Tropenholz Beim Gitarrenbau

von HellToPay, 13.11.04.

  1. HellToPay

    HellToPay Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.11.04   #1
    Mich würde interessieren, ob jemand Ahnung hat, auf welche Art und Weise Gitarrenfirmen wie zum Beispiel Fender oder Gibson ihre Tropenhölzer schlagen. Gibt es da ökologische Konzepte oder muß für eine Gitarre aus Mahagoni gleich ein ganzer Waldstrich in der Größe eines Fußballfeldes dran glauben. Vielleicht habt ihr ja irgendwelche Links, die mich bezüglich dieses Themas aufklären können, denn meiner Meinung nach wird dieser Sache viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt.
     
  2. RAGMAN

    RAGMAN Mod Emeritus - Gitarren Ex-Moderator

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    Erstellt: 13.11.04   #2
  3. Cryin' Eagle

    Cryin' Eagle Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 13.11.04   #3
    Ich weiß nur, dass bestimmte Firmen das ein oder andere Holz nicht mehr verbauen dürfen; hab ich zumindest mal irgendwo auf einer offiziellen Seite gelesen.

    Ob sich das ganze Problem beim Mahagoni stellt weiß ich nicht. Ich denke, dass vor allem Palisander ein gefragtes Tropenholz ist, ich bin allerdings kein Holzexperte - nur ne Vermutung.

    Ich kann mir allerdings echt nicht vorstellen, dass jede Gibson aus Tropenholz ist.
     
  4. nike_esp

    nike_esp Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.11.04   #4
    Greenpeace lässt grüßen ... irgendwann werden die Gitarrenfirmen manipuliert. :D
     
  5. Grottenolm

    Grottenolm Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.11.04   #5
    Mahagoni ist Tropenholz, Palisander ist Tropenholz, Ebenholz kommt, soweit ich weiß, auch aus Afrika. Und in Afrika wird zu 90% unkontrollierter Raubbau an Regenwaldholz betrieben, von welchem auch viele "seriöse" Firmen profitieren.

    In Brasilien gibt es soweit ich weiß eine staatliche Ausfuhrbeschränkung mit stärkeren Kontrollen auf Honduras Mahagoni und Rio-Palisander. Das heißt aber nicht, dass Raubbau ausgeschlossen ist.

    Zudem brachte Gibson bisher nur eine einzige Serie heraus, die aus FSC zertifiziertem Holz bestand (bei FSC kann man sich quasi darauf verlassen, dass es umweltfreundlich geschlagen wurde) und das war die Smartwood Serie.

    Ich weiß nicht, zu wie großen Teilen der Musikinstrumentenbau am Tropenholzverbrauch beteiligt ist, aber ich denke, wenn man für das Holz eine sinnvolle Verwendung gefunden hat, dann als Tonholz. Für Leute, die sich aus optischen Gründen eine Treppe aus Mahagoni ins Haus bauen, hab ich überhaupt kein Verständnis.
    Dennoch spiele ich selber eine Les Paul, bin aber der Meinung, dass man so wenig Tropenholz wie möglich erwerben sollte. Ich würde also niemals eine billige Gitarre aus Tropenholz kaufen, da ich das als Verschwendung ansehe.
     
  6. PODrocks

    PODrocks Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.11.04   #6
    Ich denke auch, dass sich die meisten Gitarrenfirmen in Frage Tropenholz die Hände schmutzig machen.
    Hinzu kommt warscheinlich noch, das sie es nicht einmal so sehen(sind ja meist Amerikanische Firmen, die in Fern Ost produzieren).

    Bin nicht froh über die Sache, aber die Preise sehen kanz anders aus, wenn sich auf einmal die Holzkosten vervielfachten :( .
     
  7. Beast_of_Prey

    Beast_of_Prey Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.11.04   #7
    Also ich hab mal gelesen das Tropenholz zu 94% für Möbel geschlagen wird.
    Gitarren waren nur knapp 1%, da können wir vielleicht noch behruhigt schlafen
     
  8. Szczur

    Szczur Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.11.04   #8
    Also ehrlich gesagt, find ich das überhaupt nicht verwerflich wenn Tropenhölzer für Musikinstrumente verbraucht werden, das muß sich beim Preis natürlich auch niederschlagen nicht das Johnson auf einmal anfängt mit Tropenholz 300€ Gitarren herzustellen die dann nach 5 JAhren im Trash landen. Was ich aber nicht "pack" ist Tropenholz als Möbel also das mach ich persönlich nicht mit, und generell schau ich das ich jegliche art von unnötigem Holz in meinem Haushalt vermeiden kann..............Mülltrennung etc. pp
     
  9. Grottenolm

    Grottenolm Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.11.04   #9
    Wobei Mahagoni wahrscheinlich eben so gut durch das (allerdings teurere) Walnuss ersetzt werden könnte, ohne dass jemand den Unterschied merkte.
     
  10. the_paul

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    Erstellt: 14.11.04   #10
    das wird aus den verschiedensten gründen wahrscheinlich nie geschehen. walnuß läßt sich schwerer verarbeiten als mahagoni und neigt mitunter dazu sich zu verdrehen - das ist für instrumente natürlich alles andere als nützlich. zum anderen wird walnuß hauptsächlich für gewehr- und pistolengriffe genutzt und das ist eine weitaus größere industrie als die für instrumente mit einer größeren lobby. das wirklich gute holz ist da viel zu teuer.
     
  11. Szczur

    Szczur Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.11.04   #11
    kerry holz aus Australien soll angeblich das härteste Holz sein, aber auch unter Naturschutz und nur sehr wenig abbau...........
     
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