Umstieg von Helix Stomp auf Axe FX (gebr.) oder Axe FX2 (neu) lohnenswert (Sound) ?

von jojob38, 25.06.19.

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  1. jojob38

    jojob38 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.06.19   #1
    Hi zusammen,

    Ich habe einen Helix Stomp. Jetzt könnte ich für etwas über 400 Euro ein Axe fx bekommen. Wenn ich den Helix verkaufe passt das ganz gut. Spielen tue ich über eine line6 fullrange 112.
    Lohnt es sich den Helix abzugeben? Ist der Axe vom Sound her besser? Effekte ausser Tubescreamer benötige ich nicht.
    Oder lohnt es sich noch zu sparen und dann das Axe fx2 zu kaufen?

    Wer kann mir mit Rat zur Seite stehen?
    Eure Erfahrungen und Meinungen sind mir da echt wichtig.

    Danke euch schon mal
     
  2. Dusk666

    Dusk666 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.06.19   #2
    Hey,
    behalte das Stomp, beide Geräte bilden den Tubescreamer sehr akkurat nach.
    Bei einem Wechsel zum AxeFX würdest du wahrscheinlich keinen Unterschied heraushören.
    Mich würde mal interessieren warum du keinen echten TS benutzt?

    Gruß
    Dusk666
     
  3. jojob38

    jojob38 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.06.19   #3
    Hi

    Der tubescreamer im helix gefällt mir gut. Es geht mir mehr um die soundqualität der Amps.

    Gruss
     
  4. Lord_Vader

    Lord_Vader Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.06.19   #4
    Ich nehme jetzt mal an es geht dem Ersteller nicht um den Tubescreamer. So wie ich das sehe nutzt er das Stomp bzw. eventuell ein Axe als Ampmodelling und erwähnt den Tubescreamer nur weils der einzige "Zusatzeffekt" ist und somit keine essentielle Wichtigkeit hat. Oder bin jetzt ich völlig auf dem Holzweg? :D:D:D:D
     
  5. jojob38

    jojob38 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.06.19   #5
    Ja korrekt. Ich nutze keine anderen Effekte. Daher sind die mir nicht wirklich wichtig. Mir geht es nur um die Soundqualität der amps. Wenn die beim axe nicht besser sind behalte ich den stomp.
     
  6. frankpaush

    frankpaush Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.06.19   #6
    ...ich denke, das ist inzwischen so weit reine Geschmacksache (etwa: welche realen Amps wurden als Vorlage benutzt, nicht, wie gut sie erfasst wurden), dass andere Entscheidungskriterien wie etwa die Bedienung oder Kompaktheit eher kaufentscheidende Wirkung haben als "Soundqualität". Axe der ersten Generation gibt es ja inzwischen relativ häufig zu Kursen um 500 auf dem Gebrauchtmarkt ... müsste man vielleicht mal fragen, warum das so ist, wodurch die Anbieter die ersetzen und warum ... ich vermute, dass die technologisch und preislich im Grunde "überholt" sind und man letztlich mehr für's Geld neu bekommt als für diese Teile ... aber der Markt ist wundersam in diesen Bereichen.
     
  7. InTune

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    Erstellt: 26.06.19   #7
    Was da besser ist, ist hier schon mehr eine Frage, was einem besser gefällt, bzw. was man für sich besser eingestellt bekommt.
    In Sachen Editing finde ich die Helix Sachen sehr gut. Entsprechend einfach gelingt es mir da auch die Sound rauszuholen, die ich im Kopf habe.
    Unschlagbar beim Stomp ist, wie kompakt das ist. Für mich ist das mein Rig-to-go und Backup falls mir live mal mein Amp stirbt. Das im Gig-Bag einer Gitarre transportieren zu können ist schon cool.
     
  8. frankpaush

    frankpaush Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.06.19   #8
    ... das ist eigentlich die Frage, keine bewiesene Tatsache :D
    Denn eine ältere Technologie aus der Oberklasse gegen eine neuere aus der Mittelklasse zu tauschen ist nicht ganz so einfach zu validieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass du unterm Strich etwa die gleiche "Leistung" bekommst, ist sehr hoch ...
     
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  9. Sashman

    Sashman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.06.19   #9
    Wenn wir hier von Axe FX der ersten Generation sprechen, dann würde ich persönlich eher beim Helix bleiben.
    Ich kenne beide Geräte, bzw. habe das Axe FX sehr lange selber gespielt.
    Der Unterschied ist inzwischen marginal, zudem ist das Axe in Sachen Bedienung wesentlich schwieriger bzw. nicht so intuitiv wie das Helix.

    Grüße
    Sash
     
  10. jojob38

    jojob38 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.06.19   #10
    Ah ok. Das hilft mir doch schon mal sehr. Da ich das große Geld für FX2 oder FX3 nicht ausgeben möchte, bleibe ich wohl beim Helix.

    Ich habe für mich schon einige Presets erstellt, die ich mal gut mal weniger gut finde. Leider habe ich auch keine Möglichkeit das in einer Band auszuprobieren. Also bleibt es immer bei der Unsicherheit ob es so klingt wie es soll.

    Ich suche immer einen Sound für einen Plexi und einen JCM800, Soldano oder Rectifier möglichst nah am Original. Das sind so meine Amp Favoriten in der realen Welt.

    Wäre es vermessen eine Bitte zu äußern? Könnte mir jemand zu den Amps seinen Patch zur Verfügung stellen, damit ich die mal mit meinen vergleichen könnte.

    Das wäre echt Weltklasse :-)
     
  11. frankpaush

    frankpaush Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.06.19   #11
    Ot puh, das beruhigt mich, ich habe aus dem FX nämlich auch nicht gerade schnell meine Soundvorstellungen rausholen können, bei Line 6 (Xt und X3) war das kein Hexenwerk und ähnlich nett wie bei einem Verstärker nach meinem Geschmack.
     
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  12. buesing_de

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    Erstellt: 07.07.19   #12
    M. E. macht den größten Teil des Sounds die Wahl der verwendeten Cab-/Mikesim aus. Ich würde grundsätzlich externe IRs empfehlen - die Auswirkung auf den Endsound ist absolut dramatisch. Ich habe wohl alles durch, auch die ganzen großen wie Ownhammer, Celestion, Two Notes etc., aber am Ende lande ich immer wieder bei Choptones. Die bieten in den großen Paketen unfassbar viele IRs und sind den Preis IMHO absolut wert.
     
  13. Thilo278

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    Erstellt: 10.07.19   #13
    So ist es. Bei Thegearpage sind derzeit sogenannte "Reflection Free Far Field IRs" im Umlauf. Ich habe die getestet und muss sagen, dass die wirklich gut sind. Sonst spiele ich immer mit den Celestion IRs. Gerade im Bandkontext sind die einfach ausbalancierter und funktionieren besser. Evtl. das mal testen.
     
  14. mix4munich

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    Erstellt: 12.07.19   #14
    Der Sologitarrist meiner (inzwischen ehemaligen) Rock/Hardrock-Coverband hat sich als einer der ersten in DE das AXE FX II gekauft und dafür sein Marshall-Halfstack (JVM 410H und 1960B) in Rente geschickt. Der Sound im Proberaum und der ganze Bandsound haben dadurch stark gewonnen, er transportiert nur noch das halbe Volumen und Gewicht (er nutzt zwei RCF ART 710a als Monitoring). Die Vielseitigkeit ist unglaublich, auch wenn er das gar nicht deswegen nutzt. Es ist einfach praktisch. Besonders cool finde ich, dass der Hersteller nach wie vor Software-Updates liefert, die neue oder verbesserte Modellings oder zusätzliche Effekte bringen. Eine echte Spielwiese!

    Angeblich (ich meine, das irgendwo gelesen zu haben, ist aber schon lange her, und ich weiß nicht mehr, wo das war) klingt das AXE FX II hörbar besser als die erste Version. Dagegen ist der Soundunterschied zwischen den Versionen II und III deutlich geringer.
     
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  15. frankpaush

    frankpaush Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.19   #15
    .. das würde mich ja auch mal interessieren, schließlich liegen die Gebrauchtpreise zur Zeit fast noch 1k auseinander ... und ich kenne dieses Bewertungsprinzip auch von anderen Geräten (etwa LeimSix XT vs X3 vs HD ;) ), bei denen ich das nicht immer nachvollziehen kann, auch wenn die unterschiedlich eingestellt werden müssen, um jeweils gut zu klingen ...
    --- Beiträge zusammengefasst, 13.07.19, Datum Originalbeitrag: 13.07.19 ---
    ... ich verstehe zwar, worauf du hinaus willst, meine Erfahrungen mit patches anderer Benutzer sagt mir aber eher, dass das weniger sinnvoll ist. Zum einen, weil der Verwendungszweck bei der Abstimmung eine Rolle spielt, die benutzten Gitarren auch nicht ganz nebensächlich sind, und sich Geschmacksmuster letztlich nur sehr bedingt übernehmen lassen. Der Lerneffekt, bei einem eigenen Patch einfach von Null beginnend sein eigenes setup zu schaffen, scheint mir wesentlich höher und sinnvoller.
     
  16. frama78

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    Erstellt: 13.07.19   #16
    Ich hatte das 1er und war ehrlich gesagt eher enttäuscht. Ich hätte mit IRs rumhantieren sollen; jedenfalls bin ich selbst großer 800er und SLO-Fan aber habe nie DEN Sound hinbekommen. Auch mit dem Helix, das ich ne weile hatte. Erst mit dem *hust* Kemper war ich das erste mal wirklich auf Anhieb einfach nur zufrieden. Das hilft jetzt zwar nicht weiter, aber ich wollt´s mal los werden.

    Das 1er Axe war ein wirklich super Preamp und Effektgerät, aber als DI-Lösung passte mir das damals nicht. Ist aber auch schon wieder um die 10 Jahre her.
     
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  17. frankpaush

    frankpaush Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.19   #17
    ... ich habe ja den Eindruck, solche ganzen virtuellen Nachbildungen sind letztlich vergleichbar mit der Situation, die ich vorfinde, wenn mir nach Anforderungsliste ein bestimmter Amp+Box zur Verfügung gestellt werden. Je spezifischer meine Vorstellungen an bestimmten Individualmodellen orientiert sind, desto mehr Probleme kommen da auf mich zu. Ich denke, in genau diese Kerbe schlägt der Kemper ... (von daher ist dein Beitrag schon durchaus naheliegend)
    Alternativ kann ich ja einfach "love the one you're with"-mäßig daran gehen und mich eben mit den Eigenschaften eines vorhandenen Amps oder seiner virtuellen Nachbildung beschäftigen und deren Vorteile herausarbeiten. Je mehr Gewicht mein persönlicher Ausdruck hat, desto weniger Nachteile wird das im Endeffekt hervorbringen ...
     
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