thema: urheberrechter schützen über die post

von monsular, 13.07.04.

  1. monsular

    monsular Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.04   #1
    hallo

    nachdem ich vorhin bei der post war, meine songs an mich schicken wollte, die postdame mich nur verdutzt ansah, bin ich mir nicht mehr ganz sicher wie das mittlerweile aussieht mit dem schützen von eigenkompositionen per einschreiben.

    folgende punkte:

    postbeamte gibt's doch gar nicht mehr, die post ist nicht mehr staatlich.

    wertbriefe, die versiegelt wurden gibt's auch schon ein paar jahre nicht mehr.

    wie soll denn ein brief eingepackt sein, dass man weiss, dass er nicht nachträglich geöffnet wurde?

    könnte ich theoretisch nicht auch zum rathaus gehen und mir dort von irgendeinem beamten die versiegelung beglaubigen lassen?


    ich hoffe, mir kann diesmal jemand was aufschlussreiches und verlässliches schreiben.


    viele grüsse,
    monsular
     
  2. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 14.07.04   #2
    Das ist an dem Punkt auf relativ egal. Die Eigenschaft Post=staatlich hat bei dem "Urheberrechtsschutz" per Einschreiben keine Relevanz. Es geht ja nur um einen Beweis, dass die Komposition A zum Zeitpunkt X Dir bereits bekannt war.

    Das einfachste: Über die Klebelasche eine Handvoll Poststempel setzen (lassen). Sowas kriegt man nicht auf und sauber wieder zu, ohne dass man die Manipulation erkennt.

    Fraglich, inwieweit das dann mit dem Datum als Beweis anerkannt wird. Sicherer ist dann eigentlich nur die Hinterlegung / Versiegelung beim Notar. Dann brauchst du allerduings auch das Einschreiben nicht mehr zu verschicken.

    Jens
     
  3. engineer

    engineer HCA Recording HCA

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    Erstellt: 16.07.04   #3
    hier habe ich was dazu geschreiben- geht auch mit mp3s, wenn der Notar zu teuer ist.

    Eigene Werke schützen
     
  4. littlewing

    littlewing Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.04   #4
    das mit dem www ist so offensichtlich, warum bin ich nicht schon drauf gekommen?
    besten dank!
    lw.
     
  5. Orgelmensch

    Orgelmensch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.04   #5
    Soweit ich weiß ist eine einfache Beglaubigung beim Notar nicht sehr teuer, das dauert 15 Min. und kostet euch vielleicht 20-30 €!!!
    Wenn man überlegt, daß darauf Ruhm und Reichtum wegen immenser Plattenverkäufe folgen...lohnt sich doch!!!
     
  6. whir

    whir Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.04   #6
    Der Server-Timestamp (sowohl Log-Eintrag als auch Dateidatum) läßt sich vergleichsweise leicht ändern. Wenn sogar ein Notar als potentiell bestechlich angenommen wird, wieso gilt dasselbe nicht für einen x-beliebigen Serverbetreiber? Ich bin nichtmal sicher, ob das überhaupt strafbar ist (gelten Server-Logs als "technische Aufzeichnungen"?), der Notar dagegen riskiert durch solche Aktionen seine Existenz.
     
  7. stefan64

    stefan64 HCA Tasten HCA

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    Erstellt: 16.07.04   #7
    Da ich damit arbeitstechnisch bereits zu tun habe: es gibt rechtsgültige Beweissicherungsverfahren bezüglich Computerbasierenden Speicherungen. Der Datenschutzgesetz-versierte Anwalt Deiner Wahl kann Dir da sicher weiterhelfen.

    Nur - das wird auf jeden Fall teurer als das Hinterlegen eines Briefes beim Notar.

    ciao,
    Stefan
     
  8. Boomshop

    Boomshop Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.07.04   #8
    Du kannst auch nen kleines Papieretikett über die zugeklebte Lasche kleben und breit Copyright darüberschreiben.

    Gruss...Martin
     
  9. PaterSiul

    PaterSiul Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 18.07.04   #9
    Lässt sich auch nachträglich anbringen.
     
  10. Boomshop

    Boomshop Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.08.04   #10
    Hast Recht...
    Deswegen haben wir (allerdings vor 10 Jahren) bei der Post auch darum gebeten, noch einen Eingangsstempel über den Papieraufkleber drüber zu stempeln. Ich denke, dass dürfte reichen.

    Gruss...Martin
     
  11. tatanka

    tatanka Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.08.04   #11
    Meine Texte gehen als Einschreiben mit Rückantwort an: Verwertungsgesellschaft WORT / München
    Meine Songs als Manuskript an die GEMA ebenfalls als Einschreiben mit Rückantwort
    Dann hab ich die Bestätigung des Eingangsdatums

    Gruss tatanka
     
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