Testen vom Amp beim Kauf

von BleedingFinger, 12.07.04.

  1. BleedingFinger

    BleedingFinger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.07.04   #1
    Hallo zusammen,
    spiele seid 3 Jahren A-Gitarre und will jetzt doch mal auf E-Gitarre umsteigen.

    Hab hier ja schon einiges zu den Gitarren und Amps gelesen, denke, rauszufinden, welche Gitarre gut in der Hand liegt und nach was klingt, kriege ich im Geschäft raus, aber vielleicht habt ihr ein paar Tipps, wie ich den Amp auf Herz und Nieren Testen kann (in Kombination mit der gewünschten Gitarre).

    Habe momentan den Vox ad30vt oder den Roland Cube30 (weitere Empfehlungen in der Preisklasse sind willkommen) im Auge, aber leider null Ahnung von den ganzen Einstellmöglichkeiten. Vermute außerdem, dass ich mit Verzerrung noch nicht viel aus der Gitarre rausbekomme, aber vielleicht kennt ihr ja ein paar Grundeinstellungen, mit denen man die Amps direkt vergleichen kann und auch als E-Anfänger Unterschiede hört. Will halt nicht unbedingt auf den Verkäufer angewiesen sein, der kann wahrscheinlich ohne Probleme so spielen, dass ich den größten Dreck großartig finde...

    Also noch mal in kurz, bräuchte ne Art Testanleitung für den Erstkauf, Marke:
    - "Bundreinheit testen, indem du im zwölfen Bund das E mit dem e vergleichst..."
    - "Stell die Regler X aller Amps auf ... ein, spiel einen C-Akkord und achte auf Y"

    Vielen Dank schon mal,
    Gruß
     
  2. BleedingFinger

    BleedingFinger Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.04   #2
    Hmm, mach mir langsam Gedanken, ob ich vielleicht in der falschen Rubrik gelandet bin? Vielleicht wirft ja mal ein Admin/Moderator nen Blick auf den Thread und verschiebt den ggf. in die Amp-Abteilung... :confused:
     
  3. thommy

    thommy Registrierter Benutzer

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    its better to burn out than to fade away ?? ...
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    Erstellt: 13.07.04   #3
    also .

    ich würd halt einfach das spielen was du kannst, und am verstärker so lange rumdrehen bis was rauskommt was dir gefällt. wenn das nicht passiert ists der falsche ;)
    Ich hab mir nach einem knappen jahr schon meine e-gekauft, und was glaubst du wie dumm ich da ausgesehen habe als ich das zeug gespielt habe :rolleyes:

    MfG
     
  4. coffeebreak

    coffeebreak Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.04   #4
    Gitarre:

    1. Häng Die Gitarre um und schau,ob sie evtl. zu kopf- oder "heck"lastig ist, sie sollte also gerade hängen, wenn Du sie losläßt. Anfänger haben meist noch nicht die Technik raus um sowas auszugleichen.

    2. Spiel die Gitarre zuerst unverstärkt. Dann weißt Du was die Gitarre draufhat in punkto Klang, Sustain etc.

    3. Ganz pingelige spielen nun jeden Ton in jedem Bund auf allen Saiten an überprüfen so, ob sog. "Deadspots" vorhanden sind. Jeder Ton sollte möglichst lange ausklingen , vom 1. Bund bis zum letzten nimmt das aber kontinuierlich ab. Klingt ein Ton jedoch zwischendrin unverhältnismäßig kurz, bzw. fällt in sich zusammen (schwer zu beschreiben), so beizeichnet man das als "Deadspot" = schlecht.

    4. Überprüfe, ob Dir die Saitenlage (Abstand der Saiten zum Griffbrett) zusagt (zu großer Abstand =schwerer zu spielen, zu kleiner Abstand = Saiten fangen an zu schnarren)

    5. Fortgeschritte schauen auch noch, ob die Verarbeitung dem Kaufpreis entspricht.
    Fahre mit den Fingern am Hals entlang um zu prüfen, ob scharfe Kanten an den Bünden sind. Ist der Hals sauber eingepaßt? Läßt sich der Hals in irgendeine Richtung bewegen ? Ist der Sattel sauber gefeilt? Hat die Gitarre sonstige Macken?

    6. Ist die Gitarre soweit in Ordnung und entspricht der Klang Deinen Erwartungen, dann kannst Du sie jetzt an einen Verstärker anschließen.
    Spiel das was Du sonst auch spielst, tüftel ein wenig mit der Pickupschaltung und den Reglern.


    Amp:
    Da gibts eigentlich wenig zu sagen. Laß Dir vom Verkäufer zur Not helfen.
    Ich teste (wenn ich´s denn mal tue) immer so, daß ich alle Klangregler erstmal in eine neutrale Position bringe (meist Miellelstellung) und mich dann langsam an meinen Sound rant(e)(a)ste ;) .
    Auch da wieder das spielen, was Du im Alltag auch spielen willst und auch mal mit etwas größerer Lautstärke.

    Ich glaub für den Anfang reicht das erstmal.
    Wenn möglich solltest Du natürlich immer einen erfahreren Gitarristen zum testen mitnehmen!! Doppelt hält besser.
     
  5. BleedingFinger

    BleedingFinger Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.04   #5
    Danke schon mal für die Tipps, meine Sorge war halt einfach, da wie der Ochs vor'm Berg am Amp mit ca. 100 Schaltmöglichkeiten zu stehen und dann durch wahlloses Drehen an Schaltern das Pech haben kann, den eigentlich besseren Amp nicht zu nehmen, weil der nun zufällig schlechter eingestellt war als irgend ne Krücke.

    E-Git-Profi mitzunehmen scheitert leider daran, dass ich ab nächster Woche in den USA bin und mir die Teile erst dort zulegen werde (da keine unnötige Schlepperei und Vorteile durch Wechselkurs).

    Weiss zufällig jemand, ob das Netzteil des Amps dann auch mit deutscher Spannung läuft oder was eine anschließende Umrüstung kosten würde?
     
  6. coffeebreak

    coffeebreak Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.04   #6
    Naja, der "Vorteil" des Wechselkurses wird aber durch die Nachteile des fehlenden Supports (Garantie) hinterher hier ganz schön zunichte gemacht, meiner Meinung nach.Auch das Dir der 2. Mann fehlt würde gegen einen Kauf in den USA sprechen. Dazu kommt dann noch Zoll und Mwst.

    Der Amp läuft dann auch mit der deutschen Spannung.....aber nicht allzu lange. :D Wenn Du Glück hast kannst Du die Spannung per Schalter wählen. Wenn nicht muß ein anderes Netzteil rein. Kosten kann ich nur schätzen...zwischen 50 und 100 Euro? k.A.

    Ich würde immer "vor Ort" kaufen, da hat man im Notfall immer jemanden "greifbar"! :D
     
  7. BleedingFinger

    BleedingFinger Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.04   #7
    Naja, da ich ja jetzt nicht nur ne Woche, sondern ein knappes Jahr in AmiLand bin, ist "vor Ort" wohl drüben. Meine Hoffnung beim Amp war halt, dass die Netzteile mittlerweile für mehrere Spannungen ausgelegt sind (so wie das z.B. bei Laptops bereits Gang und Gebe ist).

    An die Sache mit dem Zoll/Mwst hatte ich allerdings noch gar nicht gedacht, weiß da zufällig jemand, was da auf mich zukommt?
     
  8. coffeebreak

    coffeebreak Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.04   #8
    ..so Pi mal Daumen + 20%....
     
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