Ton-Poti regelt ungewöhnlich (schecter)

von rogi, 07.12.07.

  1. rogi

    rogi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.12.07   #1
    Hallo Leute,

    hab mal eine Frage zu meiner Schecter Blackjack.
    Der Tonregler verhält sich ziemlich seltsam. Wenn ich den Ton von hell auf dumpf regeln möchte, dann passiert beim runterdrehen erstmal gar nichts . ich höre keinen Unterschied im Ton. Erst wenn ich bereits 2/3 der gesamten Umdrehung gemacht habe , kommt sehr schnell die Tonänderung . Das finde ich ziemlich unbefriedigend. Ich habe schon von progressivem Tonreglern gehört , aber das , was ich da habe ist sozusagen "ultra-plötzlich-progressiv".
    Liegt es am Kondensator ??? Soll ich den austauschen ? Wenn , ja , welche Kapazität soll da rein ? Ich kann hier die Kapazität am Kondensator nicht ablesen, steht nix drauf.

    Auf meiner Ibanez ist das so wie ich mir es vorstelle, nämlich eine stetig- lineare Tonänderung.

    Gruss
     
  2. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.12.07   #2
    Dazu brauchst Du einen logarithmischen Poti. Einfach einen mit dem gleichen Widerstand kaufen und tauschen, ist eine Sache von 10 Minuten wenn Du irgendwo einen Lötkolben rumliegen hast.
     
  3. rogi

    rogi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.12.07   #3
    Aber das will ich eben nicht. ich will doch, dass der Ton linear geregelt wird und nicht logaritmisch oder wie jetzt fast digital.
     
  4. leftyguitars

    leftyguitars Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.12.07   #4
    Ein logarithmisches Potentiometer dient eben dazu einen für's Gehör "linearen" Verlauf zu schaffen; wir hören nicht linear, und ein log. Poti gleicht das aus

    siehe: Poti-Workshop bei Rockinger

    der Abschnitt über Drehrichtung von Potentiometern.
     
  5. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.12.07   #5
    Das menschliche Gehör ist logarithmisch.

    EDIT: oops, Lefty war schneller :)
     
  6. Slideblues

    Slideblues Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.12.07   #6
    Hi,

    genau DAMIT lässt sich das Problem lösen ...:great:

    Neues logarithmisches Poti von CTS oder (gleiche Qualität nur günstiger) Alpha und dann "passt" das schon.....Der Unterschied ist wirklich wie zwischen einem Küchmesser und einem Skalpell......:eek:

    Gleich denn noch nen schönen Mallory Cap einlöten.......(I Love that Voodo Cap)

    Kriegst alles bei "Musikding.de" billiger als z. B. Rockinger.....

    Ciao, Peter
     
  7. rogi

    rogi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.12.07   #7
    ich denke, dass das menschliche Ohr die Lautstärke logaritmisch hört , aber nicht die Tonfrequenz. Das wäre mir neu.

    Aber dennoch, Danke für die Hinweise.
     
  8. Slideblues

    Slideblues Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.12.07   #8
    Wie dem auch sei......

    der Unterschied zwischen Lin und Log beim poti, sowohl Volumen als auch Tone, sind schon gewaltig....!

    Probiere es doch einfach mal aus, bei 1,30 für ein 250 bzw. 500 K (log) Alphapoti, kann doch nichts schief gehen.

    Auf der anderen Seite........"Watt geit mi datt an" :D

    Ciao, Peter
     
  9. rogi

    rogi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.12.07   #9
    ja , werde ich machen.

    ich will auch ev. andere Kapazität des Kondensators ausprob.

    Mich wundert es nur, dass in einer neuen Gitarre nicht gleich so eine "normale" Tonregelung eingebaut wird. Hat niemand sonst so ein stark nicht lineares Tonregel-Verhalten an seiner Gitarre ?
    Bin ich der einzige? Oder ist einfach der Poti oder Kondensator kaputt?
     
  10. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.12.07   #10
    Jede Frequenz hat entsprechend eine eigene Lautstärke, wenn du diverse Frequenzen leiser machst nimmt man das eben auch wahr.
     
  11. Slideblues

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    Erstellt: 07.12.07   #11
    Du bist nicht der Einzige.....

    Warum wird denn wohl das Tonepoti von den meisten Gitarristen "ignoriert" weil's meistens eh nichts bringt......."Dreh, Dreh, Dreh, Dreh, Dumpf-Muff", ich habe mir da Früher nie Groß Gedanken darüber gemacht.....

    Seit einigen Jahren aber festgestellt, mit welch einfachen Mitteln, dem Sound der Gitarre beizukommen ist.....

    Wegen der wohl einfacher / billiger zu beschaffenden linearen Potis, werden die halt einfach in den meisten Gitten verlötet, Frei nach dem Motto..."Merkt eh Keiner, solln die sich doch lieber neue und teure PU kaufen, wenn's nicht klingt....." :screwy:

    Probiere mal die Mallorys aus, sind nicht soooooooo teuer und klingen net schlecht (habe schon einiges an Caps ausprobiert und die Mal. gefallen mir am besten.

    Ciao, Peter
     
  12. Bierschinken

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    Erstellt: 07.12.07   #12
    Ob nun Mallory´s, Sozo´s, Orange Drops oder sonstwas....wichtig ist vor allem mal die Kapazität!

    22nF sind in 99% aller Gitarren verbaut was meines Erachtens viel zu viel ist. Hier kann man kaum regeln, sondern hat nur viele Höhen oder Muff.
    Nehmt mal nen Wert zwischen 1nF und 10nF, da bekommt der Tonregler direkt ne andere Güte.

    In Sachen Tone-Poti bevorzuge ich übrigens lineare.
    Logarithmische Poti´s können da gut sein, da ist aber die Frage welchem Logarithmus sie folgen.
     
  13. rogi

    rogi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.12.07   #13
    Ist genau was ich auch noch zusätzlich machen möchte, da ich viel mit dem Tonregler experimentiere. Würde mich eben interessieren, wie sich der Sound mit den verschiedenen Kapazitäten des Kondensators ändert. Ich will mir daher mehrere Kaufen und Stück für Stück ausprob.
    Danke
     
  14. Slideblues

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    Erstellt: 07.12.07   #14
    Yes Sir......:D

    natürlich ist die Kapazität entscheidend......da hilft in der Tat nur "Probieren geht über Montieren" oder so....

    220 pF bis 1 nF am Volumenregler und 1 bis 10 nF für den Ton...sind schon mal ein guter Ausgagswert zum ausprobieren....habe bei der Gattung der "gemeinen Tellys" aber auch schon mit Werten bis zu 47 nF gearbeitet. :eek:

    Ciao, Peter
     
  15. Bierschinken

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    Erstellt: 08.12.07   #15
    Für´s Volume würde ich kleiner bleiben. Da sind mir 100pF je nach Gitarre schon zuviel.
    Ich würd da eher 47pF - 330pF sagen, es sei denn man möchte diesen sehr höhenreichen Sound bei zugedrehtem Volume.

    Aber Ausnahmen bestätigen die Regel, wie du schon gemerkt hast mit der Tele.
    Jenachdem ist auch ein R in Serie zum c ganz nett, aber das ist halt meist tüftelei für Freaks ;)
     
  16. Slideblues

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    Erstellt: 08.12.07   #16
    Ja, das kann auch schon mal ein "Faß ohne Boden" werden.......

    habe hier jetzt für einen Kollegen eine "ABM Slider" auf Vordermann gebracht....

    da kamen wir dann beim Volumen auf nen 680 pF Silver Mica + 150 K Widerstand und einen
    5 nF Wima beim Tonepoti.

    Ciao, Peter
     
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