text von lied(ohne titel)

von JohnniBassplayer, 08.11.05.

  1. JohnniBassplayer

    JohnniBassplayer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.05   #1
    hier mal ein Text von mir. auf deutsh, einer der wenigen., aber ich find ihn toll. wollt ihn ma vllt so als anregung oder einfach ma als beispiel hinhalten.

    das lied is so ungefaehr 110 bpm schnell. wird von einer gitarre begleitet:

    Und du weißt es ist schon viel zu lange her, dass du sicher warst
    Und du füehlst es ist shcon viel zu lang zu schwer stark zu sein
    Denn du füehlst dich so allein.

    Und du merkst es wird schon viel zu lange mehr, das dir nicht mehr passt
    Und du spürst es geht viel zu lang hin und her, sodass du nicht mehr weißt
    Was wahre Ruhe eigentlich heißt.

    Und du kannst nicht mehr
    Und du willst nicht mehr
    Und du willst eigetnlich nur noch sterben.

    Doch da ist etwas, dass dich am Leben haelt.
    Das ist die Ewigkeit dieser Welt.

    Und du siehst, dass du viel zu wenig hast, das dich glücklich macht
    Und du merkst, du hast viel zu wenig Macht über deine Zeit
    Und du wünscht dir nur Klarheit

    Und dir ist klarm dass du viel zu wenig schaffst, was du dir vorgenommen hast
    Und du spürst du hast viel zu wenig Kraft, weiterzugehn
    Doch du willst dich rennen sehn.

    Und du siehst nichts mehr
    Und du hörst nichts mehr
    Und du hörst auf, etwas zu lernen.

    Und dein Körper wird völlig taub
    Und deine Gedanken brechen aus.

    Und du hörst, dass du viel zu häufig sagts, was du garnicht denkst
    Und du weißt, dass du viel zu häufig fragst, was du beantworten kannst
    Und dein Standpunkt wird zum Tanz

    Und du besuchst viel zu häufig Bars obwohl du garnicht trinkst
    Und du spürst du schläfst viel zu häufig tags, weil nachts dein Schlaf dir fehlt
    Obwohl Erschöpfung dich pausenlos quält.

    Und du rufst in die Welt hinaus
    Du hälst es hier nicht mehr aus
    Doch niemand scheint dich zu hören.

    Man will nicht dich, nur deinen Verdienst
    Doch das ist nicht das was du verdienst.




    Ich spiel noch mit dem Gedanken, ein weitere Strophe dran zu haengen im selben Schema und mit dem Teytkern "Und du verdienst..."
    aber das is noch in Bauphase.

    Wenn ich ma gelegenheit hab, werd ich versuchen es ma aufzunehmen, damit man sich leichter ein Bild machen kann.
     
  2. Disposable Hero

    Disposable Hero Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.05   #2
    Wow, schöner Text.

    Irgendwie nachdenklich, rastlos, Irgendwo zwischen dem Willen, weiterzugehen und einer schleichenden Apathie...

    Gibt mir ein mulmiges Gefühl und, ja, regt zum denken an...und das sind wichtige Dinge, die einen Text für mich ausmachen.
     
  3. someone

    someone Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.11.05   #3
    ich würd es so lassen...nicht noch ne strophe...lass es offen
    was mich stört ist das ständige "und" -ist villeicht n bissel zu großzügig gemeint.

    ansonsten n schönes ding.

    grüsse
     
  4. Monamauzz

    Monamauzz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.02.06   #4
    also ich finde den text super! und ich würd auch keine strophe anhängen. lass ihn so, wie er is.
    mfg
     
  5. JohnniBassplayer

    JohnniBassplayer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.02.06   #5
    dankeschoen
     
  6. JohnniBassplayer

    JohnniBassplayer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.02.06   #6

    das "und" hat hier eine sehr deutliche und offensichliche wirkung, die sehr zur gesamten nachricht des liedes beitragen soll. eben dass alles immer zu viel is, und dass immer mehr kommt. es mag so gelesen ueber trieben aussehen. aber im gesang gehts n bisschen unter un is nich gnaz so markant.
    als gedicht saehe es wirklich etwas bloed aus
     
  7. steinhart

    steinhart Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.02.06   #7
    Hi, sehr schöner Text, das erst mal vorweg !

    Wenn das "Und" gestrichen wird, steht vorne (meistens) "Du", ich finde, dass ist ein besseres Wort für eine deutliche Nachricht, nur mal so zum nachdenken ... ?

    Gruß steinhart
     
  8. JohnniBassplayer

    JohnniBassplayer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.02.06   #8
    aber letzenendes geht es nicht um dieses "du". im gegenteil, das soll eher im hintergrund stehen. denn: das lied ist in gewisser weise an mich selbst.
    das is mir aber erst danach aufgefallen. es beschreibt ziemlich gut meinen zustand vor sonem halben jahr oder so.
    deswegen passt das du auch nich so.
    aber trotzdem, interessanter vorschlag.
     
  9. Disposable Hero

    Disposable Hero Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.02.06   #9
    Habe das auch eher als einen Monolog verstanden...

    Deswegen konnte ich mich mit dem text auch gleich identifizieren. Das "Und" passt da auch in die Stimmungm würde ich jetzt nicht negativ anmerken.

    Ach ja, und ich würde auf keinen Fall noch etwas anhängen, das Ende ist sehr gut so wie es ist...

    :great:
     
  10. steinhart

    steinhart Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.02.06   #10
    Also ich hab es durchaus auch als Monolog an Dich verstanden. Mich würde dabei das "Du" nicht stören, aber es ist Dein Text und dann ist es auch ok wenn es so bleibt. Es ist bei mir nun mal so, dass mit Worten wie "und" usw., die normalerweise eher als Füllworte dienen , sparsam umgegangen werden sollte. Das liegt aber an mir und ist somit mein Problem, schon klar. Vieles hängt natürlich auch von der musikalischen Umsetzung ab. Da kann das Ganze in einem ganz anderen Licht stehen.

    Gruß steinhart

    Edit : Dass es ein Monolg ist, könnte man im letzten Teil durch den Übergang zur Ich-Form regeln, nur noch mal als Gedanke ...
     
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