Tonabnehmer Querflöte

von Thomas30S, 21.05.08.

  1. Thomas30S

    Thomas30S Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.05.08   #1
    Hallo zusammen,

    kennt von Euch jemand einen Tonabnehmer für eine Querflöte? Oder ist dafür ein Mikro besser geeignet?

    Gruß Thomas
     
  2. GEH

    GEH MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 21.05.08   #2
    Einen "Tonabnehmer" für Querflöten gibt es glaub nicht wirklich. :)
    Wenn, dann ist das ein kleines Schwanenhalsmikro o.ä., das über den Klappen positioniert wird.
    Wer nicht wirklich mobil auf den Bühne sein will, braucht das nicht.

    Wenn es wie bei Deiner Geigenfrage um den Kirchenevent geht, dann stell ein Mikro davor und gut ist.

    Du könnest jetzt höchstens die Frage an alle Querflötisten hier im Forum richten, mit welchen Mikros eine Querflöte gut klingt?
     
  3. Thomas30S

    Thomas30S Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.05.08   #3
    Ok, wer hat vorschläge für Mikros bei Querflöten?
     
  4. claude69

    claude69 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.05.08   #4
    Hallo,

    kanns du es nicht mit einem dieser kleinen Mikros zum anklipsen versuchen?Solche wie sie bei Saxophonen zum Einsatz kommen?

    LG
    Claude
     
  5. wiesenforce

    wiesenforce Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 30.05.08   #5
    Von SD systems gibts welche..

    schau doch einfach
    http://www.sdsystems.com/
    hier nach. da gibts ein eine produktbschreibung und auch eine liste von den läden, wo man SD-Systems Mikros kaufen kann
     
  6. JazzyD

    JazzyD Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.06.08   #6
    Hi Thomas,

    die Mikros von SD Systems sind angeblich sehr gut. Allerdings ist zu bedenken, dass Du mit einem Clip-On Mikro leicht in irgendwelche Monitore gerätst, d.h. auf der Bühne kanns schon mal ordentlich koppeln. Das Entrée aus dem Off was man mit einem solchen Mikro erreicht ist aber schon cooooool :great:

    Allerdings ist es schwierig diese Mikros ordentlich einzupegeln. Querflöten sind in der unteren Lage sehr leise, in der oberen sehr laut, da der Pegel nach dem lautesten Ton eingestellt wird ist die tiefe Lage oft kaum noch zu hören, wenn man dann keinen eigenen Lautstärkeregler hat brauchts schon einen flotten Tontechniker.

    Ich habe mir mal Aufnahmen von Flötisten angesehen. Ian Anderson spielt mit einem Clip-On Mikro und hüpft wie ein Derwisch... wie er halt so ist ;-) Aber bei einem tiefen getragenen Stück auf der gleichen DVD spielt er über sein Gesangsmikro. Herbie Mann benutzt ebenfalls ein Mikro auf einem Stativ. Ich auch, es ist von Vorteil auch mal einen Schritt vom Mikro weggehen zu können. Die Webseite von Ian Anderson ist aber auf jeden Fall lohnenswert in Sachen Equipment wenn man ein bisschen Geld anlegen will, er gibt sehr detailliert Informationen zu seiner Verstärkung. Ich selber habe mich auch aus Kostengründen erst mal für eine Basisausstattung entschieden, die Klemm-Mikros sind schweineteuer und man kann sie nicht unbedingt vor dem Kauf ausprobieren.

    Soweit mein Halbwissen, ich bin Flötistin und keine Technikerin, wie man an diesem Beitrag unschwer erkennen wird :confused:

    LG, Dani
     
  7. GEH

    GEH MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 03.06.08   #7
    Für den ersten Forumsbeitrag war das ganz schön gut! ;) :great:

    Das mit dem unterschiedlichen Lautsärken bei oberer und unterer Lage kann ich mir gut vorstellen.
    Und erklärt auch gut, warum Ian Anderson je nach dem noch ein Mikro zu Hilfe nimmt.
     
  8. thomas s.

    thomas s. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.06.08   #8
    tonabnehmer gibt es nicht

    aus dem lehrbuch ist das optimalste ein kleinmembran kondensator

    dynamische mikrofone würd ich eher nicht empfehlen da die die höhen nicht so gut übertragen aber die höchste priorität haben natürlich die ohren

    bei clipmikrofone (auch wen es kondensator sind) würde ich vorsichtig sein da sind eher auf trompete sax optimiert sind aber hiert gilt halt auch probieren über studieren
     
  9. liebich

    liebich Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.11.11   #9
    Hallo, Da gibt es z.B. von Barcus Berry ein Flötenmikrofon, welches sehr praxisnah gebaut ist und auch nicht die Welt kostet.
    Der Tonabnehmer wird in die Querflöte verbaut, d.h. es gibt keine Einstreuung / Rückkopplung von eventuellen Monitoren.

    Das Rauschen, kann ein guter Mixer mit der entsprechenden Equalizer Einstellung eliminieren (High Cut). Flötentöne haben ja einen relativ grossen Grundtonanteil, und Obertöne sind da nicht so viele, wie bei anderen Instrumenten....

    Gruss
     
  10. shibboleth

    shibboleth HCA Holzflöten HCA

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    Erstellt: 25.11.11   #10
    Der Thread hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel :)

    Was diese Barcus Berry-Tonabnehmer angeht hab ich sowohl gute als auch vernichtende Kritiken gehört. Habs selber noch nicht testen können, leider. Ich sehe aber bei jeder Art von Mikrofonierung direkt an der Flöte viel eher die tiefen Frequenzen als Problem, also Körperschall durch die Finger. Das lässt sich mit einem Low Cut und dem Tiefen-Band vom EQ ganz gut in den Griff kriegen.

    Eine Sache fiel mir auf, wie gesagt, der Thread ist alt, aber:

    die Aussage ist eher praxisfern, der Klang ensteht am Mundloch und da muss man auch abnehmen (in Bühnensituationen zumindest), wenn man ein Mikro auf die Klappen richtet bekommt man viel Geklapper und wenig Ton.

    Ich mach's wie im Anhang gezeigt und habe ein kleines Mischpult auf der Bühne, mit dem ich selber ungewünschte Frequenzen aus dem Signal entferne. Funktioniert gut. In meinem Fall ists eine verkabelte Lösung, weil ich keine Funkstrecke brauche. Mit Funk gehts aber genauso.

    Gute stationäre Mikros für Flöte: Sennheiser MD 441 (dynamisch), Beyerdynamic M201TG (dynamisch) und MC 930 (Kondensator) oder, immer wieder gerne genommen und für Querflöte bewährt: SM58!

    Grüße,
    shib
     

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