Transkription kurze Streicherläufe

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Ich versuche, die genauen Töne von zwei kurzen Streicherläufen herauszuhören

Ab --> E bei 2:58

Ich denke, dass es auf c anfängt und eine As-Dur-Tonleiter hochgeht, so etwa

1783762387300.webp


Die zweite Stelle ist E7 - A bei 3:25

Da könnte man sowas spielen
1783762445390.webp

Aber irgendwie glaube ich zu hören, dass die in der Mitte nochmal weiter unten anfangen, eine zweite Streichergruppe?

Könnt Ihr sowas raushören?

Bin übrigens durch @klangtauchers wunderbaren Beitrag darauf gekommen.
Was für schöne einfallsreiche Harmonien! Toller Song.
 

Also, ich höre nicht, dass die 3 Viertel in je 4 Subdivisions teilen.

Es gibt Visualizer, die alle Tonhöhen, inklusive Artefakte, über dem Zeitverlauf darstellen. Damit könnte man es auch genau sehen. Hab' nur leider gerade die URL nicht parat. Sonic Visualizer (Win/Lin/Mac)

Und vermutlich ist das eher vom Keyboard/Synthi ...
 
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Tja, Du lagst doch richtig :cool: Hier meine Analyse mit o.g. Sonic Visualizer.

1. mp3-File ermitteln
2. Sonic Visualizer einrichten
Die ersten 3 Fenster (im Bild rechts oben) sind Standard. Das Dritte mit den Wavforms shaltete ich über Show (Button rechts unten in der Pane) aus.

Das 4. über Layer/Add Melodic Range Spectrogram, mit den im Bild angegebenen Einstellungen. (Klickt man die 2. Pane wieder an, sieht man überlagert das Zeitraster in Weiß.)

3. Orientieren
Ein bischen anhören, ein wenig beobachten:
  • die Drums sind im unteren Bereich (charakteristisch Snare NUR auf "1")
  • die Stimme im mittleren Diagrammbereich, mit darüber liegenden parallerl verlaufenden Artefakten
  • wo ist also Deine Struktur?
Da bleibt nur der rechts in Gelb eingekreiste "Sägezahn", mit, mehr oder weniger geschätzten, 12 = 3(viertel) * 4(1/16-tel) Tönen. Damit ist Deine Zeitunterteilung in 1/16-tel bestätigt.

1783768379603.webp
 
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  • #4
Wow, das ist beeindruckend ;)

Die Streicher sind halt ziemlich "verschmiert" (weshalb ich auch vermute, das könnten damals noch echte Streicher gewesen sein - könnte aber auch durch die Effekte kommen), und deshalb schwer rauszuhören. Echte Sechzehntel höre ich da auch nicht, aber in etwa den Anfangs- und den Schlusston, und da passen dann 12 Töne dazwischen. So könnte man es spielen, aber für mich klingt das in der Aufnahme anders, ohne dass ich sagen könnte, was da genau passiert.

Auf jeden Fall erstmal danke für die interessante Analyse!
 
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Ich höre das erste Beispiel auch so, wie Du es aufgeschrieben hast, mit e - fis - gis am Ende.

Viele Grüße,
McCoy
 
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Auf jeden Fall erstmal danke für die interessante Analyse!
Gerne: Macht ja auch Spaß :cool:

Übrigens ... die Gesangsstimme hat im Ausschnitt auch einen interessanten Verlauf, wenn der Ton gehalten wird.
 
2. Sonic Visualizer einrichten
Die ersten 3 Fenster (im Bild rechts oben) sind Standard. Das Dritte mit den Wavforms shaltete ich über Show (Button rechts unten in der Pane) aus.

Das 4. über Layer/Add Melodic Range Spectrogram, mit den im Bild angegebenen Einstellungen. (Klickt man die 2. Pane wieder an, sieht man überlagert das Zeitraster in Weiß.)

Siehe auch diesen Folgebeitrag zum Sonic Visualizer.
 
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