Tips für Sänger

von just_feel_the_beat, 16.08.05.

  1. just_feel_the_beat

    just_feel_the_beat Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.08.05   #1
    Hi,
    bin mir mal wieder nicht sicher ob es die richtige Kategorie ist... bitte verschieben fals nicht.

    Folgende Frage habe ich:
    Was gebt ihr den Sängern/ Sängerinen die ihr recordet für Hinweise/ Tips, damit, wenn man ein Lied in meheren Teilen aufnimmt, die Übergänge nicht so enorm zu hören sind?! Vor diesem Problem stehe ich nämlich zur Zeit.

    Bitte um Hilfe, die nächste recording-session steht schon die Woche an!!!

    greez
    Franz
     
  2. rock_on

    rock_on Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.08.05   #2
    Sollte eigentlich von Haus aus nicht so sein. Der Sänge muss halt den Teil davor nochmal n Stück hören bevor er weiter singt und in der gleichen Stimmung sein. Einsingen sollte klar sein damit sich die Stimme nicht so arg während der Session verändert.
     
  3. hasenfreund

    hasenfreund Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 16.08.05   #3
    Sorry, damit hatte ich noch nie Probleme. Hast du denn das Problem, dass du durch Kehlkopfstütze heiser wirst und die Töne nicht mehr triffst?

    Generell is nachem Einsingen immer gleich, denn jeder hat ja nur immer die (mehr oder weniger) gleichen Resonanzräume. :confused:
     
  4. mika

    mika HCA - Raumakustik HCA

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    Erstellt: 16.08.05   #4
    ich lasse immer einmal den kompletten song durgehend aufnehmen, und nehme diese spur dann als orientierungsspur für den nächsten gesplitteten Take.
    Funktioniert wunderbar. Wenns dann doch mal zu anders klingt, dann kann man den Sänger ja bei zwei Spuren übereinander die pausen an unterschiedlichen stellen machen lassen, somit stimmt der Flow und das ganze klingt zusammengehörig.
    :great:
     
  5. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 16.08.05   #5
    Vielleicht erklärst du erstmal, WAS du da an den Übergängen hörst?

    Atmer, Lautstärkeunterschiede, Klangunterschiede,...?

    Man muss natürlich bei jedem Take den Abstand zum Mikro gleich lassen.
    Weiter sollte man nicht mitten in einer Phrase umschneiden, sondern immer ganze Sätze (ihr wisst schon, was ich meine) am Stück lassen.
    Weiter hilft es, wenn man beim Overdubben überlappend arbeitet, dann kann der Sänger den "neuen" Part besser treffen (weil er schon ein paar Takte "angesungen" hat) und man kann sich nachher den bestmöglichen Punkt zum Schneiden suchen.

    Und natürlich alles an einem Tag einsingen lassen (pro Stück), wenn's irgend geht. Auch eine längere Pause ("mal eben hinsetzen, Kaffe trinken") ist für ungeübte Sänger schlecht. Ausgenommen natürlich, man doktort schon stundenlang am selben Song herum und kommt nicht weiter. Dann sollte man aber beim nächsten Anlauf den Song komplett neu einsingen. Wenige Sänger schaffen es, nach einer längeren Pause oder gar am nächsten Tag so zu klingen wie am Vortag... Das gilt übrigens für fast alle Instrumente.

    Wenn die Übergänge technisch nicht gelingen, also z.B. Knackser oder "vorher und nachher klingt gleich, aber den Übergang selbst hört man", dann liegt das meist nicht am Sänger, sondern am Cutter... ;)

    Jens
     
  6. just_feel_the_beat

    just_feel_the_beat Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.08.05   #6
    ... is klar, wird auch schon so praktiziert

    Was zum teufel ist eine Kehlkopfstütze?

    Problem liegt zum einen in dem Wechsel aus einer hohen Tonlage im 1. Take und einer wesentlich tieferen Tonlage im 2..
    Zum anderen liegt das Problem in den Atmern. Aber jetzt nicht dass man sie übermäßig hört, sondern eher darin, dass sie dann "ungleichmäßig" sind. (z.B. Ende des ersten Takes wird eingeatmet zu beginn des zweiten aber auch)

    ... Ne, das passt schon ;)

    Woraus sich noch einer weitere Frage stellt:
    Bekommt ihr es beim doppeln gleich beim einsingen so hin, dass es 100% passt oder müsst ihr danach noch verschieben? Gibts dafür viell. auch Tips für den Sänger? Bei uns ist es jetzt immer mehr so ein Probierspiel "irgentwann wirds schon mal genau passen... mal sehen wie viele Versuche es diesmal braucht"

    Danke schon mal für alle Antworten!

    Grüße
    Franz
     
  7. hasenfreund

    hasenfreund Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 27.08.05   #7
    Das Pressen mit dem Kehlkopf. Du drückst den Kehlkopf so weit nach oben, dass die Stimmbänder nicht mehr frei vibrieren können (...).

    Also wenn du im Halsbereich anspannst, dann ist dies der Fall. Auch wenn du nachem Singen heiser bist.
     
  8. just_feel_the_beat

    just_feel_the_beat Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.08.05   #8
    Aha ... wieder was dazu gelernt. Danke!

    Nur der korrekt halt halber: Ich singe nicht! Die Qualen, die andere dadurch erleiden müssten wären zu immens! ;)

    greez
    Franz
     
  9. bleedingscars

    bleedingscars Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.10.05   #9
    aber arg unterschiedlich klingen gute sänger oder sogar die meisten an unterschiedlichen tagen nicht (vorausgesetzt dass sie nicht irgendwie krank sind) es sei denn sie sind richtig nervös
    natürlich werden bei gefühlvollen songs manche teile mal stärker mal schwächer betont aber im großen und ganzen klingt die stimme sehr ähnlich(oder täusch ich mich da? bei vielen bands auch bei live aufnahmen bleibt die stimme vom sänger/von der sängerin irgendwie fast gleich)
    wegen der stimmung sollte man die songs schon an einem tag aufnehmen find ich
    am besten ist wenn man sich am aufnahmetag genauso fühlt wie im song
     
  10. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 17.10.05   #10
    Nicht so arg unterschiedlich, dass man über ein Livekonzert hinweg eine große Veränderung hören würde. Das ganze bezieht sich auf die Situation, dass innerhalb eines Songs mehrere verschiedene Takes benutzt werden. Das hört man schon bei sehr subtilen Änderungen.

    Jens
     
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