Töne auf der Gitarre

von RG-Jule, 15.11.07.

  1. RG-Jule

    RG-Jule Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.11.07   #1
    Hallo,

    ich habe mir vorgenommen, die Lage der Töne auf dem Griffbrett auswendig zu lernen.
    Gibt es abgesehen von der Reihenfolge c,d,e,f,g,a,h,c irgendein System, wodurch man es sich besser merken könnte?
     
  2. RG-Jule

    RG-Jule Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.11.07   #2
    Im selben Moment kam bei mir auch schon die Erleuchtung ^^...
    tut mir leid, der Thread kann gelöscht werden.

    Es gilt immer die Reihenfolge c,d,e,f,g,a,h,c ,wobei zwischen jedem Ton (bis auf E und H) ein cis bzw dis bzw fis etc. kommt :)
     
  3. Blue Gator

    Blue Gator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.11.07   #3
    Eine recht witzige Methode habe ich hier im Board gefunden:
    https://www.musiker-board.de/vb/faq...-alle-noten-auf-dem-griffbrett-auswendig.html
    Kannst ja mal schauen, ob du damit was anfangen kannst. Ich persönlich denke zu langsam für sowas, aber vielleicht bist du schneller.

    Mir hat seinerzeit letzten Endes nur Auswendiglernen mit der Gitarre in der Hand (so dass man gleich noch den visuelen Reiz dazu hat) geholfen. Es ist halt so, dass du nachher vor allem bei Improvisationen keine Zeit mehr hast, dir mit irgendwelchen Eselsbrücken herzuleiten, was das gerade für ein Ton ist. Du musst einfach wissen: "7. Bund auf der G-Saite ist nen D". Ohne Nachzudenken. Genauso, wie du am Klavier ne Taste drückst und weißt, was das für ein Ton ist. Um ein wenig Auswendiglernen und einen gewissen "Drill" wirst du also nicht herumkommen.

    Ich empfehle häufig Folgendes: Nimm dir nur einen kleinen Bereich des Griffbretts - 4,5 Bünde. In diese Bünde legst du jetzt eine Pentatonik-Skala. Dann spielst du Ton für Ton die Skala und überlegst dir dabei, was für Töne du spielst. So lernst du einerseits das Griffbrett kennen, anderseits vertiefst du die Pentatonik.
    Eine ähnliche Methode wäre, dass du dir ein paar deiner Lieblingslicks nimmst und dann schaust, aus was für Tönen sie eigentlich bestehen. Wichtig ist, dass du nicht nru stumpf lernst: "H-Saite: 1. Bund C, 3. Bund D..." Sowas ist schwer zu merken, Wenn du jetzt eine Melodie im Kopf hast und weißt "Der Hauptriff von "Iron Man" beginnt mit H, das liegt auf der e-Saite im 7. Bund" hast du eine Verknüpfung hergestellt. Und das hilft beim Lernen.

    Diese Methode kann man noch ausweiten, indem man möglichst oft versucht, m Kopf mitzuverfolgen, was für Noten man spielt. Am Anfang wird das nicht synchron mit dem Spielen gehen. Da musst du dich hinsetzen und das Ton für Ton nachvollziehen. Dann kommen die "aha-Erlebnisse", wo du einen Ton zwischendurch spontan erkennst. Und in ein paar Wochen spielst du Gitarre, als würdest du Tasten am Klavier drücken.

    Ansonsten: Nicht verzweifeln - du wirst nicht das Griffbrett in einer oder zwei Wochen perfekt lernen können. Das braucht Zeit. ABer du musst nur 12 Bünde lernen - dann wiederholt sich alles. Und du brauchst auch nur 5 Saiten zu lernen...
     
  4. BenChnobli

    BenChnobli Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 15.11.07   #4
    Sonst kannst du dir auch Merksätzchen als Eselsbrücke bilden (sowas hilft mir immer)
    z.B:
    5. Bund: Auf Dieser Gitarre Chaotet Ein Affe (damit bin ich gemeint, nicht du ;))
    7. Bund: Hole Eine Andere Dose Fische Her
    etc. nach deiner Phantasie. Zwischen den Sätzchen (wie in diesem Beispiel der 6. Bund) kann man dann leicht aus dem Kopf rechnen.

    Vielleicht hilft es dir ja auch :)
    Gruss, Ben
     
  5. RG-Jule

    RG-Jule Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.11.07   #5
    Danke erstmal für die vielen Tipps :)!!

    Mich quält zur Zeit nur folgende Frage: Es gibt die Töne ja mehrmals auf der Gitarre. Zum Beispiel gibts das E auf der E-Saite(wenn man sie leer spielt) und im 7. Bund auf der A-Saite. Wenn ich jetzt eine E-Note sehe, woher weiß ich dann, welches E ich anspielen muss?
     
  6. BenChnobli

    BenChnobli Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 15.11.07   #6
    Du hast normalerweise vier E's auf deiner Gitarre:
    [​IMG]
    Das tiefste, das ist die leere dicke E-Saite hast du nur einmal, das ist einfach. Alle anderen E's hast du mehrfach. Also das nächste z.B. im 12. Bund auf der dicken E, im 7. Bund auf der A und im 2. Bund auf der D-Saite. Hier musst du selbst entscheiden, was du drücken willst. Einerseits klingt das E auf der leeren dünnen E-Saite (das zweithöchste im Bild) ganz anders als dasselbe E im 9. Bund auf der G-Saite. Welche Klangfarbe gefällt dir besser? Wichtiger noch ist der Verlauf des Licks. Wo auf dem Griffbrett liegt deine Hand gerade und wo soll sie danach hin? Das kannst nur du wissen. In diesem Punkt haben es halt die Tasteninstrumentler einfacher als wir, bei ihnen gibt es jede Note ganau einmal pro Manual :)

    Gruss, Ben
     
  7. Hans_3

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    Erstellt: 15.11.07   #7
    Das E auf der A-Saite 7. Bund ist ja 1 Oktave höher als die tiefe E leer. Entsprechend steht ja die Note im Notensystem auch woanders ;)

    Was Anderes ist z.B.: leere Hohe E oder gleichklingend am 5. Bund H-Saite oder gleichklingend 9. Bund G-Saite oder 14. Bund D oder 19./A .... ?

    Das ergibt sich nur aus dem Zusammenhang mit den anderen (vorher und nachher) zu spielenden Noten. Wobei in manchen Fällen durchaus verschiedene Lagen und Fingersätze möglich sind. Extrembeispiel: Man kann z.B. eine Melodie auch nur auf 1 Saite spielen, statt die Töne wie üblich auf mehrer Saiten aufzuteilen, was zu einer anderen Klangwirkung führt.(Beispiel: http://www.youtube.com/watch?v=owW8VXV1-Yo)


    An diesem Punkt sind Saiteinstrumente sehr kompliziert - im Gegensatz zum Klavier z.B., wo jeder Ton nur einmal vorkommt und optisch alles logisch und geordnet vor einem liegt.
     
  8. gitisfun

    gitisfun Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.11.07   #8
  9. wishboneX

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    Erstellt: 15.11.07   #9
  10. Jiko

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    Erstellt: 15.11.07   #10
    Das ist die von mir bevorzugte Variante :D Erstens klingen die Töne ähnlicher, als wenn man z.B. beim Melodiespiel auf einer höhere Saite (evtl. eine blanke, die etwas höhenreicher klingt) wechselt und zweitens kann ich mir das einfacher merken, als wenn ich umdenken muss auf der nächsten Saite. OK - aber da kommt man oftmals auch nicht drum rum - man nimmt meistens also den passenden Ton, der einfacher zu erreichen ist - wenn man seine Hand also gerade im Bereich 7. - 10 Bund oder so hat, dann wird man ein E wohl eher auf der G-Saite im 9. Bund spielen, als auf der H-Saite im 5. ;)

    Ich persönlich spiele Melodien z.B. bevorzugt auf der G-Saite - C im 5. Bund ist sehr nett ;)
     
  11. Thundersnook

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    Erstellt: 16.11.07   #11
    Ich persöhnlcih finde noch folgende methode sehr interessant: hier musst du dir ledeglich die Noten der ersten beide saiten merken und dazu 2 Dreiecke ;) alles andere ergibt sich von selbst! ;)

    [​IMG]
     
  12. RG-Jule

    RG-Jule Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.11.07   #12
    Danke noch mals für die vielen Tipps :). Das von wishboneX gezeigte Programm find ich ziemlich gut ;). Werd da jetzt jeden Tag mal bisschen üben. Mal schauen, ob sich mit der Zeit was verbessert :).

    Die Variante von snookerkingexe find ich auch sehr interessant. Leider kann ich auf dem kleinen Bild kaum etwas erkennen (man kann es leider nicht vergrößern). Woher hast du das Bild?
     
  13. Jimi.Hendrix

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    Erstellt: 16.11.07   #13
    Das is aus Rock Guitar Secrets von Peter Fischer.
    Ein richtig gutes Buch; die Investion lohnt sich:)
     
  14. stickyfinger

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    Erstellt: 16.11.07   #14
    das beste ist auswendig lernen und jeden tag jammen:D
     
  15. doschdn

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  16. Thundersnook

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    uups^^ war das niedrigaufgelöste bild anscheinend^^ also hier nochmal in groß:
    ;) greets
     

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