Testbericht ZOOM G2.1u Multieffekgerät

von Kai2, 20.05.06.

  1. Kai2

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    Erstellt: 20.05.06   #1
    So mein erster Testbericht.

    Vor einem Monat hab ich mir das ZOOM G2.1u geholt. Für 159€.

    Anfangs war ich vom Ton noch nicht so begeistert. Nach den ersten zwei Wochen allerdings war ich zumindestens vom Sound voll überzeugt.

    Bisher hatte ich das Multieffektgerät RP50 von Digitech.

    Also rundum ne gute Sache auch wenn ich fast nur den Extremedistortionzerrer und die Cleanen Modelle vom Vox irgendwas und dem Fender Frontman 1965 zusammen mit leichtem Reverb und nem Tick Delay zum einfärben. Sehr überzeugend.
    Das Wah is auch ok vorallem da es ja nicht brummt wie bsw. seine analoges Vorbild Cry Baby.

    Nun die Frage ob man sich nicht lieber das G2.1 holen sollte und sich ein pedal extra kaufen sollte!?

    Wer nicht aufs aufnehmen mit USB verzichten will sollte das 2.1u nehmen. Ich rate aber zu einem seperaten robusteren Naxchkauf eines Pedals, da meines nach zwei Wochen wie sau knarrte und am Ende fließende Bewegungen nicht mehr möglich waren und weil der SCHALTER AUS/AN für das Pedal mitlerweile kaputt ist und ich auf die Rücksendung meiner Reklamation warte.

    Zur zeit nutze ich deshalb notwendiger weise mein RP50 von Digitech. und selbst mit Cabinetmodelling und zahlreichen Einstellungsversuchen klingt das Ding am heimischen Stereosystem murks. Der Klang ist unausgewogen und bei schnellen anschlägen hintereinander bsw. 16Noten bei Tempo 140 ist der Ton nicht mehr brauchbar.
    Das ZOOM hingegen verfügt über geile Cabinetmodells und hört sich auch sonst nach 159€ an.

    Die USB-schnittstelle ist auch gut zum experementieren zu hause - Cubase Aufnahmesoftware gibts kostenlos dazu. Allerdings merkt man, wenn man mehrere Spuren nacheinander eingespielt hat, einen deutlichen Tonversatz. Deshalb braucht man fürs Aufnehmen einen neuen USB-treiber(nicht den mitgelieferten), den es kostenlos auf der ZOOMseite gibt. Dieser behebt das Problem. Aufnahmen sind nur mit einer Samplingrate von max. 44khz möglich-für professionellere Aufnahmen sollte man somit schon über den Analogausgang mit seinben 96khz Sampling gehen.
    Latenzen beim spielen merkt man nicht.


    mein Fazit: Das Gerät ist sein Geld wirklich Wert!
    -Homerecording zum experementieren und dem übersprüfen seiner Spielfähigkeit ist rauschfrei und unkompliziert möglich.
    -der Sound ist auf der heimischen Anlage(2.1 System benutze ich) sehr gut
    -Das Pedal lässt was seine halbarkeit betrifft zu wünschen übrig
    -das Latenzfreie umschalten zwischen den Patches und die vielen Einstellungsmöglichkeiten machen das ZOOM G2.1 zu einer guten Wahl
    -Die Zerreffekte klingen runder als bsw. Bosspedale(DS1 und co), und dem einseitigen Sound des RP50 von Digitech und sind sehr satt im klang, hier und da muss man das gerät !selbstverständlich! anpassen
     
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