Throwdown / Haymaker/ 2003 / CD

von Iron*Cobra, 12.11.05.

  1. Iron*Cobra

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    Artist: Throwdown
    Album: Haymaker
    Label: Trustkill
    V.Ö.: 2003
    Genre: Hardcore / Metalcore

    Tracklist:
    1. Intro(Never Back Down)
    2. Walk Away
    3. Nothing Left
    4. You Can´t Kill Integrity
    5. Forever
    6. Hopeless
    7. Declare Your War
    8. False Idols
    9. Slip
    10. Hate For The Weak
    11. The Only Thing
    12. Step It Up
    13. Face The Mirror
    14. Raise Your Fist


    Drug Free!
    Mit Haymaker haben es Throwdown allen gezeigt! Sie sind nicht die typische Metalcore-Band mit Hardcoreadditionen, sondern eine großartige Hardcore-Band mit Metalcoreadditionen. Wie es Throwdown geschafft haben recht simple Songs zu dermaßen knallenden Krachern zum machen, bleibt mir ein Rätsel. Nach den ersten beiden Alben „Beyond Repair“ und „You don´t have to be blood to be family“ hat sich einiges getan im HC Lager der Orange County Boys. Ein neuer Sänger Dave Peters solls richten, denn ehemaliger Sänger ist nun bei Bleeding Through. Auch Instrumental gab es ein paar Verschiebungen. Straight Edge Style wurde aber selbst verständlich beibehalten!

    Highlights:
    Intro (Never Back Down)
    Als Intro gibts ne nette Begrüßung („What the fuck is up motherfuckers...“) dann wird alles klein gehackt! Sofort knüppelt die Truppe los. Schöne HC-Riffs und sehr aggressive Shouts („You Fucking Bastards!) vereinen diesen Song. In 2 Minuten und 24 Sekunden zeigen sie von Anfang an wohin die Fahrt geht. Mit tragenden Riffs und letzen Shouts klingt das Lied endlich aus. Voller Angst erwarte ich die nächsten Tracks.


    Nothing Left
    Wer Throwdown schon mal live erlebt hat, weiß was hier abgeht! Amtliche 15 Sekunden! hält Dave Peters hier seine Stimme. Er brüllt, dass meiner Oma die Dritten aus dem Munde fallen. „There´s nothing left“ und schon bekommt der Hörer Lust zum moshen! Ein sehr schneller Song mit sehr guten Mosh-Einlagen! Klasse!

    You Can't Kill Integrity
    Mein persönlicher Favorit! Geile Riffs werden hier gezaubert -und alles schön im HC-Format! Wie „Walk Away“ ist dies ein typischer Haymaker Songs zum mitshouten gedacht. Das Aggressivitätspotenzial wird auch hier nicht unterschritten „Blood on my hands again,
    Thats what its gonna fucking take“.

    Forever
    Friends & Straight Edge! Die Hymne der Band. Was für ein geiles simples Riff. Nach 15 Sekunden läuft der Haase auch schon rund. Los geht’s, ganz straff eine auf die zwölf und Refrain zum mitsingen: „For myself, for my friends, for my family forever!“. Sofort weiter mit Knüppelparts wie sie nur Throwdown zaubern können. „Straight fucking edge“ und abgehackte Riffs beenden diese knapp 4 minütige Höllenfahrt.

    Hopeless
    Hardcore wie man sich ihn wünscht! Das Riff groovt und der Drummer gibt den Speed vor. In diesem Lied wird man erfahren wie dehnbar ein Stimmband doch sein kann. Schneller Sprachgesang die hier wunderbar, sehr roh vom Brett fallen. Gegen Ende steht fest wo sich Throwdown emotional befinden. „No I won´t save your hopeless life... no one can fucking save you”. Auch ein guter Song zum Covern geeignet. Instrumental recht simpel, nur Gesangstechnisch fast unmöglich.

    Slip
    Diesen Song gab es schon auf „Beyond Repair“, jedoch wurde er hier neu aufgelegt und klarer eingesungen. Die ganze Mannschaft bringt eine klare Message rüber. „To my friends I'll be there for you be there for me” wird hier von allen reingebrüllt. Ansonsten wieder ein guter Song der durch seine schnelle Hardcore-Einlagen mit ein paar Riffs und schnellem 4/4 Takt davon zieht.




    Raise Your Fist
    Als Zusatz des ganzem Album gibt es ein alten Song. Hier wird Straight Edge ganz groß gefeiert. „Raise your fist in the air“ fordert Dave Peters auf und als ganzes gibt es als kompakte Antwort aller hinter her „Drug free“. Dadurch das dieses Stück schon etwas älter ist, kann dieser Track nicht so ganz mit dem Rest mithalten, aber dennoch geile Scheiße...

    Über die restlichen Tracks lässt sich sagen, dass sie alle in typischer Hardcore-Manier gestaltet sind. Mit recht flinken Riffs und straffen Drums, wird hier alles breit getreten, was nicht schon breit ist. Man sollte sich schon selbst überzeugen wie geil diese Riffs sind. Sie sind super einfach zu zocken, aber rocken erstaunlich gut! Auch was Dave hier leistet ist erstaunlich. Seine Stimme klingt von der ersten bis zur letzten Sekunde sehr aggressiv! Haymaker ist einfach ein Album, dass man hören muss! Alle die Hardcore hören kennen Throwdown bestimmt eh schon, aber auch wer diese Truppe noch nicht kennt, sollte es mal mit Haymaker versuchen. Wer Hardcore nicht mag, wird vielleicht mein Review nicht ganz nachvollziehen können. Probiert es, hört es, fühlt es! So ist es für den einen keine große Abwechslung und für den anderen eine neue Lieblingsband, so bin ich gezwungen, leider nur standardmäßige 8 von 10 punkten zu geben. Wie gesagt für manche ist Haymaker ein Album mit wenig Abwechslung, aber ich habe eine neue Lieblingsband! Throwdown.
    Zu dem bietet Throwdown den perfekten Einstieg zum Straight Edge, da man sich dahinter keinenfalls verstecken muss. Angesteckt hat es mich alle mal! Und wer Trustkill kennt, weiß was man mit nur 10 Euro alles kauft!

    Bewertung: 8 von 10

    Anspieltipps: Intro (Never Back Down), Forever und Hopeless
    (Auswahl war sehr schwierig, da alles so geil ist)
     
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