tonabnehmer !?

von musiker_16, 20.08.05.

  1. musiker_16

    musiker_16 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.05   #1
    hallo

    kann man , wenn man in eine gitarre einen neuen tonabnehemer reinbaut , einen besseren klang erzuegen ?
    wenn ja , welche sind gute tonabnhemer !

    danke
    musiker_16
     
  2. AgentOrange

    AgentOrange Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 20.08.05   #2
    Ja, allerdings muss dazu die Gitarre an sich auch das entsprechende Fundament liefern. Wenn das Holz scheiße ist wird auch ein Tonabnehmertausch nicht viel bringen.

    Und es kommt drauf an was für ne Musik du machen willst. Und man sollte sich von neuen Tonabnehmern nicht zu viel erwarten. Man spielt nicht besser nur wenn der Klang bissl besser ist!

    Und was hast du bisher für ne Gitarre/amp?
     
  3. musiker_16

    musiker_16 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.05   #3
    das ich dadurch nicht besser spielen kann , das is klar !
    nur der klang ist vielleicht etwas besser !
    ich habe eine keiper !der vordere tonabnhemer klingt echt gut , aber der hintere ist etwas schwach , dazu habe ich einen 80 W vertsärker von harley benton !

    hauptsächlich spiele ich eher rockzeugs , also verzerrt !

    musiker_16
     
  4. deXta

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    Erstellt: 20.08.05   #4
    ach du scheisse


    Nichts gegen dein Equiptment aber wer hat dir den scheiss den angedreht???
    An deiner stelle würde ich schleunigst auf ne neue gitarre/amp sparen, klar, dass du neue Tonabnehmer willst.

    Also, sieh dich mal nach ner neuen Klampfe um!
     
  5. Joa

    Joa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.05   #5
    Durch nen heißeren HUmbucker kannst Du einiges mehr an Obertönen herausholen und den Amp im Spargang besser ausreizen. Zum Üben daheim nicht schlecht.

    Eine echte Klangveränderung gibts natürlich bei der Umstellung von Humbucker auf Singlecoil oder umgekehrt.

    Ansonsten unterscheiden sich die Markenhersteller bei gleicher Wicklung des PUs nur minimal.

    Mit oder ohne Kappe kann noch eine Veränderung bringen.

    Gruß, Joachim
     
  6. BiFi

    BiFi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.05   #6
    Ich würd lieber auf ne neue Gitte sparen, bringt imo viel mehr...
     
  7. deXta

    deXta Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.05   #7
    wie kommst du denn da drauf.
    Dem magnetfeld ist es relativ egal ob noch ein plastikkäpchen zwischen ihm und den saiten ist oder nicht:screwy:
     
  8. storms18

    storms18 Guest

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    Erstellt: 20.08.05   #8
    Ich hab irgendwo gelesen das durch die kappe weniger rückkoplung entstehen soll.

    Auserdem siehts besser aus:)

    Aber ist die kappe bei ner Epi Sg nicht aus metall?
     
  9. Joa

    Joa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.05   #9
    Kommt drauf an, aus welchem Metall oder Beschichtung die Kappe besteht, dann sie das Magnetfeld beeinflussen. :D

    Gruß, Joachim
     
  10. DrScythe

    DrScythe Endorser der Herzen

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    Erstellt: 20.08.05   #10
    Kauf dir nen EMG, dann klingt das ganze gleich wie alle Stars und Sternchen und obendrein ganz toll.. ;)

    Ne mal im Ernst: Wenn du nen 150€ Tonabnehmer in ne Sperrholzplatte einbaust, wird das genauso klingen wie ein 10€ PU in der Sperrholzplatte. Die andern haben recht: Spar erstmal auf ne neue Gitarre. Oder wenn du gut mit der Gitarre klarkommst auf nen besseren Amp. Leih dir mal vonnem Freund oder so ne richtig gute Gitarre und teste die an deinem Amp. Wirst vielleicht ne kleine Überraschung erleben ;)


    Ahja: Der Threadtitel ist auch nicht grade der beste...
     
  11. AgentOrange

    AgentOrange Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 20.08.05   #11
    Öhm, wenn du einfach nur ne Kappe draufknallst dann hast wenn du pech hast rückkopllungen ohne ende, dann musst den PU halt wachsen :D


    Und je nach material hast du auch leicht weggenommene Höhen.


    Würde dem threadersteller aber auch zu neuer git/amp raten
     
  12. musiker_16

    musiker_16 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.05   #12
    also würdet ihr mir allgemein davon abraten , einen neuen tonabnehmer einzubauen ?!
    oder ist es einen versuch wert etwas mehr aus der gitarre rauszuholen ?

    musiker_16
     
  13. DrScythe

    DrScythe Endorser der Herzen

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    Erstellt: 20.08.05   #13
    Nicht allgemein. Wenn du genau weißt, dass ein anderer Tonabnehmer eher deine Soundwünsche unterstützt, dann kannst du auch den PU wechseln. Allerdings kenn ich die Harley Benton Amps und allein n gutes Zerrpedal davorgeschaltet würde schon enorme Steigerungen ermöglichen, weil die interne Zerre für'n Arsch ist. Was genau willst du an deinem Sound denn verbessern, sprich was genau gefällt dir an deinem jetzigen nicht?
     
  14. musiker_16

    musiker_16 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.05   #14
    naja , möchte eien fetteren sound errreichen !spiele halt gerne richtig verzerrte sachen !
    hab das gefühl klingt momentan nen bisscehn schwach !
    also würde ein effektgerät die situation verbessern (eventuell) .obwohl ich das nich so glaube hab schon mit ner anderen gitarre auf dem amp gespielt ,klang eigentlich etwas besser .

    musiker_16
     
  15. DrScythe

    DrScythe Endorser der Herzen

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    Erstellt: 20.08.05   #15
    Also ich hab bei nem Kollegen mit meiner Ibanez mit dem SH-6 und seiner Rich gespielt und es klang beides scheiße :D
    Aber fetter...so in die Richtung Rammstein/MetallicA(mit guter Produktion) und Konsorten? Dann musste nämlich außer Runterstimmen, ein wenig EQ-Einstellungen und vielleicht halt nen Verzerrer für ne extremere Zerre nich viel machen^^
    Ich würd dir gerne mal Samples von meinem Zerrpedal schicken, aber ich kämpfe mit der Aufnahmequalität...*seufz*..das Teil bietet nämlich von deinem "fetten" Sound der richtig drückt, fuzzigem Gesumme und einfach dreckigem Rock einfach alles. Gib mir 1-2 Tage und ich recorde dir mal nen Direktvergleich: Amp-Zerre - Distortion Factory. (ABER: Die Vox-Zerre ist GEIL...nur halt nich grade was für meine Lieder in Drop C und D... ;) )
     
  16. musiker_16

    musiker_16 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.05   #16
    danke , da kann ich das ma richtig hören !
    also kann man sagen das nich gitarre schwach is , sondern der amp ????!!!!!
    und das mit dem tonabnehmer könnte man aber auch testen ?was gibts für gute tonabnehmer , kenn mich da nich so aus !

    musiker_16
     
  17. DrScythe

    DrScythe Endorser der Herzen

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    Erstellt: 20.08.05   #17
    Extrem viele. EMG, DiMarzio, Seymour Duncan von der Stange und dann natürlich Spezialanfertigungen (da fallen mir spontan aber keine Hersteller ein). Für Zerre ist der StegPU gebräuchlich deshalb:
    EMG 81, 85, 89. 60 und 61 sind für Hals konzipiert, wenn ich mich nicht irre. KANN man auch an der Bridge einbauen ;). Nachteil: Aktiv, ist schwer beide Tonabnehmer (Hals und Steg gleichzeitig zu betrieben)
    Seymour Duncan SH-4 (Jeff Beck), SH-6 (Super Distortion), SH-8 (Invader), SH-13 (Dimebucker)...also ab SH-4 eigentlich alles für Rock/Metal-Zerre gedachte PU's.
    DiMarzio...kenn ich mich nich aus ^^

    Also die Gitarre ist natürlich jetzt auch nicht das gelbe vom Ei, aber wenn du damit klarkommst, reicht sie noch ne Weile. Du kannst ja eher mit deiner Gitarre aus nem Dual Rectifier Rammstein-Sounds entlocken, als mit ner ESP RZK I aus deinem Harley Benton. Da ist wirklich eher der Amp Schuld. ^^
     
  18. DerOnkel

    DerOnkel HCA Elektronik Saiteninstrumente HCA

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    Erstellt: 20.08.05   #18
    Wirtschaftlich gesehen macht es keinen Sinn, eine billige Gitarre mit einem teuren Austauschtonabnehmer auszurüsten, egal ob es EMG, SD, DM oder sonst wer ist!

    Die klangliche Leistungsfähigkeit dieser billigen Bretter ist eben sehr beschränkt und eine gute Gitarre ist aus gutem Grund ein wenig teurer. 300 bis 400 Euro sollte man da schon mindestens ausgeben!

    Ob ein neuer Tonabnehmer wirklich eine klangliche Verbesserung bringt, ist immer mit einem gewissen Risiko verbunden. Wer da keine Erfahrung hat, ist auf die Aussagen von Herstellern und Verkäufern angewiesen und die wollen nur verkaufen! Wie ein bestimmter Tonabnehmer sich klanglich in einem Instrument auswirkt, kann man mangels verlässlicher Daten nicht vorhersagen, sondern nur ausprobieren. Wenn es nicht klappt, hat man das Geld erstmal in den Sand gesetzt.

    Wenn Du Deine Gitarre zunächst einmal behalten möchtest (mußt), dann lies mal Guitar-Letters II. Vieleicht hilft es ja.

    Manchmal kann man mit einer vernünftigen Einstellung am Amp und den Effektgeräten auch schon eine ganze Menge machen. Häufig wissen die (jungen) Gitarristen gar nicht, was da so alles möglich ist. Die meisten "ertränken" häufig alles in gewaltigem Gain. Weniger ist manchmal mehr!

    Eventuell bringt auch eine Veränderung des Abstandes der Tonabnehmer zu den Saiten etwas. Neben einer Veränderung der Lautstärke verändert sich dabei nämlich auch der Klang. Zu dicht sollte man die PUs allerdings nicht drehen, dann beeinflußt das Magnetfeld die Saitenschwingung und der Ton wird unrein, was sich besonders bei verzerrtem Betrieb negativ bemerkbar macht.

    Grundsätzlich denke ich aber, daß Dir Dein jetziges Equipment bestimmte Grenzen setzt. Eine größere Investition in diese Gitarre, würde ich persönlich nicht vornehmen. Spar Dir lieber das Geld und kaufe später eine bessere Gitarre. Nach ein oder zwei Jahren wirst Du dann auch viel genauer wissen, was Du wirklich brauchst!

    Ich habe zwei Jahre lang mit meiner ersten Oackland-Strat "gelitten" bis ich dann meine ES-700 gekauft habe, die ich auch heute noch mit Begeisterung spiele.

    Ulf
     
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