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Tipps von komponierenden Berufsmusikern: Welche Fehler vermeiden?

RHCP_Flea

RHCP_Flea

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Hallo zusammen,

ich komponiere und nehme eigene Songs auf und möchte langfristig gerne live auftreten und meine Musik professionell spielen.

Ich stehe noch ganz am Anfang und suche deshalb Erfahrungen von Leuten, die diesen Weg schon gegangen sind (oder noch gehen).

Besonders interessiert mich:
  • Was hättet ihr in den ersten 1–2 Jahren anders gemacht
  • Welche typischen Anfängerfehler kosten am meisten Zeit oder Geld?
  • Welche falschen Erwartungen hattet ihr am Anfang?
  • Wie wichtig sind Social Media am Anfang wirklich?
  • Wie habt ihr erste Fans gewonnen?
 
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Dürfen auch nicht Berufsmusiker antworten?
 
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Als Hobbymusiker würde ich antworten, dass es heutzutage für einen Hobbymusiker ohne Erfahrung extrem schwer, wenn nicht gar nahezu unmöglich sein dürfte, ein Profi zu werden, d.h. mit eigener Musik ordentlich Geld zu verdienen. 😉
 

@RHCP_Flea

Was machst Du für Musik? Brauchst Du dazu eine Band? Gibt es die schon? Stehst Du alleine auf der Bühne?...
 
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  • #6
Dürfen auch nicht Berufsmusiker antworten?
Ja gerne
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Was machst Du für Musik? Brauchst Du dazu eine Band? Gibt es die schon? Stehst Du alleine auf der Bühne?...
Ich habe eine Rockband (die noch versucht, sich und das richtige Genre zu finden) mit der ich zurzeit unsere ersten Songs komponieren damit wir bald auftreten können. Die Musik die wir machen entspricht nicht zu 100 % meinen Vorlieben, heißt ich hätte gerne noch eine Band, das ist aber nicht so wichtig. Hast du was was ich wissen sollte?
 
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Ich kenne KEINEN Musiker, der von der eigenen Musik auch nur halbwegs leben könnte. Wer nicht durch glückliche Fügung irgendwann für die Massenmärkte entdeckt wurde (die wir vermutlich alle kennen), verdient seine Brötchen entweder als Dienstleister am Instrument, oder häufig eben als Musiklehrer.

Die bekannten Namen stellen nur einen Bruchteil aller Musiker dar, vermutlich irgendwo im Promille-Dezimalbereich. Eigene Musik schreiben ist für die allermeisten Musiker das, was sie ohne finanzielle Ambitionen als Hobby neben ihrem Beruf machen. Für andere spielen zahlt die Rechnungen, die eigene Kunst macht man für die eigene Psychohygiene 😉

Wenn Profis was darüber verraten, was sie hätten besser machen können, ist es nicht selten: "nen vernünftigen Beruf mit verlässlichem Einkommen lernen."

Der beste Weg wird sein, in jungen Jahren so viel zu spielen wie möglich, sich ein gutes Netzwerk aufzubauen, während man ne solide Ausbildung macht. Und wenn der Punkt kommt, dass man beides nicht mehr unter einen Hut bekommt, dann eben ne realistische Entscheidung treffen.
 
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Kann man von Dir komponierte Songs irgendwo hören?
 
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  • #9
  • #10
Wenn Du einen Beitrag schreibst, findest Du unten einen Button „Dateien anhängen“. Wenn das nicht funktioniert, wird das Format nicht akzeptiert oder ist zu groß. Gängige Formate wie MP3 oder wav funktionieren, Größe sollte kein Problem sein, solange es bei 5 bis 10 Minuten bleibt.
 
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  • #11
Die Pros, die ich kenne, sind alles Sessionmusiker, sind dann halt so ab 100mal pro Jahr auf der Bühne. Machen z.T. auch ihre eigenen Sachen, aber halt nicht hauptsächlich.
 
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  • #12
Also,
das ist (fast) immer gleich:
Im inneren Umfeld ausprobieren, ob es gut genug ist.
Am Alleinstellungsmerkmal arbeiten.
Die Reichweite ausbauen – heute vor allem über Social Media
und mutig sein!
 
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  • #14
Ich selbst bin selbst zwar auch nur nebenberuflicher Musiker, möchte aber ein paar Gedanken beisteuern.

Den großen Fehler, den ich bei sehr vielen Berufsmusikern sehe, ist der Trugschluss, dass es als Musiker rein um das künstlerische Schaffen geht. Wenn man Geld damit verdienen möchte, muss man ein Business aufbauen und zwar mit allem, was dazugehört:
  • Klaren Businessplan erstellen und sich daran halten: Wie soll/muss wann wie viel Geld verdient werden, hier auch beachten, dass es sehr risikoreich ist, nur auf eine Einkommensquelle zu setzen -> Kombination aus mehreren Bausteinen, wie Live-Musik, Unterricht, Coaching etc.
  • Beim Thema Finanzen auch Steuern, KSK, Altersvorsorge etc. bedenken
  • Eigene Marke aufbauen: Website, Social Media, einheitliche CI (Cooperate Identity) etc.
  • Professionelle Gestaltung von Verträgen inkl. sicherem Auftreten bei Vertragsverhandlungen (viele Berufsmusiker sind leider schlechte Geschäftsleute und verkaufen sich weit unter ihrem Wert)
  • Gesundheit beachten: eine Selbstständigkeit kann schnell zu Überlastung und Burn out führen, wenn man keine Struktur und Ausgleiche schafft
Ein Schlüsselelement ist meiner Meinung nach: Networking! Ohne die richtigen Kontakte ist es sehr schwer, weiter zu kommen.

Zuletzt hätte ich noch einen sehr grundsätzlichen Punkt: Auch die Ausbildung bzw. das Studium spielen eine wichtige Rolle bzw. sind eine wichtige Grundlage, da die Konkurrenz einfach sehr groß ist. Natürlich ist gerade im künstlerischen Bereich auch ein Quereinstieg möglich. Aus meinem Umfeld kann ich aber sagen, dass alle Berufsmusiker, die es geschafft haben, nachhaltig ihr Geld damit zu verdienen, auch eine entsprechende Ausbildung, meist ein Musikstudium haben.
 
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  • #15
Ich kenne KEINEN Musiker, der von der eigenen Musik auch nur halbwegs leben könnte. Wer nicht durch glückliche Fügung irgendwann für die Massenmärkte entdeckt wurde (die wir vermutlich alle kennen), verdient seine Brötchen entweder als Dienstleister am Instrument, oder häufig eben als Musiklehrer.
... oder ganz anders. Daher:
Der beste Weg wird sein, in jungen Jahren so viel zu spielen wie möglich, sich ein gutes Netzwerk aufzubauen, während man ne solide Ausbildung macht. Und wenn der Punkt kommt, dass man beides nicht mehr unter einen Hut bekommt, dann eben ne realistische Entscheidung treffen.
+1
 
  • #16
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  • #18
Na da hast du doch schon selber einen wichtigen Ansatzpunkt gefunden, wo du ein paar Grundlagen aufbauen solltest. Denn Musik produzieren ist ohne „Technik“, und noch schlimmer „Computer“ ziemlich schwierig. Es sei denn, du übergibst alles von Anfang bis Ende an die KI…
 
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  • #19
Sobald ich verstanden habe, wie man Dateien anhängt
MP3 können bis 5 MB Dateigröße als Anhang hochgeladen und in einen Beitrag eingefügt werden.
1775736584877.webp


Wenn es um die Vorstellung eigener Musik geht, dann wäre das eine "Hörprobe". Ein Bereich dafür findet sich beim jeweiligen Instrument oder bei den Genre-Diskussionen.
Ideal sind Links zum eigenen YT-Video, die URL wird dazu kopiert und in den Beitrag eingefügt.

Gruß Claus
 
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  • #20

"Tipps von komponierenden Berufsmusikern"

Oft kommen die besten Ideen unterwegs. Ich empfehle daher immer einen Noten-Notizblock bei sich zu haben.
 
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