Tod in der Musik

von fåñåtiç 1, 05.11.06.

  1. fåñåtiç  1

    fåñåtiç 1 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.11.06   #1
    Hi, ich muss für Ethik einen Kurzvortrag machen zum Thema "Tod in der Musik" also was damit zusammenhängt, aber im Internet kann man lange suchen...

    Könnt ihr mir vieleicht etwas helfen mi einigen fakten? Wie kann man zu diesem Thema etwas erzählen? Ich habe beriets einige Beispiele aber mehr auch nicht...
    Alex
     
  2. kurticobain

    kurticobain Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.11.06   #2
    was meinst du mit tod in der musik? lieder in denen über den tod gesungen wird?
    falls ja könntest du ja erzählen was die leute dazu antreibt über solche themen zu singen
     
  3. SkaRnickel

    SkaRnickel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.11.06   #3
    Da würde ich als Stichwort einfach mal "Requiem" nennen. Das sind Stücke, die für Totenmessen geschrieben werden.
    Ansonsten kann man in der heutigen Popmusik sagen, gehen dieLieder über Liebe oder Tod...
     
  4. .s

    .s .hfu Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 05.11.06   #4

    oder meinst du (auch) dass die musik manche leute, die sie selber spielen kaputt macht??
    (nach dem Motto: sex,drugs,rock'n'roll)
    also das die musiker, weils denen so "gut" geht an der eigenen kotze ersticken?
     
  5. fåñåtiç  1

    fåñåtiç 1 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.11.06   #5
    eigentlich über alles, was ihr gerade erzählt habt. einmal wohl was die leute dazu bewegt, worüber es in den lieder meistens geht und auch, was vieleicht dirket mit den musikern ist.
     
  6. kurticobain

    kurticobain Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.11.06   #6
    naja spontan würde mir hier eigentlich nur kurt cobian einfallen ;)
    bei dem song you know you´re right wird offiziell gesagt, dass er ihn geschrieben hat weil er sich umbringen will. inoffiziell ist natürlich klar dass er ihn geschriebne hat weil er sich von courtney trennen wollte. sowas könnte man doch mit einbauen. ich weiß zwar nicht ob das jetzt wirklich dazu passt aber da sieht man mal was musik anrichten kann -> selbstmord

    I will never bother you
    I will never promise to
    I will never follow you
    I will never bother you

    Never speak a word again
    I will crawl away for good

    I will move away from here
    You wont be afraid of fear
    No thought was put in to this
    I always knew it would come to this

    Things have never been so swell (schlimm)
    I have never failed to feel
    Pain [3x]

    You Know your Right [3x]

    I'm so warm and calm inside
    I no longer have to hide
    Let’s talk about someone else
    Steaming soup against her mouth
    Nothing really bothers her
    She just wants to love herself

    I will move away from here
    You wont be afraid of fear
    No thought was put into this
    I always knew to come like this

    Things have never been so swell
    I have never failed to feel
    Pain [5x]

    You know Your Right [17x]

    Pain [1x]
     
  7. fåñåtiç  1

    fåñåtiç 1 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.11.06   #7
    hi, danke. mir ist schleierhaft wie du nur auf kurt cobain gekommen bist lol :D
     
  8. kurticobain

    kurticobain Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.11.06   #8
    tja das war zufall:D gibts ja auch noch jimi hendrix, jim morrison, elvis. ich mein halt wohin einen die musik treiben kann. der ganze medienrummel, dann im fernsehen, radio. man steht unter druck um neue alben rauszubringen und das ganze zeug und dann kanns schonmal vorkommen, dass man sich die kugel gibt, falls das irgendwie zum thema passt:screwy: naja
     
  9. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 05.11.06   #9
    Es gibt ganz enge beziehungen zwischen tod und musik, lies den schluss von TH.Manns "Zauberberg", höre Schuberts "Winterreise" und einige seiner anderen lieder, sein quartett "der tod und das mädchen", Wagners liebestod im "Tristan" und seine erlösungstheorie, Brahms "4 ernste gesänge", sein Deutsches Requiem, in vielen opern geht es um den tod, "Aida", miteinander zu sterben, "Rigoletto", wo sich jemand für einen anderen opfert. Richard Strauss "Tod und verklärung". Wieviele bäume hat der wald, er ist nicht zu übersehen !
     
  10. fåñåtiç  1

    fåñåtiç 1 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.11.06   #10
    hi, vielen dank nochmal.
    beispiele habe ich jetzt erstmal genug, jetzt muss ich nur noch etwas erklärungen dafür haben :)
     
  11. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 05.11.06   #11
    Etwas musst du auch selber machen, ich verstehe solche aufgaben als vorstufe zu wissenschaftlicher arbeit. Also ran an den speck!
     
  12. .s

    .s .hfu Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 05.11.06   #12
    :great:schön gesagt:great:
     
  13. fåñåtiç  1

    fåñåtiç 1 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.11.06   #13
    ich habe trotzdem keine ahnung was ich da noch sehr viel mehr sagen soll, was hier erwähnt wurde.. gut ich könnte sicherlich 1h beispiele geben :) :D
     
  14. CMatuschek

    CMatuschek Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.11.06   #14
    dazu fällt mir noch der acdc-sänger Bon Scott ein
     
  15. JonyBlub

    JonyBlub Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.11.06   #15
    nimm doch noch John Bonham mit rein ...sag was üebr die .. und naja .. be dne meisten toten tollen war ja wohl der eigene mageninhalt die totes ursache ^^ .. was ich irgenwie erwähnens wert finde :D:screwy::screwy::screwy::twisted:
     
  16. x-Riff

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    Erstellt: 07.11.06   #16
    Na ja:

    Wie lange ist denn ein Kurzreferat?
    Kannst Du einen Beispielsong bringen?

    Ich schmeiß jetzt ein paar Thesen in den Raum:

    1) Tod in der Musik wird genauso verhandelt wie Tod in der Lyrik oder generell der Literatur oder der Kunst.

    2) Das Spezifische bei Musik ist die direkte emotionalität durch Musik, die inhaltlich durch den Text ergänzt, erweitert oder kommentiert wird.

    3) Es gibt spezifische Musikformen, die sich um den Tod gerankt haben/entwickelt wurden:
    a) Requien (wie schon angeführt in einem Post oben)
    b) Trauerlieder, in denen der Toten gedacht wird (sage ich jetzt mal so).
    c) Ein Kanon von Liedern, die während der Totenfeierlichkeiten (Begräbnis etc.) den musikalischen Rahmen geben.

    Eigenschaften beschreiben: traurig, feierlich, getragen, ernst, etc.

    Exkurs möglich:
    Frühe Formen des Blues (siehe Autobiografie von Louis Armstrong): Leichen/Trauerzug hin zum Grabe traurig - vom Grabe her kommend zunehmend fröhlicher > wieder in das Leben einführend.

    4) Tod, Todessehnsucht, Jugend seit den 60er Jahren:
    a) "Live fast - die young" Ansiedlung des "Todes" als zunehmende Erstarrung durch das "Erwachsen-Werden" - Verherrlichung von Jugend, Aufbruch, Aufbegehren
    b) Drogen als Todessehnsucht (und in Verbindung mit a) als intensives Erleben vor der Erstarrung
    c) Protestsongs gegen Krieg als Wehren gegen den sinnlosen Tod, gegen die Aufopferung für "das Falsche" - die Aufforderung, zu leben und "das Richtige" zu leben
    d) Selbstmord als Freitod, als Erlösungsvorstellung sowie als "falsche Lösung".

    Beispiel könnte sein: This is the end von den Doors, Knocking on Heavens door von Dylan, Death of a clown (Autor kenne ich nicht), Seasons in the sun (dito)

    Thesen nehmen oder verwerfen, eigene Thesen oder Antithesen bilden, irgendein Fazit ziehen.

    x-Riff
     
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