Umkehrung von Tönen

von Lynx, 27.06.06.

  1. Lynx

    Lynx Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.06   #1
    Hallo,

    ich bin gerade dabei "Die neue Jazzharmonielehre" durchzuarbeiten und stehe noch ganz am Anfang. Es geht um um Komplementärintervalle. Wie diese gebildet werden habe ich denke ich verstanden. Man nimmt bestimmte Intervalle die zusammen eine Oktave ergeben.

    Nur verstehe ich diesen Satz nicht ganz. Er leitet das Ganze im Buch ein. Beim fettmarkierten Teil schaltet mein Hirn irgendwie ab. Wie kann man Töne umkehren :rolleyes: ?

    Dieselben zwei Töne können durch Umkehrung zwei verschiedene Intervalle erzeugen, die sich zur Oktave ergänzen.
     
  2. Lynx

    Lynx Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.06   #2
    Ok bin zufällig selbst drauf gekommen. Es ist ähnlich wie bei den Umkehrungen von Akkorden. Sobald der Ton um eine Oktave erhöht wird ändert sich das Intervall.

    c -> g (reine Quinte) -- Umkehrung --> g -> c (reine Quarte)

    Quinte (7HT) und Quarte (5HT) ergänzen sich dann zu einer Oktave (12HT)
     
  3. HëllRÆZØR

    HëllRÆZØR HCA-Harmonielehre HCA

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    Erstellt: 27.06.06   #3
    [Seite 14, wie ich gerade sehe]

    ...nicht die Töne werden umgekehrt, sondern das Verhältnis der Töne zueinander.
    Umkehrung bedeutet hier einfach, dass der Grundton zum Intervallton wird, und der Intervallton zum Grundton.

    Edit: Ups, zu spät
     
  4. MathiasL

    MathiasL HCA Harmonielehre HCA

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    Erstellt: 27.06.06   #4
    ...Hi,..ich finde die Formulierung auch eher ungl.gewählt,klarer: intervalle sind
    komplementär zueinander,also : reine Quinte /reine Quarte,..
    reine Prim/reine Oktave( Reine Prim auch eher akademischer Natur:-)) grosse Terz/kleine Sexte
    kleine Terz /grosse Sexte
    grosse Sekunde/ Kleine Septime
    kleine Sekunde / grosse Septime
    ..und nat. der Tritonus,bzw je nach Lage der Dinge die übermässige Quarte bzw verminderte Quinte...

    Sehr interessant ist,dass es genau diese Int.Paare sind ,die bei Gehörbildung gerne
    verwechselt werden,erst recht ,wenn es gilt ,es geht über einige Oktaven,insofern
    gehört hier besonderes Augenmerk drauf gerichtet...

    Grüße!
    Mathias
     
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