoben. Ob man deswegen gleich die Mitarbeiter abstraft.. natürlich, das ist so üblich.
     
  14. Cynic

    Cynic Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    24.10.04
    Zuletzt hier:
    20.09.13
    Beiträge:
    173
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    1.378
    Erstellt: 11.05.07   #14
    Die Servicequalität der Telekom hat sich in den letzten beiden Jahren sehr zum schlechten hin gewandelt... ich hatte bei der Bestellung meiner DSL-Leitung anfangs (Ende 2005) einige Probleme, doch nach wenigen Anrufen, bei denen mir immer freundlich geholfen wurde hatte sich das meist erledigt...inzwischen ist das leider nicht mehr so...von Kundenservice kaum ne Spur und wenn man mal jemanden vom Callcenter drankriegt (nachdem man sich etwa 5 MInuten durch ein Menü gequält hat) haben die meist weniger Ahnung als man selbst.

    Das ist meiner Meinung nach auch der größte Fehler des DTAG-Managements...die DTAG ist fast immer teurer als ihre Konkurrenten (und Geiz ist ja geil ^^...deswegen renn ja auch die Kunden davon) und hat inzwischen einen ähnlich schlechten Kundenservice. Wenn man den Preis durch freundliche und motivierte (also auch gut bezahlte) Servicemitarbeiter rechtfertigen würde, könnte ich die Telekom uneingeschränkt empfehlen.

    Denn wenn die Telekom ihrer Konkurrenz eines noch immer voraus hat, dann sind es die sehr konservativen Zusagen zur Geschwindigkeit ihrer DSL-Leitungen... DSL 16000 gibts dann halt auch nur wenns immer geht. Die Konkurrenz sieht das meist etwas lockerer und preist die 16000 schon mal aus, sobald es irgendwann nachts um 3 mal so rennt.

    Ob der Streik etwas nutzt...ich zweifle daran. Doch die Mitarbeiter haben mein vollstes Verständnis.
     
  15. Lance85

    Lance85 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    24.06.04
    Zuletzt hier:
    7.04.15
    Beiträge:
    821
    Ort:
    Hamburg
    Zustimmungen:
    3
    Kekse:
    1.222
    Erstellt: 11.05.07   #15
    Japp, Pleasure Seeker hat (mal wieder) Recht.
    Vor der Auslagerung war der Service-Abteilung praktisch einfach ein Teil der Telekom, egal wie gut oder schlecht. Durch die neue Regelung kommt für die Herrschaften Konkurrenz dazu, so dass die Mitarbeiter nun tatsächlich etwas tun müssen, wenn sie ihren Job behalten wollen. Denn wenn die Telekom jetzt mit dem Service unzufireden ist, wird sie sich schlicht ein anderes Callcenter suchen, welches diese Aufgabe übernimmt...
    Dass das den Service-Mitarbeitern nicht gefällt, sollte klar sein, aber im Endeffekt haben sie es sich ein Stück weit selbst zuzuschreiben.
     
  16. der nico

    der nico Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    16.01.05
    Zuletzt hier:
    29.11.16
    Beiträge:
    129
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    476
    Erstellt: 12.05.07   #16
    das sehe ich nicht so. wie cynic richtig sagt dauert es zb schon bis zu 5 minuten,z.t. auch länger bis man durchs sprachsystem ist.
    das allein senkt das gefühl des anrufers guten service zu bekommen.dafür kann der mensch der dann(nach womöglich langer warteschleife)rangeht kann da nix für,kriegts aber ab,aus kundensicht natürlich verständlich.


    zitat lance85:
    Durch die neue Regelung kommt für die Herrschaften Konkurrenz dazu, so dass die Mitarbeiter nun tatsächlich etwas tun müssen, wenn sie ihren Job behalten wollen.


    "die herrschafften" sind ganz unten in der nahrungskette.hier wird schön erklärt daß andere leute sich ganz anders um ihren job gedanken machen sollten:

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,482441,00.html

    da steht auch das diese servicegesellschaften nicht das schlechteste seien,dem kann ich mich allerdings nicht anschließen.

    zitat lance 85:
    Denn wenn die Telekom jetzt mit dem Service unzufireden ist, wird sie sich schlicht ein anderes Callcenter suchen, welches diese Aufgabe übernimmt...

    genau das ist der punkt an dem es ungemütlich wird.ich arbeite momentan selbst in nem callcenter für ne große mobilfunkfirma. es teilen sich 3 outsourcer die kundenbetreuungs hotline.das hat zur folge das man uns immer kommt mit "wir müssen besser sein als die anderen damit uns der kunde(eben der netzbetreiber) als am besten ansieht und einen der anderen outsourcer rauswirft".das bedeutet für die mitarbeiter immenser druck bei wenig lohn - wir müssen ja konkurrenzfähig sein - und für den netzbetreiber eine bequeme situation da er die outsourcer gegeneinander ausspielen kann. das heißt auch daß an streik für mehr lohn nicht zu denken ist da sonst alle jobs weg sind.

    für mich sieht der telekomstreik damit ganz anders aus, da ich weiß wie die lage der kollegen ist.
    äußerungen wie die von mir von lance zitierten finde ich etwas arg zynisch.für diese menschen geht es um ne ganze menge, dnn wenn sie erst mal in diesem knebelsystem drin sind haben sie keinen schutz mehr davor daß der knebel enger wird.

    wohlgemerkt:ich behaupte nicht daß die knebelgeschichte so als knebel gedacht ist(daß mir hier keiner phrasendrescherei vorwirft...).es fällt den verantwortlichen nur nicht auf daß ihre betriebswirtschaflichen maßnahmen für die davon betroffenen genauso wirken und ankommen,bzw wenn es ihnen auffällt ist es ihnen egal da sie "die vernunft" auf ihrer seite wähnen.
     
  17. Pleasure Seeker

    Pleasure Seeker Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    30.08.06
    Zuletzt hier:
    19.06.12
    Beiträge:
    1.428
    Ort:
    Rhein/Main
    Zustimmungen:
    153
    Kekse:
    10.145
    Erstellt: 13.05.07   #17
    Ich habe gestern gelesen das es bei der Geschichte um bis zu 40% Gehaltskürzung geht (Lohnkürzung+Arbeitszeitverlängerung) was die Sache in ein völlig anderes Licht rückt. Ebenso krass, die Misswirtschaft des Telekommanagements, seit Herrn Sommer ist im Management ein Haufen von Spitzenverdienern (z.T. ständige Gehaltserhöhungen in 10Mio Höhe) etabliert die sich gegenseitig recht wenig schenken, was sich dann bis in den Service auswirkt.
     
  18. wilbour-cobb

    wilbour-cobb Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    31.01.05
    Zuletzt hier:
    23.10.15
    Beiträge:
    3.153
    Ort:
    München
    Zustimmungen:
    330
    Kekse:
    29.115
    Erstellt: 14.05.07   #18
    so, nun scheint sich ja auch was an der konzernspitze zu tun:

    http://www.horizont.net/news/leute/pages/show69956.html

    der marketing chef jens gutsche wird gefeuert.

    ausserdem gibt es bald kein T-Com und kein magenta mehr, sondern nur noch T-Home in schwarz......ich denke mal, der gleiche scheiss in einer anderen farbe, oder?
     
  19. MatthiasT

    MatthiasT Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.07.05
    Zuletzt hier:
    26.06.12
    Beiträge:
    3.551
    Zustimmungen:
    422
    Kekse:
    34.746
    Erstellt: 14.05.07   #19
    Die Telekom ist verdientermaßen auf dem absteigenden Ast.

    Wenn man sich als teurer, aber Besserer Anbieter positionieren will, dann muss die Qualität stimmen, und das geht nicht mit einem beamtenähnlichen Mitarbeiterstamm und BWLer-Kostenspardenken.

    Für den Edelanbieter war die Qualität zu schlecht und für einen Billiganbieter wars zu teuer. Es war doch klar, dass das nicht funktioniert.
    Das sowas im Endeffekt auf Kosten der Mitarbeiter geht ist natürlich und ist im System begründet.

    Meines Wissens beträgt die Kürzung 12%, wobei Telekommitarbeiter im Branchenvergleich so nicht schlecht verdienen. Und laut diesem Artikel billigt die Telekom den Leuten Kündigungsschutz bis Ende 2010 an, was ich auch relativ fair finde.
    Schön ist das nicht, aber auch noch lange nicht Manchester. Auf jeden Fall besser, als wenn die Telekom demnächst pleite geht.

    Wer diese Leute unterstützen will soll einfach über den T-Punkt ins Internet gehen und mehr bezahlen und sich von den Leuten, die er so freimütig unterstüzt schlecht beraten lassen.
     
  20. Cynic

    Cynic Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    24.10.04
    Zuletzt hier:
    20.09.13
    Beiträge:
    173
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    1.378
    Erstellt: 14.05.07   #20
    Na wenn die DTAG die Beamten loswerden könnte, wäre das mit Sicherheit der erste Schritt zur Kosteneinsparung. Denn im Gegensatz zu Konkurrenz müssen hier noch alte Postler mit durchgefüttert werden, die gut ins Geld gehen und die man nicht einfach an die Luft setzen darf.

    (Disclaimer: Du hast das mit den Beamten wertungsfrei geschrieben, deswegen will ich mal nicht davon ausgehen, dass du das dem DTAG-Management zum Vorwurf machst...ich wollte das nur noch mal eindeutig darstellen :) )