The Dead South - The Bastard Son Tour 2019

von D.Mon, 04.04.19.

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  1. D.Mon

    D.Mon Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.04.19   #1
    Hallo zusammen,

    vor einiger Zeit bin ich zufällig auf die Band "The Dead South" gestoßen und war sofort fasziniert von denen.
    Vor wenigen Tagen war ich auf einem Konzert von denen, was mich sehr begeistert hat, aber dazu später mehr.

    Von der Musik und dem ersten Videos, die ich auf YT gefunden hatte, her hätte ich getippt, dass die aus dem Süden der USA kommen, vielleicht Texas oder so.
    Tatsächlich sind sie aus Kanada.

    Die Stilrichtung müsste man wohl als Bluegrass bezeichnen, ist aber sehr einzigartig und hat mit dem, was man (oder zumindest ich) sich unter Bluegrass so vorstellt der wenig zu tun.
    Vielleicht könnte man sagen, dass es sich um eine sehr angerockte Variante von Bluegrass handelt.

    Die Band hat vier Mitglieder mit folgender Instrumentierung
    Nate Hilts (Gesang, Gitarre, Mandoline)
    Scott Pringle (Gitarre, Mandoline, Gesang)
    Danny Kenyon (Cello, Gesang)
    Colton Crawford (Banjo)
    Wikipedia ist diesbezüglich nicht aktuell, Colton Crawford ist wieder mit dabei.

    Die Band hat kein Schlagzeug, bei manchen Liedern kommt aber eine kleinere Bassdrum (?) zum Einsatz.
    Die Aufgabe des Schlagzeugs wird bei vielen Liedern vom Cello übernommen, wobei das Cello oft wie eine (umgehängte) Bassgitarre gespielt wird.

    Insgesamt muss ich sagen, dass die vier eine Spitzenperformance abgeliefert habe. Man merkt, dass die Show sehr gut durchdacht und geplant ist, und trotzdem kommt alles sehr ungezwungen rüber.
    Die Musik ist sehr dynamisch im Sinne von Geschwindigkeit-, Lautstärke- und Rhytmuswechseln auch innerhalb der einzelnen Lieder. Unterstütz wird das ganze durch eine unspektakuläre aber sehr effektvolle Beleuchtungstechnik. Es wird sehr viel mit Wechseln zwischen sehr dunkel und hell und ein wenig Rauch gearbeitet und das ist sehr gut auf die Musik abgestimmt. Ein weiters Stilmittel sind sehr effektvoll eingesetzte, teilweise lange Pausen. Zum Teil Pausieren die Musiker 10, 15 oder mehr Sekunden innerhalb eines Songs, bevor die Musik entweder schlagartig sehr schnell oder sehr langsam mit anschwellender Lautstärke und Geschwindigkeit wieder einsetzt. Auch das eher einfach gehaltene Bühnenbild und die Kleidung der Musiker sind sehr gut auf die Musil abgestimmt und haben mir richtig gut gefallen.
    Zusammenfassend kann man sagen, dass mit einer Reihe von für sich gesehen eher unspektakulären Stilmitteln und Effekten eine tolle, in sich stimmige und überzeugende Show gestaltet wurde.

    Hier noch ein Link zur Bandseite und ein kleiner Vorgeschmack auf YouTube, wo ich auch das Video gelungen finde.



    Als Preacts kam zuerst Danny Oliver, ein sehr talentierter Sologitarrist und anschließend die (Hard)Rock Band von Matthew Logan Vasquez (wobei das was von ihm auf YT zu finden ist, so gar nichts mit der Vorstellung hier zu tun hat).

    Gruß
    D.Mon
     
  2. Dr_Martin

    Dr_Martin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.04.19   #2
    In dem Outfit würden die in Texas nicht lange überleben :D
     
  3. D.Mon

    D.Mon Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.04.19   #3
    Meinst Du? In Texas sind fast 40% der Einwohner Hispanics, in El Paso sogar über 70%.
     
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