Terrorgruppe droht Deutschland und Österreich mit Anschlägen

von Easton, 11.03.07.

  1. Easton

    Easton Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.07   #1
    eben habe ich gehört, dass eine terrorgruppe, die sich "Stimme des Kalifat Kanals" nennt, in deutschland und in österreich terroranschläge verüben will, wenn beide länder nicht ihre truppen aus afghanistan abziehen. eine andere gruppe hat derzeit ebenfalls gleiche forderungen gestellt und eine in bagdad lebende deutsche und ihren sohn als geisel genommen. sie drohen beide umzubringen, wenn deutschland ihre forderungen nicht erfüllt.
    österreich hat mittlerweile die sicherheitsmaßnahmen erhöht. die reaktion des bundestags in berlin steht noch aus. allerdings meinen erste stimmen, dass man sich nicht einschüchtern lassen solle und den kurs beibehalten müsse.
    der bundestag hat letztens den einsatz von tornados in afghanistan beschlossen. ob ein zusammenhang besteht, ist theoretisch möglich aber unklar.

    Quelle

    Was ist eure meinung dazu? sollen wir unsere soldaten abziehen lassen oder den eingeschlagenen kurs weiter verfolgen?
    ich bin mir nicht sicher, aber ich denke, dass wir unsere soldaten in afghanistan lassen sollten. wir dürfen uns nicht erpressen lassen. außerdem vertraue ich auf das deutsche sicherheitssystem.
     
  2. furiousphil

    furiousphil Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.07   #2
    Ich finde auch, man darf sich nicht erpressen lassen.
    Der Einsatz in Afghanistan ist zwar durchaus fragwürdig, aber wenn er nunmal entschieden wurde, dann darf man sich von Terroristen garantiert nicht vom Kurs abbringen lassen.
     
  3. Booster

    Booster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.07   #3
    Ich denke auch, dass wir uns nicht erpressen lassen dürfen. Sonst kidnappt bald jede kleine poplige Gruppe Deutsche, da "wir ja alles machen", was sie wollen.

    Zudem ist es so,dass viele Menschen in Afghanistan froh sind, das die deutschen Soldaten da sind und für Sicherheit sorgen. Bei vielen Leuten in der Bevölkerung sind wir ziemlich beliebt. Das hat mir zumindest ein Freund erzählt, der Afghane ist. Alleine deshalb sollten wir dort bleiben und weiter helfen.

    Ich bin strickt gegen das Einlenken bei Geiselnehmern und Terroristen. Ich denke,wenn eine Möglichkeit besteht sie festzunehmen oder auszuschalten, sollte man diese Chance nutzen, bevor man ihnen Geld gibt oder Forderungen erfüllt. Denn wenn man dies tut, werden sie es immer wieder tun und schlußendlich verliert man seine Glaubwürdigkeit.
    Un das kann nicht der richtige Weg sein.

    mfg Booster
     
  4. Pleasure Seeker

    Pleasure Seeker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.07   #4
    Kurs weiterverfolgen, so lange unsere BW Jungs nicht aktiv an Kampfeinsätzen beteiligt sind muss man dabei standhaft bleiben. Ich halte die Geschichte momentan aber für reine Trittbrettfahrerei (!)

    Das der Afgahnistaneinsatz der Nato aber bereits zum scheitern verurteilt ist, dass der gerade diese Woche durchgeboxte Tornadoeinsatz gegen das GG verstößt muss man dabei allerdings auch bedenken. Wären wir aktiv beteiligt, der Tornadoeinsatz wäre so ein Fall, würde ich für den Rückzug sein, Steuergelder in einem Land zu verpulvern in dem der Versuch westl. Werte zu etablieren nie von Erfolg gekrönt sein wird kann man sich getrost sparen. Dort ist wie im Irak dank überstürzter amerikanischer Planung von Anbeginn alles schiefgelaufen, nur wurde es bewusst durch den Irakkrieg aus den Medien verbannt... Und bitte, kommt mir jetzt keiner mit NATO Pflichten und so einem Zeugs, der Kalte Krieg ist Vorbei, momentan dient die NATO dazu US Erdölfirmen gute Geschäfte zu ermöglichen und dafür Gelder zu verbraten die in echten Hilfsprojekten, meinetwegen auch nicht unbedingt dort (es gibt tatsächlich Länder in denen es noch schlimmer zugeht als unter Talibanherrschaft!), besser aufgehoben wären. So freut sich nur die Waffenindustrie.
     
  5. Haianson

    Haianson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.07   #5
    keine sorge der kommt schneller wieder als dir lieb is
     
  6. Günter Sch.

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    Erstellt: 11.03.07   #6
    Nein, ruhig schlafen könnten wir eigentlich nicht, zumal auch "freikirchliche" gruppen in den USA unser säkularisiertes Europa zu den schurkenstaaten rechnen, die Gott vernichten wird. Trennung von staat und religion, andere als biblisch/alttestamentarische gesetzgebung, menschenrechte, evolution, duldung von homophilie, alles teufelswerk, wahrscheinlich auch das Kopernikanische weltbild (ohne das Amerika nicht entdeckt worden wäre) ! Was August Bebel hat sich nicht träumen lassen, und was "ochs und esel" nicht fertiggebracht haben: die eigenen genossen haben den sozialismus zu grabe getragen, den lauf der welt werden auch andere "propheten" nicht aufhalten. Trotz alledem: schlaft gut, was kümmert es den mond, wenn auf erden ein paar köter kläffen!
     
  7. Pleasure Seeker

    Pleasure Seeker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.07   #7
    Wirklich? Dann sollte die EU, allen voran Deutschland, aber diesmal das richtige tun und sich raushalten, mehr als dadurch verlieren können wir nicht. Solltest du den Iran meinen, da unten wird's krachen und zwar dermaßen das die BW dort auch nichts mehr leisten kann, außer vielleicht Opfer medizinisch zu versorgen, auf allen Seiten. Das hat mit Verteidigungsbündnis aber nichts zu tun, genausowenig wie die laufende Aktion "Mohnanbau steigern" in Afgahnistan.

    Ich finde es nur etwas fad im Geschmack wenn ich regierende Politiker höre, die noch immer hier in Deutschland diesbezüglich Gesetze rechtfertigen welche auf wackeligen Füßen stehen. In Deutschland wird gerne erzählt "die Frauen in Afgahnistan haben es jetzt besser, keine Burka, keine konservativen islamischen Zwänge, kein Berufsverbot", die Realität sind so aus das viele dort noch immer die Burka tragen weil's schon immer so war, seid Jahrhunderten. Das sie auch weiterhin unterdrückt werden, aus den selben Gründen, die islamisch geprägte Clankultur kann man dort nicht einfach gegen westl. Werte austauschen, auch wenn's dem Deutschen Wähler gerne erzählt wird. Im Vergleich zum Irak haben wir es dort mit einer wesentlich konservativeren Gesellschaftsstrukturen zu tun, die kommen im Zweistromland höchstens in Randgebieten vor, nicht jedoch in den Städten. Auch wir werden an der Nase herumgeführt, sollte es irgendwann deswegen in Deutschland knallen kennen wir die Mitschuldigen, das ist sicher.
     
  8. Errraddicator

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    Erstellt: 12.03.07   #8
    Sollen se ma drohen...

    *DieseTerrorAngstNichtNachvollziehenKann*
    Da is die Wahrscheinlichkeit beim Autounfall zu sterben größer.
     
  9. ars ultima

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    Erstellt: 12.03.07   #9
    Ich habe auch erst an etwas anderes gedacht, als ich in einem Musiker-Forum einen Thread mit dem Titel "Terrorgruppe droht Deutschland und Österreich mit Anschlägen" las :D
     
  10. Haianson

    Haianson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.07   #10
    Ich halte das für eine Lebenslüge..die im übrigen so typisch europäisch ist...geht es doch um unsere Grundwerte unsere freie Lebensweise und natürlich auch darum das wir christen oder zumindest christlich geprägt sind (was sich nicht leugnen lässt). Was bedeutet dass es bei uns sowieso krachen kann auch wenn wir uns nicht einmischen.
     
  11. Errraddicator

    Errraddicator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.07   #11
    Konzerte von denen sind ja auch eine Art Anschlag... auf den guten Geschmack halt :D
     
  12. Pleasure Seeker

    Pleasure Seeker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.07   #12
    ? Haianson, gerade weil es um unsere Grundwerte geht müssen wir uns raushalten :D
    Egal ob Terrorbekämpfung oder 2.Kalter Krieg. Wo wir mitmachen schmeissen wir unsere Grundwerte über den Haufen, siehe USA, teils bereits schon hier. Sämtliche Einmischungen gehen irgendwann schief, außer wenn man in einem bereits westlichem Industrie Land einen Diktator beseitigt oder abwartet bis sich das Problem von selbst löst. Das Funktionierte in Griechenland, in Spanien, Italien und auch in Deutschland, sonst aber nirgendwo.
    Nebenbei kann man nicht mit allen Argumenten gegen den EU Beitritt der Türkei sein, aber in Afgahnistan oder dem Irak westlich (christlich) orientierte Demokratien etablieren wollen. Da steckt der Widerspruch im Detail.
    Moskau? Das westl. Russland gehörte schon immer zu Europa, auch wenn es manche nie begreifen wollen, folglich auch als Sondermitglied in die EU übrigens noch lange vor der Türkei.
     
  13. bom

    bom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.07   #13
    Ich finde, das ist ne Ansichtssache.

    Nicht unser Land - nicht unsere Probleme.
    Wenn die Leute die Präsenz der Bundeswehr dort stört, auch wenn sie dort für die Sicherheit sorgen, haben sie ihr Recht dazu, so zu reagieren - es ist ja ihr Land. Es war ja auch nicht gerade toll, als die Sowjets ihre Truppen überall in Ostdeutschland jahrelang stationierten. Wobei man natürlich bedenken soll, dass es Islamisten sind, die diese Botschaften verbreiten, und nicht die zivile Bevölkerung Afghanistans, die evtl. solche Handlungen nicht unterstützen. Aber selbst da bin ich davon überzeugt, dass die meisten Afghaner keine Unterstützung vom Westen brauchen - sie lieben halt ihr mittelalterliches Dasein.
     
  14. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 12.03.07   #14
    Genau: was soll die denn woanders?

    Wenn sich andere Völker freiwillig entschließen, "unser" Konzept zu übernehmen - Bitte.
    Wenn es dazu Unterstützung haben möchte - Bitte.

    Einen eindeutig bestialischen Diktator wegfegen - das ist noch die sinnvollste Verwendung von Kriegsmaterial.

    Aber in andere Länder einmarschieren, um unsere Lebensweise und unsere Grundrechte zu exportieren - ist das nicht eine nur leicht modernere Variante des Kolonialismus?

    x-Riff
     
  15. void

    void Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.07   #15
    dachte auch schon: immer diese punk bands :D
     
  16. der nico

    der nico Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.07   #16
    Aber in andere Länder einmarschieren, um unsere Lebensweise und unsere Grundrechte zu exportieren - ist das nicht eine nur leicht modernere Variante des Kolonialismus?

    x-Riff[/quote]

    ja. vor allem wenn wie im irak die wirtschaftlichen interessen derart offensichtlich sind...

    das mit dem kalten krieg ist doch garnicht soweit hergeholt,wir befinden uns doch schon mitten im "krieg gegen den terror",wird uns doch jeden tag weißgemacht.wir gegen die.
    also wird lange genug darüber geredet und sich eingemischt bis wir wirklich mitten im
    stecken.freut sich die industrie die den staat mit neuem sicherheitsequipment gegen
    die äußeren aber vor allem die inneren feinde beliefert.freut sich der staat der immer
    neue gesetze entwirft um seine bürger zu kontrollieren.

    Obskurantengelaber hin oder her,mir macht keiner angst und keiner rechtfertigt stasi-
    gesetze mit hypothetischen feinden.

    wenn hier etwas stattfindet sind wir selbst schuld.wir eskalieren.
    keiner braucht uns in afghanistan.
     
  17. Pleasure Seeker

    Pleasure Seeker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.07   #17
    Eskalieren wir denn wirklich, oder werden wir nur andauernd mit Horrbildern in den Medien, selbst im Kino, bombardiert und von sich andauernd vor Kamera drängenden Angsthasenpolitikern bevormundet? Ich bin mir gar nicht so sicher ob der Zug mit der Angst überhaupt bei uns angekommen ist, sollte es einen einzelnen Terroranschlag in Deutschland geben kommt es fast einem Lottogewinn gleich dabei zu sein. Für mich ist die 70%ige Ablehnung des Tornado Einsatzes im Süden Afgahnistans in der Bevölkerung ein sehr klares Signal, ebenso wie es die Schröderwiederwahl 2002 war. All das zeigt doch nur das "wir" noch nicht den Verstand verloren haben, den die Amerikaner erst gerade wieder langsam aber deutlich nach all der 9/11 Hysterie erlangen. Die damaligen Opfer liegen zum Teil auf einer Mülldeponie, die Angehörigen ohne Mittel, die Firma und der Architekt für den Neubau haben ihre Kohle in der Tasche und Bush hatte für die tollsten Aktionen einen Vorwand. Das dumme daran das es auf unsere Politiker prächtig abgefärbt hat, ebenso wie auf die Medien die seit damals noch mehr auf alles was mit vermummten zu tun hat abfahren.
    Ja, man könnte den seit den 80er Jahren laufenden "Krieg gegen den Terror" durchaus einen Kalten Krieg nennen, allerdings verläuft er dafür täglich viel zu blutig. Leider werden genaue Zahlen der Öffentlichkeit gekonnt vorenthalten. Mich würde mal brennend interessieren wieviel Zivile Opfer im Schnitt in 5 Jahren im Irak unter Hussein, wieviele unter den Taliban in Afgahnistan und wieviele unter Nato/US Bündnis in beiden Ländern in dem Zeitrahmen umgekommen sind. Darüber wird heftig gestritten, genaue Zahlen gibt es nicht, aber ich denke die würden "die Aktionen" urplötzlich in einem völlig anderen Licht zeigen, nichts mit Humanität, Demokratie und Co, eher der selbe Unsinn wie vorher, teils bestimmt noch schlimmer.
     
  18. Hel

    Hel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.07   #18
    Ehrlich gesagt wundert es mich dass Islamisten nun Deutschland drohen - immerhin sind wir ein wunderbares Wirts-Land für Terroristen und fanatische Extremisten, von hier aus liefen Terrorplanungen in die ganze Welt. Kein Wunder, so schön zentral gelegen. Und jetzt wollen sie uns den Krieg erklären? Nicht so klug...

    Unter dem Vorwand unserer schwarzen Vergangenheit wurde hier die Multikulti-Lüge zelebriert und Tür und Tor für Menschen geöffnet, die dem Westen das vermeintliches Sendungsbewußtsein heimzahlen wollten. Natürlich treffen die Anschläge nur Menschen die nichts dafür können: Zivilisten und nicht die kriegstreibenden Funktionäre, Militärs und Politiker. Und wenn man die Religion als wahren Beweggrund für den Terror nimmt, lässt sich das ganze auf einen erbärmlichen Egoismus zurückführen, den Wunsch auf einen Platz im Paradies bei den 100 Huris. Für so eine naive Vorstellung kann nicht nur Verblendung sorgen, hier muss eine gehörige Portion Dummheit mitspielen!

    An Afghanistan haben sich schon die Russen die Zähne ausgebissen und die Nato wird es auch nicht auf die Reihe bekommen, weil die Leute , die dafür mitspielen müssen, nicht mitspielen wollen. Die Macht der Taliban ist sehr stark, Warlords regieren weite Teile, mit dem Mohnanbau haben sie beinahe unendliche finanzielle Ressourcen. Wen interessiert da schon ob die normale Bevölkerung Frieden möchte?

    Es mag vielleicht nicht gerne gehört werden, aber solche Hexenkessel wie Afghanistan und der Irak sind nicht zu einer Demokratie zu bewegen. Dafür spielt der fanatische Islam eine zu wichtige Rolle in diesen Ländern, die "Elite" will (Bürger-)Krieg, das demokratische Verständnis ist gleich null, die Gesellschaft ist geprägt von Gewalt und Tod. Ruhe und Ordnung ist nur mit einem totalitären System zu schaffen, aber zu welchem Preis?

    Ich denke die Gesellschaft in totalitären islamistischen Staaten muss sich erst weiterentwickeln um mit der Verantwortung der Demokratie zurechtzukommen, muss eine Art Aufklärung vollziehen, den Islam hinterfragen.

    Was können wir dafür tun? Wichtig wären humanitäre Hilfeleistungen, Errichten von Schulen und Universitäten, wirtschaftliche Verknüpfungen, Ausbau der Kleinstkreditvergabe an Frauen usw. Allerdings müssen auch gleichzeitig militärisch die Kriegstreiber bekämpft werden, die ihrem eigenen Volk so großen Schaden anrichten.
     
  19. der nico

    der nico Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.07   #19
    mit wir eskalieren meinte ich unsere politiker...wir als volk dürfen das kreuz daß die mehrheit gemacht hat nur tragen.
    und aj kalter krieg ist wohl untertrieben, aber es gibt paralellen.



    ich muß hels unterem teil teilweise zustimmen, da aufklärung nur angeboten und nicht
    mit waffengewalt aufgezwungen werden darf. der islam war schonmal weiter.


    zitat hel:
    Dafür spielt der fanatische Islam eine zu wichtige Rolle in diesen Ländern, die "Elite" will (Bürger-)Krieg, das demokratische Verständnis ist gleich null, die Gesellschaft ist geprägt von Gewalt und Tod.


    hier muß ich wiedersprechen da m.e. nach die mehrheit der bevölkerung den segen
    von aufklärung und demokratie gerne annähme.dies ist jedoch den ächtigen dort ein
    dorn im auge, also halten sie das volk mit einer fanatischen auslegung des islam unter ihrer knute.
    hier sehe ich eine furchtbare analogie zu unserer eigenen gesellschaft in der einfach
    suggeriert wird wir befänden uns im krieg um die ganzen fortschritte die wir den
    andern angeblich nahebringen wollen, peu a peu für die sicher heit(wessen bloß?)
    geopfert werden(im kalten krieg wurde einfach alleswas links war oder aussah unter
    generalverdacht gestellt, weil man sich ja im (kalten)kriegszustand befand).
    bitte nicht falsch verstehen,ich meine nicht unseren staat mit einem terrorregime
    vergleichen zu müssen.das der vergleich überzogen ist ändert aber nichts daran daß wir unsere augen offenhalten und nicht auf die kriegsrethorik reinfallen sollten.
     
  20. Haianson

    Haianson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.07   #20

    Ich denke ich habe mich etwas unklar ausgedrückt....Für mich steht fest dass die Tatsache dass Nato-Truppen in Afghanistan nicht das eigentliche Problem darstellen. Vielmehr ist unsere Lebensweise und unsere Meinungs- und Religionsfreiheit verschiedenen Subjekten ein Dorn im Auge. Und ich bin fest davon überzeugt dass eine Bedrohung für Europa –auch wenn es sich komplett aus der Sache herausgehalten hätte- bestehen würde. Dann wären wir eben schuldig weil wir mit den Amerikanern handel betreiben, ihnen das Überflugrecht gewähren, sie hier ihre Basen weiter ausbauen dürfen etc etc...

    Kann dieses „sich heraushalten“ generell eine Lösung sein....Ich sage nein...Genau darauf war der Post ebenfalls bezogen. Wir haben in jüngster Vergangenheit schon oft gesehen was passiert wenn wir wegsehen, uns nicht verantwortlich fühlen, uns ja heraushalten wollen bzw. diskutiert haben bis es zu spät war. DAS stellt für mich eine Verletzung unserer Grundwerte dar.