Triples

von Don-Miguel, 23.12.06.

  1. Don-Miguel

    Don-Miguel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.12.06   #1
    Hey...
    Triolen sind doch immer wieder ws schönes...
    Allerdings hab ich da eine kleine Verständnislücke.

    Wo ist der Unterschied zwischen 16tel Triolen und triolischen 16tel?

    :cool:
     
  2. Drummer Ziesi

    Drummer Ziesi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.12.06   #2
    gar keiner. is beides des selbe, glaub ich *g*

    Ich lasse mich gerne eines besseren belehren, aber ich bin mir relativ sicher dass das das selbe ist :D


    Schöne Weihnachten allerseits, Ziesi.
     
  3. kernspinnerin

    kernspinnerin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.12.06   #3
    Nicht ganz, das sollten zwei verschiedene Dinge sein.

    Unter triolischen Sechzehnteln verstehe ich das Feeling, mit dem die (binären) Sechzehntel interpretiert werden sollen, nämlich, wie der Name schon sagt, triolisch oder auch ternär / geshuffelt.

    Diese triolischen Sechzehntel können also durchaus im Notenbild wie normale Sechzehntel aussehen, es muss dann allerdings ein Hinweis auf die ternäre Ausführung zu Beginn der Notation gegeben werden.

    Bei den 16tel Triolen hingegen handelt es sich um "echte" Triolen, die auch im Notenbild als solche zu erkennen sein sollten.
     
  4. Don-Miguel

    Don-Miguel Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.12.06   #4
    Ja, so in etwa stelle ich mir das auch vor^^
    Allerdings weiss ich jetzt immer noch nicht wie ich den Kram spiele.

    Wenn ich einfach gerade 16tel spiele und nun beginne 3 auf die vorherigen 2 Schlägen zu spielen, dann dürfte ich triolische 16tel haben, richtig?

    Und die 16tel Triolen sind schneller... Aber ich weiss nicht genau in wie fern.

    (ich hab schon lange gebraucht um die beiden Begriffe auseinander halten zu können^^)
     
  5. Astray

    Astray Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.12.06   #5
    Ich bin mir auch nicht so ganz sicher aber ich glaube bei ner triolischen 16tel spielt man eben die 16tel in Triolen, bloß ohne die Betonungen.

    Kann uns mal jemand aufklären ? :D
     
  6. furiousphil

    furiousphil Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.12.06   #6
    wie ist es denn notiert, was du spielen möchtest ?
    es hat ja schließlich wenig Sinn hier an Definitionen rumzurätseln, vor allem denk ich, dass diese beiden Begriffe von jedem anders interpretiert werden .... ;)
    deswegen: wofür musst du das wissen, gibt es was konkretes was du spielen möchtest etc .... ?
     
  7. S-k-y.F-i-r-e

    S-k-y.F-i-r-e Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.12.06   #7
    16tl im 4/4tl takt

    HgggHgggHgggHggg

    16tl Triolen im 4/4tl takt

    HggHggHggHgg

    H = Hit
    g = ghost

    wie man sieht felt einfach immer nur einge ghost...

    so spiele ICH Triolen...

    greetz und frohes Fest :rock: Flo
     
  8. furiousphil

    furiousphil Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.12.06   #8
    @Skyfire
    Das wären korrekterweise Achteltriolen :p
    und ich würde nicht akzentuierte Noten nicht gleich als Ghostnote bezeichnen ...
    aber ich glaub darum gehts hier gar nicht ^^
     
  9. schmuggla

    schmuggla Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.12.06   #9
    wenn etwas tenär gespielt wird, hat das noch lange nichts mit einem shuffle zutun!
    ein shuffle entseht erst, wenn man noch pausen einbindet - und shuffle können binär sowie tenär gespielt werden!

    zu der fragestellung: ich hätte den gleichen gedankengang gemacht wie ziese, jedoch finde ich die idee mit den verschiebenen schreibweisen intressant - jedoch wenn es so ist, wird beides gleich gespielt!
    beim jazz wird zB oft eine "triolische 16tel" verwendet, da alles binär geschrieben ist, aber tenär gespielt wird!

    und zu "wie man es spielt" - 16tel triolen sind nichts andres als 8tel sechstolen! (sextolen?:er_what: [soll kein witz sein - hab beie schreibweisen gefunden^^])
    das würde bedeuten:

    eine viertel wird in 8 achtel bzw 3 achteltriolen unterteilt!
    eine achtel wird in 2 16tel oder 3 sechzehnteltriolen unterteilt!
    wenn man binäre 16tel hat: bsp - SsssSsssSsssSsss (snare) sind die 16tel triolen dazu
    SsssssSsssssSsssssSsssss
     
  10. S-k-y.F-i-r-e

    S-k-y.F-i-r-e Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.12.06   #10
    oookay jetzt bin ich schlauer :)

    ja wusste nicht wie ich das anderes machen sollte ... :rolleyes:

    naja
    frohes Fest :rock: Flo
     
  11. Don-Miguel

    Don-Miguel Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.12.06   #11
    Ich hab letztens einen Schlagzeuger gesehen. Der hat halt triolische Fills gespielt. Sein Grundpattern waren dabei 6 triolische 16tel auf der Snare, 12 auf den beiden Toms und auf dem Standtom ist er dann schneller geworden, er meinte das wären dann 16tel Triolen. Wie man das Ganze aufschreibt weiss ich nicht, ich habs halt nur musikalisch nicht begriffen.

    Und sowas wie Sextolen oder oder Quintolen geht mir irgendwie quer am Sack vorbei, mit sowas kann ich mich mal beschäftigen wenn ich entweder professioneller Schlgazeuger werde (was wohl nicht der Fall sein wird^^) oder Rentner bin und nix zu tun hab. Jedenfalls kenne ich keinen der sowas freiwillig in seinen beat reinpackt^^
    Aber Danke für die vielen Antworten!
     
  12. schmuggla

    schmuggla Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.12.06   #12
    also sechstolen sind ja noch sehr nah mit triolen verwandt und somit sind die sehr oft (auch in mainstream lieder) zu finden...
    zB googoodolls oder einfach bei fast jedem lied im 6/8 oder 12/8 takt :)

    quintolen sind da schon eher ungewöhnlicher - weil 5er schritte sind für uns gradrhythmusdenkende europäer sehr ungewöhnlich!
     
  13. kernspinnerin

    kernspinnerin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.12.06   #13
    Ein Shuffle wird definitiv ternär und nicht binär interpretiert!

    Wenn also etwas geshuffelt/ternär/triolisch gespielt werden soll, ist damit die gleiche Umsetzungsweise gemeint.

    Was du mit den Pausen vielleicht meintest, sind die ausgelassenen Triolen, die man bei einem Shuffle natürlich nicht durchgängig im Rhythmus spielt.

    Ganz ausgeschrieben sähen die triolischen Sechzehntel dann so aus (siehe Anlage):
     

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  14. schmuggla

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    Erstellt: 24.12.06   #14
    also wikipedia stimmt dir zu :)

    trotzdem seh ich shuffle nicht nur in dem "rosanna"-feeling!
    beispiel samba + standart beckenfigur: 16tel auf einem becken und das e fällt weg! somit hat man x-xx x-xx x-xx x-xx! für mich ist das auch ein shuffle:er_what:
    weiterhin kannst du auch 16tel wie 8tel triolen shuffeln, was dann das hier zu folge hat:

    xx-x x-xx -xx-
    b--- b--- b---

    wäre ein binär gespielter shuffle, den man zB in einen 6/8 takt packen könnte...
    jaja...6/8 = triolisch aufgebauter 4/4 takt....
     
  15. kernspinnerin

    kernspinnerin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.12.06   #15
    Wo hab ich denn was von Rosanna geschrieben?
    Da ist ein Beispiel für (Halftime)-Shuffle aber es ging ja um die triolischen Sechzehntel. :D

    Wenn man eine solche Figur hat, wie von dir beschrieben (1-+-e), ist das noch lange kein Shuffle, sondern eine normale Sechzehntelfigur!

    Eine solche Rhythmik kommt z.B. im Jazz bei schnellen Tempi zum Einsatz, da werden die Triolen nämlich in Form von Achteln interpretiert (in diesem Fall dann 1-2-+-3-4-+).
    Ein richtiger Shuffle-Rhythmus ist aber wie gesagt in jedem Fall triolisch zu spielen!

    Gerade beim Samba ist es noch eine Spur komplizierter, da man dort ein Feeling hat, das zwischen binär und ternär liegt und sich eigentlich gar nicht korrekt notieren oder zählen lässt :D . Dafür muss man irgendwann einfach ein Gefühl entwickeln.
     
  16. schmuggla

    schmuggla Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.12.06   #16
    du hast nie was von rosanna gesagt, das ist richtig!
    ich wollt nur von den tenären shuffln weg :D

    aber hast wohl recht ;) bin da nicht ganz so bewandert :rolleyes:
     
  17. Chris____

    Chris____ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.12.06   #17
    IMHO:

    16tel Triolen und triolische 16tel sind im Prinzip das gleiche.

    Der Unterschied liegt meiner Meinung nach darin, dass eine Triole 3 Noten-/ Pausenwerte umfasst.
    Wenn man sagt eine 16tel Triole so meint man im Normalfall dieses 3er Päärchen.

    Während man 1 triolische 16tel nicht als 3 Notenwerte sondern eben als 1 Noten-/Pausenwert erkennt, als von dieser Gruppierung losgelöstes Objekt.

    Gruß
     
  18. HeinzR

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    Erstellt: 26.12.06   #18
    Hallo

    bin neu hier und habe schon was zum motzen:).

    bei der Sechstole wird jeder zweite Schlag der Triole gespielt, dabei kann auf dem ersten oder zweiten der Triole begonnen werden, besonders reizvoll ist auf dem zweiten zu beginnen, Hi-Hat bleibt auf der2 und 4, wie im Jazz üblich.

    Die Frage mit dem Shuffle hat sich ja erledigt, ist ternär und kommt grundlegend aus dem Swing.

    Damals, als ich noch jung war, haben wir alles binäre ( viertel, achtel, sechzehntel ) auch so aufgeschrieben, alles ternäre ( Triolen usw.) genauso. Werden heute tatsächlich sechzehntel binär geschrieben mit dem Vermerk, diese ternär zu spielen?

    Gruss
    Heinz
     
  19. schmuggla

    schmuggla Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.06   #19
    nein!

    beim jazz war es früher eigentlich so üblich, dass alles binär aufgeschrieben wurde, aber mit einem tenären feeling gespielt werden soll!
    heute ist es andersrum!

    frag mich, wie alt du jetzt bist, dass du es wieder andersrum in erinnerung hast ;)
     
  20. HeinzR

    HeinzR Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.12.06   #20
    Hallo

    nun bin ich halt schon 52, damals mit goldigen 17 Jährchen hab ichs bei meinem Jazzschul-Lehrer noch so gelernt, ternär geschrieben und gespielt, binär geschrieben und auch so gespielt. Er meinte damals, die ternäre Schreibweise drücke eben genauer aus, was sich der 'Kompinist' so vorstelle, ein Feeling hinein zu interpretieren sei nicht immer erwünscht.

    Sodenn stimmt es offenbar heute wieder mit meiner damaligen Ausbildung überein.

    herzlichen Dank für deine Antwort

    Gruss
    Heinz
     
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