Übersicht der Amp-Sound-Charakteristika von diversen Herstellen ?

von greg68, 10.05.19.

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  1. greg68

    greg68 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.05.19   #1
    Hallo Zusammen,

    gibt es eigentlich eine Quelle (die ich so noch nicht entdeckt habe) wo mal zusammengefasst ist welcher Hersteller welche Sound-Charakteristik verfolgt? Ich frage mich z.B. (!) manchmal was einen Engl im Vergleich zu einem Laney ect. ausmacht, welche Zielgruppe durch welchen Amp-Hersteller bedient wird.

    Viele Grüße
    Gregor
     
  2. crazy-iwan

    crazy-iwan Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 10.05.19   #2
    Du meinst die Klischees, die gerne in Foren verteilt werden? ;)

    Die meisten Hersteller haben verschiedene Modelle im Angebot, die, Überraschung, verschiedene Stile und Charakteristiken abdecken.
    Deswegen kannst Du das seltenst nach Hersteller kategorisieren.

    Nimm mal n Fender Twin und stell n Bassbreaker daneben, oder n Laney Ironheart neben nem Lionheart, jeweils völlig verschiedene Welten.
     
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  3. Rotor

    Rotor Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.05.19   #3
    Da hilft nur anhören, am besten noch testen.
     
  4. Captain Knaggs

    Captain Knaggs Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.05.19   #4
    Mein Fender Bassbreaker 18/30 klingt so ähnlich wie ein Marshall Plexi oder Vox AC30, je nach Kanal, insofern wären solche Übersichten ziemlich sinnfrei:)

    Eventuell solltest Du Deinen Threadtitel nochmal überarbeiten, solange Du noch kannst, entweder "diverser Amp-Hersteller" oder gleich generell präziser:)
     
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  5. Clipfishcarsten

    Clipfishcarsten Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.05.19   #5
    Die Klischees der Amp-Hersteller betreffen immer nur ganz bestimmte Modelle.

    Spricht man z.B. bei so Sachen wie Mesa/Boogie vom "typischen Cali-Sound" meinen die allermeisten eigentlich entweder nur den Rectifier - weil er für britische Verhältnisse weniger Mitten hat, eine trockene und "dicke" Verzerrung liefert etc. - oder auch den Mark II-V...sprich die meistverkauften Modelle der Firma.

    Gibt aber immer wieder von jedem Hersteller Geräte die sich an andere Soundgenres annähern, deswegen ist es unmöglich da eine komplette Generalisierung vorzunehmen.

    Ganz im Gegenteil: Teilweise sind sich "typisch amerikanischer" und "typisch britischer" Sound gerade bei populären Modellen näher als man denkt. Ein alter, dick aufgerissener Marshall JCM800 kann sowohl "typisch britisch" als auch mit einem geeigneten EQ/Boost klingen wie ein Peavey/Rectifier. Basiert ja im Ursprung alles auf der gleichen/ähnlichen Plattform.
    Hör dir mal das erste Album von Volbeat an, da meint man auch nicht dass das Marshalls sind.

    Noch schlimmer wird es bei moderneren/kleineren Firmen, weil die sich gar nicht mehr an die vorgegebenen Marschrouten halten. Da gibts dann so Bezeichnungen wie "Fender Clean mit britischem Hi-Gain" :dizzy::D.
     
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  6. Hauself Zwo

    Hauself Zwo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.05.19   #6
    Eine solche Aufstellung wäre zum einen immer unvollständig, zum anderen immer subjektiv.

    Da Hersteller ihre Produkte verkaufen wollen, bestimmt sich das Portfolio vor allem bei Artikeln, wo es um "ist gerade in" und "Gefallen" (und weniger um die pure Funktion) geht, nach dem Käuferwunsch. Was der Kunde nicht kauft, wird nicht (oder zumindest nicht lange) produziert. Denn letztlich bestimmt der Gewinn, ob und wie lange eine Firma auf dem Markt bleibt - mangelnde Käuferakzeptanz zieht da schnell den finalen Stöpsel.

    Wenn also "mein Firmenphilosophie-Sound" (so muss das klingen!) nicht mehr gefragt ist, kann ich entweder einen Amp mit einer anderen Charakteristik auf den Markt bringen oder mir irgendwann einen anderen Job zum Geldverdienen suchen und 5 Custom-Amps im Jahr nebenbei basteln (für die, die einen wollen). Deswegen bauen Firmen verschiedene Amps, und ein Fender Super Champ klingt anders als ein TwinReverb oder ein Bassman.
     
  7. greg68

    greg68 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.05.19   #7
    Ja okay ist wahrscheinlich illusorisch eine solche Aufstellung zu suchen. Bei Klampfen ist das wahrscheinlich leichter zu machen weil die PU-Ausstattung, Mensur und Holzart schon erahnen lässt wohin die Reise geht. Okay, vielen Dank trotzdem
     
  8. DH-42

    DH-42 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.05.19   #8
    Ich finde schon, dass man etwas über die Hersteller sagen kann. Man muss es dann nur etwas genauer spezifizieren und sagen, dass sich der "Vox Sound" auf die AC Serie bezieht, ein Nighttrain aber anders klingt. Oder dass das oft genannte "Fender Clean" eher die Modelle Twin oder Deluxe statt den Bluesbreaker meint. Bei Marshall gibt es nur wenige Modelle, die sich deutlich von dem bekannten Grundcharakter unterscheiden, wobei es da sicher mit JTM45 / JCM800 unterschiedliche Ausprägungen gibt. Bei anderen Herstellern wie z.B. Victory hat aber wirklich fast jedes Modell seinen eigenen Klang und man kann keine "rote Linie" des Herstellers nennen.
     
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  9. InTune

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    Erstellt: 10.05.19   #9
    Ok, klar möchte man immer gerne Raster schaffen und die Dinge einsortieren können, aber hier ist tatsächlich die Frage, ob das überhaupt einen Mehrwert liefert.
    Ist so "One Trick Pony" wie ein Plexi nun ein Blues-, Bluesrock-, Hardrock- oder Metal-Amp?
    Macht Engl nur Metal/Rock orientierte Amp?

    Die typischen Amps/Marken da in entsprechende Schubladen zu stecken, vereinfacht die Geschichte in IMO nicht mehr angemessener Weise.
     
  10. Myxin

    Myxin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.05.19   #10
     
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  11. crazy-iwan

    crazy-iwan Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 10.05.19   #11
    Es gibt den typischen Vox-Sound, aber damit kannst Du den Hersteller nicht gleich in ne Schublade tun - worum es hier aber geht.

    Und die Marshalls mögen je nach Spielweise in eine ähnliche Richtung gehen können, haben aber auch gravierende Unterschiede untereinander.
     
  12. OldRocker

    OldRocker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.05.19   #12
    hey,

    ...dazu kommt noch, dass Gitarristen teilweise einen so extrem eigenen Sound haben, dass die Charakteristik des Verstärkers vollkommen in den Hintergrund gedrückt wird.

    Mein anderer Klampfer ist zB so einer...er dreht total intuitiv ohne Backgroundwissen (überzeugter "Technikverächter") am Amp rum und hackt so prägnant auf seine Japan Strat ein, dass es nach ihm klingt. Er spielt nen Screamer-der klingt bei ihm komplett anders als ich ihn sonst je gehört habe, total nach Country-Blues-Rock`n Roll und sehr dreckig...aber er könnte sonstwas mit nem Zerrer spielen...

    Oder Brian May-klingt so ein AC30? Oder hör dir Rory Gallagher an-er spielte auf Tournee oft was da stand-in Deutschland sah man ihn mit Stramp oder PCL Vintage-was nix zur Sache tat-er würde heute auch mit nem Rectifier oder nem Savage klarkommen...

    Interessant sind auch alte Beat Club Mitschnitte, wo viele Bands über die zur Verfügung stehenden Orange Amps spielten...und trotzdem jeder Gitarrist nen total anderen Sound hatte.

    Wo sind nun die Amp Charakteristika?

    Gruss,
    Bernie
     
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  13. hans-jürgen

    hans-jürgen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.05.19   #13
    Je größer eine Herstellerfirma ist, desto breiter ist wahrscheinlich das Angebot an Amps, die auch unterschiedlich klingen können bzw. vom Firmen-Image weiter entfernt sind. Bei kleinen Firmen findet man eher die Ausrichtung auf einen bestimmten Sound, den man nachempfinden oder verbessern will. Siehe z.B. die Anfänge von Mesa Boogie, als es vor allem darum ging, laute Fender-Amps in kleine Combo-Gehäuse zu verpflanzen und sie dabei "cremig" klingen zu lassen. Heutzutage gibt es viele Amp-"Designer", die sich um den "Plexi"-Sound kümmern und/oder direkte Kopien anbieten. Nicht zu vergessen die digitalen "Modeling Amps", die ja bekanntlich heutzutage jeden bekannten Gitarrensound auf Abruf bereit stellen können, also könntest Du da fündig werden mit Unterschieden zwischen Engl und Laney. ;)
     
  14. chick guevara

    chick guevara Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.05.19   #14
    Am besten noch Laut :-)
     
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  15. OldRocker

    OldRocker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.05.19   #15
    ...und das ist sehr wichtig! Das Spielgefühl und die "Klangdichte" werden ab nem gewissen Arbeitspunkt charakterbildend-und dieser Arbeitspunkt bestimmt eben auch die Praxis bei old-Style Amps-die dann herrschende Lautstärke gehört zum Charakter des Amps.

    Selbst bei modernen Gerätschaften gehört das dazu-die alten Blackmores zB. (meiner ist etwas über 20J) fangen ab ca. Master 10:30 an böse und rau zu fauchen, ähnliches gilt für (gute) JCM800er-weshalb viele bei denen die 50Watt Versionen bevorzugen.

    Wenn man quer durch die "Amp-Landschaft" dann noch die Kombi mit unterschiedlichen Speakern und Cabinet-Konstruktionen berücksichtigt liegt auf der Hand, dass dein ursprüngliches Vorhaben einer "Charakter-Tabelle" schwierig werden dürfte...
     
  16. Ponti

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    Erstellt: 11.05.19   #16
    Mich würde ja mal der Klangcharakterunterschied zwischen einem "klassischen" Marshall und einem "klassischen" Orange interessieren.
    Hatte noch nie die Gelegenheit beide mal anzuspielen. Den Sound vom Marshall kenne ich über AC/DC Songs. Aber Orange?? Müssten beide nicht ziemlich ähnlich sein?? Beides eher HiGain...
     
  17. mowsende

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    Erstellt: 11.05.19   #17

    Schau dir diese beiden Videos doch mal an:

    Orange OR120:



    Marshall JMP 2204:




    Hier noch ein Vox AC50:



    Und noch ein Fender Bandmaster:




    Der Rest der Amps in unserer "Sounds Sick" Reihe sind eher ungewöhnlichere Modelle, aber schaut doch mal rein. :)




    Greets
     
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  18. Ponti

    Ponti Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.05.19   #18
    Super! Gleich vier Amps zum Vergleich, wobei der Fender dabei etwas rausfällt. Jedenfalls danke dafür! Vielleicht ist das jetzt eine Grundlage zum diskutieren!?
     
  19. Sashman

    Sashman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.05.19   #19
    Das habe ich auch immer gedacht, bis ich dann Mal gemerkt habe, dass mein lieblings AC/DC Sound von Mesa kommt (Razors Edge Tour)

    Grüße
    Sash
     
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  20. Ponti

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    Erstellt: 11.05.19   #20
    Ha! Dann ist man nicht gefeit von Vorurteilen! Hört sich dann der Mesa ziemlich nach Marshall an?? (...nur anders?;)). Ich dachte Marshall war das Vorbild für Mesa?!
     
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