The Trekking Thread

von Stoner, 27.03.08.

  1. Stoner

    Stoner Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.03.08   #1
    Hi,
    ich bin schon seit meiner Jugend immer gerne Zelten gewesen und empfinde eine starke Zuneigung zur Natur und habe mich jetzt dazu entschlossen mir als mein zweites Haupthobby (neben E-Git) das Trekken zuzulegen:). Aber irgendwie ist es genauso teuer wie Gitarre spielen:).
    Ich habe schon einen Großteil meiner Ausrüstung zusammen und die Planungen für den Sommer laufen schon... Harz und Alpen sind meine Ziele.

    Wer von euch liebt auch Zelten/Wandern/Trekking? Was benutzt ihr für Ausrüstung/Nahrung? Wo seid ihr gerne unterwegs?
     
  2. Cryin' Eagle

    Cryin' Eagle Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 05.09.08   #2
    Sers,

    Ich habe den Thread jetzt erst entdeckt.

    Interessiert Dich das Thema noch?

    Gruss
     
  3. Stoner

    Stoner Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.09.08   #3
    Wow, mit einer Antwort hatte ich ja garnicht mehr gerechnet:). Ja, das Interesse ist noch da, der Plan steht schon, nur den entschiedenen Ruck habe ich noch nicht bekommen.

    Wie kommt es zu deiner Antwort?
     
  4. Cryin' Eagle

    Cryin' Eagle Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 10.09.08   #4
    Ich bin vor wenigen Wochen den E5 gelaufen. Im Anschluss habe ich hier im Board nach "Gleichgesinnten" gesucht und bin auf diesen Thread gestoßen. Ich hänge unser - wir waren zu zweit unterwegs - "Tagebuch" mal unten an. :)


    Und der Plan ist ... ?


    ------------------

    Montag, 11. August 2008 / Oberstdorf - Kemptner Hütte
    Um 6:50 ging es mit dem ersten Bus von Oberstdorf nach Birgsau. Von dort folgte ein flotter Aufstieg zur Rappensee Hütte, Ankunft 10:30 Uhr.

    Aufgrund des sonnigen Wetters, dem schweren Gepäck und dem hohen Tempo waren unsere Wasserreserven fast erschöpft. Auf der "Rappe" gab es deshalb zuerst 2 Sturz-Skiwasser und im Anschluss ein ordentliches Vesper.

    Im Gespräch mit dem Hüttenwirt stellte sich heraus, dass die Wettervorhersage für den Abend und den ganzen nächsten Tag starken Regen und schlechte Sicht prophezeite. Die dunklen Wolken waren am Horizont schon zu sehen. Er gab uns den Rat, noch ausreichend Kraft und gute Kondition vorausgesetzt, den Heilbronner Weg schon heute in Angriff zu nehmen und nicht wie geplant erst am Dienstag.

    Gesagt, getan! Nach 1 1/2 Stunden Pause ging es um 12:00 Uhr los und wir wollten uns an den beiden Notabstieg-Kreuzungen zum Waltenberger Haus entscheiden, ob wir den Weg zur Kemptner Hütte tatsächlich fortsetzen wollen/können.

    Wir konnten und im Nachhinein stehen wir dem Hüttenwirt der "Rappe" in tiefer Schuld: Ein besseres Panorama hätten wir nicht haben können und der Weg gehörte praktisch uns, insgesamt haben wir maximal 10 Mitwanderer getroffen - herrlich!

    Die Kemptner Hütte erreichten wir um 17:30 und die Wasserreserven waren wieder vollständig aufgebraucht. Aufgrund des späten Einstieges haben wir auf das Hohe Licht verzichtet, dafür gab es dann auf der Hütte aber auch eine erfrischende Dusche - so um die 5-6°C, Warmduscher halt.

    Auf der Kemptner Hütte haben wir auch gleich die ersten Mitwanderer getroffen. Besonders erwähnenswert sind Matthias und Walter, sie werden wir noch an den unglaublichsten Stellen wieder sehen.

    Außerdem hatten wir die Ehre im Lager neben dem "Mountain Runner", anderen kennen ihn nur als "den Kölner", zu schlafen. Wer zur gleichen Zeit unterwegs war versteht *g*.

    Schlafen war sowieso ein gutes Stichwort. Um 21:00 lagen wir im "Bett"; nach 10 1/2 Stunden Tour und 8 Liter (!) Wasser pro Person war das auch mehr als verdient und notwendig.

    Ein paar Bilder vom ersten Tag gibt es selbstverständlich auch:
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    Dienstag, 12. August 2008 / Kemptner Hütte - Memminger Hütte
    Nach kurzem Aufstieg folgte ein sehr angenehmer Abstieg nach Holzgau. Schöne Landschaft, herrliches Wetter (ja, der Wetterfritze war mal wieder nicht im Recht...) und interessante Menschen.

    Interessante Menschen soll heißen, dass wir an diesem Tag eigentlich alle Mitwanderer getroffen haben, die uns auch bis zum Ende der Tour verfolgen sollten aber dazu später.

    In Holzgau deckten wir uns zuerst mit Blasenpflastern und Cola ein. Die 36 Würfelzucker auf 0,33l merkt man sofort und nach einem kräftezehrenden Vortag + Abstieg freut man sich über jedes Süßgetränk.

    Es folgte die "E5 übliche" Fahrt mit dem Taxi nach Madau. Aufgrund der leichter Blasen und Rückenschmerzen entschieden wir uns vor Ort für die Materialseilbahn, unsere Gelenke haben es uns gedankt.

    Es folgte ein Aufstieg bei starker Sonne und auch heute waren die Wasserreserven knapp, Gott sei Dank gab es einen kleinen Wasserfall oberhalb der Nutzflächen und dem Weidevieh.

    Auf der Memminger Hütte war die Welt dann in Ordnung.
    Tolles Lager, urige Hütte und endlich die Siegeszigarre für die Gewalt-Tour vom Montag. Es folgte eine 2-stündige Runde Trivial Pursuit und langsam trudelten die interessanten Leute (s.o.) ein ...

    Da wären ...
    ... ein 73 Jähriger Opa mit seinem 13 Jährigen Enkel, das sieht man wohl nicht so oft und v.a. dem alten Herrn gebührte nicht nur unser Respekt.
    ... die "3 mit Hund", denen wir später noch einiges zu verdanken hatten.
    ... drei Altersgenossen aus Niederbayern.
    ... selbstverständlich Matthias und Walter.
    ... "Nepal-Man" oder "Eispickel Hero", auch ihm verdanken wir später auf der Braunschweiger Hütte einen sehr guten Rat.
    ... Edda und Ute, verantwortlich für vereinzelte Hormonergüsse bei den Herren >50.

    Die beiden Tübinger Geoökologen haben wir leider unterwegs verloren. Hoffentlich haben sie ein schönes Plätzchen für ihr Zelt gefunden, der Aufstieg zur Memminger Hütte war für sie vermutlich nicht mehr möglich.

    Was fällt auf? Es ist erschreckend wie wenig Namen wir behalten haben. Man unterhält sich zwar ausgesprochen gut, freut sich auf der Tour wenn man sich wieder sieht aber Namen wurden flächendeckend kaum ausgetauscht. Eigentlich ganz witzig aber auch irgendwie schade. So wird man halt aufgrund bestimmter Charaktereigenschaften oder Ausrüstungsgegenständen benannt, auch nicht schlecht und irgendwie wusste auch immer jeder von wem man spricht *g*.

    Selbstverständlich gibt es auch ein paar Bilder von Tag Nr. 2:
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  5. Cryin' Eagle

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    Erstellt: 10.09.08   #5
    Mittwoch, 13. August 2008 / Memminger Hütte - Galflun Alm
    Der Abstieg nach Zams ist vermutlich bei 99% der E5ler in bleibender Erinnerung geblieben. Wir hatten mit dem Wetter großes Glück; statt 34°C und pralle Sonne in Verbindung mit trockener Luft hatten wir angenehme +/- 20° und feuchte Luft. Folglich ging der Abstieg "nur" auf die Knie und Zehen, das bei unserem Tempo dafür allerdings auch umso heftiger. Vor 6 Jahren habe ich für die Tour "Memminger Hütte - Zams", mit einer 14er Gruppe, 7 Stunden benötigt. Wir waren nach nur 4 Stunden in Zams und deckten uns bei Bäcker und Metzger für eine ordentliche Brotzeit ein.

    Jetzt kommen wieder die "drei mit Hund" ins Spiel: von ihnen hatten wir den Tipp mit der Galflun Alm, 1000 Dank dafür!
    ^^ Wir machten uns also auf den Weg zur Talstation und überbrückten die ersten Höhenmeter mit der "E5-typischen" Gondel. Oben gab es dann das Vesper, eine kurze Verpflegung der Blasen und einen zähen Marsch im Nebel zur Galflun Alm. Nach weiteren 2 Stunden war das Ziel erreicht und es hat sich gelohnt: Super Lager, geniales Essen, tolles Team - perfekt! Außerdem konnten wir endlich unsere Klamotten mit warmem Wasser waschen - hat was.

    Auf der Alm trafen wir dann einen Vater mit Tochter, die Mutter fehlte weil sie offensichtlich bei der Hochzeitsreise in den Alpen die Höhenangst nahegelegt bekam, und auch sie sollten wir im Tourverlauf noch einmal treffen.

    Und selbstverständlich waren auf die "drei mit Hund" vor Ort ... schöner Hüttenabend auch wenn wir alle sehr müde waren!

    Die Wetterprognosen für die Folgetage waren leider wieder dürftig und das sollte dazu führen, dass es der letzte Abend mit den "drei mit Hund" war. In Wenns haben sie leider abgebrochen um Tagestouren in Meran zu laufen. Schade, denn das Wetter war dann doch wieder gut und der Wetterfritze irrte sich erneut. Uns brachte das dafür ihr reserviertes Zimmer auf der Braunschweiger Hütte ein ... auch hierfür noch einmal Danke, denn das war bei der Überbuchung bitter nötig :)

    Auch von diesem Tag gibt es Bilder:
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    Donnerstag, 14. August 2008 / Galflun Alm - Braunschweiger Hütte
    Landschaftlich ist dieser Tag zwar schön aber er zieht sich. Der Abstieg nach Wenns ist hässlich und unangenehm = Straße, später sogar asphaltiert. Nach zwei Stunden ist dieses erste Übel vollbracht und man wartet auf den Bus nach Mittelberg. Dort angekommen entscheidet man sich entweder für den Materialaufzug oder man trägt den Spaß selbst. Nachdem wir für heute schon genügen Transportmittel (Bus) beansprucht hatten, entschieden wir uns für den aktiveren Part. Nach weiteren 2 1/2 Stunden ist man auf der Braunschweiger Hütte und dieses Ziel ist heute überhaupt nicht mehr zu empfehlen!

    Das Panorama ist super und der Weg zur Braunschweiger ist überwiegend schön aber was dort an Bauarbeiten im Gletschergebiet getrieben wird ist absolut unschön. Außerdem ist der "Service" auf der Hütte heute in meinen Augen katastrophal! Der Hauptspeisesaal ist ausnahmslos für Großgruppen reserviert, da hat man selbst als DAV Mitglied keine Chance einen vernünftigen Platz zu bekommen. Das Personal ist im Vergleich zu anderen Hütten absolut unfreundlich und die grundlegenden Organisationsgeschichten benötigen eine halbe Ewigkeit! Trotz einer Reservierung mussten wir nass geschwitzt über eine Stunde auf die Wirtin warten, weil das "gemeine Personal" dort offensichtlich keinerlei Bevollmächtigungen hat. Nach besagter Stunde steht man dann ausgekühlt im Waschraum und entscheidet sich für eine warme Dusche, die ihre wärmsten Zeiten allerdings schon lange hinter sich hat. Bei <10° duschen ist kein Thema aber dann bitte direkt nach der Arbeit und nicht im ausgekühlten Zustand! Ein kleiner Trost ist dann nur noch, dass einem die Schimmelpilz-Kulturen von der Decke zuschauen dürfen. Ganz klar: Die Braunschweiger Hütte hat mit Abstand (!) den schlechtesten Service und die miesesten sanitären Anlagen auf diesem Teilabschnitt des E5.

    Trotzdem: Das Zimmer war dann in Ordnung, das Essen ebenfalls.

    Bilder? Gerne:
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    Freitag, 15. August 2008 / Braunschweiger Hütte - St. Martin
    Wetter-/Kälteeinbruch!
    Die Prognosen waren schlecht und der Wetterfritze hatte einen Volltreffer gelandet!

    Am Abend zuvor hatten wir geplant, Ötzi einen Besuch abzustatten und den offiziellen E5 in der "angesagtesten Variante" zu umgehen --> Martin-Busch Hütte.

    Wir starteten früh und bei Regen. Danke @ "Eispickel Hero" für den Tipp, bei Regen so wenig wie möglich anzuziehen. Wir wären sonst vermutlich, wie die meisten, mit Regenhose & Co. gestartet.

    Nach 1 1/2 Stunden erreichten wir das Rettenbacher Jöchle (das Pitztaler war wegen Steinschlag gesperrt). Es folgte ein flotter Abstieg über den Gletscher und wir hatten Glück: Es schneite schon seit einer haben Stunde und der rutschige Schnee begann langsam auf den glatten Steinen liegenzubleiben. Wir kamen gerade noch ohne Probleme über die kniffligen Stellen. Feucht aber nicht nass erreichten wir die Stationen der Gletscherbahnen und gönnten uns eine heiße Schokolade. Dann kamen die ersten richtigen Anzeichen des Wetterumbruchs: Platzregen und Schnee über 2000m. Auf der Braunschweiger Hütte legte es in diesem Moment 30cm Neuschnee auf den Boden. Ohne Führer oder spurende Gruppen hätten wir zu Zweit keine Chance gehabt, den richtigen Weg zu finden. Alle die nach uns die Stationen erreichten waren absolut durchnässt. Viele mussten einen Tag pausieren, weil sie zu spät von der Braunschweiger aufgebrochen sind.

    Es gab jedoch ein weiteres Problem: Bei den aktuellen Wetterbedingungen (und es sollte noch schlechter werden) wurde uns ein Aufstieg zur Martin-Busch Hütte vom Sölten-Personal "untersagt". Wir entschieden uns also für unsere ursprünglich geplante Route und wurden mit dem Bus nach Sölten gebracht. Dort angekommen war unser erstes Ziel ein gut sortierter Inter Sport: Gamaschen und Poncho kaufen.

    Weiter ging es mit dem Bus auf das Timmelsjoch auf dem erst einmal eine kräftigende & wärmende Suppe gegessen wurde. Bei Nebel und null Sicht verirrten wir uns gleich an der ersten Kreuzung. Das hatte zur Folge, dass wir 30min später, die Sicht wurde Gott sei Dank langsam besser, einen "Wildabstieg" dem Rückweg zur Neuorientierung vorzogen. Fakt ist auf jeden Fall, dass man das besser nur in einer kleinen Gruppe macht. Der Abstieg war zwar machbar aber erforderte absolute Konzentration und es gab einige kritische Situationen - nicht zu empfehlen.

    Auf dem eigentlichen Weg zurück war der Rest kein Problem, es zog sich nur ins Unendliche! Abstieg nach Moos, bei Regen wieder mit dem Bus nach St. Leonhard ... dort angekommen suchten wir geschlagene zwei Stunden, und immer noch im Vollregen, nach einer Unterkunft aber die Italiener hatten ein verlängertes Wochenende und es gab keinen einzigen freien Platz zwischen Moos und St. Leonhard - unglaublich.

    Glücklicherweise trafen wir eine Familie mit einer Unterkunft in St. Martin.
    Das führte dann zu unserer einzigen Pension/Hotel-Übernachtung auf dem E5 und man kann diese Unterkunft jedem E5ler auf der ursprünglichen Route empfehlen: Martiner Hof! Hotel mit eigener Brauerei und Pizzas.

    Leider gibt es von diesem Tag keine Fotos. Die Kamera war in Plastiktüten verpackt mitten im Rucksack.
     
  6. Cryin' Eagle

    Cryin' Eagle Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 10.09.08   #6
    Samstag, 16. August 2008 / St. Martin - Hirzer Hütte
    Vom Martiner Hof ging es früh morgens auf die Pfandler Alm.
    Dort machten wir eine kurze Pause bei Skiwasser und Buttermilch, nette Kombination ...

    Es folgte ein anstrengender Aufstieg. Anstrengend weil man durch den Wald nicht sieht, was man schon geschafft hat und was noch vor einem liegt. Ansonsten hat man die schwierigsten Stellen hinter sich, die Wege haben eher Spaziergangscharakter. Später trifft man auch auf Sandalen-Touris, die uns nur kritisch beäugten. Wenigstens konnten wir im Martiner Hof endlich mal wieder richtig duschen, sonst wären die Typen vermutlich echt aus den Latschen gekippt. *g*

    Durch die verhältnismäßig einfachen Wege gelangt man rasch zur Hirzer Hütte. Leider war dort die Hölle los, über 100 Sandalen-Touris prügelten sich um die gebratenen Hähnchen und warteten auf die letzte Gondel ins Tal. Gegen Abend waren sie dann endlich weg.

    Gegen 21:00 Uhr wollten wir eigentlich ins Bett aber dann kamen plötzlich wieder Matthias und Walter durch die Türe. Walter war sichtbar erleichtert: sein Rucksackgewicht wurde, der Post sei Dank, von 20kg auf unter 14kg reduziert. Der Abend wurde dann doch etwas länger, Wein und Schnaps flossen reichlich und das führte dann auch zu einem späten Aufbruch am nächsten Tag...

    Bilder gibt es wieder:
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    Sonntag, 17. August 2008 / Hirzer Hütte - Meraner Hütte - Jenesien/Bozen
    Der letzte Tag begann spät und uns war auch noch nicht bewusst, dass es der letzte Tag sein würde.

    Der letzte Anstieg vor dem großen Abstieg ging zügig, so zügig, dass wir uns dazu entschieden, die Hizer Spitze mitzunehmen (siehe Gipfelkreuz-Foto). Das war im relativ dichten Nebel ein anstrengendes Unterfangen; Kletterpassagen im Schiefer sind unschön, v.a. bei lockeren Platten und >100m Sturzpotenzial. Naja, Spaß hat es gemacht!

    Es folgte ein kurzer und anstrengender Abstieg auf Schotter. Die Knie meldeten sich langsam wieder zu Wort. Mit der Zeit wurde es flacher und gegen Ende konnte man auf "Spazierwegen" die letzten Kilometer zur Meraner Hütte reißen. Andi nutzte die Möglichkeit sich kurz in einem Gletschersee zu erfrischen, ich verzichtete dankend - mein Kreislauf war noch zu aktiv für diesen Kälteschock.

    Auf der Meraner Hütte gönnten wir uns ein Radlermaß und Spaghetti Aglio e Olio. Bei dieser einstündigen Pause entschieden wir uns dazu, die letzte Etappen noch an diesem Tag zu laufen. Die Wege sind relativ einfach, es gibt kaum Aufstiege und die Abstiege sind moderat ... es sollte machbar sein. Wir machten uns auf den Weg und konnten noch einmal Matthias und Walter sehen, sie erreichten gerade die Meraner Hütte.

    Uns war klar, dass das die letzte Etappe war. Entsprechend schonungslos gingen wir mit unseren Gelenken und Blasen um. Die Tour ist mit 6-7 Stunden ausgeschildert, wir haben deren 4 benötigt. Zumindest die ersten 3 Stunden konnten wir ein ordentliches Tempo halten, im letzten Viertel hatten wir dann einen starken Leistungseinbruch. Abwärts wurde teilweise "gejoggt", Pausen gab es nur kurz zum Trinken. In Jenesien angekommen waren wir am Ende.

    Im Oberwirt kehrten wir ein und blieben für 3 Nächte.
    Schuhe aus, Beine hoch und Siegeszigarre an. Duschen.

    Später gab es noch ein ordentliches Vesper, eine Flasche Wein und ein erneutes "Beine hoch" vor dem TV.

    Bilder? Aber sicher:
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    Was sonst keinen Platz hatte...
    Wen haben wir natürlich in Bozen getroffen? Die Niederbayern von der Memminger Hütte und natürlich Walter, Matthias ist leider im Museum verschwunden ...

    Zum Gepäck: 16kg sind im Prinzip zu viel. Man könnte das problemlos aus 10-12kg reduzieren, inkl. Essen und Getränk! Dann gibt es halt nur noch ein Wander und ein Zivil Outfit. Socken und Boxer Shorts kann man auf ein Minimum reduzieren, Waschmöglichkeiten gibt es schließlich überall.

    Wer kann sollte nicht am Equipment sparen. Das beziehe ich jetzt nicht nur auf die Funktionalität sondern auch auf das Gewicht. Was man durch leichte Materialien einsparen kann ist beachtlich.

    Obwohl man beim E5 eigentlich überall an Trinkwasser kommt würde ich ihn vermutlich in Zukunft trotzdem mit einem Wasserfilter laufen. Unser Trinkwasserbedarf war nicht mehr feierlich und ab einer bestimmten Höhe halten zumindest wir keine Flasche mehr einfach so in den Bach.

    Einer Spiegelreflex ist einer Kompakten in jedem Fall vorzuziehen. Ich bereue es ein wenig, dass ich "nur" mit einer kleinen Knippse unterwegs war.



    Wer Schreibfehler & Co. gefunden hat darf sie behalten :-)
    Vielleicht hat sich ja tatsächlich jemand durch den ganzen Text gekämpft, Fragen zu den Routen & Co. beantworte ich gerne ...
     
  7. Stoner

    Stoner Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.08   #7
    Der Plan ist eine kleine Harztour, Goslar über Altenau und durch den Nationalpark nach Wernigerode. Genaueres wird spontan entschieden, jenachdem welche Punkte auf der Karte mir denn ins Auge schießen. An- und Abfahrt mit der Bahn.
    Es ist ja erstmal eine Testtour, damit die Alpen, die du mir wirklich äußerst schmackhaft gemacht hast, gut laufen können. Übernachtungen sehe ich im Zelt vor und hoffe auf die Freundlichkeit von Anwohnern, damit ich mein Zelt auf deren Grundstück errichten kann.

    Gepäck wird sich bei mir auf ca. 20kg belaufen, das ist alles was mir nötig erscheint, aber bestimmt werde ich auch mitbekommen, dass es weniger auch getan hätte, aber 20kg kann ich eigentlich sehr bequem tragen. Hauptnahrung ist Müsli mit Trockenfrüchten, Walnüssen und Milchpulver. Dazu kommen gepökeltes Fleisch und Süßigkeiten.

    Letztendlich wird vieles improvisiert, denn ich muss ja erstmal herausfinden, wie viel Wasser ich brauche, welche Entfernung ich pro Etappe einplanen kann und wie sich denn Höhenunterschiede auf meine Kondition auswirken. Das Versuche ich im ersten Drittel der gesamten Tour zu testen, damit die etwas schwierigeren letzten beiden Drittel gut laufen.

    Die große Frage ist bei mir immer noch, ob ich diese Erfahrung allein mache, oder noch ein oder zwei Leute mitnehme. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

    Scheint mir für einen (nicht ganz blutigen) Anfänger durchaus geeignet, was meinst du?

    Naja, durchgekämpft kann man bei mir nicht sagen. Ich habe es eher genossen, und das nicht nur, weil mein Hauptziel die Alpen sind:). Außerdem sind die Bilder ja phänomenal, aber ich hätte Angst, eine Spiegelreflex mitzunehmen, wegen der Feuchtigkeit oder Stößen.

    Die E5 scheint ja ganz beliebt zu sein, es ist ja wirklich toll, dass man dort einige Gleichgesinnte trifft. Gibt es auch Jahreszeiten, in denen man eure/eine ähnliche Route nicht wählen sollte?
     
  8. wishboneX

    wishboneX Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.08   #8
    @ Crying Eagle:
    Da hast Du Dir aber RICHTIG Mühe gegeben mit der Dokumentation und dem Bericht. Alle Achtung!

    Bevor ich hier das große Erzählen anfange, freue ich mich erstmal darüber, daß es einen Trekking-Thread gibt. Bei mir ist das Reisen neben der Gitarre die große Passion (auch die kostenintensivere) und wenn es geht, dann mache ich seit 18 Jahren Trekking- bzw. Bergreisen.





    Weil der OP nach Ausrüstung gefragt hat: Das ist ein ähnlich gefährliches Thema wie bei Gitarren, ich glaube, Trekker/Outdoorler sind ebenfalls SEHR G.A.S.anfällig :-)



    Ich schwöre auf folgende Sachen:

    - North-Face Goretex Jacke (kurz, zum Bergsteigen gebaut), mittlerweile 15 Jahre alt, hält immer noch gut.

    - Mountain Hardwear Windstopperjacke. Perfekt zum Wandern, solange es nicht richtig kalt ist, weil eben winddicht. Mein Lieblingsteil!

    - 1,2 Fleecejacke 200er und 300er Polartec-Fleece und ein ganz dünnes.

    - Irgendwelche langärmligen Thermounterwäscheteile (stinken lange nicht. Der Nicht-Dusch-Rekord liegt bei 17 Tagen in Pakistan 2001 :-) )

    - Meindl Ortler Schuhe.
    M.E. die besten Wanderschuhe, wo gibt! Oldschool, fest, unkaputtbar, wenn die Sohle runter ist, kann man ne neue draufnähen lassen. Finger weg von den geklebten Sohlen! (im Karakorum in Pakistan bin ich die letzten 3 Tage des 3 Wochen-Treks mit einer halb-abgelösten Sohle rumgelaufen, das nervt. Aber wir hatten Duct-Tape dabei...)

    - Leki-Teleskopstock. Ich verachte die Leute, die auf geradem Weg mit wenig Gepäck mit ZWEI Stöcken durch die Gegend staksen, aber für einen Abstieg ist zumindest einer Gold wert.

    - MSR-Whisperlite-Kocher. Leicht, einfach zu bedienen, effektiv und sparsam.

    - LED Stirnlampe.

    - So ein 4l-Trinkbeutel für den Rucksack, dessen Schlauch man sich an den Rucksackgurt macht. NAme fällt mir nicht ein (nicht Camelbak), er bekommt im Laufe der Zeit eine komische Farbe, schmeckt man aber nicht :-)

    - Mein Arc´Teryx Rucksack! Ich hab noch nie einen besseren Hüftgurt erlebt.

    ein gutes Zelt hab ich mir immer geliehen, ein billiges, schweres für andere Touren hab ich.


    Schade, daß meine ehemalige Reisebilderseite mit Trekbeschreibungen mal bei Lycos verloren gegangen ist, von daher gibt´s nur ein paar Bilder und nen Link zum Pakistan-Album.
    http://picasaweb.google.de/cl.berlin/PakistanBaltoroTrek2001#

    Grüße
    Christian
     

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  9. Cryin' Eagle

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    Erstellt: 10.09.08   #9
    Die Alpen sind auch ohne eine Testtour kein Problem. Insbesondere der E5 ist im Prinzip für jeden machbar. Ich bin ihn vor 6-7 Jahren mit einer 14er Gruppe gelaufen, da war vom 10 jährigen Bub bis zum 50 jährigen Dad alles dabei. Unsportlichkeit will ich den alten Herrschaften nicht attestieren aber schwer trainiert waren sie auf keinen Fall. Wer Trittsicherheit und Schwindelfreiheit mitbringt ist gerüstet. Wichtig ist nur, dass man sich selbst korrekt einschätzen kann und sich, wenn nötig, Pausen eingesteht. Zwei Tage vor unserer Ankunft auf der Memminger Hütte ist dort ein 42 jähriger Mann zusammengebrochen und im Hubschrauber gestorben. Die Altersklasse ist bei den Männern bekanntlich besonders anfällig für Selbstüberschätzung beim Sport und dem "sich noch einmal etwas beweisen wollen". :o

    Die Idee mit dem Zelt ist keine schlechte Idee, man wird halt "langsamer" aber erlebt die Natur dafür noch direkter. Wir planen diesbezüglich die Tour auf/durch Korsika im nächsten Jahr. Freundliche Anwohner findet man in Deutschland für gewöhnlich flott, v.a. auf dem Land. Toll sind Scheunen --> auf Stroh schlafen oder nur das Innenzelt aufbauen.

    20kg mit Zelt und Nahrung sollte passen bzw. ich könnte mir gerade auch nicht viel weniger vorstellen. In den Alpen wollte ich es allerdings nicht den Berg hochschleppen.

    Der E5 ist zeitlich auf jeden Fall nur eingeschränkt begehbar, v.a. wenn man auf den Hütten schlafen will. Wenn mich nicht alles täuscht ist die Tourzeit mit Juni bis September angegeben. Am Anfang kann allerdings noch richtig Schnee liegen und gegen Ende fängt es wieder an. Man sollte deswegen auch immer 1-2 Tage in der Reserve haben um bei schlechtem Wetter eine kleine Pause einzulegen.

    Im Gebirge würde ich nicht alleine laufen wollen. Die Verletzungsgefahr ist zwar relativ gering aber es kann halt doch etwas passieren und dann ist man alleine aufgeschmissen (wir sind zum Beispiel 2x knapp an leichten bis mittleren Steinschlägen vorbei, es kann ja auch ohne eigene Schuld was passieren). Außerdem ist es viel geselliger wenn man in einer (kleinen) Gruppe unterwegs ist. Im Zelt dann sowieso.


    Danke übrigens für die Bewertungen :)
     
  10. Stoner

    Stoner Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.08   #10
    OP:rolleyes:, tz...:D
    Das mit dem GAS kann ich ganz gut nachvollziehen:D.

    Freut mich, dass wir jetzt schon zu dritt sind.

    Wo genau in Pakistan wart ihr? Wie lange ist das her?
     
  11. wishboneX

    wishboneX Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.09.08   #11
    Hi,

    ich war 2x in Pakistan.

    1993:
    Einmal sind wir den Karakorum Highway von Islamabad nach Kashgar in China mit Mountainbikes geradelt (nicht den kompletten, erst ab Gilgit, weil es vorher in niedriger Höhe schlicht zu heiß war, teilweise über 50 Grad in der Sonne und die Berge da noch nicht so spektakulär sind). Einfach mal googeln.

    2001:
    Damals sind wir den besagten Baltoro-Concordia-Trek, auch K2 Base Camp Trek genannt, gelaufen. Kann man nur organisiert machen, weil es wegen der Grenze zu Indien Sperrgebiet ist. Auf ein paar Bildern ist der Blick von Concordia zu sehen, da stehen um einen herum gleich 4 8000er (K2, Broad Peak, Hidden Peak und Gasherbrum II), die Gegend hat die weltweit höchste Dichte an hohen Bergen.

    Galen Rowell hat Concordia (wo 8 Gletscher zusammenlaufen) mal treffend mit "The Throne Room of the Mountain Gods" genannt :-)

    Der TRek ist wirklich atemberaubend. Erst 2 Tage durch staubtrockenes Gebirge, dann 5 Tage oder so auf dem Baltoro-Gletscher laufen, der voller GEröll ist, daneben spektakulärste Berge wie die Trango Towers, die Kathedrale, Paiju Peak, Masherbrum Range. Wie auf nem anderen Planeten!
    (ich gerate grad wieder ins Schwärmen!)

    Wir sind mit denen hier gelaufen, günstig und superprofessionell:
    http://www.adventure-touroperator.com/itinrary.htm (Tourbeschreibung)
    http://www.adventure-touroperator.com/main.html (Hauptseite)
    Da sind 2 Trekbeschreibungen, wir haben die 2. gemacht, die mit dem Ghondogoro La. Würde ich auch dringend empfehlen, weil der Ghondogoro La (La= Pass) einem erspart, den ganzen Weg wieder zurückzulaufen, so ist man nach 3 Tagen wieder am Ausgangspunkt und hat ist eine Loop gelaufen. Außerdem ist der Aufstieg (über Fixseile und gesicherte Gletscherspalten) und Blick vom Pass der Hammer. Das überbelichtete Bild, wo ich mit dem Schild knie, ist der Pass, hinten ragt der gigantische K2 rüber.

    Ich kann mir nicht vorstellen, daß es einen spektakuläreren Trek auf der Welt gibt. Ich kenne u.a. noch die Annapurna-Runde und den Everest Base Camp Trek (mit Gokyo-Tal) in Nepal, die können da null gegen anstinken.

    Aber leider ist Pakistan zur Zeit ein etwas haariges Pflaster, wobei man bei dieser Tour nur einen Abend in Islamabad ist, dann nach Skardu fliegt (cooler Flug, man fliegt am Nanga Parbat vorbei, der den Jet nochmal überragt, vor der Landung muß sich der Pilot mit ner 737 im Sinkflug in ein Flußtal einfädeln, hab ich sonst noch nirgendwo gesehen) und dann 17 Tage lang an keiner menschlichen Behausung vorbeikommt. Von daher ist das Risiko überschaubar.
    Wir sind damals exakt 1 Monat vor dem 11. September (hey, das ist ja HEUTE!) zurückgekommen. Kurz danach haben einen alle für verrückt gehalten, wenn man erzählt hat, das man gerade in Pakistan im Urlaub war ("was? das ist doch direkt neben Afghanistan???").

    Weitere Fragen zu Pakistan oder Nepal? Immer her damit!

    Grüße
    Christian
     
  12. wishboneX

    wishboneX Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.02.09   #12
  13. [HWOS] g30rG

    [HWOS] g30rG Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.05.10   #13
    ich muss diesen thread unbedingt mal wiederbeleben. die trekkinghochsaison beginnt ja wieder und ich poste erstmal ein paar bilder von meiner dolomiten-nord-süd-durchwanderung vom sommer 2009, um uns ein bisschen lust zu machen.

    dieses jahr geht es durch hohe und niedere tatra!
    hat jemand trekkingstiefelempfehlungen (für schmale füße)? [das optimum waren meine lowa renegade in den dolomiten nicht gerade :D:D]

    belebt den thread mal wieder! :)

    georg
     

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  14. rabbatz

    rabbatz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.01.11   #14
    Hi,

    cooler Thread!!!

    bei den Bildern fängt es an in den Beinen zu kribbeln, aber der Winter ist ja zum Glück nicht mehr lang.

    Für alle Norwegen freunde hab ich noch was, die Aktion läuft zwar nur noch bis zum 31. Januar, aber auf VisitNorway.com findet gerade ein Wettbewerb statt bei dem man eine Trekking-Tour durch Norwegen gewinnen kann.